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21

11.02.2011, 11:32

Klingt plausibel, jedoch nur für einen Menschen, der in der Kunst des Anbaus bewandert ist, und natürlich in Friedenszeiten, wo Raub, Mord und Hunger keine Gefahren bedeuten.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

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22

11.02.2011, 12:19

ie Arbeit eines einzigen, ganztägig arbeitenden Bauern ernährt 20 Personen, ohne dass der Bauer dafür auch nur eine Maschine oder ein Nutztier verwenden müsste.
Warum denkst du das oder wer sagt das ?
Zumindest muss dieser Bauer auch noch eine Frau haben, die die Produkte für den Winter in irgend einer Form konserviert oder die Konsumenten kaufen nur in er Erntezeit ein und konservieren selber.
Vorstellen kann ich mir das auch, wenn verschiedene Bauer sich spezialisieren, einer ist Milchbauer, ein anderer betreibt Viehzucht, Gemüsebauer, Getreideanbau... aber dass eine Person alleine das alles schafft, kann ich mir nicht vorstellen, alleine das Unkraut jäten, es sei denn, er benutzt Chemie und für die Schädlingsbekämpfung Gift, ... und wer macht aus der Milch Käse oder Butter, aus den Äpfeln Most, aus den Trauben Wein, macht aus den Gurken Essiggurkerl ... :frag:
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

ASY

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23

11.02.2011, 12:35

Zitat

Eine oft zitierte Aussage im Zusammenhang mit den Informationen über den Hunger, sein Ausmaß und seine Ursachen ist die, daß

2 Dollar täglich

ausreichen würden, um einen Menschen satt zu machen, um ihn also nicht nur vor dem Verhungern zu bewahren, sondern ihn auch von allen Begleiterscheinungen der Unterernährung zu befreien.
800 Millionen hungernde Menschen bräuchten pro Tag also 1,6 Milliarden Dollar zum Überleben. Das ist eine gigantische Zahl. Die Zahl wird noch gewaltiger wenn wir die 584 Milliarden Dollar betrachten, die notwendig wären, um den Hunger für ein ganzes Jahr von der Welt zu verbannen und wenn wir uns dann vorstellen, daß die Menschheit wächst und die Preise steigen und die Jahre vergehen, dann kann es wohl nicht lange dauern, bis alles Vermögen dieser Welt an die Hungernden verfüttert ist und das Elend wiederkehrt.
Glücklicherweise sind die Ergebnisse dieser Hochrechnungen falsch. Die ganze Rechnung ist ein Irrtum, der uns immer wieder unterläuft, weil wir uns mit dem Wesen des Geldes zu wenig auskennen. Die ganze Rechnung ist ein Irrtum, weil wir unterstellen, daß die täglichen 2 Dollar - nach dem Tausch in Nahrung - für alle Zeiten irgendwo in einem Safe verschwinden und demzufolge für alle Zeiten verloren sind. Die ganze Rechnung ist ein Irrtum, weil der genannte Geldbetrag bestenfalls als Vergleichsgröße taugt, wenn man darüber aufklären will, wie wenig der Mensch eigentlich zum Leben braucht.

Die ganze Rechnung ist ein Irrtum, weil sie völlig ignoriert, was man wirklich braucht, um einen Menschen zu ernähren:

Um einen Menschen zu ernähren, braucht man ein bißchen Land, ein bißchen Wasser, ein bißchen Saatgut und ein bißchen Arbeit.

Auch ohne besondere technische Hilfsmittel, ohne Kunstdünger und ohne EU-Richtlinien kann es ein Mensch schaffen, soviel Land zu bewirtschaften, daß 20 Menschen davon satt werden. Damit ist er noch nicht einmal das ganze Jahr beschäftigt. Zwischen dem Einbringen der Ernte und der nächsten Aussaat hat er ein paar Monate Zeit, um Bäume zu fällen, Bretter zu schneiden und Möbel zu bauen, mit denen er ebenfalls den Bedarf von 20 Menschen befriedigen kann.

http://www.ewk-verlag.de/LP_WWW-Gesamtausgabe.html

24

11.02.2011, 12:55

Auch ohne besondere technische Hilfsmittel, ohne Kunstdünger und ohne EU-Richtlinien kann es ein Mensch schaffen, soviel Land zu bewirtschaften, daß 20 Menschen davon satt werden. Damit ist er noch nicht einmal das ganze Jahr beschäftigt. Zwischen dem Einbringen der Ernte und der nächsten Aussaat hat er ein paar Monate Zeit, um Bäume zu fällen, Bretter zu schneiden und Möbel zu bauen, mit denen er ebenfalls den Bedarf von 20 Menschen befriedigen kann.

Du hast das aber noch nicht ausprobiert oder ? Was isst man dann, muss ich dann zum Bauern gehen und bei der Ernte die Kartoffel vom Feld holen, die Milch jeden Tag selber melken kommen oder betreibt der dann auch nebenbei einen Laden oder stellt er sich noch auf den Marktplatz ?

Bedenken muss man dabei auch, dass es nur ums nackte Überleben geht, den Hunger zu stillen, Weizen und kein Brot, Milch und keinen Käse oder Butter .....
Handy, TV, Kleidung, Schuhe, Medikamente, Strom, warmes Wasser,... darum müssten sich andere kümmern.
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

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ASY

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25

11.02.2011, 14:18

Das kann doch jeder ausprobieren, der einen Gemüsegarten betreibt. Freilich habe ich einen Garten und kenne die Effizienz der Natur.

Man muss nur die Arbeitszeit auf 40 Stunden wöchentlich hochrechnen, zumal die meisten Menschen haben kein Land besitzen dürfen, welches so groß wäre, dass sie es in diesem Ausmaß betreiben könnten. Es gibt auch nachhaltige Arbeit, wie bspw. Fruchtbäume, bei denen irgendwann nur die Ernte als Arbeitsaufwand anfällt.

Butter, Käse, Brot können doch jene machen, die vom Bauer ernährt werden oder die Rohstoffe geliefert bekommen.

26

11.02.2011, 14:49

Okay, wenn er nur Rohstoffe erzeugt, geht das, andere müssten halt die Zustellung oder den Verkauf regeln und die Konservierung oder Verarbeitung, das leuchtet ein.

Aber was bekommt der Bauer dafür, was, wenn er krank ist oder zu alt ?

Er muss soviel bekommen , dass er seine Familie versorgen kann, die Ausbildung seiner Kinder, Kranken- und Altersersversorgung und er muss noch Steuern zahlen an die allgemeinheit für die Infrastruktur !
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

ASY

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27

11.02.2011, 16:03

Aber was bekommt der Bauer dafür, was, wenn er krank ist oder zu alt ?
Das Beispiel diente lediglich der Beschreibung, dass man für die Nahrungsproduktion überhaupt nicht dauerbeschäftigt sein muss und stellt die Frage in den Raum, wer denn die Früchte aus unserer hoch effizienten Volkswirtschaft abzweigt? Immerhin arbeiten in Österreich über 4 Mio. Menschen für einen fremden Gewinn und für das eigene Überleben, was bedeutet, dass wir mit dieser Wirtschaftsleistung ganz Deutschland locker ernähren könnten und alle Deutschen könnten grillen und feiern. Jetzt stelle dir mal vor, wie viele Menschen ein Vollzeit tätiger Menschen heute mit all der Technik ernähren könnte. Ich schätze mal so 500.

Das System stimmt nicht, weil es keine freie Marktwirtschaft, sondern eine kontrollierte Machtwirtschaft ist.

28

11.02.2011, 19:53


Das System stimmt nicht, weil es keine freie Marktwirtschaft, sondern eine kontrollierte Machtwirtschaft ist.
Da gebe ich dir recht, wir zahlen Unmengen an Steuern, ganz oben sitzen Politiker, die das Geld in Form von Subventionen an die Konzerne weitergeben, im Gegenzug erhalten sie dafür Parteispenden und sie nutzen ihr Freunderlnetzwerk in der Politik um Entscheidungen zugunsten eines Unternehmens zu beeinflussen.
Nach ihrem Rückzug aus der Politik erhalten sie dann überbezahlte Jobs, wo sie dann sie lobbyieren dürfen .

Was unterscheidet eigentlich Lobbying von Korruption ?

Aber dieses System ist nicht mehr lange finanzierbar, denke ich, und wird bald zusammenbrechen, deshalb ist es gut, sich vorzubereiten, dafür zu sorgen möglichst unabhängig von Staat; Banken, Versicherungen zu sein.
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Baumfällt

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29

26.05.2011, 21:34

Auf Andis Frage in anderem Thread

Ich schlage vor hier zu sammeln, welche Ideen wer hat, um sich für die kommenden Jahre zu rüsten.

Ich weiß nicht wieviele Wochen , Monate, Jahre es noch dauern wird, aber ich denke, es ist Zeit weitere Vorsogen zu beginnen.

Ich habe mich entschiedenen kurze Videos zu verschiedenen Themen zu machen.

Was schlägt ihr vor?


Vorbereitung besteht aus:
1.) Wissen und Fähigkeiten
2.) Vorräte, Ausrüstung und andere zur Verfügung stehende Sachen
3.) Körperliche Leistungsfähigkeit

Diese Dinge beeinflussen sich gegenseitig. Z.B. könnte man eine Getreidemühle mit Handkurbel haben, die also auch ohne Strom zu verwenden ist, aber es fehlt einem das Wissen wie man Speisen aus frischem Mehl ohne Strom zubereitet.
Oder ein Sachbuch über autarkes Leben ist sozusagen Wissen und Ausrüstung zugleich.
Usw.
Ich würde thematisch nochmal trennen zwischen dem Leben mit einem Dach über dem Kopf plus Vorräten und dem Kampf ums nackte Überleben (Survival/Bushcraft) nach zB Flucht aus dem Eigenheim vor Plünderern. Hier konzentriere ich mich mal auf Ersteres.

Also ich denke was Vorräte betrifft ist Wasser und Getränke das absolut Wichtigste!!
Trotzdem möchte ich hier mal mit Essensvorräten beginnen, weil man sich da sehr leicht jetzt schon vorbereiten kann, indem man bei jedem Einkauf ein paar wenige Sachen für SHTF mitnimmt [SHTF ist die bei amerikanischen "Endzeit"-Vorbereitern gängige Abkürzung für das große Krisenszenario – SHTF = Shit hits the fan]:
Übrigens, ich persönlich nehme nichts zum Einlagern, was vor 2013 abläuft. Einfach weil ich frühestens 2. Hälfte 2012 mit irgendwas Gröberem rechne. Kann natürlich sein, dass es erst 2020 losgeht, oder 2040 … Dann halt einfach nicht schlecht werden lassen und essen, und wenns zuviel ist, dann freut sich vielleicht jemand über eine Einladung zum Essen. Oder vielleicht freut sich eine Armenspeisung über eine Spende, aber noch klar VOR Ablauf bitte.
Und los geht’s.

1.) Salz: 5kg / Person und Jahr (diese Menge enthält auch einen größeren Teil zum Haltbarmachen von Speisen (Einlegen) bzw., sofern man Jagdwaffen besitzt oder wenigstens Fallen stellen kann, zum Anlocken von Wild. Zusätzlich zu den 5kg kann man kaum genug zusätzliches Salz als Tauschmittel haben (wie in alten Zeiten, als die Salzkarawanen im Binnenland auf Tour waren.
Bei Salz kann man bereits zulangen, auch wenn man nicht weiß wanns losgeht, denn Salz wird nicht schlecht. Nur nicht feucht werden lassen.
2.) Reis: 15kg / Person und Jahr (evtl verschiedene Reissorten zwecks Abwechslung)
3.) Weizen/Dinkel: 110kg / Person und Jahr: kein Mehl!!! Das verdirbt schnell.
Evtl ganze Getreidekörner, sofern man sie ausgezeichnet lagern kann (bei perfekter Lagerung ca 30 Jahre haltbar). Für Körner empfiehlt sich die Anschaffung einer handkurbelbetriebenen Flockenquetsche und einer handkurbelbetriebenen Mühle (zB von www.getreidemuehlen.at. Bei der Anschaffung von Geräten sollte man aber wiederum den Satz „Eins ist keins und zwei sind eins“ beherzigen. Soll heißen: Besser von jedem wichtigen Ausrüstungsteil 2 kaufen, denn man kann es sich im SHTF-Szenario nur schwer leisten, wenn eines kaputtgeht und man gar keinen Ersatz hat.
Ich rate im Moment dazu, einen großen Teil des Getreidevorrats in Form von Nudeln einzulagern (gibt es bereits mit Ablaufdatum 2014, allerdings nicht Vollkorn, das ist weniger lang haltbar).
4.) Mais: 25kg / Person und Jahr: hier ist wieder gute Lagerung der Schlüssel. Polenta ist verarbeitungsfreundlich, büßt allerdings im Vergleich zu getrockneten, ganzen Maiskörnern an Haltbarkeit ein.
5.) Hafer: 10kg / Person und Jahr. Hier empfiehlt sich nun wirklich die Anschaffung einer handkurbelbetriebenen Flockenquetsche.
6.) Fett: 50kg / Person und Jahr: Das ist ein sehr wichtiger Punkt, der oft vergessen wird. Es gibt ohne Stromnetz bei den meisten keine Kühlgeräte mehr. Daher kann man die Lagerung der meisten Fette vergessen. Es gibt z.B. aber die Möglichkeit Kokosfett, Ghee, Erbswurst als länger haltbare Fette einzulagern. Auch Olivenöl, Sonnenblumenöl bleiben einige Zeit lang gut, weil reich an Antioxidans Vitamin E. Ach übrigens, Fett ist nicht per se böse, aber das wäre ein anderes Thema.
7.) Milchpulver: 10kg / Person und Jahr
8.) Honig etc.: 25kg / Person und Jahr: Mit Honig allein fährt man mMn sehr gut, was die Zuckerseite des SHTF-Lebens betrifft. Zur Abwechslung kann man aber auch einen Teil in Form von Vollrohrzucker, Ahornsirup und anderen relativ natürlichen Süßmittel einlagern.
9.) Obst und Gemüse als Konserven: wieviel man halt glaubt, dass man realistischerweise in einem Jahr braucht. Das schließt auch Trockenfrüchte mit ein.
Man sollte auch lernen wie man selbst in Einlegegläsern Gemüse konserviert und wie man Kräuter und Früchte trocknet (auch ohne Strom, also z.B. im Wind an der Sonne). Also lernen und die Lernfehler jetzt machen, nicht wenn jedes verdorbene Stück Gemüse schmerzt.
10.) Fleisch und Fisch als Konserven: wieviel man halt glaubt, dass man realistischerweise in einem Jahr braucht. Das ist ein teurer Teil der Vorbereitung, aber bei SHTF werden die meisten Überlebenden an einem Proteinmangel leiden, weil nur pflanzliche Nahrung noch relativ leicht aufgetrieben werden kann (zB Brennessel, Löwenzahn, stärkehaltige Wurzeln uvm). Vorsorge schafft Abhilfe.
Übrigens kann man auch Fleisch in Einmachgläsern einlegen lernen. Bleibt jahrelang frisch.

Ah ja, übrigens empfehle ich nicht strikt ein Jahr Vorrat. Das ist nur ein Richtwert. Ideal ist mMn wenn man mit 3 Monate Vorrat beginnt, dafür aber alle Bereiche abgedeckt hat (Essen, Wasser, Behausung, Werkzeug, Verteidigung, Energie, Gold/Silber etcetc). Danach kann man sich auf ein Jahr vorarbeiten.
Wenn man aber zB 4 Personen im Haushalt hat, ist man für 3 Monate eh auf denselben Mengen. Aber unter Umständen stehen im Fall des Falls noch eine Menge Verwandte und Freunde auf der Matte, die mitgekriegt haben, dass man Vorbereitungen getroffen hat, aber selbst nichts mit diesem Thema zu tun haben wollten. Am besten vielleicht, wenn man niemandem auf die Nase bindet, was man macht.

Weitere Nahrungsartikel:
• Essig: wird glaub ich auch nie schlecht (also kann man auch gleich einen fetten Vorrat anlegen) und ist auch als Desinfektionsmittel einsetzbar.
• Vitamin C
• Nüsse (supergesundes Protein und Fett, aber nicht übermäßig lang haltbar)
• Evtl Erdnussbutter als extrem kalorienreiche Notnahrung (auch Fettquelle)
• Spirulina/Chlorella
• Saaten zum Sprossen ziehen: 1-2kg / Person und Jahr. Es empfiehlt sich, rechtzeitig Keimgeräte zu besorgen und zu lernen wie es gemacht wird und welche Sprossen man gern hat.
• Kaffee: Für Kaffeetrinker als Suchtmittel, für alle als Tauschmittel.
• Industriezucker als Tauschmittel (und für den Medizinschrank, das ist aber ein anderes Kapitel)
• Essen für Haustiere. Das rein rational klügste wäre wohl, die Haustiere gleich zu Beginn von SHTF zu essen. Aber das muss man erst mal übers Herz bringen. Ich glaub ja nicht, dass ich das mache. Freilassen wäre das, was wohl die meisten angesichts Engpass machen werden. Diese Tiere werden fast alle ins Gras beißen. Jedenfalls ist das aber eine mögliche Nahrungsquelle: freilaufende Hunde und Katzen, die selbst verzweifelt nach Nahrung suchen. Können aber auch brandgefährlich werden, wenn man versucht sie zu erjagen. Nicht unterschätzen. Auch Katzen nicht. Das kann böse Verletzungen mit Infektionsgefahr geben.
• Energieriegel und Naschereien (für die psychologisch aufbauende Wirkung in Stunden, in denen man mit dem Schicksal hadert)
• Dehydrierte Nahrungsvorräte als Plus, um langfristig auf der sicheren Seite zu sein, zB hier• Und vieles mehr, auf was man ungern verzichten mag
• Und vielleicht genauso wichtig wie alle als eingelagerte Nahrung gedachten Sachen: Saaten, um mit eigener Selbstversorgungslandwirtschaft zu beginnen.


Nicht vergessen, Buch führen über Vorräte und Ablaufdaten, zwecks FSFO-System: First Spoil First Out.
Soll heißen man isst zuerst das, was als nächstes abläuft.
Buch führen auf Papier, nicht am Computer, der im Fall des Falls keinen Strom mehr hat!!

LG

PS: Die vielleicht informativste Vorbereitersite überhaupt: http://www.survivalblog.com/
Dauert ein wenig sich einzulesen. Die Links in der grünen Leiste links verwenden, um die Site kennenzulernen.

30

27.05.2011, 13:51

Sehr guter Beitrag, Baumfällt.

Woher hast du das viele Wissen?
Hast du echte Krisenzeiten schon mitgemacht?
Oder beschäftigst du dich mit "Überlebenstraining"?

Was meinst du zur Idee, dass man (als letzten Ausweg) auf Insekten zurückgreifen müsste?
Als Ergänzung zu Brennesseln, Hollunder, Hagebutten, Löwenzahn, Wurzeln ...
Wäre schon der Extremfall, aber gibt es dazu Erfahrungswerte?
Insekten seien "wertvoll an Proteinen", heißt es, ist das nur so gesagt?
Insekten gäbe es in Hülle und Fülle, sollte man schon keinen Hasen erwischen,
denn man dann in der Hand hat und nun "totschlagen" soll ...

Werden Menschen künftig sich überwinden lernen müssen, Tiere SELBST zu töten?
Unsere Großeltern haben Haustiere noch selbst geschlachtet, wir aber sind heutzutage verwöhnt.
Man nimmt uns die "Arbeit" ab und wir zahlen "gern" dafür.
Unsere Jugend ist ja noch viel mehr verwöhnt. Die will nichts hören von "schlechten Zeiten" ...
Es muss ja nicht das Schlimmste hereinbrechen und vielleicht wird es diesmal kein Hitler,
den nur die wenigsten erkannt haben wollen.
Das System ist aber ein sehr künstlich aufgeblähtes, was wir haben, ein übersättigtes,
deshalb meine ich, dass nach dem Stillstand die Rückwärtsspirale zu drehen beginnt und
diese läuft meiner Meinung nach schon, dorthin, wo der Anfang neu beginnen soll ...

Die größte Wut bekomme ich auf unsere Politiker, aber Wut allein ist das Letzte, was hilft.

Ein anderer Punkt:
Wo soll man diese Vorräte denn lagern,
wenn man nicht so viel Platz und Möglichkeit dazu hat?

Apropos WASSER ist das Allerwichtigste:
Im echten Krisenfall ist z.B. Bachwasser allein aufgrund der Keime gesundheitsgefährdend.
Wie sieht es mit Quellwasser in höheren Regionen aus, auch verkeimt?
Wasser abzukochen, kann nur gut sein, es vernichtet Keime.

Gesundheit, Stärkung des Immunsystems und "Hausoperation"
Was macht man, wenn man keinen Arzt mehr hat und krank wird?
Bekannte Hausmitteln bei Fieber wendet man ja an, aber sonst?
Was tue ich bei Zahnweh? Wie reißt man sich selbst einen schlechten Zahn?
Und wie desinfiziert man die Wunde?
Schnaps, der früher als Wundheitmittel herhalten musste, wäre doch auch etwas,
was nicht fehlen dürfte, wenn man sonst nichts mehr hat, oder?
Und: Was macht man ohne Pille und Verhütungsmittel!!!
In Krisenzeiten ist es nicht sehr ratsam, dass junge Frauen sich auch noch schwängern lassen ...
Ui Leute, sollte es wirklich dick kommen, dann dürfen wir an unsere Großeltern denken,
die vor nicht allzu langer Zeit das alles am eigenen Leibe noch "genossen" haben.

Dinge, die in Phasen der tiefen Depression für Momente aufheitern könnten
Zusammenhalt der Familie, nicht auf Lachen vergessen (Galgenhumor), Musikinstrumente! Meine Oma hat erzählt, dass nach viel Not und Plag am Abend in der Runde immer zusammen gesessen und gesungen wurde. Geschichten erzählten sich die alten Leute auch noch lange nach Kriegsende, bis halt der TV-Flimmerkasten die Runde auf- und abgelöst hat.

Aja, und falls bewaffnete Plünderer und fremde Soldaten kommen, eigentlich die schlimmste Gefahr
Ordentlich Marihuaner und Hanf anbauen, um die Feinde "milde" zu stimmen
- vielleicht hilft dann ja noch irgendetwas mit "Reden" ... :schulter:

Baumfällt, deinen Beitrag und alle weiteren Ideen drucke ich mir gerne aus, danke! :-)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »erdbeeramazone« (27.05.2011, 14:07)


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