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11

Donnerstag, 11. Februar 2010, 10:59

Darf man wissen ....

.... an wen deine erste Korrespondenz gerichtet war?

Ich weiß zwar nicht, ob dies etwas ändert, aber irgendwas in mir verlangt danach .... also könnte es für mich doch von Wichtigkeit sein, um das Geschriebene richtig einordnen zu können.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

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12

Donnerstag, 11. Februar 2010, 11:13

Ich respektiere die Privatsphäre - ich kann nur verraten, dass es sich um eine Gruppe handelt, die sich für das Freigeld einsetzt.

Ich habe sogar schon eine Antwort erhalten:

Zitat

Sehr geehrter Herr Gerstl,
herzlichen Dank für die ausführliche Stellungnahme. Es war nicht meine Absicht, Sie von vornherein in ein "faschistisches Eck" zur drücken. Umsiedelungsaktionen von Menschen in Zonen sind meines Erachtens immer mit Gewalt verbunden - wo soll so eine Zone sein? Wohin sollen die Menschen, die jetzt dort leben? Wie wollen Sie denn die "Kapitalisten" verpflichten, dorthin zu gehen und wer entscheidet, wer zu gehen hat? Das sind Methoden totalitärer Systeme, die ich zutiefst ablehne und sehr wohl als faschistisch erachte. Übrigens kommt mir die Idee nicht neu vor - sie ist mir schon mal bei der Pogo-Partei untergekommen.
Sie fragen zwar nicht nach meinem Lösungsansatz - ich teile ihnen den aber auch gerne als Diskussionspunkt mit: Die Lösung liegt nicht im Separieren, sondern im Anbieten von zusätzlichen Zahlungs- und Verrechnungssystemen. So kann jeder angstfrei ausprobieren, wie man ohne ausbeuterische Struktur im Hintergrund wirtschaften kann. Komplementärwährungen sind damit die logische politische Weiterentwicklung unserer Demokratie, auf die die ich als Basis nicht verzichten will.
Gegen eine Veröffentlichung unseres Schriftverkehrs habe ich nichts einzuwenden, zumal Sie ihn anonymisieren.
Mit freundlichen Grüßen,
xxxxxxxx xxxxxxxxxxxx

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13

Donnerstag, 11. Februar 2010, 12:03

Allerdings müsste Ihnen bekannt sein, dass gerade die, von der Weltfinanz massiv gesponserten Nationalsozialisten, Unterguggenbergers oft verwandten Terminus "Zinsknechtschaft" perfide instrumentalisierten, was heute gewisse Giftspritzer verwenden, jede Kritik am Zins ins NaZi-Eck zu schleudern. Auch Sie drücken mein unmissverständliches Engagement für sozialen Frieden in das faschistische Eck, was mir sonst von Freunden des Freigeldes und Freilandes nie widerfährt.

Mich verwundert, dass nicht all Jene, welche Zins- und Systemkritiker mit der Nationalismus-Keule schlagen laut schreiend herumlaufen und "Weltregierung, Weltwährung, Weltherrschaft" brüllen - denn das wäre die einzige Konsequenz aus ihrem Denkmuster - nur haben sie wohl selbst noch nie so weit gedacht.

Der Text zur SoZo (Sozialisierungszone) schließt faschistische Tendenzen (Hinrichtung, Umerziehung, Ausweisung) total aus, und erklärt, dass sich Ausbeuter in einer zur Verfügung gestellten Zone besser selbst ausbeuten sollen, und zwar so lange, bis der letzte Ausbeuter die Lust an der Ausbeutung anderer und sich selbst verliert, weil er hoffentlich kapiert, dass das Gemeinwohl dem Eigenwohl vorzuziehen ist. Für mich ist völlig unverständlich was Sie daran missverstehen wollten. Die Sozialisierungszone wäre quasi der kapitalistische Swingerclub, damit am Gemeinwohl interessierte Menschen nicht mehr belästigt werden. Ich nehme sogar an, dass sich Raffkapitalinssten um Plätze in der Sozialisierungszone reißen werden, weil sie nur dort Gleichgesinnte für den finanziellen Aderlass finden und somit unter sich sind und bleiben; so sie das wollen.

Wer hinter dem weltweit praktizierten Kapitalismus die von dir angeführten Tatsachen nicht erkennt (obschon sie sehr wohl bestehen), der baut sich damit seinen Verteidigungswall für ewiges Missverständnis und seine Ignozanz gegenüber neuen Ideen, die uns davor schützen. Kinderschänder ausnahmslos unter Kinderschändern leben zu lassen ist wohl ebenso wenig vorstellbar für so manchen Geist, wie der Wunsch Ausbeuter und Machthungrige nur unter ihresgleichen leben zu lassen.

Das man diese Menschen in gewisser Weise aus der Gesellschaft entfernen muss, und sie ausnahmslos unter ihresgleichen leben lassen darf ergibt sich aus folgender Logik:
Jemand der Machthungrig ist, wird dieses um jeden Preis aufrecht erhalten - egal zu welchem Preis. Weil er sonst gar nicht wäre was er ist. Ebenso wie der Kinderschänder! Diese nicht aus der Gesellschaft zu entfernen bedeutet ihnen wie jetzt eine erlaubte unendliche Spielwiese zu gönnen, auf der sie ihre Gelüste ausleben. In einer Welt, in der man mittels Macht grenzenlose Möglichkeiten besitzt kann diese nicht verhindert werden. Wenn ich alles Essen besitze und es in meiner Macht steht dieses zu verteilen - oder eben nicht, dann werde ich damit so ziemlich alles erreichen können. Derzeit bestehende Praktiken um Gesetzesbrecher oder Gesellschafts-feindliche Menschen zu bestrafen oder zu resozialisieren sind bei weitem grausamer, als eine Sozialisierungszone. Wenn ein Mensch sich dort nicht hin wünscht, dann sollte er sich nur an die Maxime halten:

Meine Freiheit hört dort auf, wo ich eine andere eingrenze!

Der Kapitalismus zwingt das Leben der Menschen in eine "Olympiade" und einen Überlebenskampf, was nicht NOTwendig wäre. Der Kommunismus ist hingegen lediglich die, dem Kapitalismus dienende schreckliche Antithese, um den Menschen den Kapitalismus als einzige Möglichkeit erträglich erscheinen zu lassen. Das verhält sich wie ein "Entweder-oder" und suggeriert uns eine freie Wahl, die gar nicht existiert. Gerne verwende ich dazu das Beispiel mit dem Arzt, der um Gesundheit gebeten wird, worauf der Arzt antwortet: "Ich kann ihnen nur Krankheiten anbieten, doch Gesundheit führe ich nicht in meinem (Partei)Programm!"

Das "Entweder-oder" wurde uns mM nach erfolgreich genommen, so überall auf der Welt der Kommunismus erfolgreich scheitern hat dürfen. Es gäbe ihn als Option, die Praxis hat ihn scheitern lassen - also bleibt nur der Kapitalismus. Wie eng darf eigentlich ein Weltbild sein?
So wie die überall "nicht vorhandene Demokratie", die ja inzwischen nicht nur von ehemaligen, sondern auch von noch im Amt befindlichen Politikern oftmals wie folgt beschrieben wird:

"Sie ist zwar nicht die beste Staatsform, aber eine bessere haben wir nicht."

Oder sollten wir keine besser funktionierende haben dürfen? Wo bliebe da die Macht, die Herrschaft, Raffgier und Profitmaximierung für einige wenige?

Wie sprach Winston Churchill:
Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.


Warum kann sich niemand "keine Staatsform" vorstellen, die vermutlich als der einzig logische Schluss bliebe!
Unsere Mächtigen genieren sich da nicht so, jedoch nur insoweit, als dass sie nach einem vollkommenen Umkehrschluss dieser These verlangen .... WELTREGIERUNG
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ASY

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14

Donnerstag, 11. Februar 2010, 12:17

Meine Antwort:

Zitat

Werte xxxx xxxxxxxxxxxx,

es freut mich, dass Sie weiter argumentieren möchten, doch einfacher für mich und nützlicher für alle wäre dennoch die öffentliche Diskussion. Sie kennen die Links - Frage an die OeNB: Das Wörgler Wirtschaftswunder und der Anschluss Österreichs an Deutschland 1938 - Sie können mir auch eine andere Plattform anbieten - mir ist nur wichtig, dass das Thema enttabuisiert wird.

Sie vergessen, dass das Zinssystem die Menschen wehrlos separiert und verghettoisiert (52% der Salzburger müssen mit unter 1.500 Euro brutto auskommen). Wie wollen Sie dieser Mehrheit von Menschen helfen, wenn dieses organisierte Zinsverbrechen weiterhin zugelassen wird? Ich berufe mich da auf Sir Karl Popper, der meint:


"Die Minimierung von Leid ist ungleich wichtiger, als die Vermehrung des Glücks ohnedies Glücklicher!

In einer Notwehrsituation muss, um "unschuldiges Leben" zu retten, die Verletzung, notfalls der Tod des Angreifers in Kauf genommen werden. Bei Notwehrsituationen zwischen Staaten, muss der Tod einer - möglichst kleinen Menge von Menschen auf beiden Seiten - ebenfalls in Kauf genommen werden!

Als Zeuge einer schweren Gewalttat können sie entweder gewaltfrei reagieren und so den Tod des Opfers riskieren, oder Gewalt anwenden und damit selbst normenwidrig handeln."



Diese Aussagen sind auf jede Vergewaltigung, auch den Zins, umzusetzen. Oder meinen Sie tatsächlich, dass die Inhaftierung eines Räubers oder Betrügers ein faschistisches Gedankengut sei? Ich nicht! Ich bin ein Pazifist und als solcher weiß ich, dass Pazifismus unmöglich wird, sobald sich darin nur ein Bellizist befindet. Ich nehme auch an, dass sie jeden Giftspritzer in Ihrem Verein ausschließen würden und keinesfalls wollten, sich damit als Faschistin deklarieren zu müssen. ... Sonst, ein herzliches Willkommen im Club der Verunglimpften! :frieden:

Ich schlage vor, den Zinsfreunden lediglich ein eigenes Territorium zur Verfügung zu stellen. Wenn sie das nicht wollen, dann sind sie eindeutig Heuchler, die sich nur an den Schwächeren bedienen wollen. :schulter:

Was meinen Sie dazu?

Weiter ist Ihnen wohl nicht bekannt, dass der "Europäische Haftbefehl" auch auf die Verfolgung von Falschgeld spezialisiert ist. Wenn die Beliebtheit von Freigeld gefährlich steigt, wird sich die Geldschöpfungshoheit gegen die Freigeldprotagonisten wehren > Der europäische Haftbefehl. Sie kennen auch sicherlich den Credito aus Brasilien, welcher durch Fälschungen kaputtiert wurde - und ich denke kaum, dass die arme Bevölkerung taugliche Fälschungen produzieren kann.

Unsere Demokratie nennt sich zwar so, ist aber keine. So wie Kirchen eine Macht schaffende Verwaltung von Gläubigen sind, sind Staaten/Bundesstaaten eine demokratisch angemalte Verwaltung von Wertschöpfern, wo Mieses belohnt und Redliches bestraft wird. Nicht umsonst erwähnte ich unterstreichend meine basisdemokratische Einstellung, die den regional zu erfüllenden Bedürfnissen am nächsten kommt. Globale Interessen dienen nur den perversen Kriegstreibern und bringen der Mehrheit nix - die Zahlen über die Verteilung von Wohlstand und bitterer Armut beweisen meine Auffassung. Wir haben nur das "Glück" in einem Verwaltungsgebiet zu leben, welches uns das Schöne der Kapitals vorgaukelt - die Weltmehrheit hat jedoch das Pech in Gebieten zu leben, welches uns vor der Flucht aus dem Kapitalismus warnen/Angst machen soll.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Gerstl

15

Donnerstag, 11. Februar 2010, 12:35

Ich respektiere die Privatsphäre - ich kann nur verraten, dass es sich um eine Gruppe handelt, die sich für das Freigeld einsetzt.

Danke die Auskunft reicht mir - insoweit verstehe und respektiere ich die Anonymisierung.


Zitat

Sehr geehrter Herr Gerstl,
herzlichen Dank für die ausführliche Stellungnahme. Es war nicht meine Absicht, Sie von vornherein in ein "faschistisches Eck" zur drücken. Umsiedelungsaktionen von Menschen in Zonen totalitäresind meines Erachtens immer mit Gewalt verbunden - wo soll so eine Zone sein? Wohin sollen die Menschen, die jetzt dort leben? Wie wollen Sie denn die "Kapitalisten" verpflichten, dorthin zu gehen und wer entscheidet, wer zu gehen hat? Das sind Methoden totalitärer Systeme, die ich zutiefst ablehne und sehr wohl als faschistisch erachte. Übrigens kommt mir die Idee nicht neu vor - sie ist mir schon mal bei der Pogo-Partei untergekommen.
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Mit freundlichen Grüßen,
xxxxxxxx xxxxxxxxxxxx

Warum stört den demokratischen Bürger keineswegs die Praktiken die von unseren bisherigen Staatsformen angewendet werden - und ganz besonders wo überall diese Gewalt angewendet wird. Menschen werden in Gefängnisse, in Heime, in Schulen (ganz besonders in Deutschland, so dort eine Schulpflicht ohne Möglichkeit auf Heimunterricht besteht), in Asylzentren, an ihren Arbeitsplatz, gesperrt, gezwungen, genötigt .... Denkfreiheit wird mit Systemkritik gleichgestellt und per Gesetz wird vorgeschrieben, was gültige Meinung sein darf, ansonsten droht Gefängnis. Eltern die ihre Kinder mit alternativen Heilmethoden behandeln wollen (2,2 % aller Krebskranken überleben die Chemotherapie länger als 5 Jahre - von erfolgreicher Behandlung zu sprechen ist ein Witz) werden die Kinder mittels Polizei entführt usw.

Die Mehrheit darüber entscheiden zu lassen, ob jemand sein Dasein unter ihnen, oder an einem separierten Platz haben soll beinhaltet keine Gewalt. Wenn sich dieser anschließend freiwillig unter seines Gleichen begibt, dann gibt es auch keine Gewalt. Wenn er sich weigert unter seines Gleichen leben zu wollen, dann darf man ihn doch höflich dorthin geleiten, dann wäre auch keine Gewalt erforderlich. Wenn er dies partout nicht will, dann sollte sich eine zivilisierte Gesellschaft erlauben diesen Menschen mit Mitteln die ihn nicht verletzten auch gegen seinen Willen dort hin zu bringen, wo er den geringsten Schaden verursacht!

Ihr Lösungsvorschlag von zusätzlichen Zahlungs- und Verrechnungssystemen, wo "angstfrei" ausprobiert werden kann, wie man ohne ausbeuterische Struktur im "Hintergrund" wirtschaften kann ist zwar ganz nett, aber schon von Beginn an als gescheitert zu betrachten. Wie sollten sich viele verschiedene Hintergrundsysteme gegen ein im Vordergrund stehendes Geld-Kaptalismus-Zins-Gier-Macht Gebilde durchsetzen ... noch dazu, wenn dieses vorherrschende System ein jedes Land regiert, die Gesetze erlässt und die Wirtschaft kontrolliert. Derartige Systeme sind für mich A-Sozial, moralisch verwerflich und im Grunde fallen sie unter das verbotene Pyramidenspiel .... doch die Gesetzgeber können sich ihre Gesetze zu ihrem Vorteil frei gestalten, und es ebenso für alle anderen verbieten.
Das Wörgler-Freigeld wurde ja auch per Gesetz unterbunden. Eine einmal bewährte Methode würde sicherlich nicht geändert werden. Voraussetzung ist natürlich, dass diese "zusätzlichen Zahlungs- und Verrechnungssysteme" funktionieren. Sollten sie scheitern, müsste das bestehende kapitalistische System gar nix machen, als weiterhin mit ihrer Ausbeutung und Unterdrückung fortzufahren.
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16

Donnerstag, 11. Februar 2010, 13:23

Kratzbürste: :up

Übrigens, die Frage ...
Woher kommt das Geld für die Zinsen?
... wurde beantwortet.

Ganz schlau werde ich aus der Antwort nicht - ich glaube, dass ich noch eine Frage stellen muss. :kopfkratz:

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Freitag, 12. Februar 2010, 10:06

Eine neue Antwort auf dieses Posting:

Zitat

Sehr geehrter Herr Gerstl,
offenbar haben Sie das Wesen des Wörgler Freigeldes nicht verstanden, sonst würden Sie nicht schreiben, dass Komplementärwährungen zwar ganz nett sind, aber von vornherein scheitern. Wörgler Freigeld wurde verboten, weil es zu erfolgreich war. Es war aber nie ein Beweis für die Freiwirtschaftstheorie, da dieses Regionalgeld immer nur komplementär also zusätzlich zur nationalen Währung und nicht ausschließlich in Umlauf war. Wovon sind Sie also ein Fan? Widersinnig erscheint mir auch Ihre Argumentation, dass das Verbot ein Beweis für das Scheitern ist. Ich halte es mehr mit Victor Hugo - nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Der einzige gewaltfreie Weg aus dem kapitalistischen Geldsystem ist, jenes nicht mehr oder so wenig wie möglich zu verwenden. Und das kann man nicht verordnen - hier wird sich das bessere weil zinsfreie Geld auf lange Sicht durchsetzen - weil es einfach eine Erkenntnisfrage ist und den Nutzern mehr Vorteile bringt als das bestehende System. Was dazu fehlt, ist das Wissen um die Zusammenhänge der Geldwirtschaft. Würde man nach entsprechender Information der Bevölkerung demokratisch abstimmen lassen, würde das bestehende System, in dem 80 % der Bevölkerung immer zu den Verlierern zählen, abgeschafft werden. Und noch etwas: Geld entsteht nicht nur in den Banken, sondern kann bei Verwendung der von Ihnen geschmähten Komplementärwährungen von jedem Menschen geschaffen werden. Diese Systeme sind leistungsgedeckt. Wenn Sie behaupten, solche Systeme seien ein "verbotenes Pyramidenspiel" - das mag fürs zinsbelastete Kreditgeldsystem gelten, aber nicht für leistungsgedeckte Komplementärwährungen. Sollten Sie Ihren Wissenstand diesbezüglich aktualisieren wollen, kann ich Ihnen z.B. die website www.neuesgeld.com empfehlen.
Und nochwas zu Ihrer "SoZo": Sie haben die Frage nicht beantwortet, was Sie mit den Menschen machen wollen, die jetzt dort leben! Und glauben Sie wirklich, dass die "Kapitalisten" so dumm sind, sich freiwillig dorthin zu begeben? Wohl kaum. So schlau sind sie ja allemal, dass sie wissen, dass sie ohne arbeitendes Volk auch keinen Gewinn machen. Wie also sieht ihre "gewaltfreie Lösung" aus??
Im Übrigen bin ich gespannt, ob Sie diese Antwort auch auf Ihrem Forum veröffentlichen (wobei ich weiterhin nicht mit meinem Namen in Erscheinung treten will).
Mit freundlichen Grüßen,
Jetzt muss ich mal suchen und nachlesen, wo ich gegen die Komplementärwährungen eingetreten bin. :kopfkratz:

18

Freitag, 12. Februar 2010, 10:20

Zitat

Im Übrigen bin ich gespannt, ob Sie diese Antwort auch auf Ihrem Forum veröffentlichen

http://zeitwort.at/index.php?page=Register

"Wahre Freiheit ist freie Wahrheit"


"Politik ist eben vor allem auch die Kunst, die Bevölkerung so schnell über den Tisch
zu ziehen, dass die Menschen denken, die dabei entstehende Reibungshitze sei Nestwärme"

19

Freitag, 12. Februar 2010, 10:54

Warum kann ich den Link, den ArouseScylla eingestellt hat nicht öffnen, weil ich die dazugehörigen Rechte nicht besitze.

Welchen Sonderstatus braucht man denn? :schulter:
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

20

Freitag, 12. Februar 2010, 10:58

Das ist nur der Link, um sich hier im Forum anzumelden :)

Ich hab mich vorher abgemeldet, um den Link zu kopieren, ich schätze das funktioniert nicht, wenn man bereits ein Benutzerkonto hat.

"Wahre Freiheit ist freie Wahrheit"


"Politik ist eben vor allem auch die Kunst, die Bevölkerung so schnell über den Tisch
zu ziehen, dass die Menschen denken, die dabei entstehende Reibungshitze sei Nestwärme"

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