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21

05.09.2011, 09:15

Guten Morgen, lieber Renitenz,

die 1 % Sollzinsen zahlt also der Schuldner, wohingegen der Gläubiger der Bank Habenzinsen erhält, z.B. 0,3 %/Monat.
Außerdem verliert das Geld aufgrund der Inflation an Wert und die Zinsen sollen dies kompensieren und die Bank benötigt auch ihren Anteil.

z.B.

1 % Sollzinsen zahlt der Schuldner (Kaufmann)

- 0,3 % Habenzinsen bekommt der Gläubiger (Bauer)

- 0,2 % Inflation (betrifft alle)

- 0,5 % verbleibt vorerst bei der Bank, welche jedoch noch Steuern abführen muss, Gehälter zahlen, Bankgebäude renovieren usw.

--------

0,0 %

=====

Achtung: Wie ich schon mal schrieb, haben die Banken unheimliche Macht, weil sie mit dem ihnen zur Verfügung stehenden Geldmitteln die Wirtschaft schädigen bzw. verändern können. Außerdem können sich die Bankmanager bereichern, bereichern und wieder bereichern, da die Bilanzen mMn nicht stimmen müssen sowie mit Insidergeschäften. Deshalb gehört die Führung und Kontrolle der Banken in die Hände von ordentlichen Menschen gelegt.
Man muss schon denken wie ein Held, --------------->http://freerice.com
um wie ein anständiger Mensch
handeln zu können.

May Sarton ----------------------------------> Gerechtigkeit/Anzahl der Bürger = (Besitz+Macht+Mitspracherecht)/Anzahl der Bürger

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22

05.09.2011, 09:25

die 1 % Sollzinsen zahlt also der Schuldner, wohingegen der Gläubiger der Bank Habenzinsen erhält, z.B. 0,3 %/Monat.
Das ist keine Antwort auf das Problem des fehlenden Geldes. Es sind nur EUR 1.000,- im Umlauf, doch die ständig wachsende ZInsschuld beträgt nach dem ersten Monat schon EUR 10,-.

23

05.09.2011, 13:32

Es wird doch auch ständig Geld nachgedruckt, überdies braucht man nicht das gesamte Geld als Bares, man kann doch mit der Karte zahlen.
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

24

05.09.2011, 13:39

man kann doch mit der Karte zahlen.
Dein Einwand hat abermals nichts mit dem Thema zu tun, dennoch will ich den Irrtum aufklären. Buchgeld/Kreditkartengeld ist KEIN gesetzliches Zahlungsmittel. http://www.oenb.at/de/glossar/glossar_al…g#tcm:14-145408

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25

05.09.2011, 17:33

Der Kaufmann nimmt einen Kredit von 1.000 Euro und vereinbart dafür 1% Zins pro Monat. Die Geldmenge erhöht sich um die Schuld plus den monatlichen Zinsen und Zinseszinsen.

1.Monat: EUR 1.010,00
2.Monat: EUR 1.020,10
3.Monat: EUR 1.030,30

Woher kommen die EUR 30,30 für die Zinsen, wo doch die Bank lediglich 1.000 Euro in den Umlauf brachte?
Der Kaufman hat einen Kunden. Dieser Kunde ist Angestellter bei der Bank und wird mit den Einnahmen der Bank (Zinsen) bezahlt. :schulter:

26

05.09.2011, 17:48

Der Kaufman hat einen Kunden. Dieser Kunde ist Angestellter bei der Bank und wird mit den Einnahmen der Bank (Zinsen) bezahlt. :schulter:
Aus deiner Erklärung geht nicht hervor, wo die EUR 30,30 Zinsen herkommen. Es sind nur EUR 1.000,- im Umlauf und die, plus dem Zins, schuldet der Kaufmann der Bank.

Ein Käufer ist für dieses reale Beispiel irrelevant, denn jeder Käufer kann nur mit Geld bezahlen, welches auch verzinst ist und somit derselben Logik unterliegt.

27

05.09.2011, 19:27

Klar die €30,30 können nur wieder von der Bank, oder einem Mitbürger - der es auch von der Bank hat - kommen.

Wenn aber die Bank dieses "Zinsgeld" wieder in Umlauf gibt, durch welche Ausgabe auch immer, können auch neue Schuldner ihre Zinslast begleichen.

Also, wie beim Video vom A-Z, 10 Leute bekommen €100 für 10%. 9 können die €110 zurückzahlen und der 10te würde pleite gehen, da ihm €100 fehlen. Die Bank wirft aber auch die erwirtschafteten €100 zum Fenster raus, sodas auch der 10te die Schuld begleichen kann.

Würde doch funktionieren!? :frieden:

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

  • »HerrAbisZ« ist männlich
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28

05.09.2011, 19:38

NEIN!
und der 10te würde pleite gehen, da ihm ?100 fehlen.
Er geht deswegen pleite, weil das Geld für die ZInsen NICHT existiert.

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29

05.09.2011, 20:08

NEIN!


Zitat von »JoseKony«



und der 10te würde pleite gehen, da ihm ?100 fehlen.
Er geht deswegen pleite, weil das Geld für die ZInsen NICHT existiert.
Ich Korrigiere: ...und der 10te würde pleite gehen, da er sein letztes Geld für die Zinsen zahlen muss, welche die Bank aber von allen zehn Personen wieder ausgibt!

30

05.09.2011, 20:12

Wenn aber die Bank dieses "Zinsgeld" wieder in Umlauf gibt, durch welche Ausgabe auch immer, können auch neue Schuldner ihre Zinslast begleichen.
[...]
Die Bank wirft aber auch die erwirtschafteten ?100 zum Fenster raus, sodas auch der 10te die Schuld begleichen kann.

Würde doch funktionieren!?
Die Bank kann das fehlende Zinsgeld nicht in den Umlauf bringen, weil es logisch, mathematisch und real nicht da ist. Dieses Geld muss erst aus dem Nichts neu geschöpft werden, wozu es einen Schuldner braucht, dem ebenfalls dann das Geld für die Zinsen fehlen wird.

Wir leben in einem Kreditgeldsystem, was bedeutet, dass alles Geld (Guthaben und Umlaufgeld) Kredit ist und somit einen Schuldner haben muss. Wenn der Kaufmann in unserem Beispiel seine EUR 1.000,- zurückbezahlt, dann bleibt er nicht nur die angefallenen Zinsen schuldig, sondern er entzieht dem Umlauf das gesamte Geld. Weil der Kaufmann für die EUR 1.000,- Sicherheiten geben musste, kann die Bank nun diese Sicherheiten für sich verwerten.

So ist die Realität, wie sie uns aber nicht auffällt, weil die Kreditgeschäfte in hoher Anzahl parallel laufen und jeder glaubt, das Geld für den Zins wäre vorhanden. Tatsächlich kann ein Kredit samt Zins und Zinseszins nur zurückbezahlt werden, wenn ein anderer Schuldner im Ausmaß der gezahlten Gesamtschuld bankrott geht.

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