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Maria

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Dienstag, 19. April 2005, 17:37

da wird auch experimentiert

Bereits geringe Dosis kann Wahnvorstellungen
und mentale Krankheiten auslösen!

Genf, Schweiz (pte/02.04.2005/10:45) - Ein überraschendes Ergebnis hat eine Studie über die Verabreichung von Cannabis-Medikamenten gebracht: Denn trotz der streng kontrollierten Untersuchungssituation konnten bei einem Teil der Probanden starke psychischen Störungen festgestellt werden. Entgegen der derzeitigen medizinischen Annahme, dass die Verabreichung einer geringen Dosis Cannabis bei manchen Erkrankungen durchaus gesundheitliche Vorteile birgt, ermittelte nun ein Forscherteam des Institut Universitaire de Medicine Legale www.hug-ge.ch , dass Cannabis schädlicher ist, als bisher vermutet.

...


Das Forscherteam führte seine Untersuchungen unter strengen klinischen Bedingungen und mit der Erlaubnis einer Ethik-Kommission durch. Den Probanden wurde oral eine geringe Dosis delta-9-tetrahydrocannibol (THC) - dem aktiven Bestandteil von Cannabis - verabreicht. Das Medikament löste jedoch bei einem Teil der Probanden schwerwiegende Angststörungen aus, welche ein typisches Anzeichen für eine durch Cannabis initiierte Psychose sein können. In weiterer Folge klagten die Versuchspersonen über Realitätsverlust, Entpersonalisierung, Schwindel und paranoide Vorstellungen.

.
..Überraschend waren die Ergebnisse der Studie insofern, da schon bei einer sehr geringen Dosis dieser Halluzinationsprozess einsetzte. Denn wird Cannabis geraucht ist die THC-Konzentration im Blut im Grunde genommen wesentlich höher. Die Auswirkungen der Droge zeigen sich beim Rauchen erst ab einer THC-Konzentration von 10 ng/ml Plasma. Bei den Testpersonen zeigten sich dieselben Effekte bereits bei einer Konzentration von 4,7 bis 6,2 ng/ml und wurden beängstigender als beim Rauchen empfunden. "Möglicherweise wird dieser Effekt dadurch ausgelöst, dass das Cannabis nicht geraucht und inhaliert, sondern oral eingenommen wird. Wir nehmen an, dass durch die Verdauung spezielle THC-Stoffwechselprodukte erzeugt werden, welche die psychotischen Effekte einleiten", erklärte Studienleiter Bernard Favrat.

In den vergangenen Jahren ist die THC-Forschung massiv forciert worden, denn dem Wirkstoff werden vielfältige therapeutische Vorteile attestiert. So kann die Droge die spastische Muskellähmung bei Multiple-Sklerose-Patienten erleichtern, den Appetit von Aids-Patienten wiederherstellen und als Schmerz- und Anti-Brechmittel bei Krebspatienten fungieren, die sich gerade einer Chemotherapie unterziehen.

Auf Grund der Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit und unter Einbezug anderer Studienergebnisse, die ebenfalls belegen, dass Cannabis das Risiko für mentale Krankheiten erhöht, fordern Favrat und sein Team nun eine größere Vorsicht beim Einsatz dieser Therapierung eine weitere Erforschung der THC-Wirkung.

Die Ergebnisse der Studie sind in der aktuellen Ausgabe der BMC Psychiatry http://www.biomedcentral.com/bmcpsychiatry nachlesbar.


pressetext.austria
Redakteur: Evelyn Lengauer
Ein wacher Geist weiß das in der Rache nichts als Zerstörung liegt.

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Dienstag, 19. April 2005, 20:20

@Maria

es steht außer Debatte, eine bewusstseinsverändernde Substanz hat natürlich auch eine Wirkung! Das streitet ja keiner ab. In dieser Studie fehlt der Vergleich zu bestehenden Substanzen und deren verschieden Auswirkungen. Wer das erste mal einen Joint raucht, dem wird es natürlich die Patschen ausziehen, was dann psychotisch genannt wird.

Hätte sie keine Wirkung, wäre sie ja wirkungslos! Logisch!

Alkohol, Cocain, LSD, Heroin greift direkt das Nervensystem an!

Ich rauche schon über 20 Jahre regelmäßig und ich glauben kaum, dass mir wer unterstellen könnte an Demenz zu leiden. A bisserl kaputt in der Birne muss ich aber trotzdem sein, denn sonst würde ich das "normale" Rauchen endlich mal lassen! :pillepalle::

Maria

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43

Dienstag, 19. April 2005, 20:42

das ist mir beim stirln in netz so untergekommen, hab ja pers. keinerlei erfahrung mit hasch und co.
und a bißl hin in da birn sind wir ja alle , sonst wären wir ja normal, und das will ich beim besten willen nicht sein.
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44

Mittwoch, 20. April 2005, 07:40

was bei solchen studien fehlt ist die langzeitstudie.gibt es schon forschungsergebnisse über sagen wir mal 20 jahren?
du hast es völlig richtig geschrieben asy,jeder reagiert anders,nicht nur beim ersten mal.

eine kleine episode was mir in den 80zigern passiert ist.hatte einen netten arbeitskollegen der sich in seinen drogenwahn einen spass machte und mir etwas wie ich nicht aufpasste in mein cola gab.laut erzählungen von den anderen verfiel ich in einen arbeitsrausch,man muss dazu sagen ich arbeitete damals an schleif und drehmaschinen,also gar nicht einmal so ungefährlich.auch wusste ich am nächsten tag nicht mehr wie ich nach hause gekommen bin,mir fehlt seit damals fast ein ganzer tag in meinen leben an den ich mich nicht erinnern kann.wie sich herausstellte,er gab es lachend am nächsten tag zu,hat er mir eine kleine portion lsd in mein cola getan.die gebrochene nase erinnert ihn dafür das er so etwas mit mir nicht mehr macht.brachte mir zusätzlich eine schriftliche verwarnung meines damaligen arbeitgebers ein,weil ich in meinen ersten zorn so dumm war und nicht aufpasste das er in der nähe stand.
man soll keine menschen auf die nase schlagen,nein das tut man nicht :hmpf:

wollte aufzeigen was drogen anrichten können.was alles passieren hätte können,ich könnte heut ein krüppel sein wenn ich in irgend etwas drehendes reingegriffen hätte.ich hätte eine bank ausrauben oder einen umbringen können und ich wüsste es nicht einmal.

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45

Mittwoch, 20. April 2005, 23:24

@Viertel

Auch ich hatte so ein Problem, vielleicht habe ich darum eine gesunde Einstellung zu Drogen!

Ich war in Gratkorn auf Montage in der Kartonagenfabrik! Am ersten Abend ging ich in ein einschlägiges, mir gesagtes, Lokal - ich weiß den Namen nicht mehr - ich war ca 19 Jahre alt - um mir Haschisch zu besorgen! Eine halbe Stunde später hatte ich ein Black-Out. Mir wurde auch etwas in mein Getränk gegeben, nämlich LSD, ugs. Trip!

Ich wachte am Polizeiposte Graz nach sage und schreibe 3 Tagen auf! Während dieser Zeit weiß ich nichts mehr. Ich wurde mitten auf einer Kreuzung aufgegabelt, wo ich versuchte den Verkehr umzuleiten, weil ich einen Wasserfall auf der Straße vermutete. So hat es mir die Polizei zumindest erzählt - irgendwie dumpf kann ich mich erinnern, aber die Zeit, die war einfach zeitlos.

Seit diesem Erlebnis wurde mir klar! Eigne dir nichts an, was du nicht selbst kontrollieren kannst.

Ich probierte einmal Heroin, indem ich es auf eine Alufolie rauchte - diese Erlebnis war derart geil, dass ich mir schwor, dieses Zeug NIE wieder anzugreifen, ich hielt mich daran. Cocain hatte bei mir nicht so eine Wirkung, weil ich der Gasgeber der Nation war - das war sowieso nicht meins und es greift das Hirn ziemlich stark an!

Meine Last ist einfach das Rauchen - mit Alkohol kann ich grundsätzlich auch nicht vernünftig umgehen, ich bin ein Gesellschaftstrinker - was bedeutet, ich saufe mit, wenn's lustig ist.

Im letzten Jahr hatte ich glaub ich 2 Räusche, aber die waren :wasdumir
Also lieber :rauch :rasta das ist nach 2 Std. vorbei!

Also wen mir ein Kollege, Bekannter, Verwandter irgendwas ohne mein Wissen reinmixt und ich komme drauf, dann brech ich ihm das Gesicht, das ist eine Garantie! Anzeige unumgänglich, das wär mir wurscht!

46

Donnerstag, 21. April 2005, 06:41

pass auf das du dann nicht irgendwann a la kishon einen blaumilch kanal durch linz bauen willst :D

spass beiseite,die gefahr die durch drogen ausgeht wird öfters zusehr verharmlost.es müsste wirkliche drogenaufklärung betrieben werden.meine tochter zb geht in die 2 klasse handelsschule,aber über drogen und dergleichen wurde noch nie gesprochen.das finde ich ist grob farlässig.gerade in diesen alter 16 und älter ist für viele das einstiegsalter.

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