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Dienstag, 10. Mai 2005, 15:43

Das Langsame Sterben eines Kindes!

Ungläubig reagierten Wiener Polizeibeamten zunächst, als sie einen zwölfjährigen Burschen festnahmen, der als abgängig gemeldet und mit Drogen vollgepumpt war: Er gab an, von einer Frau Heroin injiziert bekommen zu haben. Die Frau und deren Dealer konnten festgenommen, Drogen und Bargeld sichergestellt werden. Die "Krone" beschreibt das Heroin-Drama des Zwölfjährigen.

David ist, was Experten als schwieriges Kind bezeichnen. Er geht nicht zur Schule, hört nicht auf die Erwachsenen, nicht auf seine Mutter. Er treibt sich lieber auf der Straße herum, als nach Hause zu kommen. Er hat zweifelhafte Freunde, gerät in so genannte schlechte Kreise. Seine Mutter ist mit dem Buben völlig überfordert, kann ihn einfach nicht bändigen - und gibt ihn in ein Krisenzentrum der Stadt Wien.

Er verkauft auch seinen Körper
Dort jedoch hält es David nicht lange aus, immer wieder läuft er weg und bleibt für einige Zeit verschwunden. "wenn er nur schnell Milch holen wollte, blieb er meist für zwei Wochen weg", sagt eine Betreuerin des Krisenzentrums. Keiner weiß, wo David während dieser Tage ist, wo er schläft, was er macht. Schon bald macht er Bekanntschaft mit der Drogenszene am Wiener Karlsplatz. Er raucht Marihuana, wirft Rohypnol-Tabletten ein. Um das Geld für das Suchtgift zu beschaffen, arbeitet er als Dealer für Schwarzafrikaner und verkauft sogar seinen jungen Körper auf dem Drogenstrich. Ein Teufelskreis, aus dem der Zwölfjährige nicht mehr herauskommt.

Hilflos liegen gelassen
Schon von den Drogen abhängig, gerät er in die Fänge einer erwachsenen Süchtigen. „Tami“, wie sie in der Suchtgiftszene am Karlsplatz genannt wird, besorgt Heroin für David. Dann greift die 22-jährige Tamara G., wie „Tami“ wirklich heißt – bei der Polizei ist sie wegen gewerbsmäßigen Diebstahls bestens bekannt -, zur Spritze und setzt sie am Arm des Buben an. Es folgen die wohl schlimmsten Stunden in seinem jungen Leben: Er bricht zusammen, kann sich nicht mehr auf den Beinen halten, er krümmt sich vor Schmerzen und kriecht auf allen Vieren durch die Gassen neben dem Karlsplatz. Tamara G. lässt das hilflose Kind einfach liegen, geht wieder zurück zu ihren zugedröhnten Drogen-Freunden in der U-Bahn-Station.

Passanten finden den auf der Straße liegenden David. Sie alarmieren sofort die Rettung. In allerletzter Sekunde können die Ärzte das Leben des Buben retten. „Es ist ein Wunder, dass er bei dieser Menge Heroin überlebt hat. Wäre er noch länger irgendwo gelegen, hätte er es sicher nicht geschafft“, sagt ein Mediziner im SMZ Ost.

Eine Woche später spürt die Polizei (Kriminalkommissariat Süd, Gruppe Langegger) die untergetauchte Tamara G. auf, auch ihr Dealer, Mahmet B. 18 wird verhaftet. Bei ihm finden die beamten Kokain, Spritzen und 19.300 Euro.

Im Krankenhaus wird David ein Platz in einem Drogenentzugsprogramm angeboten – doch der Zwölfjährige weigert sich. Er läuft wieder weg, zurück auf die Straße, wo er so lange gelebt hat. Zu seiner Mutter hat er so gut wie keinen Kontakt. Für eine Nacht kehrt David ins Krisenzentrum zurück, doch auch von dort haut er wieder ab. Seither fehlt von ihm jede Spur…

Von Klaus Loibnegger und Doris Vettermann, Kronen Zeitung

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Zeigt dieser Tragische Fall doch wiederum wie UNFÄHIG das Sozialamt ist.Wie kann es sein das ein 12Jähriger sich gegen so ein Drogenentzugsprogramm weigern und einfach wieder verschwinden kann?
warum wird dieses Kind nicht zu seinen eigenen Schutz eingesperrt?
Wenn der Bub durch Drogen Stirbt haben alle Beteiligten eine Grosse Mitschuld.Von seinen Eltern ,Sozialamt zum Krankenhauspersonal bis hin zur Polizei.
Die Drogensüchtige die den Kind das Gift injizierte gehört nicht nur eingesperrt sondern gleich ein kalter Entzug gemacht,samt einer gehörigen tracht PRÜGEL.

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Maria

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2

Dienstag, 10. Mai 2005, 16:00

früher mal wäre es gar nicht so weit gekommen. da gab es nämlich heime für schwer erziehbare.( schwer erziehbare gibt es und es sind nicht immer die eltern dran schuld, das sind dickschädl von natur aus)
der bub ist nicht arm, der dürfte so ein dickschädl sein.
ich war auch einer, nur wirkte sich das bei mir nicht so aus!
Ein wacher Geist weiß das in der Rache nichts als Zerstörung liegt.

3

Dienstag, 10. Mai 2005, 16:06

Man liest in den ganzen bericht immer nur von der Mutter,sein Vater dürfte sich also nicht recht um ihn kümmern.Diesen Kind fehlte in einer wichtigen zeit die Väterliche Bezugsperson,und die Mutter war einfach überfordert.diesen Kind fehlte eine Autoritäre Person.
Nur wenn das Fürsorgeamt gewusst hat das der immer wieder wegläuft,warum sperrten die den nicht ein? :hmpf:

Maria

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4

Dienstag, 10. Mai 2005, 19:52

die fürsorge früher war zu streng und heute kannst die typen an die wand hängen, taugen allesamt nix mehr.
Ein wacher Geist weiß das in der Rache nichts als Zerstörung liegt.

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5

Dienstag, 10. Mai 2005, 21:18

die kümmern sich meist um fälle die es gar nicht wert sind,aber bei solch gravierenden problemfällen kneifens :hmpf:

Maria

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6

Dienstag, 10. Mai 2005, 21:27

wäre ja mit arbeit verbunden
Ein wacher Geist weiß das in der Rache nichts als Zerstörung liegt.

7

Mittwoch, 11. Mai 2005, 12:11

Dieses Kind wurde, laut Presse, von seiner Großmutter großgezogen. Als diese dann starb, verlor er den Boden unter den Füßen. Als er noch bei seiner Oma lebte, war er keineswegs auffällig und schwererziehbar! Anscheinend war die Mutter unfähig, für ihr Kind zu sorgen.
Hier haben aber auch die Behörden versagt...wie so oft, wenn es um das Wohl von Kindern geht.

8

Mittwoch, 11. Mai 2005, 12:13

Aber in weniger kritischen fällen drehens durch bei der Fürsorge!
Da wurden schon Eltern Kinder mit Gewalt entzogen nur weil es sich einige Frustrierte dort einbilden. :hmpf:

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9

Mittwoch, 11. Mai 2005, 12:22

und wenns dann zu spät ist putzen sich alle ab, weils ja dann keiner gewesen sein will. die waschen dann alle ihre handerln in "danclor".... :pillepalle::

10

Mittwoch, 11. Mai 2005, 12:26

kannte einige fälle wo die fürsorge auch kläglich versagten.zb eine alleinerziehende mutter mit 4 kleinen kindern wo zwei behindert sind,hat sich öfters so besoffen das einmal die kinder nach mitternacht im hof spielten und sie ihren rausch auf der spielplatzbank ausschlief.
die fürsorge wurde über diese frau informiert und passiert ist nichts. :hmpf:

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