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Sonntag, 28. Juni 2009, 00:31

klar produziert unsere gesellschaft verhaltensstörungen - es fragt sich halt, ob z.b. transsexuelle ausrichtungen nicht in manchen menschen als veranlagung existieren. deren auslebung muss m.e. nicht in einer gestörten gesellschaft begründet sein. homosexualität etwa findet sich auch im tierreich. was sich dort aber auch findet, sind typisch männliche bzw. weibliche verhaltensmuster, also eben das, was von genderhardlinern meines wissens als nicht naturgegeben angenommen und mit zähnen und klauen so postuliert wird. eben das fände ich verdienstvoll, herauszufinden: was angelernt wird, was natürlich ist. darauf wird jeder aus dem bauch heraus eine eigene antwort finden, kann aber in vielen fällen völliger blödsinn sein.

bin für heute zu müde, um weiterzudenken. gute nacht!
man muss aufpassen, dass schreibspeise nicht zu speischreibse wird

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12

Sonntag, 28. Juni 2009, 10:43

, herauszufinden: was angelernt wird, was natürlich ist. darauf wird jeder aus dem bauch heraus eine eigene antwort finden, kann aber in vielen fällen völliger blödsinn sein.

Darüber denke ich in letzter Zeit erst verstärkt nach.
People who lie to others have merely hidden away the truth, but people
who lie to themselves have forgotten where they put it.

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13

Sonntag, 28. Juni 2009, 11:05

Ich meine eher umgekehrt, dass die Transsexuellen zeigen, dass unsere Gesellschaft Verhaltensstörungen produziert.

Die Transsexuellen zeigen dass die Gesellschaft verhaltensgestört ist, aber sind sie verhaltensgestört? Ich denke eher nicht, es sei denn es wäre ihnen peinlich das zuzugeben.

Genau das Schubladenpressen macht die Verhaltensstörungen, weil die Menschen teilweise dem Druck entfliehen und aufgeben, wofür sie sich nicht gewachsen fühlen.

Es sind die Dinge, die als 'normal' gelten. Wer sich anders verhält bekommt das zu spüren. Nur wer schreibt vor, was 'normal' ist? Die Gesellschaft kann es nicht sein, die war es früher mal, als vom Verhalten jedes Einzelnen noch das Leben der Gemeinschaft abhing. Das war irgendwann vorbei und man fing an die Frauen zu unterdrücken und führte die Sklaverei ein. Das fanden die Menschen damals normal - zumindest die Männer und die reichen Sklavenhalter. Wie kam es dazu? Ich denke daran waren die Priester schuld, die behaupteten es wäre der Wille Gottes und der diente immer der Bereicherung bestimmter Leute, wie die Geschichte der Kirche beweist.

Heute sind die Medien die Priester die uns eine Scheinwelt vorgauckeln und uns ständig zeigen, was nach dem Willen ihrer reichen Besitzer normal zu sein hat. Da ist im Fernsehen alles reich und schön und gut und böse und die Rollen sind verteilt.
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ASY

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14

Sonntag, 28. Juni 2009, 13:42

homosexualität etwa findet sich auch im tierreich.
Dieses Argument lese/höre ich oft, doch ich stimme ihm nicht zu. Eine absolute Homosexualität ist mir im Tierreich nicht bekannt, sondern höchstens eine Bisexualität,die sich durch die Lebensumstände ergibt.

Homosexualität ist wider des eigenen Fortbestehens und ist, wie alle anderen, nicht zur Fortpflanzung geeigneten, dauerhaften Praktiken ein Zeichen für eine kaputte und sehr unbequeme Gesellschaftsordnung.

Die Transsexuellen zeigen dass die Gesellschaft verhaltensgestört ist, aber sind sie verhaltensgestört? Ich denke eher nicht, es sei denn es wäre ihnen peinlich das zuzugeben.
Richtig - genau so interpretiere ich das Verhalten auch. Es geht um unbedingt gebrauchte Anerkennung, die durch Aberkennung nützlicher Normen erzwungen wird. Was bedeutet, dass der Normalzustand für diese Menschen schon so unerträglich ist, dass die abnorme Liebhaberei die "Ungemütlichkeit" besser kompensiert.

15

Sonntag, 28. Juni 2009, 14:01

homosexualität etwa findet sich auch im tierreich.
Dieses Argument lese/höre ich oft, doch ich stimme ihm nicht zu. Eine absolute Homosexualität ist mir im Tierreich nicht bekannt, sondern höchstens eine Bisexualität,die sich durch die Lebensumstände ergibt.

Homosexualität ist wider des eigenen Fortbestehens und ist, wie alle anderen, nicht zur Fortpflanzung geeigneten, dauerhaften Praktiken ein Zeichen für eine kaputte und sehr unbequeme Gesellschaftsordnung.

Letzte Woche gab es einen Bericht über ein Pinguinpärchen im Zoo. Beides Männchen und schon sehr lange ein Paar. Kann natürlich auch daran liegen, dass es Zoo-Pinguine sind, aber die beiden sind nicht Bi.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur…,628479,00.html
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ASY

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16

Sonntag, 28. Juni 2009, 17:13

Letzte Woche gab es einen Bericht über ein Pinguinpärchen im Zoo. Beides Männchen und schon sehr lange ein Paar. Kann natürlich auch daran liegen, dass es Zoo-Pinguine sind, aber die beiden sind nicht Bi.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur…,628479,00.html
Oje, die Systempresse hat mit diesem Artikel wieder mal ganze Arbeit geleistet. :oooch:

Es sind Pinguine in der Gefangenschaft - auch Menschen werden in der Gefangenschaft schwul und nach einer gewissen Umerziehungszeit wird die Homosexualität fixiert. Einsame Bergbauern laufen eher Gefahr Sodomie zu betreiben.

Das gibt es sogar in der Elektrochemie. Akkuzellen können sich umpolen, wenn sie zu tief entladen werden. :schulter:

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17

Sonntag, 28. Juni 2009, 17:22

da sieht man, wie über umwege auf das wesen des menschen bzw. der zivilisation geschlossen werden kann. du magst recht haben, asy, aber weißt du, dass du recht hast, oder glaubst du es nur? (wir sind alle gläubige, vielleicht ist das, was wir "wissen" nennen, nur ein scheinwissen innerhalb einer glaubensmatrix.) witzig, dass immer die extremformen menschlichen verhaltens als ganz notwendige ventilationen herhalten müssen (loveparade,...). die gesellschaft, die solchen formen gebiert, wird nicht hinterfragt.
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ASY

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18

Sonntag, 28. Juni 2009, 18:20

witzig, dass immer die extremformen menschlichen verhaltens als ganz notwendige ventilationen herhalten müssen (loveparade,...). die gesellschaft, die solchen formen gebiert, wird nicht hinterfragt.
Ich glaube das nicht nur, sondern ich weiß, dass alles, was einem Fortbestehen schadet, nicht korrekt sein kann. Die Gesellschaft ist ein erweiterter Organsmus des menschlichen Organismus. Wenn etwas defizitär ist, so will es sich ausglichen, was dann wissenschaftlich als Kompensation bezeichnet wird.

Beispiel:

Wenn ich mein Augenlicht verliere, so entwickelt sich das Tast- und Hörvermögen besser aus.

Loveparade = Treffen der Berufsschwuchteln :ggg: :zkugel: :bruell:

Anm.

Der Fehler liegt nicht beim Menschen, sondern in der Gesellschaft, die, wie wir wissen, von einigen Herrenmenschen bestimmt wird. Gesellschaftliche Abnormen sind die Notwehr gegen die abnorme Gewalt an der Gesellschaft.

19

Sonntag, 28. Juni 2009, 21:19

ich weiß, dass alles, was einem Fortbestehen schadet, nicht korrekt sein kann.


ja, da würdest du jetzt zahllose wissenschaftler auf den plan rufen. soweit es mir meine universitäre bildung vermittelt hat, ist das ziel der fortschritt, nicht der fortbestand. und das in einem germanistikstudium. ein katastrophaler grundsatz, wenn du mich fragst. erkennbar auch in der wirtschaft. alles, was nicht eklatant höhere umsätze fürs nächste quartal verspricht, ist nix wert. gleichbleibende gewinne/umsätze zählen nicht. allein das leitet über in die in anderen threads beschriebene perversion um den zins.

aber trotzdem, trotz all der uns umgebenden gleichschaltungen und manipulationen, gibt es redliche wissenschaftler, die ihren ganzen verstand einsetzen, um dem wesen des menschen auf die spur zu kommen. wobei hier vielleicht der fehler liegt. vielleicht gibt es kein wesen "des" menschen, nur "der menschen", individuell und nicht auf einen nenner zu bringen. das (für mich) ewige streitthema: homosexualität kommt - davon lass ich mich so schnell nicht abbringen - in der von menschlichem geist nicht beeinflussten natur vor, trotzdem ist sie dem fortbestand der art hinderlich, ergo "unnatürlich".

später mehr.
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ASY

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20

Sonntag, 28. Juni 2009, 21:47

vielleicht gibt es kein wesen "des" menschen, nur "der menschen",
Ja - diese Überlegung gefällt mir sehr gut und passt zu meiner Annahme der in sich seienden Organismen, denen nur das Wesen des Funktionierens zusteht. Wenn nicht, dann brechen sie solange in Extreme aus, bis sich wieder ein Funktionieren einstellt.

Diese Denke vermittelt mir sogar eine gewisse Zuversicht - das Unverträgliche wird sich verstärkt exponieren müssen und sich selbst vernichten.

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