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Mittwoch, 1. Oktober 2008, 11:17

Waffenhändler Alfons Mensdorff-Pouilly - unsere korrupten Politik-Verwandten

Schon sehr "ungewöhnlich", dass diese Durchsuchung exakt 2 Tage nach der Wahl erfolgte - wie praktisch!

Zitat von »die Presse«

Bestechung: Mensdorff-Pouilly im Visier

30.09.2008 | 19:35
Eurofighter: Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Alfons Mensdorff-Pouilly wegen Bestechung und Geldwäscherei.
WIEN. Gegen Alfons Mensdorff-Pouilly, den Ehemann von Ex-Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat (ÖVP), läuft im Zusammenhang mit der Eurofighter-Beschaffung ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bestechung und der Geldwäscherei. Dies bestätigte der Leiter der Staatsanwaltschaft Wien, Otto Schneider, am Dienstag der „Presse“.

Am vergangenen Donnerstag waren zeitgleich vier Hausdurchsuchungen durchgeführt worden: eine davon im Jagdschloss von Mensdorff-Pouilly im südburgenländischen Luising, eine in dessen privater Firma in Wien, eine bei einem Geschäftsfreund des Verdächtigen und eine bei einem Steuerberater. Die Initiative war von Großbritannien ausgegangen. Dort laufen Erhebungen rund um den britischen Rüstungskonzern BAE. Dieser war von Mensdorff-Pouilly beraten worden. Daher waren auch britische Ermittler mit dabei, als Beamte des österreichischen Bundeskriminalamtes die Durchsuchungen in einer konzertierten Aktion zeitgleich vornahmen. Ob es belastende „Funde“ gab, wollten die Behörden vorerst nicht sagen. .....

.....
Heißes politisches Eisen
BAE Systems ist der größte britische Rüstungskonzern und sowohl bei der Herstellung des Gripen als auch des Eurofighter beteiligt. Seit Jahren ermittelt die Londoner Anti-Betrugsbehörde Serious Fraud Office (SFO) – von ihr kam am 25. Juli das Rechtshilfeansuchen an die österreichischen Behörden – im Umkreis von BAE wegen Korruptionsverdachts. Dabei griffen die Ermittler einige heiße Eisen auf: Als sie sich für die Schweizer Bankkonten einiger saudischer Regierungsmitarbeiter zu interessieren begannen, unterband die britische Regierung diesen Strang der Ermittlungen – aus „Staatsräson“, denn es ging um ein Rüstungsgeschäft über 43 Mrd. Pfund (54 Mrd. Euro) zwischen Großbritannien und Saudiarabien.
Cap: Ehrenerklärung abgegeben
16.10.2006 13:20 Uhr

Der geschäftsführende SPÖ-Klubobmann Josef Cap hat einen Tag vor der zweiten Verhandlungsrunde mit der ÖVP die von der Volkspartei geforderte Ehrenerklärung gegenüber Alfons Mensdorff-Pouilly abgegeben.
Cap: Ehrenerklärung abgegeben
Cap hatte am 28. September von Gerüchten berichtet, wonach Mensdorff-Pouilly - seines Zeichens Ehemann von Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat (V) - über Provisionen am Eurofighter-Kauf verdient habe.

In der via OTS-Aussendung verbreiteten Erklärung stellt der SPÖ-Politiker nun klar, dass er über keine Nachweise einer Beteiligung Mensdorffs an einer Zwischenfinanzierung in Sachen Eurofighter verfüge und dass er ihm keinen Erhalt einer Provision oder aber unehrenhaftes Verhalten unterstellen habe wollen. Sollte Mensdorff seine Erklärung vom 28. September so verstanden haben, drücke er sein ausdrückliches Bedauern aus, so Cap.
http://www.vol.at/news/tp:vol:wahl2006/a…061016-01150355
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ASY

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Mittwoch, 1. Oktober 2008, 11:28

Eine Ehrenerklärung hat damals der Cap abgegeben, weil man eine große Koalition durchboxen wollte.

Rot-Schwarzes Gaunerpack, ich kann schon wieder gar nicht so viel fressen, was ich gerne kotzen möchte.

3

Mittwoch, 1. Oktober 2008, 11:49

Wenn man keine Beweise hat, dann sollte man überhaupt die Pappn hoedn.

Dein Koalitionsgschichtl kannst du in Lainz erzählen, die glauben dir.

Niemand konnte so planen wie es jetzt steht, die Bildung einer grossen Koalitionsregierung steht auf wackeligen Beinen.

Was passiert den, wenn der Pröll in die Opposition geht und die SPÖ keine mehrheitsfähige Regierung zusammenbringt ???

Ich wüsste es.

Eine Beamtenregierung, bis sich die Parteien auf eine grosse Koalition (gross bedeutet unter anderem mehrere Parteien) geeinigt haben.

ASY

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4

Mittwoch, 1. Oktober 2008, 11:57

Jetzt kenne ich mich nicht mehr aus. Wer ist jetzt deiner Meinung nach böse? Der Cap oder der Rauch Kallat ÖVP ihr Geldgefährte?

Dieser Vorfall war schon 2006 !

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Mittwoch, 1. Oktober 2008, 14:55

der Rauch Kallat ÖVP ihr Geldgefährte?

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Mittwoch, 1. Oktober 2008, 18:24

Peter Pilz's Tagebuch

Zitat von »Peter Pilz«

MITTWOCH, 01. OKTOBER 2008

Mensdorff-Pouilly. OECD und ausländische Gerichte haben die Wiener Staatsanwaltschaft gezwungen, erstmals ernsthaft in der Causa „Eurofighter“ zu ermitteln. Vier Hausdurchsuchungen sind ein guter Beginn.

Der waffenhandelnde „Graf“ ist dazu schon vor dem Eurofighter-Untersuchungsausschuss befragt worden. Da ich wissen will, ob wir es damals mit einem „Grafen“ oder einem Lügenbaron zu tun hatten und weil auf die Falschaussage vor dem Ausschuss eine Strafe von drei Jahren droht, habe ich der Staatsanwaltschaft eine Sachverhaltsdarstellung zukommen lassen.
Quelle

Schöner hätte es man nicht ausdrücken können.
Hier wurde der österreichische Staatapparat gezwungen etwas zu unternehmen - so doch alle schon so praktisch durch den Untersuchungsausschuss geschwindelt worden sind.
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Donnerstag, 2. Oktober 2008, 09:19

Unglaublich - da war die Hausdurchsuchung bereits Donnerstag vor den Wahlen - bekannt werden durfte es jedoch erst nach den Wahlen. Dies ist die ehrliche Welt und Politik in der ich Leben muss, weil mir von meinen Mitbürgern keine andere gestatten wird - so doch immer wieder mit Mehrheit die Vertuscher im Land gewählt werden.

Zitat von »OÖ-Nachrichten«

Firmen im Steuerparadies
Dafür habe man sich zweier Briefkastenfirmen auf den britischen Virgin Islands bedient: Red Diamond und Prefinor International. Während Red Diamond der BAE zugeordnet wird, soll hinter Prefinor Mensdorff stehen. Dieser dementierte immer, dass Geld an ihn oder eine seiner Firmen geflossen sei.
Pikant ist in diesem Zusammenhang ein Papier mit Draken-Provisionären: Graf „Ali“ Mensdorff dementiert jedenfalls, dass er sich für den Gripen in Ungarn eingesetzt habe. Freilich explodierten genau in dieser Zeit die Gewinne der MPA Budapest: von 8500 auf 2,3 Millionen Euro.

Ein Schloss in Schottland
2,5 Millionen Euro flossen von Budapest zur MPA Wien. Etwa um diesen Betrag kaufte die MPA ein Schloss in den schottischen Highlands: Dalnaglar Castle.
Vor diesem Hintergrund bekommt ein Gerücht ein anderes Gewicht: In kleiner Runde und zu später Stunde soll Mensdorff erzählt haben, seine Provisionen in das Schloss Dalnaglar investiert zu haben. Gelaufen sei der Deal über Ungarn. Ob dies tatsächlich so war, bleibt vorerst im Dunkeln: Eine Stellungnahme Mensdorffs dazu gibt es nicht.
Quelle


Dann sollte der Graf uns doch mal erklären, wie sich ein Gewinn von 8.500 Euro auf einmal in die Millionen wandeln kann.
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Donnerstag, 2. Oktober 2008, 10:29

Unglaublich - da war die Hausdurchsuchung bereits Donnerstag vor den Wahlen
Unehrlichkeit währt wohl am längsten.

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Donnerstag, 2. Oktober 2008, 12:12

Es gelten eben für bestimmte Personen aus bestimmten "Zweigen" ganz andere Normen, als für den Rest der Bevölkerung.

Und um das auch weiterhin so zu halten, kämpfen unsere Realitätsverweigerer weiterhin fleißig für ihre Großparteien.
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Donnerstag, 2. Oktober 2008, 17:52

Wenn es die großen Parteien nicht mehr gibt, machen die Püchereien die kleinen Parteien (siehe FPÖ - Skandale).

Es ist eine Zeiterscheinung, unsere Nachwachsenden haben kein Ehrgefühl, sind alle auf Gaudi, Hollodaro und Owinemma aus.

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