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1

Donnerstag, 17. Februar 2011, 11:03

Ist das Grundeinkommen ungerecht ?

Wenn jemand nichts hat, kann er Grundsicherung beantragen, monatlich etwas über 700,- €

Hat jemand ein altes renovierungsbedürftiges Haus vererbt bekommen, hat er keinen Anspruch auf soziale Hilfe, solange er das nicht verkauft hat und das Geld aufgebraucht.

Hat jemand ein Grundstück, eine alte Hütte darauf und lebt als Selbstversorger, hat er auch keinen Anspruch auf soziale Hilfe, er ist ja Grundbesitzer, wenn die Ernte wegen Schlechtwetter ausfällt, muss er hungern.

Hat jemand eine kleine Firma, wo er weniger als 700,- € verdient, weil er noch im Aufbau ist, Schulden hat, es gerade schlecht läuft oder er gar krank ist, hat er einfach Pecht gehabt, gehört er doch zu den Ausbeutern.

Ist jemand verheiratet, einer verdient gerade mal ca. 1.200,- €, der andere nichts, bekommt er auch keine Unterstützung, arbeiten beide nichts und haben nichts, bekommen sie auch 1.200,- €
Existenzbedrohend kann das sein, wenn dieses Ehepaar ein Haus gebaut hat und Schulden bezahlen muß, sie also auf zwei Gehälter angewiesen sind.

Findet ihr das in Ordnung, wie es ist, oder könnte man da etwas ändern ?
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

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ASY

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2

Donnerstag, 17. Februar 2011, 12:28

Das Grundeinkommen ist nicht ungerecht, sondern das Ausbessern der Folgen einer Ursache, weil die Ursache nicht beseitigt werden will.

3

Donnerstag, 17. Februar 2011, 13:07

Das Grundeinkommen ist nicht ungerecht,...
Du findest es gerecht, dass ein Ehepaar, wo einer arbeitet und 1.200,- € verdient und ein Ehepaar, wo keiner arbeitet auch 1.200,- € erhält ? - Wozu dann arbeiten ?

In der unteren Einkommensschicht kann die Frau genausogut zuhause bleiben oder gleich beide, es macht keinen Unterschied, deshalb haben viele Menschen auch keine Lust mehr zu arbeiten.
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

ASY

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4

Donnerstag, 17. Februar 2011, 13:50

Diese Ungerechtigkeit, wie du sie begreifst, ist nach meinen Erfahrungswerten ziemlich irrelevant. Es wird doch einfach Geld nach vorgegebenen Gesetzen verteilt, an welchen weder die "Fleißigen" noch die Armen mitbestimmen durften.

Die wahre Ungerechtigkeit ist doch, dass die Mehrheit noch immer bereit ist für einen fremden Gewinn zu arbeiten und dabei einen Hungerlohn akzeptiert, den das Gesetz als minimalstes Grundeinkommen definiert. Die noch höhere Ungerechtigkeit ist, dass es Menschen gibt, die nötige Arbeit gratis machen und damit ein ebenfalls notwendiges Einkommen eines Arbeitswilligen vernichten.

Stell dir vor: Dein Mann kommt von der Arbeit nachhause und erzählt: "Spatzi, ich habe meinen Job verloren, weil sich jemand bereit erklärte, meine Arbeit gratis zu verrichten!"

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5

Donnerstag, 17. Februar 2011, 14:25

Stell dir vor: Dein Mann kommt von der Arbeit nachhause und erzählt: "Spatzi, ich habe meinen Job verloren, weil sich jemand bereit erklärte, meine Arbeit gratis zu verrichten!"
Er würde eine andere gut bezahlte Arbeit finden, er ist erstens ein Mann, zweitens gut ausgebildet, aber egal...
ich weiß, was du meinst !

Dieses Problem haben wir vielmehr, weil die meisten Produkte des Alltags in der dritten Welt produziert werden, zu einem echten Hungerlohn, dort leben unsere wahren Sklaven, wovon wir alle profitieren, ansonsten könnten bei uns sich nicht auch *Arme* ein Handy, einen PC, einen Fernseher..... und ein Dach überm Kopf leisten, nicht zu vergessen, unsere Infrastruktur, Schule Ausbildung, .....

Also wir jammern auf hohem Niveau, es gibt viele Menschen, die können nicht viel, wollen aber viel verdienen. Der Verkäufer im Laden soll viel verdienen, auf der anderen Seite bestellen wir Dinge im Internet, weil es dort billiger ist, also ist der Verkäufer wohl noch immer zu teuer ?!

Wir können uns gegenseitig nicht mehr leisten, wenn wir etwas arbeiten, soll der Kunde viel bezahlen, sind wir der Kunde, muss die Leistung billig sein ! Ein großer Teil des Geldes kassiert natürlich der Staat und man muss sich fragen, ob er das Geld sinnvoll einsetzt oder verschwendet ?!
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ASY

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6

Donnerstag, 17. Februar 2011, 14:35

Bei allem Respekt, du argumentierst mit Peanuts.
Ein großer Teil des Geldes kassiert natürlich der Staat und man muss sich fragen, ob er das Geld sinnvoll einsetzt oder verschwendet ?!
Die Staatsadministration (denn der Staat sind wir) liefert das Geld an die Verleiher ab - hierzu ein wenig beachteter Film Vom Reis - Kurzfilm über das Geldsystem , der die Problematik auf den Punkt bringt.

Internet oder billiger kaufen:
Zwar kann man mächtig glänzen, so man sich die Produkte beim Ortshändler kauft, der aber seine Produkte wiederum aus Billigländern bezieht. Du kannst somit nur den Profiteuren der Ausbeutung helfen, was bedeutet, wir haben überhaupt keine Wahl.

Und: Was ist eine gute Ausbildung?

Meine Antwort: Derzeit ist die beste Ausbildung, ein ignorantes, über Leichen gehendes Schwein zu sein.

7

Donnerstag, 17. Februar 2011, 15:30

Und: Was ist eine gute Ausbildung?
Mein Mann hat eine technische und teure Kurse, da findet man gut bezahlte Jobs, man wird nicht reich, aber man kann gut leben.
Meine Antwort: Derzeit ist die beste Ausbildung, ein ignorantes, über Leichen gehendes Schwein zu sein.
Das ist eine in Spitzenpositionen bestimmt oft der Fall, aber das alleine genügt nicht, denk ich zumindest.
Internet oder billiger kaufen:
Zwar kann man mächtig glänzen, so man sich die Produkte beim Ortshändler kauft, der aber seine Produkte wiederum aus Billigländern bezieht. Du kannst somit nur den Profiteuren der Ausbeutung helfen, was bedeutet, wir haben überhaupt keine Wahl.
Der kleine Ladenbesitzer und seine Verkäuferin, wenn er sich überhaupt eine leisten kann, sind bestimmt keine Ausbeuter, die Ausbeuter sind die, die arbeiten lassen, die selber kein Risiko tragen, die an der Spitze in Konzernen oder Aktiengesellschaften sitzen oder überbezahlte Politiker.

Wir dürfen unsere Politiker wählen oder nicht wählen, wir dürfen große Konzerne boykottieren, wir dürfen Konsum verweigern.
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

ASY

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8

Donnerstag, 17. Februar 2011, 16:46

Wenn dein Mann 40 Stunden pro Woche oder mehr arbeiten muss, dann ist das nie ein gut bezahlter Job. Die Bezahlung erfolgt mittels wertlosem Geld und er liefert dafür das Einzige was er hat, nämlich seine Zeit aus seinem einzigen Leben, die er besser für Kinder, Frau und Freunde benutzen sollte. Geht aber nicht, weil es die Statthalter, welche mit den Kreditgebern kollaborieren, anders bestimmen.

Sogar eine Putzfrau muss ein ignorantes Schwein sein, um am Arbeitsmarkt zu bestehen. Sie wird versuchen schneller und sauberer als die Kollegin zu putzen, weil sie im Fall einer Personalkürzung erst nach der nicht so fleißigen Putzfrau gekündigt wird.

Kleine Ladenbesitzer müssen beim importierenden Großhändler kaufen und sind somit in das große Ausbeutungsrad eingepflegt. Sie leiden unter kleinen Margen, hohen Zinsbelastungen, Lohnkosten und auch noch den meckernden Kunden.

Glaubst du wirklich an die Mär Konsumverweigerung? Wie willst Strom, Wasser, Kanal, Essen, Treibstoff, Miete, Staatsschulden verweigern? Die Mehrheit der Menschen können nichts mehr verweigern und Wahlen funktionieren auch nicht, weil dort nur Oberdrecksmenschen angeboten werden. Es ist sinnlos Menschendreck und deren Parteien nach dem Gestank per Wahl zu sortieren.

Aber ich verstehe deine Gedanken, leider beruhen diese auf zu ungenauen Informationen. Wie chancenlos der Pöbel ist, habe ich versucht in diesem Beitrag zu beschreiben. http://hauptwort.at/2010/04/09/wir-haben…slanderproblem/

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9

Donnerstag, 17. Februar 2011, 18:02

Glaubst
du wirklich an die Mär Konsumverweigerung? Wie willst Strom, Wasser,
Kanal, Essen, Treibstoff, Miete, Staatsschulden verweigern?

Teilweise, ich versuche es, aber ich kann mir das auch erst jetzt leisten, nachdem unser Haus abbezahlt ist.

So kommen wir mit einem Lohn aus. Ich kaufe keine Fertigprodukte, das spart Geld.
Ich war viele Jahre lang selbstständig, hab geschuftet wie ein Idiot,
Schulden und Steuern bezahlt, nebenbei noch Haus gebaut, und Kinder großgezogen ohne Anspruch auf
Mutterschutz oder Karenzgeld. Irgendwann hat es mir gereicht, ich glaube so nach der siebten oder achten Steuerprüfung mit Nachzahlung... ich fühlte mich wie eine Melkkuh, .....

Ich mache jetzt nur mehr, wozu ich Lust habe, ich produziere noch ein wenig, aber nur soviel, dass ich keine Steuern mehr bezahlen muss, das ist mein Protest.
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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10

Donnerstag, 17. Februar 2011, 18:39

Ich bin für eine Grundsicherung!

Jeder soll ein Dach über dem Kopf haben. Lebensmittel um nicht hungern zu müssen und etwas zum Anziehen.

Geld finde ich derzeit nicht gut.

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