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21

Freitag, 4. März 2011, 13:24

Nur mal eine Frage am Rande , wieso wird so oft Wikipedia zitiert, zudem für diese wissentlich Geschichtsumschreiber und Reinwascherarbeiten.
Man beachte nur das tausende Artikel während der sogenannten Klimakrise ins "PRO" editiert wurden.

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22

Freitag, 4. März 2011, 13:39

Nur mal eine Frage am Rande , wieso wird so oft Wikipedia zitiert, zudem für diese wissentlich Geschichtsumschreiber und Reinwascherarbeiten.
Man beachte nur das tausende Artikel während der sogenannten Klimakrise ins "PRO" editiert wurden.

Genau deshalb lieber Stefan. Und wenn du, wie du schreibst gerne philosophierst, dann würde ich dich bitten, dir und deinen Gedanken öfters ein wenig mehr Zeit und Raum zu schenken. Dann würde sich so manche Schlussfolgerungen ganz von alleine einstellen.
Wikipedia ist im Internet sicherlich die anerkannteste Enzyklopädie die von den allermeisten akzeptiert wird. Deshalb nehme ich gerne, um die Streitfragen zu einzelnen Definitionen einzudämmen diese Seite her. Und weil sie, wie du in deinem letzten Satz bemerkst, auch sehr genau darüber Aufschluss geben kann, was "die Welt" über bestimmte Dinge denken soll. Entweder wegen Zensur, oder im Fall von der Psychopathie, die "versteckt" sehr klar beschrieben steht, abgeändert in den letzten 50 Jahren auf die asolziale Persönlichkeitsstörrung ein eher verharmlosendes Bild darstellen. Wenn man will, dann kann man aus allem den gesamten Nutzen ziehen. Man muss ihn nur erkennen können.

Und der Rat, dir ein wenig mehr Raum und Zeit zu gönnen, bevor du antwortest, würde die Qualität deiner Beiträge um einiges erhören. Hier gewinnt nicht der, der am raschesten schreibt, oder zu allem etwas zu sagen hat. Lesen .... denken .... schreiben .... oder auch mal nicht, denn vielleicht wäre die Antwort eines anderen Users sehr viel effektiver und gewinnbringender für Alle, auch für dich.
Denk einfach darüber nach!
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

ASY

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23

Freitag, 4. März 2011, 15:20

Ich persönlich würde an der konkreten Ursache der Psychopathen arbeiten , und zwar "Eigentum" völlig neu definieren. Damit wäre ein großer Teil der Zielbestrebungen der Gauner wohl gründlich vereitelt.
Ja - das unbegrenzte Eigentum an nicht verderbenden Werten, an geleisteter Wertschöpfung anderer und die Ermächtigung zur Mangelwirtscharft müssten kategorisch als antisozial begriffen werden. Spekulanten, Banker, Mangelprofiteure und all deren Vasallen stehen in meinem Rechtsempfinden ein bisschen tiefer als Kinderficker.
so glaube ich doch nicht so recht daran, daß ein Neugeborenes, sollte es die Chance bekommen, in einer liebevollen Familie aufwachsen zu können, es dann diese Verhaltenszüge entwickeln würde.
Der Authismus ist bisweilen eine unheilbare Wahrnehmungsstörung von Geburt an - für uns "Normale" eine unvorstellbare Welt. Wir können uns auch das Kaspar Hauser Syndrom nicht vorstellen, weil man nicht wegdenken kann, was man nicht weiß. So sehe ich das auch bei den genetischen Machtpsychopathen, weil ich mir nicht vorstellen kann, was ich mir nicht vorstellen kann.

Freilich kann ein taugliches Elternhaus die genetische Psychopathie am Ausbrechen hindern, so wie bspw. einem wohlhabenden Menschen der Hauptgrund fehlt ein Dieb zu werden - dennoch gibt es den Diebstahl, begangen von ohnehin Reichen.

In einer gesunden Gesellschaft bekommen Psychopathen keine Schlüsselpositionen, so wie wir auch einen Pädophilen nicht zum Kindergärtner machen. Irgendwas muss in der geistigen Evolution des Menschen daneben gegangen sein, weil wir tatsächlich von Geisteskranken beherrscht sein dürften.

Michael Caine

unregistriert

24

Freitag, 4. März 2011, 22:55

In einer gesunden Gesellschaft bekommen Psychopathen keine Schlüsselpositionen, so wie wir auch einen Pädophilen nicht zum Kindergärtner machen. Irgendwas muss in der geistigen Evolution des Menschen daneben gegangen sein, weil wir tatsächlich von Geisteskranken beherrscht sein dürften.


Wer mit Psychopathen, die einerseits nett sein können, die andererseits wörtlich über Leichen gehen und sich dabei schadenfreuen, zu tun hatte, weiß, was ihr größtes Problem ist. Selbstmitleid. Dieses kompensieren sie mit noch mehr Kälte gegen andere, auch gegen sich selbst, was ihr eigenes Selbstmitleid jedoch nur verstärkt. Sie stecken in ihrem eigenen Teufelskreis fest. Indem sie sich mit Gleichgesinnten zusammentun wahren sie sich gegenseitig einen Schein der Normalität. Was ihr größtes Problem, fürchterliches Selbstmitleid wenn das Leiseste kratzt, jedoch nicht mildert.

Dazu folgender Film, eine seltsame Mischung.
Die Rezensionen beschreiben ihn lieblich, was er einerseits ist,
die Unterströmung jedoch macht tief betroffen über das Degenerierte, Verkümmerte.


http://www.amazon.de/geheime-Garten-Kate…99272115&sr=1-1
Der Film hat etwas Tiefenpsychologisches. Empfehlenswert für alle Psychopathen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Michael Caine« (4. März 2011, 23:17)


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25

Samstag, 5. März 2011, 00:42

Betrachtet man in welcher Konstellation diese sogenannten armen Psychopathen stehen , wurde sich wohl jeder gesunde wünschen infiziert zu werden.
Das ist kein Teufelskreis , wir reden hier von Erwachsenen die einen Monopolismus aufbauen , weil sie gegenseitig die selben perversen Ziele verfolgen. Es wurde in dem Thread bereits erwähnt , das der Psychopath im Gegensatz zum geistig Kranken sich seines Handels und der daraus resultierenden Konsequenzen vollständig bewusst ist. Und das macht den großen Unterschied aus , für den ausgewachsenen Despoten gibt es keine Heilung mehr , den jungen kann man meiner Meinung nach noch abschleifen oder gar vollständig heilen. Nur am Rande , wusstet ihr , das der IQ des Menschen von Geburts an stark an die äußerlichen Umstände gebunden ist. Ich kenn nur die ernährungstechnische Seite , sprich Glutamat und Konsorten die der Entwicklung eines gesunden Neugeborenen schaden. Wenn ein Kind aufgrund des Ernährungs und Pharmakartells leiden muss , um nachher der Gesellschaft gefügig zu werden , müssen doch bei vielen die Alarmglocken leuten. Was denkt ihr davon?

Zu dem Film , mussich dir ehrlich sagen , dassich WB und Konsorten für Propagandamacher erster Güte halte, nimms mir nicht übel , so gut der Film auch sein mag.

26

Samstag, 5. März 2011, 00:54

Nur mal eine Frage am Rande , wieso wird so oft Wikipedia zitiert


Ich zitiere es nur, weil es viele Informationen noch einigermassen kompakt gesammelt sind, die man sonst mit vielen Seiten erst zusammenstellen müsste, obwohl die Informationen warscheinlich nur 70% komplett sind. Das Thema hatte ich auch hier Wikipedia - Die Lügenpedia oder Wankerpedia?

27

Samstag, 5. März 2011, 07:29

Es wurde in dem Thread bereits erwähnt , das der Psychopath im Gegensatz zum geistig Kranken sich seines Handels und der daraus resultierenden Konsequenzen vollständig bewusst ist. Und das macht den großen Unterschied aus , für den ausgewachsenen Despoten gibt es keine Heilung mehr , den jungen kann man meiner Meinung nach noch abschleifen oder gar vollständig heilen.


In seinem Buch "Gewissenlos: Die Psychopathen Unter Uns" schreibt Robert D. Hare:

Zitat

Demgegenüber sind psychopathische Mörder, nach gängiger Rechtssprechung und psychiatrischer Praxis, nicht verrückt. Ihre Taten entspringen nicht einer gestörten Psyche, sondern einem kühl berechnenden Kalkül in Verbindung mit einer beklemmenden Unfähigkeit, andere als denkende und fühlende Mitmenschen zu behandeln. Derartig moralisch unverständliches Verhalten einer scheinbar normalen Person erzeugt Verwirrung und Hilflosigkeit.

So beunruhigend das auch sein mag, müssenwir an dieser Stelle doch darauf achten, den größeren Zusammenhang nicht aus den Augen zu verlieren, denn die meisten Psychopathen spielen ihr böses Spiel, ohne Leute umzubringen. Konzentriert man sich allzu sehr auf die brutalsten und schlagzeilenträchtigsten Beispiele ihres Verhaltens, läuft man Gefahr, das große Bild nicht mehr zu sehen. Psychopathen, die nicht morden, aber unser geregeltes Leben stören. Die Gefahr, seine Ersparnisse an einen wortgewandten Schwindler zu verlieren, ist sehr viel größer, als von einem Killer mit stählernem Blick ermordet zu werden. (Seite 5)

Deshalb gilt es für mich sehr klar zu erkennen, dass sie sich ihres Tun's absolut bewusst sind, jedoch keinerlei Bewusstsein für ihre Mitmenschen besitzen. Es existiert praktisch ausnahmslos der Psychopath alleine in seiner "kleinen" Welt .... Alle und Alles andere ist nur Mittel zum Zweck.

Dich beschäftigt dieser Umstand außerordentlich, dass Psychopathen, die als solches geboren wurden in ihren jungen Jahren ganz bestimmt noch "behandelbar" sind. Ich glaube dass wir trotz allem unser Gesamtbild über einen Psychopathen erst klären und vervollständigen müssen, um zu verstehen, warum das nicht so einfach ist. Was als "unbehandelbar" gilt (so der Psychopath ja keinerlei Leiden und Mangel aufgrund seines Seins erkennen kann - er tickt völlig richtig, die anderen sind nur zu seiner Erfüllung da), kann auch mit einem "abschleifen" nicht so einfach geformt werden - schon gar nicht in eine von uns gewünschte Richtung. Denn wohin soll eine Heilung führen in unserer praktizierten Gesellschaft. Alles was ein Psychopath erlernen würde, würde ihm von der Gesellschaft (Job, Regierungen, Umfeld) doch augenblicklich und beständig im Gegenteil aufgezeigt. Die Welt da draußen funktioniert zu einem großen Teil "psychopathisch" oder zumindest "Asozial". Diesen Weg halte ich für äußerst komplex, wenn wir versuchen die einzelnen Psychopathen zu ändern, jedoch nicht die Welt in der sie leben sollen.

Weiter .....

Zitat

In dem verzweifelten Versuch, diesen Mangel zu erklären, betrachtet man zunächst das familiäre Umfeld, aber das bringt einen kaum weiter. Zwar war die Kindheit mancher Psychopathen durch materielle und emotionalen Mangel und physischen Missbrauch geprägt, aber auf jeden erwachsenen Psychopathen aus einer gestörten Familie kommt ein anderer, dessen Familienleben warm und liebevoll war und dessen Geschwister normale, gewissenhafte und mitfühlende Menschen sind. Darüber hinaus werden nur die wenigsten Menschen, die eine schlimme Kindheit hatten zu Psychopathen.

Es ist der "Geburtsfehler" auch nicht in einem desolaten Elternhaus zu finden, denn sie werden sowohl in "gestörte Familien", wie auch in ein "liebevolles Elternhaus" geboren. Somit finden wir auch hier nicht den Ursprung. Denn der Psychopath aus dem liebevollen Elternhaus wird älter und sein Umfeld in dem er sich bewegt immer umfangreicher. Und je mehr er in die Welt hinaus geht, umso eher wird er mit "ihm vertrauten" Verhaltensweisen konfrontiert. Wobei ihm von der Gesellschaft auch noch präsentiert wird, dass "sich durchsetzten", "Ellbogen gebrauchen", "Eigennutz geht vor Allgemeinwohl", "der Mensch will gelenkt und geführt werden" usw. sehr ehrenwerte und von den höchsten Gesellschaften angewandte Praktiken sind.
Für mich liegt die Wurzel des Übels in unserer Gesellschaft, die sich schon so sehr mit psychopathischen Praktiken "angefreundet" hat, dass ein jeder versucht so oft als möglich ein "Kleiner" zu sein, um Erfolg zu haben in unserer verkommenen Welt.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

28

Montag, 7. März 2011, 13:44

Am verwunderlichsten bei meiner Findung .....

..... mir ein vollständigeres Bild (Verständnis) der "Psychopathie" zu machen, die verschiedenen Begrifflichkeiten wie Psychopathie, Soziopathie, Narzissmus, Antisoziale Persönlichkeitsstörung, Dissoziale Persönlichkeitsstörung, deren tatsächliche Unterscheidungen, und wie zB die Medizin und Wissenschaft diese aus verschiedensten Richtungen belegt. Doch ich muss feststellen, dass es einem nicht sehr einfach gemacht wird, sich ein solches überhaupt bilden zu können.

Die heutige Psychiatrie verwendet den zusammen geführten Begriff der "antisozialen und dissozialen Persönlichkeitsstörrung", an der wir jedoch mMn in mehr oder minderem Maße Alle von Zeit zu Zeit "erkrankt" sind.

Zitat

Antisoziale Persönlichkeitsstörung
Die antisoziale oder auch dissoziale Persönlichkeitsstörung (APS) ist gekennzeichnet durch eine Missachtung sozialer Verpflichtungen und Unbeteiligtsein an Gefühlen anderer. Zwischen dem Verhalten und den herrschenden sozialen Normen besteht eine erhebliche Diskrepanz. Das Verhalten erscheint durch nachteilige Erlebnisse, einschließlich Bestrafung, nicht änderungsfähig. Es besteht eine geringe Frustrationstoleranz und eine niedrige Schwelle für aggressives, auch gewalttätiges Verhalten; weiterhin eine Neigung, andere zu beschuldigen, oder vordergründige Rationalisierungen für das Verhalten anzubieten, durch das die betreffende Person in einen Konflikt mit der Gesellschaft geraten ist. Laut DSM-IV sind drei Prozent der Männer und ein Prozent der Frauen betroffen.[1] APS ersetzt die veralteten Bezeichnungen Psychopathie und Soziopathie.


Für mich ergibt sich der etwas unsinnige Schluss, dass hier in höchster Form und Begrifflichkeit eine Bezeichnung zusammengefasst wurde, die etwas beschreibt, dass wir Alle sind/sein können. Also eigentlich ein vollkommen "menschliches" Verhalten. Unterstützt durch herrschende Gesellschaftformen, angefangen bei Religionen, Regierungen, die Wirtschaft und ihre Anforderungen, ein Bildungssystem das auf diese Praktiken vorbereitet, Lügen, Kriege, Korruption. Spionage, Maipulation zum Wohle der Menschheit und zum Schutz vor dem Bösen ("ich denke der Irakkrieg zB ist so kurz und wahr in seinem Ablauf beschrieben").

Wer jedoch finden will, dem offenbar bereits die Suche einen hohen Informationsgewinn darüber, was gefunden werden sollte, was wir darüber zu glauben haben, und wo (oder viel mehr wo nicht) wichtige Informationen verändert, nicht mehr verlegt oder einmal großartig durch die Presse geschickt werden.
Eine große Welle darüber, wo in Wirklichkeit die "Psychopathen" diese Welt sitzen, ging in den letzten Jahren von jedem ernsthaften Medium einmal um den Globus. Beinahe in jedem Artikel (egal ob aus PN, faz.net usw.) werden Bücher von Hervey Cleckley, Robert Hare und Paul Babiak angeführt und verlinkt. Das Buch "Menschenschinder oder Manager: Psychopathen bei der Arbeit" von Hare und Babiak aus dem Jahr 2007 ist weder auf Amazon noch sonst wo erhältlich, obschon ich mir vorstellen kann, dass die unzählige Werbung in verschiedenen namhaften Medien und die offensichtliche Erkenntnis, dass sich unsere Arbeitswelt tatsächlich so verhält, für eine rege Nachfrage sorgen. Aber anscheinend hat niemand, ausgenommen von mir ein Interesse an diesem Buch.
Ich habe es jetzt telefonisch bei Thalia bestellt und bin neugierig, ob in zwei Tagen die Nachricht folgt, das Buch wird nicht mehr nachgedruckt ... aber ich lasse dem Leben hier einfach seinen Lauf und werde den tatsächlichen Hergang noch nachreichen.

Auf Amazon sind ernsthafte Pressekritiken eingetragen, das sollte doch die Bürgen eines Landes interessieren!

Wer sich bei Wikipedia gezielt unter dem Begriff "Psychopath" umsieht, der findet ungehindert die Gründer der Untersuchten und Beschriebenen "Psychopathie".

Zitat

Historisches
Die Erstbeschreibung des modernen Psychopathiebegriffes wird Hervey M. Cleckley zugeschrieben, der in seinem Buch The Mask of Sanity 1941 eine differenzierte Beschreibung des Störungsbildes vorlegte. Die Weiterentwicklung wurde vor allem von Robert Hare vorangetrieben, der auch das heute am meisten verwandte Diagnoseverfahren der Psychopathie-Checkliste (PCL-R[4]) entwickelte.

"The Mask of Sanity" ist im Handel ebenso nicht mehr erhältlich, obschon das Buch in einer gemeinsamen Übersetzung als PDF (unten angehängt) im Internet bereit gestellt ist. Offensichtlich gibt es doch Bedarf nach Informationen. Wer den heute gebrauchten Begriff "Antisoziale Persönlichkeitsstörung", bei Wikipedia eingibt, der findet weder Cleckley noch Hare als Literatur. Namhafte Medien erwähnen jene Begründer, empfehlen die Bücher, diese werden jedoch nicht mehr verlegt und unser größtes Online-Lexikon Wikipedia wandelt beinahe wie in Metamorphose ein "Raubtier" in einen Stubenkater (und vergessen dessen Entdecker). Ein wenig irreführend, in Anbetracht der Größenordnung, wie wir alle weltweit davon betroffen sein können.

Somit wird einem das Verstehen nicht einfach gemacht .... und wenn es sich wirklich um Verhaltensweisen von Menschen handelt, die anderen in sehr großem Maß und in vielerlei Hinsicht schaden, die auf Grund unserer Gesellschaftsstrukturen angepasst größtmöglichste Profite erzielen, die für Gott, Rohstoffsicherungen und Ideologienverbreitung ein jedes beliebige Mittel zum Zweck erheben, dann bitte ich meine "Gesellschaft" darum, ihr Volk davon ausreichend und wahrheitsgemäß zu informieren.
»Die Kratzbürste« hat folgende Datei angehängt:
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29

Donnerstag, 10. März 2011, 12:19

Also ich bin neulich zufällig auf dieses Forum und den Thread gestossen

und bin dann erstmal Kratzbürstes Link zu (http://quantumfuture.net/gn/ponerologie/interview.html ) gefolgt, weil hier Fragen gestellt und beantwortet werden, die mich schon ewig beschäftigen.

(Ich mein, jeder der sich ernsthaft ein bisschen mit Geschichte und Politik auseinander setzt, muss irgendwann zu dem Schluss kommen, dass die Menschheit irgendwie ziemlich wahnsinnig zu sein scheint, zumindest meistens).

Dort hab ich mir dann das Buch von Andrew M Lobaczewski über ''politische Ponerologie'' durchgelesen (zähe Kost teilweise, viele verschachtelte Sätze und Nachklapps, aber das war es wert) und muss sagen, dass ich einerseits wirklich ziemlich durcheinander und auch erschüttert bin, andererseits aber auch wirklich baff irgendwie. Hab auf jeden Fall auch grad erst angefangen in dieses Thema einzusteigen

Ich muss das Gelesene jetzt tatsächlich glaube ich erst einmal ein paar Tage sacken lassen und verdauen und dann kann ich dazu vielleicht eine etwas distanziertere und nicht so emotionale Sichtweise einnehmen, aber ein paar Fragen, bzw. Gedanken die ich beim Lesen des Buches hatte, will ich hier doch schon mal ins Forum stellen.

Das 1. wichtige wäre doch eine wissenschaftliche Untermauerung (mit harten Zahlen mein ich) der Thesen die Lobaczewski aufstellt. Ich meine das Schlimme ist ja, dass er und sein Team Studien gemacht hatten, die anscheinend auch statistisch untermauert waren, das Ganze aber dann ja verloren ging (bzw. von Leuten die kein Interesse an der Veröffentlichung hatten wahrscheinlich vernichtet wurde). Hier bleibt jetzt das Problem, dass das Werk so ja immer angreifbar bleibt, zumindest von wissenschaftlicher Seite aus.

Wichtig wäre einmal hauptsächlich die Zahlen die ja immer genannt werden (6 % der Grundbevölkerung sind mehr oder weniger Psychopathen, 12 weitere Prozent bewegen sich in deren Dunstkreis, bzw. bereiten den Boden für die Pathokratie und leiden an anderen Persönlichkeitsstörungen) statistisch zu untermauern (vielleicht gibt es dazu ja auch schon von anderer Seite Studien, hab aber jetzt beim spontanen Googeln dazu keine statistische Arbeit/Feldstudie gefunden, sondern immer nur Links die halt zu ein paar Artikeln führen, wo dann weitere Links sind, die dann oft ins Leere führen).

Die Erkenntnisse der letzten Jahre aus Genetik und Molekularbiologie zeigen ja auch, dass es tatsächlich so ist, dass viele (wenn nicht sogar die meisten) psychologischen und psychiatrischen Erkrankungen, entweder nur erblich oder zumindest maßgeblich erblich determiniert sind. Z.B. ist es bei Depressionen so, dass die Fachwelt sich heute ziemlich einig ist, dass mindestens ein Drittel erblich bedingt ist (ein weiteres Drittel das soziale Umfeld und ein weiteres innere seelische Vorgänge), wobei man natürlich hier den Vorteil hat, das Depressionen (sofern man sie erkennt) heutzutage relativ gut behandelbar sind.

Der erbliche Faktor wird durch gewisse Genabschnitte verursacht, die dann z.B. dazu führen, dass ein Mensch z.B. weniger Serotonin- und Noradrenalinrezeptoren oder Hormone mangelhaft ausbildet.

Auch bei antisozialen Störungen, Schizophrenien, usw. weiß man das heute mit den genetischen Ursachen.

Naja, jetzt wollte ich mich eigentlich gar nicht so in dem 1. Punkt mit der statistischen Untermauerung verzetteln, aber ich halte diesen Punkt halt auch für ungeheuer wichtig, weil sonst dieses Buch und seine Erkenntnisse (und andere ähnliche, die sich mit Psychopathie in unserer Gesellschaft und höchsten Kreisen beschäftigen) immer argumentativ ausgehebelt werden kann.

Kennt jemand von Euch Links zu harten Zahlen in dieser Hinsicht?

Der 2. Punkt der mir gleich nach dem Lesen dieses Buchs kam (und der mit dem 1. zusammenhängt) ist, dass (auch wenn nur ein Bruchteil dessen wahr ist, wovon ich ausgehe, dazu is da einfach zu viel Logik drin und meine Wahrnehmung und die vieler Anderer auf dieser Welt scheint die Thesen des Buchs auch zu bestätigen) wir ja da echt ein Problem haben, wenn das alles stimmt.

Einmal würden jene die an der Macht sind nicht wollen, dass so was publik wird (was vielleicht auch die ''verloren'' gegangenen Studien erklärt und die vielen Links die ins Leere führen, usw.) und andererseits müssten ja auch die, die sich damit mehr auseinandersetzen total aufpassen, dass ihre Gruppe nicht von jemanden unterwandert wird, der andere Interessen als die Wahrheit hat. Da muss man dann auch tatsächlich darauf achten, dass man aber auch nicht zu paranoid wird und jeden gleich als ''Psychopathen'' verdächtigt.

Also wie kriegt man dass hin? Eine Gruppe bilden die 1. frei wissenschaftlich arbeiten kann und 2. nicht psychpathisch unterwandert ist?

Das mit dem freien wissenschaftlich arbeiten ist wohl der schwierigste Punkt, fällt mir jetzt spontan auch nichts ein, wie man das hinbekommt (also solche Sachen wie, dass einen niemand die Forschungsmittel streicht, die Medien die Forschungsergebnisse nicht veröffentlichen, usw.).

Die Sache mit der Unterwanderung müsste man vielleicht durch ein System von ''Checks und balances'' regeln, also einen Test (vielleicht mittels MRT plus Fragebogen/Checkliste und Bilder oder sowas), der müsste halt aber auch vorher sauber wissenschaftlich ausgearbeitet werden um Irrtümer (also in zweierlei Richtungen, jemanden fälschlicherweise für einen Psychopathen halten, bzw. jemanden fälschlicherweise für geistig gesund halten) möglichst zu minimieren.

Gut, das waren erst mal meine Gedanken zu dem Thema:). Ich hoffe ich nerv euch nicht mit meinen Detail-Fragen, aber ich bin halt der Meinung, wenn man ernsthaft an die Sache rangehen will, gehören die dazu.

Ich meine, selbst wenn nur ein Teil der Theorie stimmt, ist die Sache viel zu wichtig um sich nicht damit auseinanderzusetzen, Es könnte echt sein, dass wir hier ein einmaliges Zeitfenster in der Menschheitsgeschichte erleben und es könnte tatsächlich um alles oder nichts gehen (wollte eigentlich nich so dramatisch werden, aber darum kommt man manchmal einfach nicht drumherum:).

Weil wenn die Thesen Lobaczewskis und anderer stimmen (wovon ich ausgehe), dann wird’s wirklich richtig ungemütlich wenn wir nichts machen und das 3. Reich und der Stalinismus sähen dagegen aus wie ne Geburtstagsparty an nem sonnigen Tag.

Man bedenke nur, die heutigen technischen Mittel und betrachte so Projekte wie ''Indect'' und Co., deren Realisierung vielleicht bald bevor steht. Und wenn dann solche Pathokraten, wie sie der Autor beschreibt, in die Gewalt solcher Mittel gelangen erreichen wir vielleicht einen ''Point of no Return'' wie ihn Orwell in ''1984'' ja indirekt beschrieben hat.

Ich persönlich glaube zwar nicht daran, dass es so endet, aber das muss ja nichts heißen.

P.S.: Ist mein erstes Posting in diesem Forum, also seid nicht zu streng mit mir:)

30

Donnerstag, 10. März 2011, 20:22

Heute hab ich meine beiden bestellten Bücher die ich telefonich bestellt habe bei Thalia abgeholt. "Gewissenlos: Die Psychopathen Unter Uns" von Robert D. Hare und "Menschenschinder oder Manager: Psychopathen bei der Arbeit" von Robert D. Hare und Babiak. 'Auf das letztere von Hare und Babiak wurde ich eigentlich durch meine jetzigen Recherchen aufmerksam .... es wurde in vielen Medien erwähnt und in den meisten Artikel zu dem Thema als Buchtipp veröffentlicht, aber ich konnte es nirgendwo im Internet bestellen. Bei Amazon ist es nicht zu bestellen, hat den Status " Derzeit nicht verfügbar. Ob und wann dieser Artikel wieder vorrätig sein wird, ist unbekannt."
Da ich heute im Forum über folgendes Video gestolpert bin Geheimvertrag regelt Machtverhältnisse in Deutschland, erklärt sich mir, warum das Buch bei Amazon nicht erhältlich ist. Dort wird über das Buch des Amtschef's des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) Gerd-Helmut Komossa berichtet "DIE DEUTSCHE KARTE", dass laut der Reporterin sicherlich ein Bestseller werden könnte, aber zu ihrer großen Verwunderung wird das Buch von einem der größten Verlage in Deutschland gar nicht vertrieben.
Zitat:. Aber in Deutschland hat sein Verlag mit eingien Schwierigkeiten zu kämpfen. Die größte Buchhandlung des Landes - "Dussmann", dass auch "ein kulturelles Fundament" ist, hat sich geweigert das Buch überhaupt zu verkaufen.
Klingt ähnlich wie bei "Menschenschinder oder Manager" .... die Angestellte bei Thalia war sehr verwundert darüber, dass ich das Buch nicht bei Amazon bestellen kann .... "das wäre für sie eigentlich nicht vorstellbar", meinte diese.

So, jetzt werde ich mich mal von dieser Seite auf das Thema zu bewegen und mich durch die Bücher lesen.

Hallo Salgon,
eine wahrlich inspirierende Thematik ... ich kann dir deine "Atemlosigkeit" zu diesem Thema gerade sehr gut nachempfinden, so es mich auch eher wie ein Nackenschlag getroffen hat. Aber nach der ersten Verwirrung ergaben diese Erklärungen mit meinen Erlebnissen ihren ersten Sinn.

Einmal würden jene die an der Macht sind nicht wollen, dass so was publik wird (was vielleicht auch die ''verloren'' gegangenen Studien erklärt und die vielen Links die ins Leere führen, usw.) und andererseits müssten ja auch die, die sich damit mehr auseinandersetzen total aufpassen, dass ihre Gruppe nicht von jemanden unterwandert wird, der andere Interessen als die Wahrheit hat. Da muss man dann auch tatsächlich darauf achten, dass man aber auch nicht zu paranoid wird und jeden gleich als ''Psychopathen'' verdächtigt.

Diese Ängste von dir, die im Grunde eine jede "Gruppierung", ob unseres verkommenen Systems fürchten muss, sehe ich hier eher sehr entspannt, bis gar nicht von Nöten. Denn ich denke, dass der Psychopath eines fürchtet, "durchschaut zu sein". Das würde ihn seines Nährbodens entledigen, so er ja nicht mehr unter seinen vielen Deckmäntelchen operieren kann: Manipulation, Lüge, sein Charme und das Opfer um den Finger wickeln, Gewissenlosigkeit, usw.
Der Psychopath ist doch nur dort gefährlich, wo wir ihn nicht als solches erkennen. Dort treibt er seine Spiele ungehindert - weil wir wie Puppen in seinen Händen tanzen. Wenn wir aufhören nach seinen Fäden zu springen, dann bekommt der Psychopath ein Problem. Das er, wie es seiner Natur entspringt nur mit unserer "Hilfe" (denn wir sind das Mittel zum Zweck) lösen kann, was aber nicht mehr ginge, so wir uns nicht mehr als Mittel einspannen lassen würden, weil wir ja wissen, dass er uns nur braucht, solange wir ihm von Nutzen sind.

Also wie kriegt man dass hin? Eine Gruppe bilden die 1. frei wissenschaftlich arbeiten kann und 2. nicht psychpathisch unterwandert ist?

Schauen wir doch mal, was sich hier so ergibt, wenn das Thema ergründet wird. Ein jeder hat die Möglichkeit andere um seine Mithilfe für eventuelle Daten oder Erlebnisse zu bitten. Ich hab im Augenblick diesbezüglich so unglaublich viele Ideen und neue Gedanken, dass ich mich zügeln muss, um auch alles erst mal so richtig zu verarbeiten und zu ordnen. Gut Dinge braucht Weile ..... schenken wir dem Thema etwas Zeit und Raum .... mit irgendetwas wird sich dieser füllen.

Ich persönlich glaube zwar nicht daran, dass es so endet, aber das muss ja nichts heißen.

Es könnte so bleiben wie es ist ........... Nein danke, für mich keine Option.
Es wird Schritt für Schritt noch schlimmer und wir vererben eines Tages nur noch den Status der "Leibeigenschaft" an unsere Nachkommen ..... Unvorstellbar
Die Menschen werden mutig, und trauen sich die Dinge als das zu erkennen, was sie tatsächlich sind ...... Unbedingt! Dies ist vielleicht Utopie, aber meine einzig vorstellbare Option, in welche ich Kraft, Aufwand und Zeit stecken möchte.
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