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21

Montag, 20. Oktober 2008, 22:08

Die medizinische Wissenschaft schreitet ständig voran, doch woher sollten sie sonst ihre benötigten Organe bekommen? Jeder - oder fast jeder vertraut einem Arzt, der mitteilt, dass der Angehörige im Sterben liegt und hirntot ist. Es gibt jedoch über 30 verschiedene Definitionen von Hirntod. Die damals gefassten Beschlüsse sind längst überholt und unhaltbar. Die kaum bekannte Widerspruchsregelung bedeutet, dass jeder, der nicht ausdrücklich und schriftlich einer Organentnahme widerspricht, damit einverstanden ist, seine Organe nach seinem (Hirn)Tod zur Verfügung zu stellen.
Mit dem Organspenden isoliert betrachtet habe ich kein Problem, die Empfänger oftmals schon mehr aber ich sorge mich etwas um den Begriff "tot". Die Verfahrensweisen und Mittel mit welchen der Hirntod heute festgestellt wird, können übermorgen schon wieder überholt sein. Wenn die Instrumente heute vielleicht nicht exakt genug sind um eventuelle Hirnströme noch festzustellen, heißt das eben nicht, dass der Mensch tot ist. Es heißt lediglich, dass man kein "Leben" mehr feststellen konnte. Und das ist doch ein großer Unterschied.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

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22

Montag, 20. Oktober 2008, 23:26

re.

Was du brauchst, ist eine schriftliches, von dir unterschriebenes Dokument (das deine Angehörigen vorlegen können), dass du mit einer Organspende NICHT einverstanden bist. Alles andere gilt nicht, denn deine Organe gehören nach einem Unfall automatisch dem Krankenhaus. Nur aus pietätsgründen werden Angehörige gefragt, ob sie einverstanden sind.



wenn einer keine angehörigen hat? finde es menschenverachtend wenn man einen lebenden ohne dessen einverständnis, organe fladert. es gibt nur einen tod.

23

Dienstag, 21. Oktober 2008, 08:45

Was du brauchst, ist eine schriftliches, von dir unterschriebenes Dokument (das deine Angehörigen vorlegen können), dass du mit einer Organspende NICHT einverstanden bist. Alles andere gilt nicht, denn deine Organe gehören nach einem Unfall automatisch dem Krankenhaus. Nur aus pietätsgründen werden Angehörige gefragt, ob sie einverstanden sind.



wenn einer keine angehörigen hat? finde es menschenverachtend wenn man einen lebenden ohne dessen einverständnis, organe fladert. es gibt nur einen tod.


Die einzige Möglichkeit ist leider irgendwo oder bei irgend jemand ein Schreiben zu deponieren, bzw. Familienangehörige etc. darüber zu informieren, im Ernstfall mit diesem Schreiben aufzutauchen. Ich persönlich glaube auch nicht, dass die Registrierungslisten im Internet im Ernstfall (vom Krankenhaus) durchsucht werden, ob eventuell der Name des Verunglückten draufsteht. Außerdem fehlt da die eigenhändige Unterschrift.

derphaetonsack

unregistriert

24

Dienstag, 21. Oktober 2008, 09:01

also hier nennt sich sowas glaub ich organspendeausweis



http://www.organspende-info.de/extra/bes…nspendeausweis/



und sollte am besten immer bei sich geführt werden da man beim betroffenen immer als erstes nachschaut welche alternativen als aufbewahrungsort möglich sind entzog sich mir allerdings dem text

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25

Dienstag, 21. Oktober 2008, 19:08

re.

Die einzige Möglichkeit ist leider irgendwo oder bei irgend jemand ein Schreiben zu deponieren, bzw. Familienangehörige etc. darüber zu informieren, im Ernstfall mit diesem Schreiben aufzutauchen. Ich persönlich glaube auch nicht, dass die Registrierungslisten im Internet im Ernstfall (vom Krankenhaus) durchsucht werden, ob eventuell der Name des Verunglückten draufsteht. Außerdem fehlt da die eigenhändige Unterschrift.



das sicherste were, eine tetowieung ein x zpsp. das würde in einer sekunde reingemacht. wer nimmt schonn soviele ausweise mit. übrigens auch noch die karten von den vielen einkaufsgeschäften. da braucht man schonn einen rucksack extra.
so wie es jetzt gehandhabt wird, ist es leichter zu organe zu komen.

kind vor dem grab seines vaters.

papa da liegst du jetzt halbert drin, wo ist deine andere hälfte.

derphaetonsack

unregistriert

26

Dienstag, 21. Oktober 2008, 19:47

naja ein ausweis wie eine tätowierung wären aber im falle schwerster verbrennungen nicht mehr auszumachen :kopfkratz: da wäre eine art "hundemarke" eher geeignet und würde auch recht fix gehen :schulter:

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