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Dienstag, 13. Dezember 2011, 18:00

Lüttich/Belgien: Tote und Verletzte bei Attentat

Zitat

Mehrere Explosionen in der Innenstadt - Vier Tote, 75 Verletzte

Im Zentrum der belgischen Stadt Lüttich verübte ein 33-jähriger Mann einen Anschlag auf dem Place Saint-Lambert (siehe Karte links). Dabei tötete er laut einer Staatsanwältin einen 15-Jährigen, einen 17-Jährigen sowie eine 75-Jährige. 75 Verletzte seien derzeit bekannt. Der Mann sei mit Blendgranaten und einem Revolver bewaffnet gewesen. Er starb durch eine Explosion, die er selbst verursacht hatte.

Der Mann sei mit Blendgranaten und einem Revolver bewaffnet gewesen, betonte die Staatsanwältin. Sie dementierte Gerüchte, wonach es es sich bei dem Täter um einen Ausbrecher aus der nahe gelegenen Justizanstalt gehandelt habe, vielmehr sei er von einem Campingplatz gekommen. Die Waffen habe er in einem Rucksack bei sich getragen.

Behörden schließen terroristischen Hintergrund aus
[...]
Wie die Staatsanwältin erklärte, hatte der 33-Jährige eine Vorladung bei der Polizei gehabt, wo er zu Drogendelikten aussagen sollte. Der Mann sei amtsbekannt gewesen und bereits wegen Waffen- und Drogendelikten verurteilt wurden. Die Ermittlungen laufen jedoch noch, sagte Reynders.

http://derstandard.at/1323222913766/Mehr…tat-in-Luettich
Wenn der terroristische Hintergrund schon ausgeschlossen wird, dann wird es schon stimmen. Manifest wird es auch keines geben, der Täter ist tot, drogensüchtig und amtsbekannter Gewalttäter.

Wie im Bilderbuch! :popcorn:

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Dienstag, 13. Dezember 2011, 19:43



Wie im Bilderbuch! :popcorn:


Willste wieder was konstruieren?

3

Dienstag, 13. Dezember 2011, 21:42

Nicht ganz, denn ich fragte mich, ob da nicht etwas konstruiert wird. Die Berichte ändern sich stetig - angeblich gab es einige Stunden Nachrichtensperre. Zuerst las ich, dass er sich mit einer Bombe selbst tötete, in den ORF-Nachrichten wurde ein Schußwechsel mit der Polizei erwähnt, woran er starb. Einmal war es ein Weihnachtsmarkt, dann wieder eine Bushaltestelle. Terror und Zweittäter sind schon ausgeschlossen.

Diese Verwirrung passt gut in das Konzept für mehr Überwachung aller Bürger. Die Haftentschädigung für unschuldig Inhaftierte (kann auch dir passieren) wurde in Österreich auf 20 EUR täglich gesenkt. Polizeibefugnisse wurden massiv ausgeweitet und sind schon beschlossen.

Das ist doch ein stimmiges Konzert, oder?

4

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 17:36

Polizeibefugnisse werden in Deutschland systematisch eingeschränkt, wenngleich das Klagen über die schlechten Ergebnisse gleichermaßen steigt.

Aber das hat doch alles wenig mit der Tat in Belgien zu tun.

Bitte, ich glaube, ich weiß noch am besten, wie es um die Befugnisse und den Datenschutz, den erlogenen Überwaschungsstaat gestellt ist. Leider ist die Ignoranz so groß, dass man kein Gehör findet. Gehört ja auch nicht zum guten Ton.

Also bleibt bei eurer faktenfreien Weltanschauung und hört auf zu jammern und zu klagen.

Kommen wir zurück nach Belgien.

Du bist doch halbwegs intelligent. Dir fällt nicht auf, dass alle Berichterstattungen einem Wechselspiel unterliegen. Allein schon, weil jeder der Erste sein will und alles nimmt, was er kriegen kann. Vor allem, weil man lieber hinein interpretiert und sich nicht an die drögen Fakten hält. Dumm, wenn einen die Realität dann einholt.

Aber vielleicht war es eine Bushaltestelle an einem Weihnachtsmarkt. Du beteiligst Dich eifrig an den Spekulationen und förderst damit, was Du gleichzeitig beklagst.

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5

Donnerstag, 15. Dezember 2011, 08:08

Schon wieder jemand, der schwer bewaffnet Amok läuft.
Er hat scheinbar Waffen um 250.000 EURO gehortet und wäre dafür angeklagt worden. Ist es den in Europa für Private so einfach, Kriegsmaterial zu bekommen? Ich denke es klebt nun Blut an folgenden Händen:
- des Amokläufers
- seiner Waffenlieferanten
- der Waffenhersteller
- seiner Angehörigen und Bekannten
- seinen Lehrern
- der Gerichtsbeamten
- der Polizei
- der Politiker
Die Liste ist wahrscheinlich nicht vollständig.
Ich kann ein Versagen auf der ganzen Linie feststellen und mache die charakterliche Unreife vieler Menschen dafür verantwortlich.
Wenn soziale Gerechtigkeit herrschen würde und ein größeres Verantwortungsbewusstsein, wäre viel Leid zu verhindern gewesen.
Man muss schon denken wie ein Held, --------------->http://freerice.com
um wie ein anständiger Mensch
handeln zu können.

May Sarton ----------------------------------> Gerechtigkeit/Anzahl der Bürger = (Besitz+Macht+Mitspracherecht)/Anzahl der Bürger

6

Donnerstag, 15. Dezember 2011, 08:22

Vergleich Attentat Norwegen und Attentat Belgien

Die Attentats-Ankündigung auf den Fernsehturm in Berlin ist ausgeblieben, aber wenn man dem Attentäter von Norwegen auch nur einen Funken Glauben schenken möchte, war damit zu rechnen, dass mit ziemlicher Gewissheit der nächste Terroranschlag bald folgen würde. Man könnte sagen: Mit Belgien ist es nun soweit.

Vergleich Attentat Norwegen und Attentat Belgien

Beide Attentäter richten ein Massaker unter vielen unschuldigen Bürgern an
Beide Attentäter sind "Waffennarren"
Beide Attentäter sind "Einzeltäter"
Beide Attentäter morden mit Kriegsspielzeug (Bombe/Granaten)

Der Attentäter von Norwegen bezeichnet sich als Christ und ist hellhäutig.
Der Attentäter von Belgien ist dunkelhäutig und mordet an einem christlichen Adventschauplatz.

Der hellhäutige Attentäter wird in den Medien als "rechtsradikal" und rassistisch bezeichnet.
Der dunkelhäutige Attentäter wird in den Medien nicht als rechtsradikal und rassistisch bezeichnet.

Der dunkelhäutige Attentäter wird an Ort und Stelle erschossen, "terroristische Hintergründe" sind ausgeschlossen, Motiv "unklar".
Der hellhäutige Attentäter ("Kommander" einer "Befreiungsgruppe") verweist im Manifest vermehrt auf Terroranschläge in ganz Europa (erwähnt Terrorzelle 8b und 8c)

Juli 2011: Norwegen (Auftakt der angekündigten Terrorwelle?)
Dezember 2011: Belgien
..... 2012: Welches Land ist das Nächste?
..... 2013?

Der "Haider-Vorfall" hat den Norwegen-Attentäter ebenso beschäftigt (Manifest) und besonders Österreich sei "terror-gefährdet" ...

Aus der Sicht mutet das Ganze schon ziemlich unheimlich an ...

7

Donnerstag, 15. Dezember 2011, 09:50

Schon wieder jemand, der schwer bewaffnet Amok läuft.
Er hat scheinbar Waffen um 250.000 EURO gehortet und wäre dafür angeklagt worden. Ist es den in Europa für Private so einfach, Kriegsmaterial zu bekommen? Ich denke es klebt nun Blut an folgenden Händen:
- des Amokläufers
- seiner Waffenlieferanten
- der Waffenhersteller
- seiner Angehörigen und Bekannten
- seinen Lehrern
- der Gerichtsbeamten
- der Polizei
- der Politiker
Die Liste ist wahrscheinlich nicht vollständig.
Ich kann ein Versagen auf der ganzen Linie feststellen und mache die charakterliche Unreife vieler Menschen dafür verantwortlich.
Wenn soziale Gerechtigkeit herrschen würde und ein größeres Verantwortungsbewusstsein, wäre viel Leid zu verhindern gewesen.


Ich verstehe Deine Aufzählung nicht.

Es ist überhaupt kein Problem an Waffen zu kommen, entweder legal oder illegal.

Nun hierfür tragen die Bekannten und Verwandten keine Verantwortung. Sie tragen nur eine, soweit es ihnen bekannt war. War es ihnen bekannt? Ebenso den LEhrern, mussten sie erkennen, welches Pulverfass da vor ihnen sass?

Gut, der Waffenlieferant trägt Verantwortung, soweit er ihm die Waffen illegal beschaffte. Der Waffenhersteller ist grundsätzlich nicht verantwortlich. Oder sind die Autoverkäufer und -hersteller für all die Verkehrstoten verantwortlich?

Die Gerichte. Nun, wir fordern doch immer wieder einen humanen Strafvollzug. Dazu gehören auch nach unten orientierte Verurteilungen. Wir sprechen sogar Polizistenmördern das Notwehrrecht zu.

Der Polizei? Nein, der schon mal gar nicht. Ihr fordert immer weitere Einschränkungen der Befugnisse. Diese Taten sind der Anfang der weitreichenden Folgen eurer Forderungen. Da tragt ihr die Verantwortung. Ganz allein ihr. Dabei sollte sich die Gesellschaft die Frage stellen, ob sie nicht auch für die weiteren benannten Versäumnisbereiche die Verantwortung übernimmt. Sie ist wesentlich für sie verantwortlich und gestaltet sie mit.

OK, die Politiker haben es mit der Gesetzgebung in der Hand, aber auch sie sind dem gesellschaftlichen Druck unterworfen und auch sie sind nicht komplett für den illegalen Waffenhandel verantwortlich.

Ich sehe da nur Blut an den Händen des AMOK-Läufers und Blut an den Händen dieser Gesellschaft. Damit Blut an Deinen und meinen Händen.

8

Donnerstag, 15. Dezember 2011, 09:52



Aus der Sicht mutet das Ganze schon ziemlich unheimlich an ...


Stimmt, Deine konstruierten Gedankengänge müssen einem Angst machen. Ich hoffe, es geht Dir gut.


Mal so nebenbei. Wurde der belgische Attentäter erschossen? Ich lese von Suizid.

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9

Donnerstag, 15. Dezember 2011, 13:09

Es ist überhaupt kein Problem an Waffen zu kommen, entweder legal oder illegal.
Also entweder darf dann jeder Waffen haben, soviel er will, oder gar keiner. Besser gar keiner. Kann man das nicht durchsetzen? Sind die Gesetze nicht da, um sie einzuhalten bzw. einhalten zu müssen? Die Polizei hat die Aufgabe aktiv die Gesetze durchzusetzen.

Nun hierfür tragen die Bekannten und Verwandten keine Verantwortung. Sie tragen nur eine, soweit es ihnen bekannt war. War es ihnen bekannt? Ebenso den LEhrern, mussten sie erkennen, welches Pulverfass da vor ihnen sass?
Rechtlich sind sie nicht mitschuldig. Eventuell hatten sie aber keinen besonders guten Einfluss auf ihn. Schlechter Umgang. Manche Menschen brauchen vielleicht besonders guten Umgang bzw. Lehrer, damit sie nicht auf die schiefe Bahn abrutschen...

Der Waffenhersteller ist grundsätzlich nicht verantwortlich.
Rechtlich nicht, moralisch mMn schon. Wenn ich schon Waffenhersteller bin, dann möchte ich, dass meine Waffen nur in die besten Hände gelangen. Halbe Menge Waffen im Umlauf bedeutet halbe Gefahr.

Die Gerichte. Nun, wir fordern doch immer wieder einen humanen Strafvollzug. Dazu gehören auch nach unten orientierte Verurteilungen. Wir sprechen sogar Polizistenmördern das Notwehrrecht zu.
Strafvollzug ist die Notlösung, die es kaum bräuchte, wenn man die Leute auffängt, bevor sie auch nur ansatzmäßig beginnen zu straucheln.

Der Polizei? Nein, der schon mal gar nicht. Ihr fordert immer weitere Einschränkungen der Befugnisse. Diese Taten sind der Anfang der weitreichenden Folgen eurer Forderungen. Da tragt ihr die Verantwortung. Ganz allein ihr.
Die Polizei ist für die Einhaltung der Gesetze zuständig. Warum sind so viele Waffen im Umlauf? Ich denke, die Polizei sollte im Verdachtsfall das Recht haben, Hausdurchsuchungen durchzuführen.
Ich sehe da nur Blut an den Händen des AMOK-Läufers und Blut an den Händen dieser Gesellschaft. Damit Blut an Deinen und meinen Händen.
Ja genau, das wollte ich ausdrücken. Jeder hat in seinem Rahmen die Möglichkeit, die Gesellschaft und damit auch potentielle Attentäter zu beeinflussen. Eine soziale Gesellschaft in der jeder gleich behandelt wird und daher auch das gleiche Mitbestimmungsrecht hat, wäre ein guter Anfang.
Man muss schon denken wie ein Held, --------------->http://freerice.com
um wie ein anständiger Mensch
handeln zu können.

May Sarton ----------------------------------> Gerechtigkeit/Anzahl der Bürger = (Besitz+Macht+Mitspracherecht)/Anzahl der Bürger

10

Donnerstag, 15. Dezember 2011, 14:17


Stimmt, Deine konstruierten Gedankengänge müssen einem Angst machen. Ich hoffe, es geht Dir gut.
Ja mir gehts gut, warum nicht? Ich habe so ein Ereignis "vorausbefürchtet". Im Gegensatz zu anderen nehme ich das Manifest des Massenmörders von Norwegen auf jeden Fall Ernst und ich bin überzeugt, dass er kein Einzeltäter war. Sondern sich mit anderen organisiert hat. Soweit muss man den Irren schon "ernst nehmen".

Mal so nebenbei. Wurde der belgische Attentäter erschossen? Ich lese von Suizid.
Man nennt es immer "Suizid" (im Fall Franz Kröll und anderen Fällen ebenso).

Im Übrigen ist "wild spekulieren" erlaubt. Das Motiv sei unklar, heißt es, obwohl man sofort auf "Einzeltäter" ge- und einen "Terrorakt" ausgeschlossen hat. Das mutet widersprüchlich an (und unheimlich).

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