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HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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321

Mittwoch, 28. Januar 2009, 20:39

@surok: Versuch es kurz zu erklären!



Dieses System muss weg, weil es mE räuberisch und somit zerstörerisch ist!

Das ist mE das Ziel damit



Ab hier habe ich meine Bedenken geäußert Das Wörgler Wirtschaftswunder

Es gilt auch noch die Frage zu beantworten, wie kann man sich dann teurere (also ein vielfaches des Monatseinkommens - Auto, Haus, etc.) Sachen kaufen? Man würde ja Geld verlieren, wenn man anspart!

Ich weiß noch nicht genau, wie es dann weitergeht. Aber Geld / Zahlungsmittel wird es mE auch in Zukunft noch geben. Nach Planet X Nibiru, denke ich auch es werden keine Tresore mehr benötigt, da es keinen Diestahl mehr geben wird. Also Banken werden nicht in dieser Form wie jetzt, gebraucht werden!

Aber ich werde noch erfahren, wie man mit Geld richtig umgeht. Ich werde es bekannt geben, wenn es soweit ist!

Aber die Templer hatten ein gut funktionierendes System! Staatsschulden.- Staatsverschuldung

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ASY

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322

Mittwoch, 28. Januar 2009, 21:29

nur wird er zu klein gehalten, dann gibts keine konsumenten mehr, die die produkte kaufen koennen...das system wuerde also in sich zusammenbrechen
Jein, denn der Arbeitgeber ist nur ein solcher, weil er Kapital besitzt und somit Zugang auf die Produktionsmittel bekommt. Als Arbeitgeber kann er wiederum seine Arbeitnehmer so knapp entlohnen, sodass sie schon ziemlich bald Kredite für ihre Wünsche aufnehmen müssen.

Der Arbeitgeber drückt also nicht unbedingt den Lohn, weil er wenig bezahlen will, sondern weil er an zu verleihenden Krediten mehr verdient. Oft geht das so weit, dass Unternehmer ihren eigenen Produktionsbetrieb vernichten, weil sie nachteilig in andere Branchen über Broker investieren.

Ein Teufelskreis, in jeder Hinsicht, den die Wenigsten auch nur im geringsten Ausmaß begreifen.

.... sowie der HerrAbisZ, der sich in einer Freiwirtschaft noch immer um einen ohnehin nicht mehr notwendigen Autokredit sorgt. Er ist bspw. ein hoffnungsloser Fall, obgleich er sich redlich bemüht.

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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323

Mittwoch, 28. Januar 2009, 21:39

.... sowie der HerrAbisZ, der sich in einer Freiwirtschaft noch immer um einen ohnehin nicht mehr notwendigen Autokredit sorgt. Er ist bspw. ein hoffnungsloser Fall, obgleich er sich redlich bemüht.

Die Antworten dazu bist du aber bis heute schuldig geblieben!

Mir ist eben nicht klar, wo wir dann stehen werden, wenn die Menschheit sich wieder in die Steinzeit gebombt hat! Ich denke anfangs wird das Geld sogar ziemlich egal sein, da der Aufbau mal beginnen wird! :schulter:

ASY

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324

Donnerstag, 29. Januar 2009, 08:20

Welche Antwort willst du haben? Willst du mich etwa solange fragen, bist dir meine Antwort in deine Vorstellungen passt, wie es die EU in Irland machen will? Du schreibst vom Niederbomben und Wiederaufbau, was jedoch auf eine Freiwirtschaft nicht zutrifft, zumal gar keine so heftige Asymmetrie entstehen kann.

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325

Donnerstag, 29. Januar 2009, 12:34

.... sowie der HerrAbisZ, der sich in einer Freiwirtschaft noch immer um einen ohnehin nicht mehr notwendigen Autokredit sorgt. Er ist bspw. ein hoffnungsloser Fall, obgleich er sich redlich bemüht.

Die Antworten dazu bist du aber bis heute schuldig geblieben!

Mir ist eben nicht klar, wo wir dann stehen werden, wenn die Menschheit sich wieder in die Steinzeit gebombt hat! Ich denke anfangs wird das Geld sogar ziemlich egal sein, da der Aufbau mal beginnen wird! :schulter:
Ich denke dass nach einem Systemwechsel zuerst mal schwierige Zeiten auf alle zukommen werden. Allerdings ist dann dies mit Aussicht auf Besserung während das Zinssystem - nach anfänglichen Erfolg - nur die Aussicht auf Verschlechterung mit sich bringt.

Aber Du kannst beruhigt sein, Dein Auto wirst Du auch nachher noch auf Raten kaufen können, weil so der Händler den Negativzins umgehen kann. Verkauft er ein Auto gegen Cash, würde das Geld periodisch an Wert verlieren, während die offene Summe (offenen Raten) nicht an Wert verlieren kann.

Nebenbei bemerkt ist das Freisystem auch eine Frage worauf sich der Erfolg eines Staates misst und hier liegt ein gravierender Widerspruch zur heute proklamierten "Leistungsgesellschaft" zugrunde. Egal wie viel die Leute leisten, sie sind im Zinssystem davon abhängig ob die Banken viel oder wenig spekulieren. Hat ein Mensch viel geleistet und das Geld irgendwo angelegt wo er nichts mehr zurück bekommt, hat er effektiv nichts geleistet.
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

326

Donnerstag, 29. Januar 2009, 15:55


nur wird er zu klein gehalten, dann gibts keine konsumenten mehr, die die produkte kaufen koennen...das system wuerde also in sich zusammenbrechen
Jein, denn der Arbeitgeber ist nur ein solcher, weil er Kapital besitzt und somit Zugang auf die Produktionsmittel bekommt. Als Arbeitgeber kann er wiederum seine Arbeitnehmer so knapp entlohnen, sodass sie schon ziemlich bald Kredite für ihre Wünsche aufnehmen müssen.

Der Arbeitgeber drückt also nicht unbedingt den Lohn, weil er wenig bezahlen will, sondern weil er an zu verleihenden Krediten mehr verdient. Oft geht das so weit, dass Unternehmer ihren eigenen Produktionsbetrieb vernichten, weil sie nachteilig in andere Branchen über Broker investieren.

Ein Teufelskreis, in jeder Hinsicht, den die Wenigsten auch nur im geringsten Ausmaß begreifen.


der arbeitgeber ist nicht nur ein solcher, weil er kapital besitz....er ist vielleicht auch ein solcher, weil er sich in seiner kreativität und seinem schopfungsdrang von der masse unterscheidet und eben etwas "unternehmen" will....

hat er entsprechend gute ideen, hat er entsprechenden tatendrang, hat er einen guten businessplsn, dann findet er auch das kapital...jeder unternehmer wird sich auch verschulden muessen, wird selbst einen kredit aufnehmen muessen...

nicht der arbeitgeber ist per se der boese! nicht unser geldsystem per se....sondern die gier gepaart mit regellosigkeit....man koennte auch unser geldsystem mit regeln ausstatten, dass es schwerer werden wuerde fuer den einzelnen sich zu bereichern....eine tobin-steuer (sprich umlaufsicherung) koennte man auch trotz zins einfuehren....ein mehr an transparenz und kontrolle wird nicht durch das zinssystem verhindert....

ASY

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327

Freitag, 30. Januar 2009, 17:52

jeder unternehmer wird sich auch verschulden muessen, wird selbst einen kredit aufnehmen muessen...
Ich sehe darin keinen vernünftigen Sinn, außer du weißt nicht, dass Zins-Kredite nie zurückzahlbar sind.
.man koennte auch unser geldsystem mit regeln ausstatten,
Wie wäre es, wenn dem Geldsystem einfach das Privileg der aus sich zehrenden Geldschöpfung entzogen wird? Immerhin sind es die Regeln, die der Dekadenz halfen. Warum sollen Mittel gegen Zustände helfen, die zu ihnen geführt haben? Wenn das System bestimmt, dass auf Banken liegendes Geld sich vermehrt, so ist das ein künstliches Reglement. Dass der Staat Zinsen an den Geldproduzenten zahlt, ist ein Verbrechen. :schulter:

328

Freitag, 30. Januar 2009, 18:46

tja asy ich bin wirklich nicht derjenige, der behaupten koennte das prinzip unseres geldsystems intus zu haben...letzlich bin ich ja gerade ueber die zweifel, die du aeusserst, angeregt worden, mich mit diesem thema zu beschaeftigen...und deshalb kann ich mich deinen argumente neigentlich gar nicht verwehren...zu suess ist ihre verfuehrung

nur: je mehr man sich damit beschaeftigt, umso klarer wird, dass man hier nicht mit einfacher logik argumentieren kann und dass man sehr tief dringen muss um die wechselwirkungen zu verstehen...ich habs nocht nicht verstanden, aber zins per se als DAS UEBEL zu klassifizieren ist sicher nicht der richtige weg

auch mr. abisz verkuerzt die sachverhalte unzutreffend

gute einsichten liefert etwa www.gegenargumente.at .....alle texte dort widmen sich unserem wirtschaftssystem aus einer marxistischen perspektive: gegenargumente.at will genau das naeherbringen, dass naemlich alle massnahmen gegen unsere marktwirtschaft lachhaft sind (bsp: tobinsteuereinfuehren, managergehaelter kontrollieren usw) weil das problem im ausbeuterischen system des kapitalismus selbst liegt, was du ja ungefaehr sagts

gut! sowas kann man argumentieren und mir gefallen die ausfuehrungen dort sehr gut....

trotzdem muss dann auch klar sein, dass fortschritt und weiterbringen der MATRIELLEN zivilisation nur mit unserem dynamischen wirtschaftssystem moeglich ist...ob man das nun braucht oder nicht ist eine andere frage (ich koennt sicher auf vielerlei wohlstand verzichten und mich stoerts nicht, wenn die strassen nicht geteert sind, und mir reicht ein ko am gang usw. usw.)...das ist dann aber eine grundsaetzliche WERTEfrage und beinhaltet einen TOTALUMSTURZ


hier ist ein anderer mann mit internetpraesenz (leider zu viele...mann muss sich seine texte zusammengoogeln: "ernst dorfner" (kommt uebrigen aus deinem nahen linz)

er ist mir durch einen offenen brief an margrit kennedy aufgefallen (margrit kennedy word momentan als heilsversprecherin der freiwirtschaft herumgereicht und wird auch von hr. senf - siehe abisz-video - desoefteren zitiert)...ernst dorfner kommt witzigerweise aus der freiwirtschaft (ist mit ihr aufgewachsen), aber hat fuer sich erkannt, dass unser system gar kein so verkehrtes ist (wenngleich auch er vorschlaege fuer ein alternatives geldsystem gebracht hat)...ihn wuerde ich auf jeden fall empfehlen, um sich in die geldtheorie einzulesen



SO
du sagsts zins-kredite sind nie zurueckzahlbar! warum?

der unternehmer produziert ja einen mehrwert, damit kann er die zinsen zurueckzahlen...


du sagst: der staat zahlt zinsen an den geldproduzenten...wer produziert den geld! antwort: du selbst, sobald du einen kredit aufnimmst schaffst du geld...geld ist schuld...wie sagt dorfner

http://raetselgeld.blog.de/2008/12/12/at…onomie-5210892/

Zitat

Kehren wir zum Geld zurück. Die allgemeine Vorstellung von Geld ist:
Geld ist da, und bleibt auch da. Oder wird ganz einfach von den
Zentralbanken gedruckt und dann von den Banken flott verteilt. Das
heißt dann auch: Ganz gleich, was mit dem Geld geschieht – außer
Verbrennen -, irgendwo ist es, irgendwo muss es sein, irgendwer muss es
haben. Dort ist dann anzusetzen.

Dem aber ist nicht so: So wie der Sauerstoff durch das Einatmen in den
Körper kommt, kommt Geld erst über Verschulden durch Kreditaufnahmen in
den Wirtschaftskörper. Wir haben ein Kreditgeld. Und leben in einer
Kreditwirtschaft. Geld geht aus dem Kredit, geht aus Verschuldung
hervor. Jeder Monatsbericht der Bundesbank beweist das. Alles Geld
scheint in der Bankenbilanz als Verbindlichkeit auf der Passivseite
auf. Auch das Bargeld. Jeder dieser Verbindlichkeiten stehen
Kreditforderungen der Banken, jedem Euro steht eine Schuld gegenüber.

Geld ist also nicht einfach da. Es entsteht durch Verschuldung, und verschwindet wieder durch Entschuldung.

Die
Kreditaufnahme erfolgt vorzüglich durch Unternehmen. Der Kredit
ermöglicht ihnen dann erst das Produzieren in der
Eigentumsgesellschaft. Mit Geld wird der Zugang zu fremdem Eigentum
verrechtlicht. Auch der Zugang zur Lohnarbeit über Arbeitsverträge. Und
so wie Geld eben nicht von vorneherein da ist, bleibt es in weiterer
Folge auch nicht da. Die Unternehmen sind ja stets bemüht, ihre
Schulden so rasch wie möglich wieder zu tilgen. Darum wollen und müssen
sie ihre Produkte gegen Geld verkaufen, mit dem sie die Schulden tilgen
können.

Geld läuft also gar nicht um. So wie das Blut. Geld ist nicht
Trägermedium, sondern das, was getragen wird. Wie der Sauerstoff und
das Kohlenstoffdioxid. Das Verschulden entspricht dem Einatmen, das
Entschuldung dem Ausatmen. Und so wie Einatmen und Ausatmen nicht nur
einmal, sondern fortlaufend erfolgen müssen, so muss auch im
Wirtschaftskörper ein fortlaufender Verschuldungs/Entschuldungsprozess
ablaufen.

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HerrAbisZ

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329

Samstag, 31. Januar 2009, 08:09

weil das problem im ausbeuterischen system des kapitalismus selbst liegt, was du ja ungefaehr sagts
SO
du sagsts zins-kredite sind nie zurueckzahlbar! warum?

Dann hast du mein Video nicht verstanden! Schau es dir noch einmal an bitte!

Weil das Geld für die Zinsen nicht existiert! Das muss erst immer wieder NEU durch Schulden "erschaffen" werden - und da ist ENDE NIE, weil für die neuen Schulden wieder Zisnen bezahlt werden müssen, wo wieder das Geld dazu NICHT EXISTIERT!

330

Samstag, 31. Januar 2009, 08:44

doch ich hab dein video schon kapiert, ich kenne sogar alle teile deines videos, weil ich mir saemtliche vortraege von hr. senf und auch dieses marsmenschenvideo und viele andere in dem letzten jahr reingezogen habe

soll heissen: ich hab dein argument verstanden....aber mann kanns nicht so stehen lassen, weils unzureichend ist...ich habe das versucht mit ernst dorfner zu begruenden

ich werde noch versuchen konkret auf dieses totschlagargument einzugehen, aber ich bin noch nicht ganz so weit. muss meine gedanken noch ordnen :roll:


nur vorweg: es ist gefaehrlich, zu vereinfachen: das hilft in der sache nicht weiter....ich hoffe euch irgendwann ueberzeugen zu koennen, dass der zins NICHT das grunduebel ist

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