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Sonntag, 30. August 2009, 02:16

Zinsfrei

Eine Pflichtlektür für all diejenigen, die jahrelang auf den Wirtschaftsunis gelernt haben, Geld könnte Arbeit verrichten. Nein, kann es nicht! Und für alle anderen natürlich auch...

Zitat

Zinsfrei (von Clemens Kuby)
Februar 18th, 2009 · Keine Kommentare

von Clemens Kuby

Es ist soweit: Über 2.000 Jahre haben wir auf diese Chance gewartet: Die Geldherrschaft entlarvt sich weltweit. Schauen wir auf die Finanzkrise, schauen wir auf das Verhalten unserer Bank. Schauen wir auf die Probleme, die wir und andere mit Geld haben, dann wissen wir, an diesem Geldsystem stimmt etwas nicht und zwar grundlegend.

Die Geldwirtschaft steht über dem Staat.

Man kann die Natur des Menschen mit seiner Gier, seinem Konkurrenzdenken, seinem Neid, seiner Missgunst für die Geldherrschaft verantwortlich machen, aber damit diese schlechten Charaktereigenschaften zum Tragen kommen, braucht es Gesetze, die diese Eigenschaften fördern. Um herauszufinden, welche Gesetze dies sind, müssen wir uns erstmal darüber im Klaren werden, was ist Geld?

Geld ist das universale Messinstrument für Leistung z.B. € pro Stunde- oder € pro Stückeinheit. Mit dem Geldwert eines Objektes (Ware) oder einer Arbeit (Dienstleistung) sind sämtliche Leistungen vergleichbar, zu tauschen, zu verrechen und ver-handelbar.

Geld durch Spezialisierung

Dieser Handel ist notwendig, seit der Mensch mehr spezielle Leistungen erbringt, als er für sein eigenes Leben braucht. Dadurch produziert er einen Leistungsüberschuss, den er gegen Leistungen anderer eintauschen kann oder eintauschen muss, um zu überleben. Für diesen Tauschvorgang wurde der Leistungsmaßstab Geld erfunden.

Jeder Mensch ist bestrebt für seine Leistung den maximal möglichen Tauschwert zu erzielen. Da das auch das Bestreben desjenigen ist, dessen Leistung man übernehmen möchte, reguliert sich der Geldwert für Leistungen von alleine.

Wo es Geld nicht gibt, muss man den Tausch direkt, meist auf Märkten vornehmen. Ein Pferd gegen zwei Kühe oder eine Kuh gegen zwei Ziegen oder oder oder. Mit dem Geld wird der Leistungsaustausch ort- und zeitunabhängig. Das ist ein großer Freiheitsgewinn für die Menschheit.

Anonymität des Geldes

Auch wenn Geld gefunden oder gestohlen wird, sieht man ihm seine Herkunft, bzw. die Leistung, für die der Geldwert steht, nicht an. Deshalb kann man die Anonymität und die Freiheit des Geldes missbrauchen.

Sobald Geld kein verlässliches Instrument für Leistungsvergleich mehr ist, weil die Anbindung an eine Leistung gelockert wird, greift Betrug um sich. Betrüger bezeichnen Geld deshalb als Ware oder als ein Produkt. Damit suggerieren sie, Geld selbst wäre eine Leistung oder stelle einen eigenen Wert dar. Geld beziffert aber lediglich einen Leistungswert. Geld hat selbst keinen Wert, genauso wenig, wie das Kilo oder der Meter einen eigenen Wert haben; es sind lediglich Maßeinheiten für Leistungen.

Betrug mit Geld

Es gibt unter uns ganz schlaue Menschen, die wollen sich Arbeit sparen. Die denken nicht darüber nach, welche Leistung sie erbringen könnten, die sie gegen andere Leistungen eintauschen, sondern sie denken vorrangig darüber nach, wie kommen sie direkt - ohne Leistung - an das Tauschmittel Geld oder noch raffinierter, wie können sie das Tauschmittel Geld vielleicht sogar noch vermehren ohne eine Leistung zu erbringen?

Wem dieser Trick gelingt, braucht selbst nichts mehr leisten, um jede andere Leistungen zu bekommen. Was liegt also näher für den schlauen, gerissenen Typen als aus Geld Geld zu machen?

Geld hat keinen Wert, geld misst Wert

Wenn jemand aus Geld Geld macht und sich mit diesem Geld Leistungen aneignet für die er keine Gegenleistung erbracht hat, muss das global dazu führen, dass andere ihren gerechten Geldwert für ihre Leistung nicht erhalten können, denn es darf nur soviel Geld im Umlauf sich befinden, wie es Leistung gibt. Wenn jemand mit Geld Geld vermehrt, indem er Geld verleiht und dafür mehr Geld bekommt, als er Geld verliehen hat, (also Zinsen kassiert), entsteht ein Leistungsdefizit. Das ruiniert die Marktwirtschaft. Dadurch kommt mehr Geld in den Umlauf als Leistung erbracht wird. Das führt unweigerlich zu Ungerechtigkeiten.

Zinsen eine Perversion

Der Betrug mit Geld Geld zu machen besteht darin, dass derjenige, der für sein Geld etwas geleistet hat, diese Leistung gegen eine andere Leistung eintauscht, deren Geldwert aber nicht die Leistung repräsentiert, die dem Geldwert entspricht, weil in dem Preis dieser Leistung Zinsen versteckt sind, die keine Leistung darstellen.

Nehmen wir als Beispiel ein X-beliebiges Produkt wie einen Kochtopf aus Eisen für 40 €. Wie viele Leistungsvorgänge sind nötig bis jemand seine Leistung gegen die Leistung „Kochtopf” eintauschen kann?

1. Das Bergwerk brauchte einen Kredit, um Eisen aus der Erde zu schürfen.

2. Das Hüttenwerk brauchte einen Kredit, um aus dem Erz Metallplatten herzustellen.

3. Die Eisenbahn brauchte einen Kredit, um das Erz und das Metall zu transportieren.

4. Sie Kochtopffabrik brauchte einen Kredit, um Töpfe herzustellen.

5. Die Transportfirma brauchte einen Kredit, um die Töpfe in ein Geschäft zu liefern.

6. Das Haushaltswarengeschäft brauchte einen Kredit, um den Laden einzurichten.

Außerdem fährt die Hausfrau in einem auf Kredit gekauftem Auto zum Laden und Kocht auf einem Herd einer auf Kredit gekauften Küche, und so weiter ….

Bei allen 6 Leistungsvorgängen beinhaltet der Preis nicht nur die Leistung, sondern auch die Abzahlung der Kredite, die für die Leistung Kochtopf notwendig sind. Die Frau musste für 40 € Leistungen erbringen, um diesen Topf kaufen zu können. Sie tauscht also ihre Leistung gegen eine Leistung, die höchstens 20 € wert ist. Für 50% ihrer Leistung erhält die Topf-Käuferin keine Gegenleistung, denn Geld zu verleihen ist und war keine Leistung.

Reich durch Zinsen

Wie lange halten wir diesen Betrug aus? Täglich bezahlen wir über Zehntausend Millionen Euro an Zinsen - täglich! Bei 10% der Bevölkerung halten sich Zinseinnahmen- und Ausgaben die Waage. Aber 80% dieser gigantischen Summe landet bei nur 10% der Bevölkerung und unter denen wiederum so verteilt, dass nur eine ganz kleine Gruppe von Superreichen fast alles bekommt. Die Zinswirtschaft lastet, wie eine riesige Krake auf unserer Gesellschaft. Inzwischen zerstört sie die Existenz von Millionen von Menschen. Wenn wir uns dieser Krake nicht entledigen, ruinieren wir uns auch noch unseren wunderschönen Planeten Erde. Dann sind auch die Zinsprofiteure am Ende.

Geld leihen, aber zinsfrei

Viele glauben, Geldverleih sei notwenig und müsse etwas kosten. Beispiel: Jemand baut ein Haus. Die Betonfirma hat die Decken gegossen und will ihre Leistung sofort bezahlt bekommen. Aus der Gesamtleistung Haus lässt sich die Leistung Betondecke erst eintauschen (bezahlen), wenn die ersten Mieter zahlen. Der Bauherr braucht also einen Vorschuss auf seine Gesamtleistung Haus. Die Bank begutachtet, ob und voraussichtlich ab wann mit den Mieteinnahmen zu rechnen ist, dann leiht sie dem Bauherrn das Geld für die Betondecke. Dafür bezahlt der Bauherr der Bank die Leistung des Begutachters und das Ausfüllen des Formulars. Der Bauherr zahlt ohne Zinsen der Bank aus den Mieteinnahmen den Vorschuss auf die Betondecke 1:1 zurück.

Was passiert, wenn die Gesamtleistung Haus nicht realisiert werden kann? (Weil sich der Gutachter und der Bauherr getäuscht haben, was die Vermietbarkeit des Hauses anbelangt, denn es gibt bereits zuviel Wohnraum auf dem Markt oder ein Erdbeben hat das Haus zerstört oder oder).Die Bank hat dadurch keinen Schaden, denn ihre Leistung der Begutachtung und Ausfüllen des Formulars wurden bereits bezahlt.

Aufgabe der Bank ist es, darauf zu achten, dass immer genau so viel Geld im Umlauf ist, wie Leistung erbracht wird. Wenn ein Erdbeben das Haus zerstört hat, muss der Bauherr den Kredit (Vorschuss) nicht zurückzahlen, denn damit käme Geld in den Umlauf, für das es keine Leistung gibt. Die Bank muss sogar die Leistungen bezahlen, auf deren Tausch der jeweilige Leistungserbringer warten wollte, bis die Mieteinnahmen fließen. Die Bank funktioniert wie eine Versicherung für den äquivalenten Geldwert real erbrachter Leistungen.

Nie wieder Schulden

Niemand kann mit Geld Geld machen, keine Bank und kein Privatmann. Auch wenn ich privat Geld verleihe, kann ich dafür keinen Zins nehmen. Wenn ich eine Rückzahlungsgarantie möchte, muss ich mir vom Kreditnehmer ein Pfand überschreiben lassen auf eine bereits verfügbare Leistung.

Wenn in der zinslosen Geldwirtschaft die Betrüger sich wieder ans Werk machen und Leistungen fingieren wollen, die es in Wirklichkeit nicht gibt, setzt derselbe Kontrollmechanismus ein, den heute schon das Finanzamt ausübt. Das Finanzamt akzeptiert keine fingierten Rechnungen für Leistungen, die nicht realisiert wurden. Das ist, wie tägliche Praxis zeigt, überprüfbar.

Soziale Ungerechtigkeit

Man wundert sich, weshalb Menschen, die den ganzen Tag etwas leisten, kaum Geld dafür bekommen und andere Menschen, die den ganzen Tag nichts leisten über Geld ohne Ende verfügen. Wie kommt das?

Die einen halten sich an die Funktion des Geldes, als Messinstrument für Leistung, die anderen vermehren nur den Messwert, statt selbst eine Leistung zu erbringen. Dieses Verhalten entspricht einem Schreiner, der es sich spart, Möbel tatsächlich herzustellen, sondern nur den geldigen Buchwert „seiner” Möbel aufschreibt und diesen Wert gegen andere Leistungen eintauscht. Es gäbe einen Aufschrei für einen solchen Betrug. Diesen Betrug betreiben aber Banken und jeder, der aus Geld Geld macht, jeden Tag und oftmals in einem gigantischem Ausmaß.

Politiker und Parteien bemühen sich täglich, den fairen, fleißigen Leistungserbringern zu erklären, dass dieser Betrug legal wäre und sie im Übrigen keinen Einfluss auf die Geldgesetze hätten. Den Verteidiger des Zinsbetrugs dienen als ihre stärksten Argumente Versicherungen, Rentenpapiere und Geldanlagen, mit denen Menschen sich finanziell absichern sollen. Wie sicher das ist zeigt die weltweite Finanzkrise überdeutlich. Echte Sicherheit würde aus einer stabilen Währung erwachsen, die kann es aber mit dem Zinsbetrug nicht geben, weil die Leistungsbilanz der Wirtschaft ständig unterhöhlt wird durch Zahlungen für Leistungen, die keine sind (sprich: für Zinsen).

Wachstum als Zinsmotor

Der Zins hat also keinerlei systemische wirtschaftliche Regulationsfunktion, sondern dient lediglich einer kleinen Gruppe von Menschen als Bereicherungsinstrument auf Kosten der ganz großen Bevölkerungsmehrheit.

Damit dieses Instrument beständig funktioniert, muss die Wirtschaft unaufhörlich wachsen. Man müsste sich kein Geld leihen, wenn man nicht ständig größer werden müsste, als man schon ist. Der Zins und Zinseszins zwingt einen zu mehr, mehr, mehr und damit wächst auch der Schuldenberg, der den Zinsprofiteuren das Geld in die Kassen spült, wofür andere schwer arbeiten. Wenn das Wirtschaftswachstum zu erlahmen droht, gibt es Krieg. Der Krieg sorgt dafür, dass Zerstörtes wieder aufgebaut werden muss, wofür Zinskredite wiederum bereitgestellt werden.

Zu diesem Wirtschaftswachstum braucht es eine grundlegende Charaktereigenschaft ohne die das Individuum nicht zu motivieren wäre sich den Zwängen der Zinswirtschaft zu unterwerfen. Diese Charaktereigenschaft wird von Klein an bei jeder Generation angestachelt und ist im gesamten Bildungssystem das Kriterium für Leistung: Konkurrenzdenken. Jeder gegen jeden. Das liefert die Motivation für mehr, mehr und mehr. Diese Charaktereigenschaft ist die Grundlage für Neid, Missgunst und Hass. Unser Zinssystem braucht sie und fördert sie in allen Lebensbereichen.

Die zeit ist reif

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, sich von der Zinswirtschaft zu verabschieden. Die ganz große Mehrheit der Weltbevölkerung würde aufatmen und die Not wäre auf ganz schnelle Weise behoben. Die von der Finanzkrise betroffen Länder bräuchten nur den islamischen Länder zu folgen, bei denen der Zins schon immer verboten ist und die deshalb keine Finanzkrise haben. Nicht nur der Prophet Mohamed hat den Zins als einen Krieg gegen Gott bezeichnet, auch Jesus Christus hatte ihn als Verbrechen gegeißelt. Es steht also jedem Christen gut an, wenn er sich gegen die Zinswirtschaft wendet. Auch Juden haben den Zins verboten, allerdings nur im Innenverhältnis, um sich gegenseitig nicht zu schaden. Zins nehmen Juden nur von Nicht-Juden. In den alten Solidargemeinschaften funktionierender Großfamilien gab es ebenfalls keinen Zins. Zins ist Teufelswerk, heißt es noch immer.

Zins verbieten

Zins gehört genauso verboten, wie es verboten ist ein Eichmaß zu verändern. Die Menschen müssen sich beim Geld genauso darauf verlassen können, dass der Geldwert immer exakt der Leistung entspricht für die der Geldbetrag das Tauschmittel ist. Wenn in dem Geldbetrag Leistungen versteckt sind, die keine Leistungen sind, wird das Eichmaß für Leistungen verfälscht. Das muss bestraft werden, wie jeder Händler bestraft wird, der seine Kilo- oder Grammgewichte seiner Geschäftswaage verringert oder jemand seinen Strom- oder Wasserzähler manipuliert. Geld muss in einer gesunden, stabilen Wirtschaft immer das Äquivalent zu einer realen Leistung bleiben.

Zins bedingt Hass, Not und Krieg

Wenn die weltlichen Regierungen den Zins abschaffen, würden die religiösen Gesellschaften sofort folgen. Die Kriegsgefahr wäre gebannt, denn die Schere zwischen reich und arm würde anfangen sich zu schließen, statt sich immer weiter zu öffnen. Die Dritte Welt würde für ihre Leistungen endlich einen gerechten Geldwert erhalten. Das Emigrationsproblem würde sich von alleine lösen, denn beide Gründe, warum Menschen ihr Zu­hause verlassen, liegen im Zins: 1. Politische Repression entsteht dort, wo Menschen ohne selbst etwas zu Leisten (Geldverleih), die Leistungen anderer sich vereinnahmen ohne ihnen den entsprechenden Geldwert zu zahlen und 2. entsteht Arbeitslosigkeit, weil nur ganz wenige Menschen ihre Ideen realisieren können. Alle anderen scheitern an dem Liquiditätsproblem, das durch den Zins verursacht wird

Lasst uns den Zins abschaffen und denen, die dagegen sind, weil sie immens daran „verdienen”, eine kostenlose Therapie anbieten, das saniert unser aller Leben. Diese Menschen, die vom Zins und von Spekulationsgeschäften mit Geld leben, sind krank. Nach eigenen Aussagen sind sie geldsüchtig. Egal, wie viel sie davon schon haben, sie können nicht aufhören mit Geld immer noch mehr Geld zu machen. Sie leben das Leben eines Junkie, - eines Drogenabhängigen. Diese Menschen sind nicht schuldfähig. Man muss Ihnen ihre Droge nehmen, d.h. den Betrug mit dem Zins verbieten und zugleich ihnen Therapie anbieten.

Jetzt handeln

Es gibt erprobte menschliche, liebevolle Therapien ohne Medikamente, die in relativ kurzer Zeit aus solchen Menschen wertvolle Mitglieder der Gesellschaft machen, die etwas Reales leisten können. Selbst so lange sie krank geschrieben sind, sind sie für die Menschheit ein weitaus geringeres Übel, als dass sie Ihrer Sucht weiter frönen. Wir erleben derzeit, dass sie mit ihrem Zins-Finanzsystem die gesamte Weltwirtschaft in eine Katastrophe treiben. Es ist also dringend Handlungsbedarf geboten. Dieser Handlungsbedarf wird von der Regierung nur erkannt und umgesetzt, wenn die Betroffenen klar zum Ausdruck bringen, was sie wollen.

Wir wollen zur Rettung des Lebens auf der Erde, dass der Zins abgeschafft wird. Wir Betroffenen (80% der Bevölkerung) wollen nicht, dass das Zinssystem mit Milliarden Steuergeldern gestützt wird. Wir wollen, dass das Zinssystem sofort verboten wird. Genauso, wie es verboten ist ein Eichmaß zu manipulieren. Auf allen Medienkanälen muss die Bevölkerung massiv über das ruinöse Zinssystem aufgeklärt werden, dann hat die Regierung kein Machtproblem das Geldsystem vom Zins zu befreien. Jeder kann anfangen diese Forderung zum Ausdruck zu bringen. „Zinsfrei” ist die Losung der Rettung.

BRD, 17.02.2009



Literaturempfehlung:

Geld ohne Zinsen und Inflation von Margrit Kennedy (Goldmann Verlag)

Regionalwährungen: Neue Wege zu nachhaltigem Wohlstand von Margrit Kennedy und Bernard A. Lietaer (Riemann-Verlag)

Das Geld der Zukunft. Über die zerstörerische Wirkung unseres Geldsystems und Alternativen hierzu von Bernard A. Lietaer u. U. Schäfer (Riemann Verlag)

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ASY

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Sonntag, 30. August 2009, 13:22

Eine sehr schöne Zusammenfassung über die verbrecherischen Auswirkungen und Möglichkeiten des Zinses. Leider versteht die Mehrheit das Problem nicht, weil sie nicht wahrhaben will, dass der Zins ein Abfluss des Geldes ist, welches unbedingt zirkulieren müsste. Dies bewirkt einen ständigen Mangel an Geld, welches dann, um die Wirtschaft am Laufen zu halten, gegen reale Besicherung als Kredit nachgeschossen werden muss.

3

Sonntag, 30. August 2009, 13:51

Leider versteht die Mehrheit das Problem nicht
Genau an diesem Punkt müssen wir den Hebel ansetzen, und mit solch transparenten und leicht zu verstehenden Texten die Zinsfalle erklären. Um mich herum sehe ich bereits Fortschritte.

EJ9.Freak

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Dienstag, 1. September 2009, 02:28

Leider nur ein schöner Wunschtraum...

Das Zins-System ist ja nicht einfach so "passiert", die verantwortlichen Übermächtigen haben sich doch schon was dabei gedacht. :kopfkratz:

Ziel ist vermutlich die totale Verschuldung der Sklaven, ähm Menschheit...

Falls es wirklich soweit kommen sollte daß der normale Steuerzahler sich gegen die Hoheit erhebt macht man halt schnell einen Krieg, dann sind die Dummen froh wenn sie zum Wiederaufbau einen verzinsten Kredit bekommen. :mami:

Andererseits, wenn ich den Vorhersagen von Herrn A-Z Glauben schenke, ist es jetzt eh schon egal, die paar Jahre werden wir auch noch mit Zinsen überleben. :popcorn:

Wie gesagt, nichts weiter als ein schöner Traum!

mfg
Wir werden für dumm verkauft und von dem Erlös werden wir verarscht...

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Samstag, 26. September 2009, 14:58

RE: Zinsfrei

Eine Pflichtlektür für all diejenigen, die jahrelang auf den Wirtschaftsunis gelernt haben, Geld könnte Arbeit verrichten. Nein, kann es nicht! Und für alle anderen natürlich auch...

Zitat

Zinsfrei (von Clemens Kuby)
Februar 18th, 2009 · Keine Kommentare

von Clemens Kuby
Beispiel: Jemand baut ein Haus. Die Betonfirma hat die Decken gegossen und will ihre Leistung sofort bezahlt bekommen. Aus der Gesamtleistung Haus lässt sich die Leistung Betondecke erst eintauschen (bezahlen), wenn die ersten Mieter zahlen. Der Bauherr braucht also einen Vorschuss auf seine Gesamtleistung Haus. Die Bank begutachtet, ob und voraussichtlich ab wann mit den Mieteinnahmen zu rechnen ist, dann leiht sie dem Bauherrn das Geld für die Betondecke. Dafür bezahlt der Bauherr der Bank die Leistung des Begutachters und das Ausfüllen des Formulars. Der Bauherr zahlt ohne Zinsen der Bank aus den Mieteinnahmen den Vorschuss auf die Betondecke 1:1 zurück.

Das Geld der Zukunft. Über die zerstörerische Wirkung unseres Geldsystems und Alternativen hierzu von Bernard A. Lietaer u. U. Schäfer (Riemann Verlag)

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Wenn es keine Zinsen geben würde, dann würde dieser Jemand nicht ein Haus bauen, nein, er würde eine ganze Siedlung bauen und sämtliche Baugrundstücke aufkaufen, die es in der Umgebung einer großen Stadt gibt, um sich ein Monopol auf die Vermietung zu sichern.

Ohne Zinsen wären wir alle Billionäre oder sogar Trillionäre oder noch was utopischeres.

Ich persönlich würde mir dann so viele Milliarden von der Bank leihen, wie ich wollte. Doppelt so viel, wie ich im Leben ausgeben könnte, den dann könnte ich in Raten wenigstens die Hälfte zurück bezahlen. :D

Nein, ohne Zinsen würde unsere Welt nicht funktionieren.

Wer die Zinsen abschaffen will, die nur ein Steuerungsinstrument der Geldpolitik sind (mit dem natürlich auch betrogen werden kann und wird), der muß sich was besseres einfallen lassen.

Da bin ich aber dann mal auf Vorschläge gespannt.
People who lie to others have merely hidden away the truth, but people
who lie to themselves have forgotten where they put it.

6

Samstag, 26. September 2009, 15:35

Wenn es keine Zinsen geben würde, dann würde dieser Jemand nicht ein Haus bauen, nein, er würde eine ganze Siedlung bauen und sämtliche Baugrundstücke aufkaufen, die es in der Umgebung einer großen Stadt gibt, um sich ein Monopol auf die Vermietung zu sichern.

Es wird schon von einer flächendeckend verbreiteter Zinslosigkeit ausgegangen, in der jeder sein eigenes Grundstück und ein Haus darauf hat. Es würde keinen Sinn machen Wohnhäuser zur Miete hinzustellen, denn sie würden leer stehen. Zinsfreiheit für einige wenige verursacht automatisch Ungerechtigkeiten, da es ein Monopol darstellt.

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7

Samstag, 26. September 2009, 17:52

Wer den Zins nicht verstanden hat, kapiert auch seine Tragweite nicht. Auch Miete ist ein Zins, der nur aus einem erzwungenen Mangel erpresst werden kann. Mieteinnahmen sind somit eine Bankstertätigkeit. Wenn ich für Eisenerz oder Schotter bezahle, dann ist das auch ein Zins - usw.

Kein Zins ist es, wenn ich die Arbeitszeit, -leistung bezahle, denn sobald ein Mensch für mich tätig wird, dann muss ich ihm dafür eine Gegenleistung schaffen. Wer mir beim Hausbauen hilft, das Eisenerz oder Schotter abbaut, der muss auch bezahlt/entschädigt werden, weil er in dieser Zeit in einer arbeitsgeteilten Welt nicht für seine Bedürfnisse sorgen kann.

Eigentlich ist alles sehr einfach, solange man nicht versucht das Schmarotzieren zu rechtfertigen.

8

Sonntag, 27. September 2009, 00:50

asy will freien zugang zu ressourcen, freien zugang zu grund und boden...wie auch immer das funktionieren soll

ein haus zu bauen wird dann um einiges "billiger", weil keine rohstoffkosten anfallen, trotzdem muss die arbeitskraft bezahlt werden, nach meinung asy

so weit so schlecht

denn auch dann kostet der hausbau noch was, naemlich ein bestimmte menge an arbeitszeit, und wenn ich selbst in einer arbeitsgeteilten welt keinen bock auf hausbau hab, weil ich meine talente woanders einsetzen will, muss ich diese gesamte arbeitszeit bezahlen

da diese gesamte arbeitszeit auch ohne rohstoffksoten noch ganz betraechtlich ist und ich das im voraus nicht bezahlen kann, muss ich halt drauf verzichten

weil in miete gehn darf ich ja net...is ja bankerszins

alles klar...ich will ja nur das zinssystem verteidigen und will den betrug nicht verstehen.....ja ich bin a bissi gaga im kopf




die grassers dieser welt finden natuerlich auch ohne zins keine mittel und wege sich die ressourcen konzentriert unter den nagel zu reissen....ja ich gaga

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HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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9

Sonntag, 27. September 2009, 10:13

Nein, ohne Zinsen würde unsere Welt nicht funktionieren.

Mit Zinsen aber auch nicht - siehe Finanzkrise - Warum? Und noch einmal





3. Moses 25,36+37

5. Moses 23,20

ASY

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10

Sonntag, 27. September 2009, 10:23

asy will freien zugang zu ressourcen, freien zugang zu grund und boden...wie auch immer das funktionieren soll

ein haus zu bauen wird dann um einiges "billiger", weil keine rohstoffkosten anfallen, trotzdem muss die arbeitskraft bezahlt werden, nach meinung asy

so weit so schlecht

denn auch dann kostet der hausbau noch was, naemlich ein bestimmte menge an arbeitszeit, und wenn ich selbst in einer arbeitsgeteilten welt keinen bock auf hausbau hab, weil ich meine talente woanders einsetzen will, muss ich diese gesamte arbeitszeit bezahlen
Du hättest besser weniger in die Polemik und mehr ins Denken investieren sollen. Nicht nur das Fertigdenken, sondern auch der Start des Denkproblems sollte korrekt gewählt sein.

Du kommst nicht nackig mit allen Wünschen auf die Welt, wodurch dir sofort alle Bedürfnisse erfüllt werden müssten. Du wächst in einer Familie auf, hast ein Dach übern Kopf, bekommst Nahrung, Kleidung - und irgendwann hast du vor auszuziehen, um dich mit einer Partnerin zu liieren, die auch nicht erwachsen und nackig vom Himmel stürzte. Ihr bekommt ein Grundstück oder eine vorhandene Immobilie, dessen bisherige Besitzer nicht mehr leben. Diese kannst du dann ganz nach euren Bedürfnissen gestalten (lassen).

Dies setzt natürlich voraus, dass dein Herrscher nicht ständig Leute aus dem Ausland importiert, weil er die wachstumspflichtigen Zinsen privater Geldgeber und die Gier seiner Vasallen bedienen muss. Weil die Bevölkerung dadurch ständig wächst, gibt es auch einen "Dach übern Kopf" Mangel.
http://de.wikipedia.org/wiki/Demografie_%C3%96sterreichs

Du musst eigentlich nur erkennen, dass so ziemlich all deine gefühlten Probleme/Pflichten von Herrschershand produziert werden und sie haben alle keinen Kaufvertrag von "Adam und Eva" den sie uns zeigen und beweisen könnten, dass sie alle Produktionsmittel, die sie uns anwuchern, redlich erworben haben. Es ist somit nicht anständig von dir, so du für diese räuberische Bagage die Partei ergreifst, indem du behauptest, dass der Zins naturlogisch notwendig wäre.

Hier noch ein Text:

Zitat

Wer sich heute in Deutschland ein Haus baut, muss über die Zinsen für die Baufinanzierung in der Regel ein zweites Haus bezahlen. Der eine ein bisschen weniger, der andere ein bisschen mehr, je nach Eigenkapital und Darlehenskonditionen.

Das ist die eine Seite der Medaille.
Und die ist noch ein tröstlicher Anblick.
Die andere Seite der Medaille sieht so aus:

Um das Geld in die Hand zu bekommen, das benötigt wird, um diese beiden Häuser bezahlen zu können, muss der Häuslebauer in seinem Beruf eine Leistung erbringen, die ausreicht, um mehr als sechs Häuser zu errichten.

Das lässt sich ganz einfach vorrechnen:

Bezahlt wird dem Berufstätigen im konkreten Einzelfall ebenso nur rund die Hälfte seiner Leistung, wie in der Gesamtbetrachtung alle Erwerbstätigen nur rund die Hälfte des BIP verdienen, er muss also schon brutto für vier Häuser arbeiten um den Lohn für zwei zu erhalten, von denen nur eines ihm gehören wird.

Den ganzen Text solltest du bitte begreifend lesen, damit du behirnst, welchem Verbrechen deine Argumentation dient.: http://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD2009/38.html

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