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Samstag, 16. Februar 2008, 11:14

Brutale Selbstjustiz - Anzeige auf freiem Fuß

http://www.vol.at/news/oesterreich/artik…070510-11410323

Zitat

Brutaler Fall von Selbstjustiz
Österreich - Ein brutaler Fall von Selbstjustiz hat sich in Innsbruck ereignet. Das Opfer wurde nach Angaben der Polizei vom Donnerstag brutal zusammengeschlagen.
Weil sich drei junge Männer im Alter zwischen 19 und 24 Jahren beleidigt gefühlt und die fällige Herausgabe einer Playstation gefordert hatten, drangen sie im Stadtteil Hötting in die Wohnung eines 18-Jährigen ein. Das Opfer wurde nach Angaben der Polizei vom Donnerstag brutal zusammengeschlagen. Das Trio nahm dem Innsbrucker unter anderem einen Computer ab und ergriff die Flucht.

Der Zwischenfall ereignete sich am vergangenen Sonntag in den Abendstunden. Vom 24-jährigen deutschen Haupttäter wurde die Balkontüre mit Gewalt aufgedrückt und anschließend die beiden Mittäter über die Wohnungstüre hereingelassen.

Das Opfer wurde im Gesicht und Kopfbereich erheblich verletzt. Die beiden anderen Täter nahmen währenddessen den Computer, sowie einen Bildschirm und das Handy des 18-Jährigen und verließen die Wohnung. Der junge Innsbrucker wurde im Falle der Verständigung der Polizei mit dem Umbringen bedroht.

Von den Beamten des Kriminalreferates des Stadtpolizeikommandos Innsbruck konnten die drei Tatverdächtigen mittlerweile ausgeforscht und einvernommen werden. Nach Abschluss der Ermittlungen werden die Täter an die Staatsanwaltschaft Innsbruck wegen Verdacht der schweren Körperverletzung, des Hausfriedensbruches und der schweren Nötigung auf freiem Fuß angezeigt.
Kein Erbarmen mit dem Opfer, das kriegt er wohl erst, wenn er tot ist.

Hier zeichnet sich die Entwicklung in Österreich ab - Gesetze sind nur noch eine Verhöhnung der Bürger. Der Brutalität wird freier Lauf gelassen, während jeder noch so kleine Schwachsinn schwer verfolgt wird.

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2

Samstag, 16. Februar 2008, 18:12

Diesen Artikel mit der Überschrift Selbstjustiz zu beschriften, finde ich etwas weit hergeholt, wenn nicht schon verharmlost. Schließlich haben sie den Jungen noch weitere Gegenstände gestohlen.
www.weg-mit-den-orf-gebuehren.at

Der Eine wartet bis die Welt sich wandelt, der Andere packt sie kräftig an und handelt!

3

Samstag, 16. Februar 2008, 20:04

Zusammenfassend können wir festhalten, dass wir folgende Tatbestände haben:
Gewaltsames Eindringen in eine Wohnung
Körperverletzung
Diebstahl (oder handelt es sich dabei um bloße Entwendung?)
Morddrohung

Waren die Täter nun bereits vorbestraft, oder nicht? Würde dem ganzen zumindest noch den letzten Schliff geben - umso schlimmer die Täter, umso mehr Gnade läßt man walten.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

4

Sonntag, 17. Februar 2008, 15:19

Wenn es einen Reichen oder Politiker getroffen hätte dann würden diese Leute sofort in denn Knast kommen, aber es ist nur ein einfacher Bürger der ist doch Freiwild für die Verbrecher.Wenn jemand in mein Haus oder Wohnung kommt ohne das er von mir die Erlaubnis hat,kommt er mit denn Füßen zuerst wieder raus. Das ist Gerechtigkeit und wenn die Bürger von Österreich mehrheitlich so denken würden wäre es bald vorbei mit der Gewalt. Aber meine Lieben VORSICHT diese Person darf nicht lebend aus dem Haus oder Wohnung kommen denn dann ist man als Opfer nur noch Täter und wird vom tatsächlichen Täter mit Hilfe der Österreichischen Richter zu Schmerzensgeld verurteilt, ich hab diesen Fehler einmal gemacht ,da wurde mir vom Leitenden Polizeibeamten gesagt „Wäre er Tod würde ich keine Probleme haben. So ist die Gesetzeslage in Österreich.

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5

Sonntag, 17. Februar 2008, 15:30

Deine Sichtweise unterstütze ich, denn es ist richtig, dass unsere Gesetze nur die schlimmsten Ratten schützen und der Selbstschutz verboten ist.

An diesem besonderen Fall werden unsere, wohl sehr durchdachten, Gesetze des Schwachsinns sehr deutlich. Tatsächlich hat sich ja der Geprügelte auch nicht korrekt verhalten, weil er fremdes Eigentum einfach behalten hat. Als normaler Bürger ist es nur mit viel Umstand möglich, durch das Gesetz die Herausgabe der verborgten Playstation zu fordern. Also war es nur logisch, dass irgendwann das Maß voll ist und sich der Eigentümer sein Eigentum holt und das ist dann meist mit viel Zorn verbunden, wie aus diesem Beispiel hervorgeht.

6

Montag, 18. Februar 2008, 10:01

Als normaler Bürger ist es nur mit viel Umstand möglich, durch das Gesetz die Herausgabe der verborgten Playstation zu fordern.


Hier stellt sich aber automatisch die Frage, wurde zumindest ein Versuch unternommen den einbehaltenen Gegenstand auf friedlichem Weg zu erhalten. Hatte der "Einbehalter" nicht vielleicht berechtigte Gründe für sein Verhalten? Waren alle drei Täter Gemeinschaftsbesitzer dieser Playstation, oder kamen zwei nur als Unterstützung mit zu dieser Rückholaktion? Woraus resultierte die Beleidigung die die Täter offensichtlich im Vorfeld erfahren mussten?

Bei diesem Fall gibt es mehr Fragen als Antworten für mich!
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

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