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31

Freitag, 9. Mai 2008, 20:13

Nicht ganz, weil dein Wunsch würde von selbst erfüllt.

Die Bequemlichkeit darf nicht missverstanden werden, denn sie gilt für den Anderen und für ihn gilt das Praktizieren dieser Maxime ebenso. Es liegt hier schon ein Ansporn und freilich ein ganz anderes und höheres Ziel, nämlich zu verhindern, dass es Menschen gibt die in ihrem unbequemen Dasein die Gemeinschaft stören.

Wem's gut geht, der haut auch nicht anderen für Kleingeld Schädel ein.


Es war nur ein Denkansatz (bzw. Gedankenexperiment)... würden zB nicht alle Menschen dafür sorgen, dass andere es bequem haben sondern jeder für sich selbst, so wäre das wahrscheinlich leichter und schneller zu erreichen.. Bleibt nur die Frage ob es das selbe Ergebnis hätte :kopfkratz: Eigentlich müssts es aber schon das selbe sein, weil das Ziel is dass es alle bequem haben :kopfkratz:

War nur so ne Idee... eher philosophisch betrachtet...hm...
"Sozialismus - das ist die Brücke von links nach rechts"


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ASY

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32

Freitag, 9. Mai 2008, 21:52

würden zB nicht alle Menschen dafür sorgen, dass andere es bequem haben sondern jeder für sich selbst, so wäre das wahrscheinlich leichter und schneller zu erreichen..
Das haben wir doch jetzt, warum sollte das eingeführt werden? Wenn jeder nur für sich selbst sorgen soll, dann gibt es auch keine natürliche Grenze aufzuhören und wir fallen unweigerlich in einen Zustand, wo wir unsere Umgebung vernachlässigen, weil wir den Hals nicht vollkriegen und für die eigene Bequemlichkeit Ressourcen verschwenden. Sorgt jedoch jeder für die Zufriedenheit anderer, dann stellt sich bei Nimmersatten schnell ein Nachteil ein, zumal sich deren Ruf verschlechtert. Schmarotzer würden ihre Einstellung ändern oder eher bescheiden leben müssen.

Ich meine die Bequemlichkeit nicht so, dass das ganze Leben zu helfenden Leute gesucht werden. Die Sorge um die Bequemlichkeit anderer betrifft lediglich ein rücksichtsvolles Verhalten im Sinne der Gemeinschaft. Grundsätzlich Werte, die uns heute schon geläufig sind, jedoch durch den Kapitalismus nicht mal im Ansatz durchsetzbar sind.

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HerrAbisZ

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33

Freitag, 9. Mai 2008, 22:02

Asy! meinst du etwa folgendes: Jeder schafft Annehmlichkeiten in erster Linie für den/die Andere/n :frag:

ASY

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34

Freitag, 9. Mai 2008, 23:03

Wer das tun will, warum nicht?

Vorrangig meine ich das Bewusstmachen der Konsequenzen des eigenen Handelns. Wie wirkt sich mein Leben auf andere aus und wie kann ich schädliche Umstände vermeiden.

Die Situation lässt sich leicht mit einer höflichen Kafferrunde beschreiben, wo sich keiner das letzte Keks nimmt. Genau so ein Charakter sollte in der Gesellschaft normal werden.

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35

Freitag, 9. Mai 2008, 23:09

DAS
Jeder schafft Annehmlichkeiten in erster Linie für den/die Andere/n
PLUS DAS
Vorrangig meine ich das Bewusstmachen der Konsequenzen des eigenen Handelns. Wie wirkt sich mein Leben auf andere aus und wie kann ich schädliche Umstände vermeiden.
fällt mich unter die Nächstenliebe :liebe

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36

Freitag, 9. Mai 2008, 23:34

fällt mich unter die Nächstenliebe :liebe
Ich nenne mich da einen puren Egoisten, weil ich mir die Gedanken nicht wegen anderen sondern wegen mir mache. Ich will in einer friedlichen Welt leben, da hat das Wetteifern um den vorderersten Platz einfach keinen Wert.

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HerrAbisZ

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37

Samstag, 10. Mai 2008, 08:15

Ich nenne mich da einen puren Egoisten



Mit so einer Einstellung wird man das aber dann nicht erreichen! Egoismus haben wir schon viel zu viel auf unserer Welt! Nur ich glaube du bringst das nicht richtig rüber.

Mein Obmann vom Tischtennisverein, mit dem ich viel unterwegs war in meiner Jugend, hat einmal folgendes gesagt: "Die Freiheit des Einen, ist die Unfreiheit eines Anderen"

Beispiel: Wenn du gerade im Garten in der Sonne liegst und laut Rockmusik hörst, kann es sein, dass dies deinen Nachbar extrem stört!" Oder Rauchen: Der eine nimmt sich die Freiheit sich eine Zigarette an zu zünden und raucht, bläst den Rauch zu einem Anderen. Der will aber mit dem Rauch nichts zu tun haben!

Wenn man da Egoist ist und auf seine Freiheit besteht, bin ich mir ziemlich sicher, dass es da dann zu Problemen kommen wird!

:schüt: Jetzt habe ich erst gesehen, dass ich das "für" da oben vergessen habe! :schüt:

Es kann auch jeder FREIHEIT haben!

Dies kann aber mE nur so funktionieren, in dem sich JEDE/R dafür entscheidet, ICH WILL in erster Linie für den anderen etwas tun! Für ihn da sein! Grundeinstellung: Ich will handeln!

Besipiel: Wenn Jemand mit dieser Einstellung arbeiten geht, weil er seine Familie versorgen will, hat er ja kein Problem damit und ist daher frei von Zwang. Wenn er aber eigentlcih nicht handeln will, er muss aber arbeiten gehen, wird es zum Zwang und man ist daher nicht frei. Früher oder später wird es da zu Konflikten kommen!

Habe ich das halbwegs verständlich geschrieben?

Zitat


Es gibt einen guten Spruch von E. Kant:

Ich kann, weil ich will, was ich muss!
Müssen tu ich aber nicht wirklich, weil ich die Wahl habe!

38

Samstag, 10. Mai 2008, 08:23

ICH WILL in erster Linie für den anderen etwas tun! Für ihn da sein! Grundeinstellung: Ich will handeln!

Ich glaube du versuchst hier deine Eigenschaften, die sicher lobenswert sind, auf alle Menschen zu übertragen. Das funktioniert nicht! Man kann niemanden dazu zwingen, seinen nächsten zu respektieren, geschweige denn zu lieben. 6,5 Milliarden Menschen sind 6,5 Milliarden VERSCHIEDENER Menschen, und das ist auch gut so.

HerrAbisZ

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39

Samstag, 10. Mai 2008, 08:31

Man kann niemanden dazu zwingen

Da hast du vollkommen recht! Ich kenne auch mein Problem dazu: Es kommt immer sehr heftig von mir rüber, weil ich die Konsequenzen kenne (ich nenne sie auch). Dieses massive Drängen (das aus meiner Angst auch heraus kommt) wird dann schon als Zwang empfunden. Wahre LIEBE ist aber bedingungslos. Sie gibt ohne eine Gegenleistung zu erwarten! FREIWILLIG also! Also eben kein Zwang!

Logo - Klaro :frag:

ASY

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40

Samstag, 10. Mai 2008, 08:52

"Die Freiheit des Einen, ist die Unfreiheit eines Anderen"
Warum du die Freiheit wieder strapazierst, wo ich doch offen der Bequemlichkeit den Vorzug gebe, ist mir ein Rätsel.
Wenn man da Egoist ist und auf seine Freiheit besteht, bin ich mir ziemlich sicher, dass es da dann zu Problemen kommen wird!
Ich denke in dieser Sache egoistisch und wünsche mir, dass es andere bequem haben. Zu welchen Problemen sollte es da kommen?
Dies kann aber mE nur so funktionieren, in dem sich JEDE/R dafür entscheidet, ICH WILL in erster Linie für den anderen etwas tun! Für ihn da sein! Grundeinstellung: Ich will handeln!
Was du da willst, das haben wir ja doch. Ich will nicht handeln sondern die Leute in Ruhe lassen. Ein Handeln ist nur bei Not erforderlich.
Müssen tu ich aber nicht wirklich, weil ich die Wahl habe!
So schwer wäre Kants Aussage nicht zu verstehen.

Ich habe schon im ersten Posting erwähnt, dass es keine Freiheit gibt - allein, dass du essen, schlafen, trinken, sterben, atmen usw. musst, ist unfrei.

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