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Freitag, 24. Juli 2009, 01:03

USA und Kuba: Verboten gute Beziehungen

Zitat

von Max Borowski
Jetzt erst kommt ans Licht: Während George W. Bush und Fidel Castro noch offiziell einander verteufelten, hielten ihre Soldaten gemeinsame Manöver auf Kuba ab.


Dramatische Szenen in Guantánamo Bay: Kubanische Militärhubschrauber fliegen über die US-Militärbasis, um mit Wasser aus dem Meer Brände am Grenzzaun zu löschen. Gleichzeitig überqueren US-Sanitäter die Grenzlinie, die zu den bestgesicherten der Welt gehört. Auf der anderen Seite errichten sie dann ein Notlazarett für mögliche Verletzte - gemeinsam mit kubanischen Soldaten.

Das Szenario ist keine Vision einer fernen Zukunft, in der Kuba und die USA Freunde sein und derzeit verfeindete Soldaten Hand in Hand Menschenleben retten könnten. Es fand letzten Donnerstag bei einer Katastrophenübung statt, die, wie die US-Marine überraschend mitteilte, seit Jahren regelmäßig abgehalten wurde.

Kuba betrachtet die 116 Quadratkilometer große Basis auf seinem Territorium, die die USA vor Fidel Castros Revolution gemietet hatten, als besetztes Gebiet. Dass die Revolutionären Streitkräfte Kubas sich im Zeichen des von US-Präsident Barack Obama angekündigten Wandels gemeinsam mit den Militärs des kapitalistischen US-Imperiums auf Naturkatastrophen vorbereiten, gilt schon als Sensation. Obama hat zudem bereits einige Reisebeschränkungen gegen Kuba gelockert und Gespräche mit Havanna zur Flüchtlingsfrage aufgenommen.

Doch die Übung geht nicht nur über diese bekannten Kontakte hinaus. Beiläufig erwähnte ein Marinesprecher gegenüber US- und kanadischen Journalisten, dass "die bilateralen Übungen an der Zaunlinie 1999 begannen" und seitdem jährlich abgehalten würden.

Offiziell heißt es, die Übungen dienten dazu, "Notfall-Operationen zu koordinieren". Tatsächlich sei es von Beginn an darum gegangen, die Beziehungen zu Kubas Armee zu verbessern, die im Fall eines Umsturzes auf der Insel eine wichtige Rolle spielen würde, berichtet der ehemalige General der US-Marineinfanteristen, Jack Sheehan, in der Zeitung "Miami Herald".

Übungen blieben geheim
Offiziell hielten Bush und Castro die Vorstellung vom unerbittlichen Kampf ihrer Soldaten gegen den Kommunismus oder Imperialismus aufrecht. Übungen und andere Kontakte blieben geheim. "Wir machten das nicht öffentlich, weil es so kontrovers war", sagt Sheehan. Mit der neuen Offenheit wolle Obama testen, wie umstritten das Thema noch ist.

Doch die neue Transparenz hat Grenzen. Obwohl vergangene Woche mehrere Journalisten, darunter Kamerateams der BBC und von al-Dschasira, in Guantánamo über die Prozesse gegen mutmaßliche Terroristen berichteten, wurde die Übung vor ihnen geheim gehalten. Erst Tage später ließ die Marine ihren Sprecher ein vorbereitetes Statement dazu verlesen.

http://www.ftd.de/politik/international/…gen/543369.html
Das ist doch hoch interessant. Das böse kommunistische Kuba ist ein guter Freund der USA und es werden Truppenübungen abgehalten, die Geheim bleiben müssen.

Es ist nicht zu fassen, wie eindeutig die NWO (New World Order) schon längst existiert. Wir werden nur bei Laune gehalten und wissen über die Realität überhaupt nix.

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2

Freitag, 24. Juli 2009, 10:41

RE: USA und Kuba: Verboten gute Beziehungen


Es ist nicht zu fassen, wie eindeutig die NWO (New World Order) schon längst existiert. Wir werden nur bei Laune gehalten und wissen über die Realität überhaupt nix.


aber hauptsache wir jubeln einen hugo chvez zu, der castro als seinen guten freund und kumpel bezeichnet.
gg aber ich nehme an der weiss von nichts :D :D
ausserdem was soll daran schlecht sein wenn sich die usa und kuba immer besser verstehen. oder was hat das mit "new world order" zu tun??

3

Freitag, 24. Juli 2009, 11:16

RE: USA und Kuba: Verboten gute Beziehungen


Das ist doch hoch interessant. Das böse kommunistische Kuba ist ein guter Freund der USA und es werden Truppenübungen abgehalten, die Geheim bleiben müssen.

Es ist nicht zu fassen, wie eindeutig die NWO (New World Order) schon längst existiert. Wir werden nur bei Laune gehalten und wissen über die Realität überhaupt nix.

Es ist nicht aussergewöhnlich.

Die USA versuchen immer, ihren Einfluss zu erweitern. Das ist zu vergleichen mit der Arbeit der NGO's im Iran - Kontakte knüpfen um die Menschen zu beeinflussen. Jeder noch so kleine Einfluß ist wichtig, und sei es, dass ein amerikanischer GI einem kubanischen Soldaten auch nur einen Kaugummi anbietet...

In Kuba Kontakte zu kubanischen Soldaten zu knüpfen und denen vorzuspielen, wie nett doch die Amerikaner sind, könnte einen Vorteil bringen wenn sich die Situation ergibt, dass es in Kuba eine Revolte gibt, an der viele NGO's schon lange arbeiten. Deswegen hat die kubanische Regierung ein Auge darauf, welche kubanischen Menschenrechtsgruppen Gelder von der NED oder von mit der NED in Beziehung stehenden 'gemeinnützigen Organisationen' Gelder oder sonstige Unterstützung bekommen.

Aber ganz so dumm sind ja die Kubaner auch nicht. ;)
People who lie to others have merely hidden away the truth, but people
who lie to themselves have forgotten where they put it.

4

Freitag, 24. Juli 2009, 12:24

und wieso lässt dann die kubanische regierung diese gemeinsamen übungen zu????

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5

Freitag, 24. Juli 2009, 12:48

und wieso lässt dann die kubanische regierung diese gemeinsamen übungen zu????

Weil es keinerlei Auswirkungen hat und um den Feind im Auge zu behalten - vielleicht? :schulter:
Evtl. gibts ja auch im Gegenzug inrgendwelche Zusagen. Versprochen hat Obama ja schon jede Menge. Reiseerleichterungen z.B.. Diese gelten allerdings nur für Exilkubaner. Normale US-Touristen müssen immer noch über Drittländer nach Kuba einreisen und vertuschen, dass sie da waren.

Und für die Amis ergibt sich immer eine Gelegenheit zur Kuba-Hetze:

http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=14202

Zitat

Reporters Without Borders’ Lies about Cuba

On May 20, 2009, Reporters Without Borders (RWB) published a statement on Cuba declaring that “anyone can browse the internet…unless they are Cuban.” To support its claim, RWB offered a videotaped scene filmed in a hotel with a hidden camera in which a Cuban is denied internet access. The organization goes on to assert that “in Cuba an internet user can be sentenced to 20 years in jail if s/he publishes a counterrevolutionary article on a website (article 91), and 5 years if s/he connects to the web illegally.” Lastly, RWB points out that “Cuba is the second largest prison in the world for journalists, after China,” reminding readers that there are “19 detained … under the false pretext that they are ‘mercenaries paid by the United States.’” 1

Confronting RWB with its own contradictions is easy. In reality, at the same time the organization asserts that no Cuban can connect to the web, it provides a link to the blog of Yoani Sanchez, who lives in Cuba and who openly uses the internet to oppose the government in Havana. How is it that Sanchez manages to express herself if not via access to the internet? Her last blog post is dated May 27, 2009. In addition, she posted on May 25, 23, 22, 19, 18, 16, 15, 13, 10, 9, 7, 6, 4, and 2 as well as on April 29, 28, 27, 26, 25, 23, and 21.

RWB claims that any person who publishes an article critical of the Cuban government risks 20 years of imprisonment, citing as evidence article 91, without further elaboration on the matter.

This would be equivalent to accusing the government of Nicolas Sarkozy of repression of web surfers in France ...shall be punished with thirty years of criminal detention and a fine of 450,000 Euros.
The dissidents admit to receiving monetary aid from Washington and even Amnesty International admits that the jailed individuals were sentenced “for having received funds or materials from the U.S. government to carry out activities that the authorities consider subversive and detrimental to Cuba.” 9

Die typischen Lügen der Medien...

Also, in Kuba gibt es für dieses Verbrechen 20 Jahre Haft, in Frankreich 35 Jahre. Aber wenn Kuba solche Strafen verhängt, ist das natürlich was Anderes wie wenn Frankreich dasselbe tut.

Oder hier: http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=13886

Zitat

Cuba and Change We Can Believe In
President Obama himself echoed this line, lecturing Cubans that “if you take significant steps toward democracy, beginning with the freeing of all political prisoners, we will take steps to begin normalizing relations.”

This is extraordinary stuff at a time when the US is enduring international rebukes over its publicly-admitted widespread use of torture and the detention of thousands of foreigners and even US citizens without due process of law. According to the oppositional Cuban Commission for Human Rights and National Reconciliation (CCDHRN), there are currently 232 “political prisoners” in Cuba, not an insignificant number, but slightly fewer than the number of “enemy combatants” currently held in Guantanamo Bay.
People who lie to others have merely hidden away the truth, but people
who lie to themselves have forgotten where they put it.

6

Freitag, 24. Juli 2009, 12:56

also in frankreich werden für regierungskritische artikel 35 jahre haft verhängt??

gg sag mal wen willst du da eigentlich wirklich verarschen???

übrigens obama war 1999 noch nicht präsident der usa :D :D

mann, is das schlecht.

7

Freitag, 24. Juli 2009, 13:39

also in frankreich werden für regierungskritische artikel 35 jahre haft verhängt??

gg sag mal wen willst du da eigentlich wirklich verarschen???

übrigens obama war 1999 noch nicht präsident der usa :D :D

mann, is das schlecht.

Nicht für regierungskritische Artikel. Da hast du was falsch verstanden.

Die in Kuba sitzen in Haft, weil sie Geld von der NED genommen haben, die der Propagandaarm der CIA ist. Dieses Geld verwendeten die Inhaftierten, um gegen Kubas Regierung Stimmung zu machen - im Sinne ihrer Geldgeber.

In Kuba kommst du dafür 20 Jahre in Haft, wenn du für einen ausländischen Geheimdienst arbeitest. In Frankreich sind es 35 Jahre. Wie lange Agenten des russischen Geheimdienstes in den US dafür einsitzen dürfen, weiß ich nicht.
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