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1

Sonntag, 13. April 2008, 17:35

Da soll noch einer sagen, dass System sei nicht schuld. Verdammt nochmal!

Völlig deprimierte Eltern erklären ihren Kindern, dass es keinen Sinn mehr habe, Träume oder gar noch Wünsche zu hegen. Dass man den Kindern keine Hoffnung auf einen Arbeitsplatz machen solle, weil sie ansonsten nur enttäuscht werden würden.

Das eine Problem sind vielleicht noch die Eltern, dass andere allerdings die Schule, denn dort werden die Aussagen der Eltern nicht korrigiert sondern im Stundenplan untergebracht.

Erstes Gebot: Den Kindern nur keine Hoffnung machen!
Zweites Gebot: Die Kinder auf Hartz IV vorbereiten!

(Leider habe ich die Sendung von heute Nachmittag am ARD noch nicht gefunden, aber hier ein kleiner Ausschnitt von Monitor)

http://www.wdr.de/themen/global/webmedia…=400&b=004&ex=2

Zitat

Die Hartz IV-Schule

An der Fröbelschule in Bochum-Wattenscheid kennen sich die Kinder mit Hartz IV besser aus als mit Geometrie. Zwei Drittel der Eltern leben von Arbeitslosengeld, im letzten Jahr hat kein Schüler aus dem Abschlussjahrgang eine Lehrstelle bekommen. Daraus hat der Direktor eine Konsequenz gezogen: „Ich bereite meine Schüler auf das vor, was sie nach der Schule erwartet - die Arbeitslosigkeit.“

Vorbereitung auf die Arbeitslosigkeit

Wie suche ich als Hartz IV-Empfänger eine Wohnung? Wie komme ich an den Ein-Euro-Job? Was fange ich mit der ganzen Freizeit an? Die Schüler malen Hartz IV-Wohnungen mit Kreide auf den Schulhof und überlegen schon mal, worauf sie bei so wenig Platz verzichten würden.

Klassenziel: Hartz IV

Ein Schuljahr, drei Schülerinnen: Andrea ist 17 und wollte mal irgendwann Krankenschwester werden. Dass das nicht klappen wird, ist ihr inzwischen klar. Dafür hat sie in ihrem letzten Schuljahr gelernt, wie man am besten mit 345 Euro im Monat auskommt. Mit ihrem Abschluss meldet sie sich erstmal beim Arbeitsamt. Laura und Jasmin gehen in die achte Klasse. Sie kommen selten vor zehn Uhr in die Schule - "Mittagschicht" nennen sie das. "Auf die Fröbelschule kommt man, wenn man zu Hause Stress hat und dann Scheiße baut", sagen sie, "intelligent oder nicht - das ist egal." Michelle ist die Jüngste, elf Jahre alt, und seit der dritten Klasse auf der Fröbelschule. Michelle wird hier komplett versorgt. Sie isst mittags die Suppe von der Wattenscheider Tafel. Viele Kinder kommen ohne Frühstück zur Schule. Bei so vielen Problemen bleibt der reguläre Lehrplan oft auf der Strecke.

Klassenziel: Hartz IV. Ein Film über Kinder, die zu Hause wenig haben und in der Schule darauf vorbereitet werden, die Probleme ihrer Eltern zu erben.

http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,qjpw1fzjpl2ulyaf~cm.asp
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

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2

Sonntag, 13. April 2008, 19:42

Völlig deprimierte Eltern erklären ihren Kindern, dass es keinen Sinn mehr habe, Träume oder gar noch Wünsche zu hegen. Dass man den Kindern keine Hoffnung auf einen Arbeitsplatz machen solle, weil sie ansonsten nur enttäuscht werden würden.


ja und was wird dann draus? Beschixxene Emos die im Leben hint und vorne nicht zam kommen

http://de.wikipedia.org/wiki/Emo/

Wenigstens die Mexikaner kümmern sich um dieses "Problem" :ggg:
"Sozialismus - das ist die Brücke von links nach rechts"


3

Sonntag, 13. April 2008, 20:16

Völlig deprimierte Eltern erklären ihren Kindern, dass es keinen Sinn mehr habe, Träume oder gar noch Wünsche zu hegen. Dass man den Kindern keine Hoffnung auf einen Arbeitsplatz machen solle, weil sie ansonsten nur enttäuscht werden würden.

ja und was wird dann draus? Beschixxene Emos die im Leben hint und vorne nicht zam kommen

http://de.wikipedia.org/wiki/Emo/

Wenigstens die Mexikaner kümmern sich um dieses "Problem" :ggg:

Wenn man Kinder ein Leben abseits von Arbeit zeigt, ihnen beibringt, dass es ansonten noch viel schönere Dinge im Leben gibt als sich versklaven zu lassen, das fände ich so lange nicht schlimm, so lange diese Aufklärung in einer dementsprechenden Umgebung erfolgt. Dann könnte man etwas gesellschaftspolitisch Positives davon ableiten.

Nur tut es dies nicht! Es wird suggeriert, dass sich Bemühungen - egal in welche Richtung - nicht auszahlen. In diesem Beitrag ist ganz klar der Geschmack des Verlierens zu spüren, der Masseverwaltung von Problemen.

"Unsere" meist mediale rundum-Erziehung ist darauf ausgelegt, dass die/der Einzelne nur zufrieden sein kann, wenn sie/er eine Arbeit hat und sich jene Dinge aus der Werbung leisten kann. Diese, den Kindern und Jugendlichen vermittelte und bestätigte Perspektivlosigkeit macht diese jungen Leute nicht nur zu Verlierern sondern man lässt ihnen "ihr" Versagen deutlich spüren.

Dass sich daraus Probleme wie Kriminalität ergeben, muss man nicht weiters erwähnen. Ich tu's aber dennoch, weil es dann leider wieder Parteien gibt, die nicht nur für diese Zustände verantwortlich sind, sondern später Wahlen mit dem Versprechen gewinnen, in Zukunft härter gegen Kriminalität vorgehen zu wollen.

Kriminalität welche sie selbst schufen!
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Marie von Ebner-Eschenbach

4

Montag, 14. April 2008, 08:37



Wenn man Kinder ein Leben abseits von Arbeit zeigt, ihnen beibringt, dass es ansonten noch viel schönere Dinge im Leben gibt als sich versklaven zu lassen, das fände ich so lange nicht schlimm, so lange diese Aufklärung in einer dementsprechenden Umgebung erfolgt. Dann könnte man etwas gesellschaftspolitisch Positives davon ableiten.

Nur tut es dies nicht! Es wird suggeriert, dass sich Bemühungen - egal in welche Richtung - nicht auszahlen. In diesem Beitrag ist ganz klar der Geschmack des Verlierens zu spüren, der Masseverwaltung von Problemen.




Es ist aber tatsächlich zum Haareraufen, soll den Kinder eine rosige Zukunft vorgespielt werden?, und wie soll das gehen wenn man selbst hoffnungslos ist und sich selbst nicht helfen kann als Spielball von Mächten auf die man keinen Einfluss hat. Sollen wir den Kindern sagen das sie eine herrliche Zukunft erwartet, obgleich man berechtigte Zweifel hat. ;(
Dies aber ist das Dritte, was ich hörte, dass Befehlen schwerer ist als Gehorchen. Friedrich Nietzsche

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