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Freitag, 12. Februar 2010, 11:18

Wörgler Freigeld wurde verboten, weil es zu erfolgreich war. Es war aber nie ein Beweis für die Freiwirtschaftstheorie, da dieses Regionalgeld immer nur komplementär also zusätzlich zur nationalen Währung und nicht ausschließlich in Umlauf war.

Natürlich war dies keinerlei Beweis für die Freiwirtschaftslehre - aber ein Beweis dafür, welche Gefahr diese birgt.
Warum ansonsten hätte man mittels der Gerichte, Gesetze und dem angedrohten Einsatz der Armee "gegen" eine Sache vorgehen müsse, wenn diese nicht höchst gefährlich wäre.

All unsere Gesetzte wurden zum Schutz von jemanden oder etwas erlassen .... und man muss sich in der Regel nur vor Gefahren schützen. Wenn sich eine leistungsgedeckte Komplementärwährung überregional ausbreiten würde, funktionierende Zusammenschlüsse verschiedener Währungen beschlossen würden, dann wäre es aus mit dem kapitalistischen ZinsSystem. Denn dieses System würde mMn in einer gesunden Gesellschaft scheitern ... aber so weit kann es ja im Augenblick noch nicht kommen, weil manch einer sich mehr Gedanken darüber macht, dass das Scheitern des Wörgler-Wirtschaftswunders nicht alleine darauf zu schließen ist, dass es mittels militärischer Drohung unterbunden wurde.

Diese Systeme sind leistungsgedeckt. Wenn Sie behaupten, solche Systeme seien ein "verbotenes Pyramidenspiel" - das mag fürs zinsbelastete Kreditgeldsystem gelten, aber nicht für leistungsgedeckte Komplementärwährungen.

Aber wir leben in einem zinsbelasteten Kreditgeldsystem, staatlich anerkannt und mittels Gesetze gedeckt. Also basiert unsere Weltwirtschaft auf einem Pyramidenspiel, dass für alle anderen (ausgenommen Zentralbanken) verboten ist.

Und glauben Sie wirklich, dass die "Kapitalisten" so dumm sind, sich freiwillig dorthin zu begeben? Wohl kaum. So schlau sind sie ja allemal, dass sie wissen, dass sie ohne arbeitendes Volk auch keinen Gewinn machen. Wie also sieht ihre "gewaltfreie Lösung" aus??

Warum wird der Augenmerk von ihnen derartig auf eine "gewaltfreie Lösung" gerichtet ... so ja die Ausbeutung bis dato keineswegs Gewalt frei von statten geht.
Wenn die Mehrheit einer Gesellschaft (und nicht ein unsinnig erlassenen Gesetz von wenigen) ein Individuum aus ihren Reihen entfernen möchte, diesem auch einen Platz zum Leben bietet, dann liegt es an der betreffenden Person, dass eine gewaltfreie Lösung gefunden wird.

In einer zivilisierten Gesellschaft muss es erlaubt sein, sich mit den selben Mitteln zur Wehr zu setzen, die der Gegner anwendet. Was nicht bedingt, dass man diese auch anwenden "muss", nur sollte es ihr erlaubt sein.

In der Bibel steht geschrieben:

Aug um Aug, Zahn um Zahn .... das stellt keine Bedingung, aber eine Erlaubnis. Gegen jemanden die selben Mitteln anzuwenden, derer er sich bedient ist für mich keineswegs eine Ausuferung einer gesunden und zivilisierten Gesellschaft, sondern vielmehr eine natürliche Reaktion auf einen Aggressor. Ich unterscheide mich ja dadurch, indem ich ihm für seine Aggressionen eine Lösung biete (Sozialisierungszone unter seinesgleichen) .... was er mir im Gegenzug ja nicht bietet.

Dem Druck des Wassers (Flut) stellen wir uns entgegen, indem wir einen Gegendruck erzeugen (Dämme). Hier versteht wohl ein jeder die normale Reaktion auf eine Aktion. Erich Kästner hat es gut erklärt:

"Es ist ungleich besser beizeiten Dämme zu bauen, als darauf zu hoffen, dass die Flut Vernunft annimmt."
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22

Freitag, 12. Februar 2010, 11:19

Warum kann ich den Link, den ArouseScylla eingestellt hat nicht öffnen, weil ich die dazugehörigen Rechte nicht besitze.
Weil du schon registriert und auch noch angemeldet bist.

23

Freitag, 12. Februar 2010, 11:19

Das ist nur der Link, um sich hier im Forum anzumelden :)

Ich hab mich vorher abgemeldet, um den Link zu kopieren, ich schätze das funktioniert nicht, wenn man bereits ein Benutzerkonto hat.

Dank dir, daran wird es wohl gelegen haben, da ich ja immer eingeloggt bin, wenn ich das Zeitwort-Forum öffne.
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24

Donnerstag, 18. Februar 2010, 18:30

So, diese Frage ist jetzt auch bei der Beantwortung gelandet - auf die Antwort bin ich sehr neugierig.

http://direktzu.at/oenb/messages/24856

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25

Freitag, 26. Februar 2010, 14:30

Gestern wurde die Antwort online gestellt.

Zitat

Lassen Sie mich noch einmal die Rolle der Zinsen in der Wirtschaft erläutern: Wie bereits in der Beantwortung Ihrer ersten Frage dargestellt, werden Zinsen letztlich immer in der Realwirtschaft erwirtschaftet. Vereinfacht ausgedrückt können Zinsen bezahlt werden, weil Geld in Projekte investiert wird, die eine höhere Rendite erwirtschaften als Zinsen bezahlt werden müssen. Zinsen sind nur der Preis dafür, dass man mit geborgtem Geld arbeiten kann. Der Zins übernimmt dabei auch eine allokative Funktion, da er ohne direkte Absprache oder zentrale Planung das Kapital in jene Wirtschaftsbereiche transferiert, die eine entsprechende Rendite erwarten lassen. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist die OeNB keine Befürworterin eines zinslosen Systems.

http://direktzu.at/oenb/messages/24856
Und wieder der gleiche Denkfehler. Natürlich, wenn ein Projekt mehr Rendite abwirft als für Zinsen zu zahlen sind, werden damit diese Zinsen beglichen. Nur diese höhere Rendite muss auch wieder bezahlt werden, worauf selbstverständlich wieder Zinsen zu zahlen sind. Das ist natürlich eine lange Kette (kein Kreislauf!) am welchen Ende die Verlierer stehen.

Wie ASY bereits mehrmals bemerkt hat, müssen die Verlierer für die Zinsen aufkommen.

Das kann zB so erfolgen (ist auch ein sehr stark auftretendes Beispiel):

Ein Schuldner kann von seinem Kredit nur noch die Zinsen begleichen. Obwohl er monatlich zahlt, verringert sich die Schuldmasse nicht. Folglich wird er nur noch für Zinsen zahlen/arbeiten müssen.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

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26

Donnerstag, 4. März 2010, 10:10

Ich weiß schon wieder überhaupt nicht, wie ich auf diese Antwort reagieren soll. Abermals wurden die Fragen nicht beantwortet und der Zins als "normal" sanktioniert.

Beim Freigeld wurde der negative Zins kritisiert, der doch nur den Umlauf beschleunigt. Außerdem werden die negativen Zinsen nicht nochmals verzinst, wie es in unserem heimtückischen Zentralbanksystem erlaubt und gefördert wird.

Bisher bleibt eindeutig, dass das Geld/der Wert für die Zinsen im Enteignungskalkül eingebaut ist. Je größer das Enteignungssystem, desto weniger ist die Enteignung für die Betroffenen durchschaubar.

27

Freitag, 5. März 2010, 06:29

Ich weiß schon wieder überhaupt nicht, wie ich auf diese Antwort reagieren soll. Abermals wurden die Fragen nicht beantwortet und der Zins als "normal" sanktioniert.



So etwas in der Art meinte ich einmal mit dem Hinweis, wenn man versucht mit diesen 'Experten' eine Diskussion
anzufangen, das sie sich winden werden, und dich schwindlig mit irgentwelchen fadenscheinigen Argumenten reden wollen.
Und das auch noch mit Methode.
Das ganze BWL System ist ebenfalls einfach darauf aufgebaut, für jedes Problem/Frage eine Antwort zu haben,
ob nun diese Antworten ins Wirtschaftsystem passen oder nicht ist egal, hauptsache sie haben gute Argumente.
Das errinnert mich an eine Mischung von The Big Lie und schlüpfrige A...kriecher.
Zudem sind diese Leute warscheinlich noch so blind, naiv und ignorant, das sie ihren eigenen Mist meist noch selbst glauben.

Es ändert aber nichts an der Tatsache, das Renditen, egal wie sie erwirtschaftet werden,
immer aus dem Markt genommen werden, und nicht aus der Luft entstehen, wie das Luftgeld Zinsen.

Und das diesen aalglatten Klugscheissern zu erklären und zu übersetzen, na, da wünsche ich viel Spass.

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