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Andreas Zehetbauer

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11

09.07.2013, 19:23

Wie könnte es denn anders sein ?!?!?!

CSU und FDP sehen keine Fehler im Fall Mollath

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12

10.07.2013, 14:33

Vorhang geschlossen

Das ist das Privileg der Mächtigen:

Sie können (von oben herabgespuckt auf die Schwächeren) Vorhänge einfach schließen, wenn ihnen danach ist.

PS.: Dass aber so viele kleine Schlappschwänze mutlos oder unmotiviert mitmachen, um solchen Mächtigen dienlich zu sein... das geht mir nicht in den Kopf.

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Andreas Zehetbauer

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13

22.07.2013, 16:57

Zitat

Gustl Mollath – ein sonderbarer Fall oder doch ein Musterbeispiel?
......
Ja, Gustl Mollath sei möglicherweise einer von diesen seltenen Fällen, bei denen ein ,,Normaler” zu Unrecht in die Maschinerie des psychiatrischen Zwangsapparates gelangte und nun aufgrund eines Systemfehlers hinter Schloss und Riegel sitzt. Doch nein, Gustl Mollath ist kein Einzelfall, sondern das typische Schema einer psychiatrischen Einweisung:
Eine Person, die von Außenstehenden als nicht glaubwürdig eingestuft wurde, einer von Unzähligen als ,,unzurechnungsfähig” abgestempelten Menschen, der für seine Rechte kämpft und dabei das Glück hatte, dass sich seine Erlebnisse belegbar und für die Mehrheit der Menschen plausibel erklären lassen. Was ansonsten um Menschen herum passiert, die etwas Ähnliches erleben und nicht beweisen können, weil sie 1. sowieso niemand unvoreingenommen anhört und 2., weil sich manche Dinge im Leben einfach nicht
...
Wenigsten bleibt es in den Medien mal

Andreas Zehetbauer

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14

03.08.2013, 13:23

Gustl Mollath: Interview mit Rechtsanwalt Dr. Gerhard Strate


15

03.08.2013, 14:49

Kompliment an den Rechtsanwalt Dr. Gerhard Strate

Satz für Satz ein sehr ruhiges, gefasstes und überzeugendes Interview mit Mollaths Verteidiger (finde ich).

Strate scheint sich seiner Sache sicher zu sein. Er scheint aus Berufsberfahrung es gelernt zu haben, wie man den übermächtigen Gegner, der sich Gesetze selber macht, indem er sie nachher zurechtbiegt, an seiner Wurzel fasst.

PS.: Halte ihm die Daumen, dass er "durchgelassen" wird.

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17

08.08.2013, 07:45

Die faulen Ausreden dieser Beate Merk!

Hört euch nur einmal die ungeheuerlichen Frechheiten von dieser Frau an!

Ich glaube, sie ist allgemeingefährlich - und nicht Mollath!

Sie scheint derart machtarrogant und abgehoben zu sein, dass sie alle anderen nur noch für deppert anschaut!





Da sieht man wieder mal: Wenn einer lügt und lügen will, dann lügt er.

Je infamer und offener, umso weniger emotionale Intelligenz besitzt einer. Diese Frau lügt nicht nur andere an sondern am meisten sich selbst. Ich glaube wirklich, diese Frau dürfte nicht ganz auf der Höhe sein mit ihrer Wahrnehmungsfähigkeit, da ihr nicht bewusst zu sein scheint, wie lächerlich sie sich mit ihrer verfahrenen Meinung macht. Eigentlich ein Armutschgerl. Ein Armutszeugnis.

Was soll die Reporterin (bewundernswert wie sie sich nicht aus der Ruhe bringen lässt) da noch machen, als nochmal und nochmal und nochmal bei dieser Faktenverweigerin Merk nachzubohren, damit diese nur einmal etwas an Fakten oder Fehlern in den eigenen Reihen zugibt? Z.B. dass die Staatsanwaltschaft zu faul war bzw. zu verschreckt, sofort Ermittlungen gegen die Frau von Mollath zu veranlassen? Da lässt sich erkennen, dass schnell wie ein Lauffeuer es sich bis zur STA durchgesprochen haben dürfte, WARUM nicht ermittelt werden sollte: Aus Eigeninteresse, gewisse Personen sollten mit der mutmaßlichen Schwarzgeldverschieberin nicht auffliegen, so der Generalverdacht, den sich die Justiz (Beate Merk der Kopf) wohl SELBER eingebrockt hat. Und niemand sonst.

Ich halte diese Frau für allgemeingefährlich. Für HÖCHST allgemeingefährlich und demokratieschädlich. Fast wie eine selbsternannte Herrscherin besitzt sie die Frechheit, sich keinen einzigen Fehler eingestehen zu müssen? Und so jemand sitzt im Justizministerium?

Noch besser: Solche "regieren" uns!

18

11.08.2013, 16:33

Die Briefe des Gustl Mollath an die Banken, 2002

Zitat


12.8.2002 – Mollath an Credit Suisse Group, Geschäftsleitung Lukas Mühlemann (seine Sachverhaltsdarstellung)

20.8.2002 – Mollath wieder an Credit Suisse Group, Lukas Mühlemann (er hakt nach)

23.8.2002 – Bank Leu, Martin Rothen und Peter Joch an Mollath („Wir beziehen uns auf Ihr oben erwähntes Schreiben an den Vorsitzenden der Geschäftsleitung der Credit Suisse Group, Herrn Lukas Mühlemann, welches uns zur direkten Beantwortung übergeben worden ist.“)

27.11.2002 – Mollath an HVB, Vorstandsvorsitzender Dieter Rampl

2.12.2002 – Mollath an HVB, Vorstandsvorsitzender Rampl (nicht enthalten)

4.12.2002 – HVB, Direktor Rötzer an Mollath (nicht enthalten)

6.12.2002 – Mollath an HVB, Vorstandsvorsitzender Rampl („ich erinnere an meine Schreiben an Sie vom 27.11.02 und 2.12.2002. Ihr Herr Direktor Rötzer hat mir am 4.12.2002 geschrieben. Bei der Besprechung war Ihr Herr Macher auch zugegen. - Herr Direktor möchte am Montag mit meiner Frau sprechen. Er brachte zum Ausdruck, daß er wohl nicht viel tun kann. Mehr Engagement zeigte Direktor Rötzer, mich auf einen Hern Bunk, von der Sanierung oder Abwicklungsabteilung, aufmerksam zu machen.)

4.12.2002 – HVB an Mollath, „Gesprächspartner“ Hans Rötzer per FAX („Nachdem ich zuletzt am 03.12.2002 nach 18 Uhr versuchte Sie zu erreichen, ist es leider auch am heutigen Tag nicht gelungen, einen Gesprächstermin mit Ihnen zu vereinbaren.“)

7.12.2002 – Mollath an HVB, Dr. Klaus Michael Ploss (Zitat: „da Herr Direktor Rötzer, HVB Nürnberg, sich nicht sonderlich einsetzt, folgend beschriebene Probleme zu bewältigen und Ihr Vorstandsvorsitzender Rampl es nicht einmal für nötig hält, auf meine Schreiben zu antworten wende ich mich an Sie. … Bei dem Gespräch mit Herrn Direktor Rötzer habe ich diesen auch über Insidergeschäfte informiert (ein Fondmanager aus dem Frankenraum hat seine Insidergeschäfte in Nürnberg bei Ihrer Bank abgewickelt. Die zuständige Abteilung hat sich an diese Geschäfte angehängt - Des weiteren habe ich über die illegalen Kurierfahrten meiner Frau in die Schweiz erzählt. Herr Direktor Rötzer findet nichts besonderes daran und sieht keinen Grund zum umfangreichen Handeln.“) ...

Ein PS von Mollath: „Ich bin entsetzt und ausser mir über die Handlungsweise Ihrer Führungskrälfte“, Seite 10
http://www.gustl-for-help.de/download/20…erkehr-Bank.pdf


Zitat

Sonder-Resvisionsbericht der HVB, 19. März 2003

Prüfungsanlass:

Seit Ende November 2002 gingen Briefe eines Herrn Mollath in der Niederlassung Nürnberg ein, in denen er gegen seine mittlerweile getrennt lebende Ehefrau Mollath Petra sowie weitere Mitarbeiter der früheren HYPO-Bank Nürnberg verschiedene Vorwürfe erhebt.
U.a. geht es dabei um
  • Vermögenstransfers in die Schweiz
  • Provisionszahlungen an HVB-Mitarbeiter
  • Verstöße gegen Abgabenordnung, GWG etc.


Entscheidende Hinweise erhielten wir durch die Kontaktaufnahme zur Bank Leu in Zürich.

Nachstehenden Mitarbeitern waren Versäumnisse und Verfehlungen vorzuhalten:

Mitarbeiterin: Petra Mollath, Vermögensberaterin
Miarbeiter: Wolfgang D..... , Vermögensberater
Mitarbeiter: Peter E... , Vermögensberater
Mitarbeiter: Carola G...., Vermögensberaterin
Mitarbeiter: Kurt M...., Vermögensberater

Die von Herrn Mollath in seinem Brief angedeuteten Depotüberträge vom Bankhaus Ernst & Cie (Nachfolgeinstitut der AKB-Bank) zum Bankhaus Leu fanden tatsächlich statt.



http://www.gustl-for-help.de/download/20…Vereinsbank.pdf

Und dafür, dass Mollath Recht gehabt hat, hat er sieben Jahre in der Psychiatrie verschwinden müssen. Ein Gutes aber hat der Fall Mollath: So schnell macht uns kein "unabhängiger" Richter und kein "gerichtl. beeideter" Sachverständiger mehr etwas vor.

19

12.08.2013, 11:37

Ich habe auch noch einen Bericht gelesen über diesen Fall Mollath. Ich finde es eine Frechheit, nein eine Schweinerei was sich die Richterin da herausgenommen hat beim verlesen des Urteils. Dies ist reine eine Deckung für die Banken, die sich Fehlbargemacht haben.

Und nun will die Staatsanwaltschaft in Bayern diesen Fall neu beurteilen lassen.





Zitat



Justizskandal in Bayern

Politische Nachbeben im Fall Mollath

Auslandnachrichten Donnerstag, 8. August, 06:00


Nach der Freilassung Gustl Mollaths ist Bayerns Justizministerin Merk in die Kritik geraten. Gesamthaft sieht sich die Münchner Regierung aber eher entlastet.

Ulrich Schmid, Berlin

Ohnmächtig in den Fängen einer bösartigen, politisch manipulierten Psychiatrie zu zappeln – es ist wohl so etwas wie eine Urangst. Deshalb kam es in Deutschland auch zu sehr emotionalen Reaktionen, als am Dienstag der 56-jährige Gustl Mollath, der vor sieben Jahren als gemeingefährlich in die Psychiatrie eingewiesen worden war, mit verschwitztem Hemd und einer Topfpflanze vor der Brust die Psychiatrische Klinik in Bayreuth verliess und in die Freiheit zurückstolperte. Das Oberlandesgericht Nürnberg hatte die sofortige Freilassung Mollaths angeordnet, nachdem es zum Schluss gekommen war, eines der Atteste, aufgrund deren Mollath 2006 in die Psychiatrie eingewiesen worden war, sei «unecht». Nun wird das Verfahren gegen ihn neu aufgerollt.

Ein Whistleblower

Gustl Ferdinand Mollath war deutschlandweit der mit Abstand bekannteste Insasse einer psychiatrischen Anstalt, und für viele ist er im Laufe der letzten Jahre zum Symbol für Missstände nicht nur in der bayrischen Psychiatrie geworden. Tatsächlich umschwebt die Leidensgeschichte des Pneuhändlers Mollath etwas Kafkaeskes. Fast auf den Tag genau vor sieben Jahren, im August 2006, machte ihm das Nürnberger Landgericht den Prozess. Seine Frau hatte ihn beschuldigt, sie gewürgt und ihren Freunden Autopneus zerstochen zu haben. Mollath wurde wegen Schuldunfähigkeit zwar freigesprochen, von Experten aber als gemeingefährlich und vom Wahn befallen eingestuft und in die Psychiatrie abgeschoben. Bemerkenswert ist, dass Mollath seine Frau, die damals bei der Nürnberger Hypo-Vereinsbank arbeitete, beschuldigte, Schwarzgelder in die Schweiz verschoben zu haben – Vorwürfe, die sich 2012 im Kern als zutreffend herausstellen sollten. Dass Mollath dennoch verwahrt wurde, hat deshalb bei vielen den Verdacht genährt, der Staat stecke mit den Banken unter einer Decke und beseitige Whistleblower auf seine Weise.

Erleichterte Regierung

In die Kritik geraten ist vor allem die bayrische Justizministerin Beate Merk, eine Christlichsoziale. Man erinnert sich daran, wie Merk lange Zeit die Haltung der staatlichen Ankläger übernahm und Mollath als gemeingefährlich schilderte. Sozialdemokraten, Grüne und Freie Wähler werfen Merk Untätigkeit und Verkennung der Brisanz des Falles vor, etliche Politiker verlangen ihren Rücktritt. Merk verteidigt sich mit Hinweisen auf die Unabhängigkeit der Justiz und darauf, dass sie erst habe handeln können, als ein fassbarer Grund für die Wiederaufnahme des Verfahrens vorlag.

Ob der Fall Mollath «das Vertrauen in die Justiz» derart stark erschüttert hat, wie viele Zeitungen schreiben, bleibe dahingestellt. Sicher ist, dass Mollaths Freilassung der bayrischen Regierung gelegen kommt. Nicht nur ist sie ein leidiges Wahlkampfthema los, sie kann auch darauf verweisen, dass zwar im Justizapparat gewiss nicht alles zum Besten steht, dass man aber lernfähig ist, selbst dann, wenn dies das Ansehen von Autoritäten schädigt. In der Politik wird wohl demnächst über Möglichkeiten gesprochen werden, wie Angeklagte vor überhasteter Psychiatrisierung und unrealistischer psychologischer Profilierung besser zu schützen wären.



Quelle: http://www.nzz.ch/aktuell/international/…lath-1.18129262
Wir sind nicht verantwortlich für das, was uns widerfährt, sondern dafür, wie wir damit umgehen.
Vergebung ist, alle Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit aufzugeben!

:)


www.kopp-verlag.de

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20

14.08.2013, 15:57

Zitat


Sehr geehrte Damen und Herren!

Zu Ihrer Information leite ich eine Nachricht mit einem ARD-Sendehinweis auf "Beckmann", Donnerstag, 15.8.2013, 22:45 Uhr, an Sie weiter. Zu Gast: U.a. Herr Mollath.

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