Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Zeitwort Nachrichten Diskussionsforum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

Baumfällt

unregistriert

11

Mittwoch, 22. Dezember 2010, 17:51

Bei Merkur gibts jetzt große Dosen mit 15 Portionen Bohnen-/Gulaschsuppe. Steht im Moment nur 2013 als Ablaufdatum drauf.
Zutatenliste ist wie üblich nicht so grandios vom Gesunde-Ernährung-Blickwinkel aus, aber halbwegs effizient ist diese Packung als Nahrung zum Einlagern.

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

12

Samstag, 15. Januar 2011, 19:23

ja, find ich auch vernünftig, sich mit Lebensmittel einzudecken. Besser wärs,sich ein stück land zu kaufen und eine selbstversorgerkommune zu gründen. Aber es ist halt niuemand bereit, sein bisheriges Leben zu ändern, solangs noch irgendwie geht bleibt jeder in seinem alten Trott und kauft sich einen Vorrat oder baut sich ein bissl was an.
oder ist irgendwer von euch so überzeugt davon, dass unser System bald zusammenbricht, dass er/sie bereit wäre seine Lebensumstände grundlegend zu ändern?

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

  • »HerrAbisZ« ist männlich
  • Private Nachricht senden

13

Samstag, 15. Januar 2011, 21:35

Besser wärs,sich ein stück land zu kaufen und eine selbstversorgerkommune zu gründen
Da wird es wegen dem Ökokollaps Probleme geben mMn.

oder ist irgendwer von euch so überzeugt davon, dass unser System bald zusammenbricht, dass er/sie bereit wäre seine Lebensumstände grundlegend zu ändern?
Ja ich! Wenn GOTT ruft werde ich Wien verlassen und das wird mir sicher schwer fallen. Nach meinen jetzigen Infos wird das im 1.HJ 2013 in etwa sein.

ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • Private Nachricht senden

14

Donnerstag, 10. Februar 2011, 19:51

Salatbaum, Kräuterbaum

Salatbaum, Kräuterbaum, welcher sich ganz einfach mit einem Polokal-Rohr herstellen lässt. Der Ertrag soll sehr ergiebig sind.

Drehbar, mit etwa 5 Umdrehungen pro Stunde, sollte der Baum noch effizienter wachsen.


15

Donnerstag, 10. Februar 2011, 23:49

Ackerland kaufen und Selbstversorger werden

Zitat ausgebessert, ASY

Zitat

Szenario:

Ein umsichtiger Mitbürger hat sich irgendwo auf dem Land einen halben Hektar Land gekauft mit einer kleinen Scheune drauf und nun kommt es zu einem Crash im Finanzsystem mit der Folge galoppierender Inflation.

Das Geld ist nichts mehr wert, die Wirtschaft bricht in weiten Teilen zusammen, die Versorgungs- und Sicherheitslage spannt sich immer mehr an.

Der Mitbürger, der in der Stadt lebt denkt sich nun, dass die Zeit gekommen sei, um sein Ackerland seiner Bestimmung zuzuführen, nämlich ihn heil durch den Crash zu bringen. Also Frau und Gören in den Toyota gepackt und ab auf die eigene Scholle.

Da steht er nun vor seinem Acker und will auf Bauer machen. Aber wie nur? Der Acker ist seit zwei Jahren stillgelegt und verunkrautet, also muss er erstmal alles umpflügen. Nur womit? Einen Traktor hat er nicht, und hätte er einen, so hat er nicht das Diesel dafür, weil die zusammengebrochene Versorgung eben auch und vor allem den Treibstoffmarkt betrifft.

Den Nachbarn fragen, ob der aushelfen kann? Der würde vielleicht ja auch gerne, aber er hat nur das Wenige, was ihm zugeteilt wurde um die Versorgung im Lande aufrechtzuerhalten. Zugtiere wie Ochsen oder Pferde? Gibt es schon seit Jahrzehnten nicht mehr....und wenn es sie noch gäbe, müsste man erstmal den antiken Pflug aus dem Heimatmuseum holen.

Bleibt also nur das eigenhändige Umgraben mit dem Spaten. Bei einem halben Hektar dauert das in etwa 15 Tage....viel Spass dabei! Der wackere Mann lässt sich aber nicht abschrecken und unter Mithilfe seiner Frau macht er sich ans Werk und nach 10 Tagen ist das Äckerlein dann tatsächlich umgegraben. Gewohnt wurde solange in der mitgekauften Scheune, es ist ja schliesslich schon März....der Crash hat sich die beste Zeit ausgesucht für die Aussaat und die frierenden Neubauern...was für ein schöner Zufall!

Nun endlich kann gesät und gepflanzt werden. Weizen, Kartoffeln und Gemüse sollen es sein. Aber hoppla...dafür braucht man ja Saatgut! Woher nehmen?...Die landwirtschaftlichen Genossenschaften haben nichts zu verkaufen, weil alles rationiert ist und nur an die örtlichen Bauern verteilt werden darf. Und so schnell könnte der Traum von der Selbstversorgung geplatzt sein! Aber unser Mann war schlau und hat sich schon Saatgut vor der Krise gekauft, allerdings nur Weizen und Gemüsesamen, weil sich das auch über längere Zeit lagern lässt, wohingegen Saatkartoffeln nur sehr begrenzt haltbar sind. Aber nun ist endlich ausgesät, die Wochen gehen ins Land und die Saat ist tatsächlich aufgegangen....allerdings auch eine Saat, die nicht sehr erwünscht ist.

Wir erinnern uns...der Acker war verunkrautet und der Unkrautsamen macht sich nun daran das zu tun, wofür er da ist....er keimt mit Macht und droht die hoffnungsfrohe Pflanzung zu überwuchern. Was tun? Pflanzenschutzmittel? Woher nehmen?...Rationierung etc...siehe oben. Also wieder einmal alles von Hand machen und nach einer Woche ist auch das geschafft, allerdings beginnt es dort, wo vor einer Woche begonnen wurde schon wieder zu spriessen und so bringen unsere Bauern die Zeit bis zur Ernte hauptsächlich damit zu, ihren Acker unkrautfrei zu halten.

Aber Zähigkeit zahlt sich aus. Der Sommer ist schön, es gibt keine Dürre und auch keine Unwetter, kurzum, der Weizen reift tatsächlich aus, es kann also geerntet werden. Und schon wieder stehen unsere Leutchen vor neuen Schwierigkeiten. Der gute Mann dachte sich, dass vielleicht sein Nachbar mit seinem Mähdrescher aushelfen könnte und dieser würde das auch gerne tun. Aber auf dem Acker stehen Obstbäume zwischen denen der Mähdrescher nicht manövrieren kann. Also ist wieder einmal Handarbeit angesagt. Die Sense wird gedengelt und gewetzt und der ungeübte Stadtmensch stolpert die nächsten Tage mehr schlecht als recht durch sein Weizenfeld. Aber allen Widrigkeiten zum Trotz bringt er doch die Ernte ein, jedoch bleibt immer noch die Frage des Dreschens der Weizengarben. Man ahnt es schon...Handarbeit mit dem Dreschflegel aus dem Heimatmuseum.

Nach nunmehr einigen Monaten auf dem Lande, mit einer unter grossen Schwierigkeiten eingebrachten Ernte gehen nun langsam die aus der Stadt mitgebrachten Vorräte zur Neige, d.h unsere Familie wird sich künftig von dem ernähren müssen, was ihrer eigenen Hände Arbeit hervorgebracht haben. Vorhanden sind einige Doppelzentner Weizen, Tomaten, Bohnen, Gurken, Zucchini, und auch das Obst wird langsam reif. Von Allem gibt es solche Mengen, dass man das gar nicht alleine aufessen kann. Was tut man in einem solchen Fall? Einfrieren? Geht nicht, weil kein Strom in der Scheune, von einer Gefriertruhe mal ganz abgesehen. Einkochen? Kein vernünftiger Herd vorhanden und der Gaskocher taugt für soetwas kaum. Und an einige hundert Einweckgläser hat unsere Familie vorher auch nicht gedacht. Da das geerntete Gemüse allerdings nur sehr begrenzt haltbar ist, bleibt nur zu versuchen, es bei Nachbarn gegen andere Lebensmittel zu tauschen. Das gelingt dann auch tatsächlich, allerdings nur solange, wie tatsächlich noch Gemüse nachwächst. Irgendwann ab September ist damit Schluss und es gibt nur noch den Weizen.

Der Speisezettel wird von Tag zu Tag immer eintöniger und so denkt sich unser Mann nun, dass es Zeit für Plan B wäre, und hiermit kommt unser Edelmetallfreund ins Spiel. Nicht nur einen Acker, Saatgut, Vorräte hat unser Mann als Krisenvorsorge gekauft, sondern auch einige Dutzend Gold- und Silbermünzen um im Krisenfall "beim Bauern" oder beim "Bäcker oder Fleischer um die Ecke" etwas kaufen zu können. Also steckt er sich ein paar Silberzehner und Maples in die Tasche und macht sich auf den Weg ins Dorf. Dort war er der vielen Arbeit wegen schon lange nicht mehr und ist daher sehr überrascht die Bäckerei geschlossen vorzufinden. An der Ladentüre hängt ein Zettel "Wegen Ölmangel geschlossen". Die Bäckerei betreibt nämlich ihre Backöfen mit Öl und wegen der Rationierung werden nurmehr Grossbäckereien, die wesentlich rationeller arbeiten mit Energie versorgt. Die Verteilung des Brotes und anderer Lebensmittel liegt nun in den Händen des Technischen Hilfswerkes und der Bundeswehr und ist streng reglementiert und basiert auf Bezugsscheine. Also denkt der Mann sich, es mal "beim Bauern" zu versuchen. Aber malefitz.. diesen gewissen "Bauern" kann er einfach nicht finden. Es gibt zwar einige landwirtschaftliche Grossbetriebe mit Viehhaltung und Ackerbau, aber Weizen hat er ja selber und immer nur Milch zu trinken ist auch nicht gesund.

Das Bäuerchen, das ihm für ein paar Silberzehner mit verhutzelten Händen einen Sack Kartoffeln aus dem Keller holt scheint es einfach nicht mehr zu geben. Ausgestorben im Laufe der letzten 40 Jahre und der Stadtmensch mit seiner verschwurbelten Romantik hat davon nichts mitbekommen und faselt immer noch vom "Bauern". So schnell kann sich Blauäugigkeit rächen. Wie es nun weitergeht, kommt darauf an, wie schwer die Krise ist.

Fall 1: die Krise ist mittelschwer, d.h. Wirtschaft, Finanzen zusammengebrochen, aber die Versorgung mit dem Nötigsten klappt noch einigermassen, so wie oben beschrieben. In diesem Falle hätten wir es bei unserem Mann mit einem Volltrottel zu tun, der sich über Monate die Hände schwielig arbeitet, nur um am Ende des Jahres mit ein paar Säcken Weizen dazustehen. Er wäre besser zuhause geblieben und hätte sich in die Schlangen zur Essensverteilung eingereiht.

Fall 2: die Krise ist schwer, d.h. die staatliche Ordnung ist zusammengebrochen, es gibt keine zuverlässige Versorgung, Unruhen brechen aus.In diesem Falle hätten längst hungrige oder marodierende Leute unserem Mann und seiner Familie den Schädel eingeschlagen, seine Gold- und Silbermünzen geklaut und seinen Acker leergefressen.

Ende des Szenarios

Quelle: Aus dem www.goldseiten-forum.de



Hier ein guter Link !
http://survival.4u.org/vorraete/
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ASY« (11. Februar 2011, 10:49)


16

Donnerstag, 10. Februar 2011, 23:54

Salatbaum, Kräuterbaum, welcher sich ganz einfach mit einem Polokal-Rohr herstellen lässt. Der Ertrag soll sehr ergiebig sind.
Danke, guter Tipp, den bau ich mir, hab noch ein paar Polokalrohre übrig !
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

17

Freitag, 11. Februar 2011, 09:05

Was 2012 passiert, weiß ich nicht, aber dass etwas passiert, glaube ich und wenn etwas passiert, möchte ich vorbereitet sein. Auf alle Fälle werden Lebensmittel teuer werden, viel teurer, sie werden zurzeit ja subventioniert und das wird auf Dauer nicht leistbar sein. Es ist also gut, einen Vorrat an Lebensmittel anzulegen, besser als das Geld liegt auf der Bank, wenn man denn eines hat.

Eine gute Investition ist es, kochen zu können, Fertigprodukte sind teuer und ungesund, weil sie meist umstrittenen Zusatzstoffe haben. Ich kaufe nahezu keine Fertigprodukte, ausser ab und zu Brot, wenn ich keine Zeit und Lust habe, zu backen. Wenn man, wie ich, nur Grundzutaten kauft, Lebensmittel in der Urform, lebt man gesünder, billiger und man unterstützt nicht die großen Konzerne, die Lebensmittel produzieren.

Sprossen und Keime zu ziehen, ist eine gute Sache und sehr gesund.

Ich versuche zu lernen, mit wenig effektiven Lebensmittel auszukommen anstelle, wie uns die Werbung sagt, möglichst viel Unnützes und Kalorienreduziertes zu essen ! Wozu isst jemand Chips, ausser um seine Glutamatsucht zu befriedigen ? Knabbere lieber ein paar ungesalzene Nüsse oder Kerne.
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • Private Nachricht senden

18

Freitag, 11. Februar 2011, 10:16

Für die Krisenvorsorge, meine ich, sind Fertigprodukte in Form von Dosen oder Instantnahrung absolut geeignet. Für die normale Ernährung ist das sicherlich nicht der Fall.

Aber deine Geschichte aus dem GelbenForum beschreibt die Problematik sehr gut. Was nützt es Vorräte oder Überlebensstrategien zu haben, wenn ich diese dann nicht verteidigen kann?

19

Freitag, 11. Februar 2011, 10:31

Aber deine Geschichte aus dem GelbenForum beschreibt die Problematik sehr gut. Was nützt es Vorräte oder Überlebensstrategien zu haben, wenn ich diese dann nicht verteidigen kann?

Wir werden im Fall eines Zusammenbruches vermutlich einige, bisher eingepflanzte Strategien unseres Daseins verabschieden müssen.
Da der Selbsterhalter und -versorger mit vielerlei Problemen zu kämpfen hat (viel Arbeit, auf einen Schlag eine Menge an doch "begrenzten" Gütern/Lebensmitteln zu erhalten, keinen Schutz vor Überfällen/Raub usw.) wird es vermutlich nicht ausbleiben Bündnisse zu schließen. Und zwar mit jenen, die nicht haben, was ich besitze, aber als Teil davon einen wichtigen Auftrag erfüllen können. Wer sein Feld bestellt und eine gute Ernte einfahren will, der ist damit zur Gänze beschäftigt. Also bräuchte er Hilfe. Nicht nur um sein Feld von Unkraut frei zu halten, die Ernte aus- oder einzubringen, die überreiche Ernte besser und frischer an den Mann/Frau zu bringen. Sondern auch um im Fall Verstärkung für eine Verteidigung zu haben (wo jedoch gleichzeitig schon die Gefahr eines Überfalles von seiner Seite, der der mir hilft, schon eliminiert ist), um nebenbei auf Jagd zu gehen, um Beeren, Wildpflanzen und Wildgemüse zu sammeln, um verschiedene Fähigkeiten Sinn bringend zu nutzen (wenn nur einer etwas kann, dann ist dass immer weniger, aufwendiger, weil ja alleine). So kann man eine Symbiose schließen, von der letztlich alle profitieren können.

Dieses Ich und nur für mich (die Meinigen), davon sollten wir uns zumindest in Gedanken schon verabschieden, weil sie ein überleben schwerer machen.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

ASY

33.333 Beiträge sind genug

  • »ASY« ist männlich
  • Private Nachricht senden

20

Freitag, 11. Februar 2011, 10:42

Wer sein Feld bestellt und eine gute Ernte einfahren will, der ist damit zur Gänze beschäftigt.
Die Arbeit eines einzigen, ganztägig arbeitenden Bauern ernährt 20 Personen, ohne dass der Bauer dafür auch nur eine Maschine oder ein Nutztier verwenden müsste. Warum wir, trotz vervielfältigter Produktivität, von dieser Tatsache nichts spüren, liegt am Wirtschaftssystem des künstlichen Mangels.

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

Thema bewerten