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Dienstag, 1. März 2011, 21:50


Fragt sich halt immer, von wem die Provokation ausgeht.

Kannst du ganz verneinen, dass unter den Demonstranten welche waren, die extra anreisten um Randale zu machen?

Wie würdest du die unterscheiden, als Polizist? Sie sind mitten in der Menge. Von aussen gesehen, kannst du nur ungefähr bestimmen, wo die 'Bösen' sind. Da wo es rundgeht, stehen dann auch normale Demonstranten. Wenn die was abkriegen ist das Ziel erreicht. Wieder ein paar mehr, die gegen den Staat und besonders die Polizei aufgebracht sind.

Mit Sicherheit war das Vorgehen in Stuttgart nicht in Ordnung. Die Schuld trifft denjenigen, der ein solches Vorgehen angeordnet hat. Wer wäre das deiner Meinung nach im Fall Stuttgrt?

Ich mache mir da nix vor, viele von diesen "normalen" Bürger schütteln den Kopf, wenn gegen einen Castor-Transport demonstriert wird. Dann sind wieder Extremisten, auf die mal auch mal einschlagen darf.

Die Bilder die ich von den letzten Castor-Transporten gesehen habe, waren friedlich. Die Demonstranten wurden von den Polizisten ohne viel Gewalt davongetragen. Richtig nett - zumindest zu denen, die sich einfach haben wegtragen lassen. Weniger nett und mit etwas mehr Kraft zu denen, die Widerstand leisteten und wenn dann geschubst oder auch mal eine Ohrfeige verteilt wurde, dann weil die Demonstranten der Polizei auch gewaltsam entgegentraten. Schau mal genau hin, wie da von Seiten einiger Demonstranten provoziert wurde. Und ja, da ist Tränengas im Einsatz und wenn du mal genau hinschaust, auch von Seiten der Demonstranten. Zu Anfang ist was weggeschnitten, so kann ich nur raten was der eine Polizist einem Demonstranten abgenommen hat.

http://www.tutsi.de/castor-demonstration…i-blog-aktuell/

Versuche das Video mal mit den Augen eines Polizisten zu sehen, der mit der Aufgabe den Castor zu schützen vor diesen Demonstranten steht. Da zeigen die wirklich viel Geduld. Der Text des Artikels beschreibt nicht die Wahrheit zum gezeigten Film.

Die Castor Gegner sind auch richtig nett:

http://fireandflames.blogsport.de/2010/1…k-them-uebelst/

Ist ja eine friedliche Idee, die Schottersteine zu entfernen und die Schienen. Ist aber trotzdem Sachbeschädigung. Über die Schienen rollen ja sonst bestimmt auch normale Züge. Und so viele, dass man demokratisch von einer Mehrheit sprechen kann, die das Schottern in Ordnung findet und mitmachen würde, sind die Schotterer auch nicht.

Und wohin mit dem radioaktiven Müll?

Er existiert nunmal und wenn man alle AKW's abschalten würde, dann wäre immer noch genug Müll da, der irgendwohin müsste. Ausserdem würde der Strom fehlen. Wenn dann in vielen Städten die Lichter ausgehen, dann herrscht erst recht Chaos.

Ich mag auch keine Atomkraft, aber ich verfüge nicht über das Fachwissen um beurteilen zu können, ob wir wirklich ohne sie auskommen können und wie lange es dauert und was wir alles tun müssen, damit es so ist.
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12

Mittwoch, 2. März 2011, 01:29

@ ISS

Du redest an der Sache - wie meistens - vorbei. Du bist auch eigentlich gegen Atomkraft aber ... und aber ... und Tränengas das vielleicht abgenommen wurde ... und kannst du ausschließen das unter den Demonstranten nicht auch Gewaltbereite sind ...

Na sicher gibt es gewaltbereite Demonstranten oder kannst Du ausschließen dass es gewaltbereite Polizisten gibt? Ich behaupte mal dass die meisten von denen - seien es nun gewaltbereite Demonstranten oder Polizisten - gar nicht wissen wogegen demonstriert wird. Nur ist es halt Tatsache, dass viele gar nicht zu Demonstrationen gehen weil sie eben Angst haben dass es wieder zu Gewalt kommt und von Seiten der Polizei die Gewalt mit der Gießkanne verteilt wird. Sodass auch jeder etwas davon hat.

Bleiben am Ende wohl nur noch "Wahlen" als Zustimmung- oder Beschwerdeinstrument. Und da hat man dann die Wahl ob man Parteien wählt welche ohnehin schon für Suttgart21, Atomenergie, Globalisierung, Afghanistan, Euro usw. sind,

oder

Parteien welche eigentlich dagegen sind aber wenn sie ein Mandat mal bekommen, doch irgendwie dagegen nichts machen können weil doch eine Periode von 4 Jahren nicht ausreicht um ein längerfristiges Problem zu lösen. :roll:
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sind die
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ASY

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13

Mittwoch, 2. März 2011, 06:25

kannst Du ausschließen dass es gewaltbereite Polizisten gibt?
Genau hier liegt das Problem - besonders bei Truppen für Spezialeinsätze. Ganzjährig warten sie auf einen Spezialauftrag, wofür sie eigentlich ausgebildet wurden, doch dieser kommt nicht. Mancher wird eine Demonstration oder Hausbesetzung missbrauchen, um mal so richtig die Gelegenheit zu provozieren, damit gezeigt werden kann, dass das Handwerk verstanden wird. :box

Hierfür kann der Großteil der Einsatztruppe vorerst völlig korrekt amtsgehandeln haben, doch letztendlich, wie uns oft gezeigt wird, brauchen nur einige der Truppe gewalttätig werden, um den Rest ausweglos in die sonst nicht notwendige Gewaltanwendung zu zwingen.

14

Mittwoch, 2. März 2011, 07:20

@ ISS

Du redest an der Sache - wie meistens - vorbei. Du bist auch eigentlich gegen Atomkraft aber ... und aber ... und Tränengas das vielleicht abgenommen wurde ... und kannst du ausschließen das unter den Demonstranten nicht auch Gewaltbereite sind ...

Na sicher gibt es gewaltbereite Demonstranten oder kannst Du ausschließen dass es gewaltbereite Polizisten gibt?

Nein, ausschliessen kann ich es nicht. Schliesslich sind es alles Menschen. Bei Polizisten wird das aber gerne vergessen. Dazu kommt, dass die Demonstranten dort aus freiem Willen sind und die Polizei dort ihren Job machen muß. Die sind da nicht freiwillig.

Ich versuche mal, mir eine Demo gegen die Castoren ohne die Polizei vorzustellen und dass es den Demonstranten gelingt, die Castoren zu stoppen. Ja, da stehen die dann da vor defekten Gleisen - und dann? Soll der Zug dann da ewig stehen bleiben? Oder was wollen die Demonstranten erreichen?

Wir wissen im Grunde Alle, dass wir ein Problem mit dem Atommüll haben, aber ohne Atomkraftwerke habenn wir auch eins. Manch ein Land kippt den Atommüll auch gerne mal vor Somalia ins Meer. Diese Lösung ist billig, aber keine Lösung.



Ich behaupte mal dass die meisten von denen - seien es nun gewaltbereite Demonstranten oder Polizisten - gar nicht wissen wogegen demonstriert wird. Nur ist es halt Tatsache, dass viele gar nicht zu Demonstrationen gehen weil sie eben Angst haben dass es wieder zu Gewalt kommt und von Seiten der Polizei die Gewalt mit der Gießkanne verteilt wird. Sodass auch jeder etwas davon hat.

Der Film zeigt deutlich, dass die Polizei nur gewaltsam gegen die Demonstranten vorgegangen ist, die Gewalt anwendeten. Und der Film wurde von Atomkraftgegnern reingesetzt. Da wird Gewalt keinesfalls mit der Gießkanne verteilt, sondern richtet sich gegen diejenigen, die selber Gewalt anwenden.



Bleiben am Ende wohl nur noch "Wahlen" als Zustimmung- oder Beschwerdeinstrument. Und da hat man dann die Wahl ob man Parteien wählt welche ohnehin schon für Suttgart21, Atomenergie, Globalisierung, Afghanistan, Euro usw. sind,

oder

Parteien welche eigentlich dagegen sind aber wenn sie ein Mandat mal bekommen, doch irgendwie dagegen nichts machen können weil doch eine Periode von 4 Jahren nicht ausreicht um ein längerfristiges Problem zu lösen. :roll:

Möglicherweise brauchen wir ein anderes Bewußtsein für Politik und Politiker. Wenn Politiker merken, dass die Wähler genau hinschauen und auch Interesse an den Themen haben, müssen sie ihr Verhalten ändern. Bisher konnten sich Politiker doch darauf verlassen, dass die Wähler ein kurzes Gedächtnis haben und mehr mit anderen Dingen im Leben beschäftigt sind, statt mit Politik und den Leuten, die sie machen.
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15

Mittwoch, 2. März 2011, 07:24

kannst Du ausschließen dass es gewaltbereite Polizisten gibt?
Genau hier liegt das Problem - besonders bei Truppen für Spezialeinsätze. Ganzjährig warten sie auf einen Spezialauftrag, wofür sie eigentlich ausgebildet wurden, doch dieser kommt nicht. Mancher wird eine Demonstration oder Hausbesetzung missbrauchen, um mal so richtig die Gelegenheit zu provozieren, damit gezeigt werden kann, dass das Handwerk verstanden wird. :box

Hierfür kann der Großteil der Einsatztruppe vorerst völlig korrekt amtsgehandeln haben, doch letztendlich, wie uns oft gezeigt wird, brauchen nur einige der Truppe gewalttätig werden, um den Rest ausweglos in die sonst nicht notwendige Gewaltanwendung zu zwingen.


Du tust grade so, als würden Polizisten nur auf einen Einsatz warten, damit sie so richtig losprügeln können. Das diese auch lieber zu Hause bei ihren Familien sind und am Wochenende was besseres vorhaben, wie Sondereinsätze bei Demonstrationen zu schieben, den Gedanken scheinst du völlig für absurd zu halten.

Dein Weltbild möchte ich nicht haben.
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Mittwoch, 2. März 2011, 08:20

Du tust grade so, als würden Polizisten nur auf einen Einsatz warten, damit sie so richtig losprügeln können. Das diese auch lieber zu Hause bei ihren Familien sind und am Wochenende was besseres vorhaben, wie Sondereinsätze bei Demonstrationen zu schieben, den Gedanken scheinst du völlig für absurd zu halten.
Dein Vorwurf ist völlig unbegründet und du meckerst wegen nicht stattgefundener Aussagen.
Dazu kommt, dass die Demonstranten dort aus freiem Willen sind und die Polizei dort ihren Job machen muß. Die sind da nicht freiwillig.
Natürlich, Sozialhilfeempfänger knien freiwillig um Unterstützung, Arme zahlen freiwillig die Riesengewinne durch Wasser, Energie und Nahrung und freilich gehen Demonstranten freiwillig auf die Straße, weil sie an den vielen tollen demokratischen Möglichkeiten gar kein Interesse haben. Huren gehen natürlich auch freiwillig am Strich und Kriminelle wollen natürlich lieber kriminell, als zufrieden mit der Familie zusammen zu sein.

Nur Einsatzkommands werden gezwungen für einen großzügigen Lohn den Geldverteilern zu dienen.

Aber wie du zeigst, hat dir die Schreibpause nicht geholfen deine Diskussionskultur zu schleifen, sondern du zerredest das Thema und hältst wiederum Ausschau auf ein Scharmützel. Ansich tust du es den Bösen gleich: zuerst durch Hörensagen die Kampfstimmung erzeugen, damit du nachher eine Berechtigung für deine Empörung hast.

Für Leute, die lieber mit dem Hirn als mit dem Bauch argumentieren - ISS und Linksaußen sind freilich dazu auch immer wieder herzlich eingeladen - möchte ich aber den Sinn von Gewalttruppen hinterfragen.

Menschen, die sich entscheiden für eine Sache auf die Straße zu gehen, spüren ein Problem, welches sie beseitigt haben möchten. Zu den Demonstranten kommt jedoch kein Entscheidungsträger, sondern bewaffnete Hundertschaften, die den Eindruck erwecken, dass nur eine wirkungslose Demonstration erwünscht wird ... darum müssen Demos auch angemeldet werden, weil das regierende Gsindel ohnehin kein Interesse an kleinsten gesellschaftlichen Kompromissen hat. In Deutschland ist sogar der Generalstreik verboten - wer einen solchen organisiert oder daran teilnimmt, dem werden legal die Bürgerrechte entzogen. "Arbeite für jeden Lohn oder lass dich enteignen oder wir fügen dir mit Gewalttruppen sowie der Justiz Schmerzen zu!"

Die Befehlsgeber entscheiden einen Gewaltaufmarsch gegen eine Gruppe von Menschen, die ihre Unzufriedenheit oder Benachteiligung kundtut. Anstatt auf das Problem einzugehen, wird das Problem mit Gewalt - auch die Androhung von Gewalt ist Gewalt - beantwortet.

Eine Demonstration ist eine friedliche Forderung um gerechte Anteile am Gesellschaftskuchen. Meine bescheidene Auffassungsgabe teilt mir jedoch mit, dass die Problemlösung nie einen größeren Schaden als das Problem selbst anrichten darf. Ignoranz ist ein größerer Schaden, Gewalt ist immer der größtmögliche Schaden.

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17

Mittwoch, 2. März 2011, 09:38

Du tust grade so, als würden Polizisten nur auf einen Einsatz warten, damit sie so richtig losprügeln können. Das diese auch lieber zu Hause bei ihren Familien sind und am Wochenende was besseres vorhaben, wie Sondereinsätze bei Demonstrationen zu schieben, den Gedanken scheinst du völlig für absurd zu halten.
Dein Vorwurf ist völlig unbegründet

Nein, ist er nicht.
Natürlich, Sozialhilfeempfänger knien freiwillig um Unterstützung, Arme zahlen freiwillig die Riesengewinne durch Wasser, Energie und Nahrung und freilich gehen Demonstranten freiwillig auf die Straße, weil sie an den vielen tollen demokratischen Möglichkeiten gar kein Interesse haben. Huren gehen natürlich auch freiwillig am Strich und Kriminelle wollen natürlich lieber kriminell, als zufrieden mit der Familie zusammen zu sein.

Nur Einsatzkommands werden gezwungen für einen großzügigen Lohn den Geldverteilern zu dienen.

Ist das jetzt Neid oder was?

Wer den Beruf des Polizisten wählt, der macht das bestimmt nicht aus Lust, auf Demonstranten einzuschlagen. Und so großzügig bezahlt werden Polizisten auch nicht. Dazu müssen sie auf vieles verzichten, jede Menge Überstunden machen und sie setzen täglich ihr Leben auf's Spiel - alles Dinge, die du nicht wahrnehmen kannst. Bei dir sind Polizisten nur Polizisten, weil sie süchtig danach sind, andere zu unterdrücken und zu überwachen. Du tickst doch nicht mehr ganz richtig.

Natürlich müssen Polizisten auch bei Demonstrationen ihren Dienst tun. Es ist ihr Job. Sollten sie sich weigern, die Castoren zu begleiten? Sollten sie den Demonstranten das Feld überlassen? Was würde passieren wenn die Polizei den Job nicht macht? Da steht dann der Castor mitten in der Landschaft, vor kaputten Gleisen und die Demonstranten würden ihn bestimmt noch ein paar Tage umlagern, vielleicht drumherum tanzen, solange bis das Interesse nachläßt, Terroristen wären bestimmt an dem Material interessiert, für schmutzige Bomben - aber egal, weil die Polizei sich weigert, für "einen großzügigen Lohn den Geldverteilern zu dienen", müssen die Castoren halt da stehen bleiben - ganz toll, echt.

wie du zeigst, hat dir die Schreibpause nicht geholfen deine Diskussionskultur zu schleifen, sondern du zerredest das Thema und hältst wiederum Ausschau auf ein Scharmützel. Ansich tust du es den Bösen gleich: zuerst durch Hörensagen die Kampfstimmung erzeugen, damit du nachher eine Berechtigung für deine Empörung hast.

Ich habe keine Schreibpause gemacht. Mir war nur die Diskussionskultur hier so unter Niveau, dass ich keine Lust hatte auf unsinnige Schrmützel mit Leuten, denen der Weitblick fehlt und die sich nur gegenseitig auf die Schultern klopfen können, wie Scheisse die Welt doch ist. Ausser jammern und kritisieren läuft hier ja eh nichts.


Für Leute, die lieber mit dem Hirn als mit dem Bauch argumentieren - ISS und Linksaußen sind freilich dazu auch immer wieder herzlich eingeladen - möchte ich aber den Sinn von Gewalttruppen hinterfragen.

Wer argumentiert hier mit Hirn? Du?


Menschen, die sich entscheiden für eine Sache auf die Straße zu gehen, spüren ein Problem, welches sie beseitigt haben möchten. Zu den Demonstranten kommt jedoch kein Entscheidungsträger, sondern bewaffnete Hundertschaften, die den Eindruck erwecken, dass nur eine wirkungslose Demonstration erwünscht wird ... darum müssen Demos auch angemeldet werden, weil das regierende Gsindel ohnehin kein Interesse an kleinsten gesellschaftlichen Kompromissen hat. In Deutschland ist sogar der Generalstreik verboten - wer einen solchen organisiert oder daran teilnimmt, dem werden legal die Bürgerrechte entzogen. "Arbeite für jeden Lohn oder lass dich enteignen oder wir fügen dir mit Gewalttruppen sowie der Justiz Schmerzen zu!"

Diese Demonstrationen sind wirkungslos - das sollte eigentlich klar sein - denn sie beseitigen das Problem nicht. Wenn die Parteien merken, dass sie mit der Befürwortung von Atomkraft keine Wählerstimmen bekommen, dann erst werden sie ihre Politik ändern. Aufklären und Lösungsvorschläge machen bringt viel mehr wie demonstrieren.


Die Befehlsgeber entscheiden einen Gewaltaufmarsch gegen eine Gruppe von Menschen, die ihre Unzufriedenheit oder Benachteiligung kundtut. Anstatt auf das Problem einzugehen, wird das Problem mit Gewalt - auch die Androhung von Gewalt ist Gewalt - beantwortet.

Es ist kein Gewaltaufmarsch. Es geht um die Sicherheit. Sollten die Castoren Menschen in die Hände fallen, die daraus schmutzige Bomben bauen oder was erwartest du, was auf so einer Demonstration passieren sollte? Sollte die Polizei mit den Demonstranten Händchen halten und gemeinsam am Lagerfeuer um die gestoppten Castoren rumsitzen? Und dann? Was erwartest du?


Eine Demonstration ist eine friedliche Forderung um gerechte Anteile am Gesellschaftskuchen. Meine bescheidene Auffassungsgabe teilt mir jedoch mit, dass die Problemlösung nie einen größeren Schaden als das Problem selbst anrichten darf. Ignoranz ist ein größerer Schaden, Gewalt ist immer der größtmögliche Schaden.


Ich kann mir jedenfalls einen viel größeren Schaden vorstellen, wenn die Polizei nicht bei Castor-Transporten eingesetzt wird. Demonstrationen mit Sachbeschädigung von Gleisen sind Kinderkram. Auf dieser Ebene wirst du das Problem der Atomkraft nicht lösen.
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18

Mittwoch, 2. März 2011, 11:14

Thema verfehlt - ich glaube eher den Leuten, die eine Wahrheit suchen und nicht jenen, die vorgeben, sie hätten sie schon längst gefunden.

Wir kennen mittlerweile deine Überzeugung, die beschreibt, dass jede Staatsgewalt gut bleibt, solange auch nur ein einziger Staatsgewaltvertreter anständig ist. Wozu also mit dir diskutieren?

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Mittwoch, 2. März 2011, 12:06

Thema verfehlt - ich glaube eher den Leuten, die eine Wahrheit suchen und nicht jenen, die vorgeben, sie hätten sie schon längst gefunden.

Wir kennen mittlerweile deine Überzeugung, die beschreibt, dass jede Staatsgewalt gut bleibt, solange auch nur ein einziger Staatsgewaltvertreter anständig ist. Wozu also mit dir diskutieren?


Was meine Überzeugung beschreibt, kannst du gar nicht beurteilen, denn du versuchst nicht mal, deine Perspektive zu wechseln. Du schaust durch ein Astloch in die Welt, und meinst über sie richten zu können.

Ich sollte mich fragen, wozu ich eigentlich mit dir diskutiere, denn dein Horizont ist viel zu klein und du bist so voller Vorurteile.

Du kannst den Leuten glauben, die eine Wahrheit suchen. Glauben ist aber nicht Wissen und wer die Wahrheit sucht, hat sie nicht gefunden. Du glaubst also an nicht vorhandene Wahrheiten.
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Mittwoch, 2. März 2011, 12:28

ISS Beschreibst mal wieder deine persönlichen Störungen?
Was anderes ist das nicht, was du hier schon wieder versuchst zu beschreiben. Das vieles nicht so ist, wie du dir es gerne schön malst versuchen dir hier schon einige Leute zu erklären, aber mit deiner dümmlich-naiven Ignoranz hilfst du nur dir selbst damit. Es gibt auch noch eine reale Welt und nicht nur deine gepuderte Flauschwolke.

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