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Dienstag, 15. Februar 2011, 10:58

Man hat nicht einmal Möglichkeiten Wasser zu sparen.
In einer Gemeinde würde der Wasserpreis erhöht,
Und das betrifft nicht nur das Wasser sondern alle anderen Energiekonzepte ebenso. Steigen immer mehr auf Elektroautos oder sonst etwas um, dann steigen halt dafür die Preise.

Wirklich sparen kann man eigentlich nur, wenn man möglichst unabhängig vom Lieferanten ist. Auch wenn es zuerst teurer ist. Bloß, wo hat man diese Möglichkeit?
Die glücklichen Sklaven
sind die
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Marie von Ebner-Eschenbach

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12

Mittwoch, 16. Februar 2011, 22:54

Und das betrifft nicht nur das Wasser sondern alle anderen Energiekonzepte ebenso. Steigen immer mehr auf Elektroautos oder sonst etwas um, dann steigen halt dafür die Preise.


Was doch aber ziemlich der Marktwirtschaft wiederspricht, denn normal
ist doch steigende Nachfrage erzeugt sinkende Preise.
Aber im Land der Dichter und Denker kann man ja jeden Scheiss erzählen,
es werden sich immer genug finden, die es glauben, wenn es plötzlich umgekehrt ist.

Ich sehe es selbst in unserer Umgebung, wo mehrer Energielieferanten waren,
meist kleine Wasserwerke, die billiger Strom geliefert haben,
aber alle von den Grossfirmen aufgekauft wurden, womit natürlich die Grossfirmen
einen Reibach machen, wenn sie günstige Zulieferer vor Ort haben,
aber zu ihren Preisen verkaufen können.

Zum Wasserpreis, man kommt ja nicht aus, deswegen können die Gemeinden
erhöhen wie sie gerade Laune haben, im Moment versuchen sie sowieso wieder,
mehr Einnahmen zu bekommen, da sie noch weniger Etat haben.
Am besten, den Burgermeister alle paar Wochen teeren und federn,
ach halt, das muss man ja ausdiskutieren.
Jedenfalls sollten die Preise offengelegt werden, die Mittel wie zb Kanalreparaturen
und Kläranlagekosten verglichen werden, wie weit da Verhältnismässigkeit ist.

Berlin hat ja mit einem Volksentscheid entschieden, die Wasserrechte von RWE und Veolia
zurückzukaufen, nachdem die Preise anstiegen.

Auch denke ich gäbe es Alternativen wie die natürliche Wasseraufbereitung in Briesensee,
auch wenn man das Abwasser vorher vorfiltern muss, da sehr viel Abfall über den Kanal entsorgt wird.
Aber in diese Richtung habe ich noch niemals irgentwelche Schritte gesehen,
obwohl ich mir sicher wäre, das viele das Konzept befürworten würden,
und damit der Wasserpreis auch niedriger gehalten werden könnte.

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ASY

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13

Donnerstag, 17. Februar 2011, 14:27

Water Makes Money

Auf meinen Recherchen zum Thema Wasser, bin ich auf einen hoch interessanten Film gestoßen. Ich habe gerade vorhin eine DVD bestellt.

Hier der Trailer:


http://www.watermakesmoney.com

14

Donnerstag, 17. Februar 2011, 22:11

Was doch aber ziemlich der Marktwirtschaft wiederspricht, denn normal
ist doch steigende Nachfrage erzeugt sinkende Preise.
Aber im Land der Dichter und Denker kann man ja jeden Scheiss erzählen,
es werden sich immer genug finden, die es glauben, wenn es plötzlich umgekehrt ist.
In Bezug auf Energie wie Öl usw. war es auch so gemeint, dass die tieferen Preise (=Steuerausfälle) mit höheren Steuern kompensiert werden. Aber natürlich steigen die Preise auch netto an. Würde Marktwirtschaft wirklich so funktionieren wie es uns gelehrt wird, dann müsste bei uns Wasser eigentlich nix kosten, so wir doch reichlich davon haben.
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Marie von Ebner-Eschenbach

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15

Dienstag, 22. März 2011, 16:53

Zitat



Heute 20:15 auf ARTE: Water Makes Money
22. März 2011 •
“Water makes money” ist ein aufschlussreicher Film über die Seilschaften zwischen Konzernen und Politik, um die Bevölkerung gemeinsam, unter dem Schafspelz “Demokratie” mit den lebenswichtigen Dingen auszurauben.
Unbedingt anschauen!

16

Mittwoch, 23. März 2011, 10:30

meine highlights

-lobbyvernetzung und drehtuerpolitik, laesst sich 1:1 uebertragen auf atomlobby, waffenindustrie (eurofighter), finanzindustrie und und und....immer schone in der reige der korrumpierten bleiben, jeder weiss von jeden, und niemand sagt was vom anderen....

-brutale ruecksichtslosigkeit neoliberaler unternehmungen: nachhaltigkeit NICHTS, kurzfristiger gewinn ALLES, beispiel: sinkt dein grundwasserspiegel, pump einfach (vorgesiebtes, aber doch) total verdrecktes flusswasser in hochqualitatives grundwasser und verdrecke das einfach, anstatt lecks teuer zu beheben und so 2: 5% wasserverlust einzusparen

- wie werde ich PPP (public private partner: neusprech)....gib der gemeinde eine grossen batzen geld, mit der buergermeister seinem volk spiele darbieten kann (konzerthalle, stadioin etc.), worauf er wieder gewaehlt werde....hole dir das geld mit saftigen gewinn zurueck, in dem du die preise stark anziehen laesst und an der qualität entsprechen einsparst (z.b. keine wartung des rohrnetzes mehr, dafuer einfach pauschale vorverchlorung des wasser, falls durch die mangelnde rohrwartung keime und bakterien entstehen sollten)

-fall braunschweig: mal im internet googeln...die haben alles tafelsilber im wasser-abwasser bereich verkauft, lt. buergermeister damit ungeheure gewinne gemacht und schulden abgebaut....die vertraege natuerlich alle unter verschluss...jetzt geleakt und zum vorschein kommt: in 30 jahren werden die braunschweiger nicht nur nackert dastehen, sondern ausgeblutet


-positiv beispiel muenchen und roter buergermeister ude: hatten grosse probleme mit den nitratwerten siet aufkommen der duengung, haben dann alle landwirten geholfen im wassereinzugsgebiet (nicht zu muenchen gehoerend, sondern im bayrischen alpenvorland) umzusteigen auf biologische landwirtschaft, was mehr als 100 bauern gemacht haben....die sind jetzt gluecklich, weils sie anstaendige und gute produkte herstellen koennen, ihren beruf sinn abgewinnen koennen und den muenchner beim wasserschutz helfen...muenchen investiert in sauberes wasser und hat im nahbereich ein einzugsbebiet fuer bioprodukte...bei privatisierter wassernutzung undenkbar



die doku hinterlaesst keinen verzweifelten zuseher, sondern regt an weiterzukaempfen....immer mehr komunen merken, was sie mit der privatisierung angerichtet haben und kehren back to roots

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HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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17

Dienstag, 29. März 2011, 08:35


18

Dienstag, 26. April 2011, 18:04

Unverschämter gehts eigentlich nicht mehr, oder hatte jemand zuviel Zeit um eine Studie zu verfassen, um wieviel weniger es in Südeuropa regnet, wenn man im Norden mehr Wasser durch die Kanalisation laufen lässt. Denn dass das Grundwasser von Norden bis Süden miteinander verbunden ist, ist noch unglaublicher.

Zitat



Quelle:Welt.de
EU will sparsamere Wasserhähne vorschreiben

Auf die Deutschen kommen hohe Kosten zu, wenn die EU eine Richtlinie zum Wassersparen durchsetzt. Dabei hat die Maßnahme für Deutschland keinen Sinn.

Auf Grundeigentümer und Mieter könnten in den nächsten Jahren weitere milliardenschwere Belastungen zukommen. Die EU-Kommission will mit einer neuen Richtlinie zur Gebäudeeffizienz den Wasserverbrauch in den Mitgliedstaaten um bis zu 30 Prozent senken. Überlegt wird dabei, Hausbesitzer und Vermieter zu verpflichten, bisherige Duschköpfe, Toilettenkästen und Wasserhähne durch solche zu ersetzen, die einen deutlich geringeren Wasserdurchfluss haben. Bei vorsichtig geschätzten Kosten von rund 400 Euro pro Wohneinheit müssten die Eigentümer der mehr als 25 Millionen Eigenheime und Wohnungen in Deutschland dafür insgesamt über zehn Milliarden Euro aufwenden.

Mit der geplanten Regelung will der slowenische EU-Umweltkommissar Janez Potocnik zwar vor allem die Wasserknappheit in Südeuropa bekämpfen. Wegen geringer Regenfälle kommt es dort seit Jahren in den heißen Sommern zu anhaltenden Dürreperioden, unter denen vor allem die Landwirtschaft leidet. Allerdings ist es der EU-Kommission nicht möglich, Richtlinien zu verabschieden, die nur für einzelne Regionen der Staatengemeinschaft gelten. Deshalb werden die Vorgaben auch für Deutschland verbindlich sein.

Dabei zählen die Bundesbürger bereits heute zu den emsigsten Wassersparern in Europa. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist der Pro-Kopf-Verbrauch von 1990 bis 2007 um 15,3 Prozent von 144 auf 122 Liter pro Tag gesunken. „Von den jährlich verfügbaren 188 Kubikmetern Wasser werden in Deutschland nur 2,7 Prozent durch die öffentliche Wasserversorgung verbraucht“, sagt Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer Wasser und Abwasser beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BdEW).


Das führt allerdings auch zu Problemen – wenn auch ganz anderer Art als in Spanien, Süditalien, Portugal und Griechenland. Zwischen Aachen und Görlitz wird nämlich inzwischen zu wenig Frischwasser verbraucht. „In Deutschland sind die Versorgungsunternehmen vielerorts bereits gezwungen, die Abwasser- und Kanalisationsleitungen mit Frischwasser zu spülen, weil schon heute zu wenig Wasser durch sie hindurch läuft“, erläutert Weyand.

Leitungen müssen schon heute gespült werden

Nur so könnten Geruchsbelästigungen und Leitungsschäden durch Ablagerungen verhindert werden.


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