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[Baumfällt] Norman Dodd Interview

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Baumfällt

unregistriert

1

Samstag, 8. August 2009, 11:29

Norman Dodd Interview

Das ist ein wichtiges Interview, damit man das hohe Alter des Problems in unserer Gesellschaft einschätzen kann und es geht auch um Manipulation vom Bildungssystem, Medien unterwandern funktioniert vermutlich ähnlich.
Das ist das erste von solchen Videos, die eigentlich übersetzt gehören, das ich hier reinstelle. Ich glaube, dass das effizienter ist, weil ich erstens nicht so viel Zeit verplempern muss, mit dem Übersetzen von Bindewörtern und unwichtigem blabla, denn ich versuche nur relevante Infos rauszufiltern. Und außerdem ist es gewissermaßen "open source", das heißt, wenn es jemand anschaut und weiterübersetzen will oder findet, dass ich etwas falsch rübergebracht oder vergessen habe, kann er sich beteiligen.



1982 durchgeführtes Interview mit Norman Dodd.

Norman Dodd - Ermittler des US-Kongresses in der Sache
steuerbefreiter Stiftungen (Reese-Komittee, nach Kongressabgeordnetem benannt)

Wer war Norman Dodd?
erhielt Position in einer wichtigen NewYorker Bank (Morgan Bank).
erlebte dort die Umstände, die zum Crash von 1929 führten
Inmitten der Panik fragte ihn ein Vorgesetzter: "Norm, was tun wir jetzt?"
Da war er 30 und hielt sich nicht für qualifiziert das zu beantworten.
Aber er sagte zu seinen Vorgesetzten: "Meine Herren, nehmt diese
Erfahrung als Beweis, dass es da etwas geben muss, was ihr nicht
über Banking wisst. Und ihr solltet herausfinden, was dieses etwas ist."

4 Tage später setzten diese selben Vorgesetzten ihn auf die Sache an.
Zweienhalb Jahre später lieferte er seinen Bericht ab. Als Antwort wurde
ihm gesagt: "Norm, was du sagst ist, das wir zu ehrlichem Banking
zurückkehren sollten."
Das bejahte er, worauf ihm gesagt wurde, dass man in den vereinigten
Staaten nie wieder ehrliches Banking erleben würde.
Es wurde ihm gesagt, dass Banken seit dem Ende des 1. Weltkriegs verantwortlich für
die Institutionalisierung von Konflikten sind, von denen das Land so voll sei,
dass sie nie gelöst werden könnten.

Danach kämpfte er ca. ein Jahr mit sich selbst, doch dann wurde ihm klar,
dass er unter solchen Umständen kündigen musste.
Als die Kündigung den Präsidenten der Bank erreichte, sagte ihm dieser:
"Norm, ich habe deinen Brief bekommen, aber ich bezweifle, dass du
verstehst was in den letzten 10 Tagen passiert ist... Deine Vorgesetzten
konnten deinen Bericht nicht aus dem Kopf kriegen, also sollst du mit
deinen Ideen diese Bank reorganisieren... Darf ich deinen Brief zerreißen?"

Immer noch naiv, stimmte er zu. Er begann sofort zu arbeiten, doch nach
6 Wochen wurde ihm verweigert, neue Analysen anzufertigen. Jedes mal, wenn
er deswegen etwas sagte, wurde ihm gesagt: "Hör auf dich damit zu beschäftigen, Norm,
bald wirst du ein Vizepräsident sein und ein hübsches Einkommen haben und du
wirst mit einer ganz guten Pension in den Ruhestand gehen können und du
kannst Golf und Tennis spielen."
Also verbrachte er ca. ein Jahr damit, bezahlt nichts zu tun, aber dann
konnte er nicht mehr und kündigte.
Danach musste er feststellen, dass ihn keine US-Bank mehr anstellen würde.

1953 kam er mit dem Reese-Komittee in Kontakt. Er wurde Präsident für
Recherche in diesem Komittee. Seine Aufgabe war es, für den Kongress
die steuerbefreiten Stiftungen zu untersuchen, um herauszufinden, ob es
gerechtfertigt ist, diese als unamerikanisch zu bezeichnen.
Als erstes mussten wir "unamerikanisch" definieren und wir kamen zum Ergebnis, dass es bedeutet, auf verfassungswidrige Weise Veränderungen im Land hervorzurufen.

[vorerst bis 16:00]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Baumfällt« (8. August 2009, 17:07)


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Baumfällt

unregistriert

2

Samstag, 8. August 2009, 16:57

ctd

Er musste auch den Kongress darüber informieren, inwieweit diese Stiftungen das Land in den (damals) letzten 40 Jahren verändert haben.
Die Stiftungen führten unter anderem das Bildungssystem auf einen Weg, der von den Prinzipien der Unabhängigkeitserklärung, die in der Verfassung enthalten sind, wegführen sollte.
Wir fanden heraus, dass die Stiftungen versuchten, Kontrolle über die Inhalte der Bildung in Amerika zu erhalten.

Warren Gator, Präsident der Ford-Stiftung, fragte ihn warum der Kongress die Aktivitäten seiner und anderer Stiftungen untersucht. Dann sagte Gator: „Mr. Dodd, alle von uns, die die Gesetzgebung hier beeinflussen, hatten Erfahrungen entweder mit dem OSS während des Krieges oder mit der Europäischen Wirtschaftsadministration nach dem Krieg. Wir hatten Erfahrung damit unter der Leitung des Weißen Hauses zu operieren, und wir operieren immer noch unter dieser Leitung. Wollen Sie wissen worum es bei dieser Leitung geht?“
Dodd bejahte.
Gator: “Wir sollen die uns verliehene Macht benutzen, um das Leben in den Vereinigten Staaten so zu verändern, dass das Land bequem mit der Sowjetunion vereinigt werden kann.“
Der Kongress hatte 150,000$ für das Reese-Komitee veranschlagt, um herauszufinden, was Gator einfach so sagte.
Dodd sagte zu Gator, aufgrund der Steuerbefreiung hätte der amerikanische Steuerzahler wohl das Recht zu erfahren, was Gator gerade zugegeben hatte.
Gator: „Wir würden nicht im Traum daran denken so etwas zuzugeben.“

Dr. Joseph Johnson, Präsident der Stiftung Carnegie Endowment for International Peace, lud Dodd auf Anfrage ein und sagte er wüsste was Dodd wissen will, aber er hätte einen Gegenvorschlag: Dodd sollte einen Mitarbeiter für 2 Wochen nach New York zu ihm schicken. Dieser Mitarbeiter würde einen Raum und alle nötigen Unterlagen erhalten. Dodd dachte, dass er und sein Stab den Verstand verloren haben müssten, dass sie dieses Angebot machten, aber kam zu dem Schluss, dass sie wahrscheinlich ihre eigenen belastenden Unterlagen garnie angeschaut haben und gar nicht Bescheid wussten.
Dodd schickte Kathryn Casey, die eigentlich gegen die ganze Untersuchung war, weil sie meinte, dass Stiftungen ja Gutes tun. Nach 2 Wochen kam sie mit folgendem Ergebnis zurück: Im Gründungsjahr der Carnegie-Stiftung, 1908, stellten die Teilhaber der Stiftung folgende Frage zur Diskussion: Gibt es irgendein effektiveres Mittel als Krieg, wenn man wünscht das Leben eines gesamten Volkes zu verändern?
Und sie kamen zum Schluss: Nein, zu diesem Zwecke kennt die Menschheit kein effektiveres Mittel, als Krieg.
1909 diskutierten sie eine weitere Frage:
Wie bringen wir die Vereinigten Staaten zur Teilnahme an einem Krieg?
Sie kamen zu diesem Schluss:
„Wir müssen das State Department kontrollieren.“
Nächste Frage: „Wie machen wir das?“
Antwort: „Wir müssen die diplomatische Maschinerie dieses Landes kontrollieren und übernehmen…Das ist unser Ziel.“
Während dem ersten Weltkrieg schickte die Stiftung an Präsident Wilson einen Brief, in dem er aufgefordert wurde, dafür zu sorgen, dass der Krieg nicht zu schnell endet.
Nach dem Krieg wurden die Pläne der Stiftung darauf ausgerichtet eine „Umkehrung“ des Lebens in den USA zu verhindern, zu dem Zustand vor 1914.
Sie kamen zum Schluss: „Um eine Umkehrung zu verhindern, müssen wir die Bildung in den Vereinigten Staaten kontrollieren.“
Sie stellten fest, dass ihnen allein diese Aufgabe zu groß war, also kontaktierten sie die Rockefeller Stiftung. Der Vorschlag war:
Die Rockefeller Stiftung sollte den Teil der Bildung in die Hand nehmen, bei dem es um Innerstaatliches geht. Das Carnegie Endowment sollte den Teil der Bildung übernehmen, bei dem es um Internationales geht. Sie kamen auch zum Schluss, dass der Schlüssel zum Erfolg dabei war, die Lehre über amerikanische Geschichte zu verändern. Also nahmen sie zu 4 der prominentesten Geschichtsexperten des Landes Kontakt auf (Leute wie Charles und Mary Bird). Und sie fragten diese Leute, ob sie die Art wie sie dieses Fach präsentieren ändern würden, aber diese Leute lehnten ganz klar ab. Also entschieden sie, dass es nötig sein würde, einen eigenen „Vorrat“ an Historikern zu erlangen.
Also kontaktierten sie die Guggenheim-Stiftung, die damals auf Stipendien spezialisiert war. Sie baten die Guggenheim Stiftung, Leuten Stipendien in Geschichte-Studien zu verleihen, die von der Carnegie Stiftung vorgeschlagen wurden. Das tat die Guggenheim Stiftung.

Danach wurden 20 Leute ausgewählt, die in Zukunft amerikanische Geschichte als Kapazitäten unterrichten sollten. Sie wurden nach London geflogen und dort darüber in Kenntnis gesetzt, was von ihnen erwartet wurde. Aus diesen 20 Leuten wurde schließlich der Kern der American Historical Association.

Ende der 1920er gewährt die Carnegie Stiftung der American Historical Association 400,000$ für eine Studie in amerikanischer Geschichte, die Folgendes beantworten sollte: „Was kann dieses Land in Zukunft erwarten?“
Das Ergebnis der Studie sagt, dass die Zukunft der USA in Kollektivismus, charakterisiert von amerikanischer Effizienz, besteht.

Das waren die Ergebnisse für das Reese-Komitee, aber es kam nie dazu, dass sie dem Kongress präsentiert wurden.

Man wollte ihn daran hindern, seine Recherchen wie bisher fortzuführen. Der Abgeordnete Reese wollte aber, dass er weiterhin in die Richtung ermittelt, dass die USA einer Verschwörung zum Opfer gefallen sind und gab ihm die Erlaubnis das eigene querschießende Komitee zu ignorieren.
Also bildete Dodd außerhalb der Büroräume im geheimen eine „Recherchestation“. Das republikanische nationale Komitee bekam Wind davon, versuchte ihn von innen zu torpedieren und wendete sich schließlich an das Weiße Haus.

Schließlich unterstellte man Dodd Antisemitismus, um ihn zu stoppen.

Zwischenkurzresümee:
Carnegie-Stiftung
Ford-Stiftung
Guggenheim-Stiftung
Rockefeller-Stiftung
Arbeiteten gemeinsam daran, über die USA Kontrolle zu erlangen.

Das Weiße Haus schickte jemanden zum Abgeordneten Haize (Minderheitschef der Demokraten in diesem republikanisch dominierten Untersuchungskomittee), der diesen dazu bringen sollte Dodd zu stoppen.
Aber Haize informierte Dodd einfach nur darüber.
Ähnliches tat Haize noch zweimal.
Reese und Haize wurden gegeneinander ausgespielt, misstrauten sich gegenseitig und die Hearings wurden eingestellt.



Auf welcher Grundlage wurde Dodd des Antisemitismus beschuldigt?
Ein Geheimdienstoffizier, den Dodd in seinen Stab aufnehmen musste, hatte bekanntermaßen ein Buch, das als antisemitisch galt. Also sagte die republikanische Nr. 2 im republikanischen nationalen Komitee, dass Dodd ihn feuern muss. Der tat das aber nicht.

Dieses Buch hieß „Waters flowing eastward“ „Wasser, die nach Osten fließen“
Es wurde darin der jüdische Einfluss in der Welt angeprangert.

Was war das Motiv der Leute, die diese Stiftungen ins Leben gerufen hatten?
Als Beispiel, Carnegie’s Motivation: Lt eigener Aussage wollte er gegen den schwindenden Einfluss Großbritanniens auf die Kolonien ankämpfen. Er wollte diese „Teile“ wieder zusammenfügen.

Wäre dazu der Kollektivismus nötig, von dem die Rede war?
Nein. Es war reine Subversion des eigentlichen Zwecks von Stiftungen. Dadurch haben Banker und Anwälte das Sagen.

Der amerikanische Grundgedanke wird im Bildungssystem inzwischen als unpraktisch gelehrt und dass die Zukunft ein kollektivistisches Konzept ist. Und es gibt da auch keinen Widerspruch.

Warum vertreten die Stiftungen kommunistisches Gedankengut?

Weil für sie der Kommunismus ermöglicht, ein Monopol zu errichten. Große Industrien werden in eine verwaltbare Einheit gebracht.
Diese Leute werden die Nutznießer sein.

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

  • »HerrAbisZ« ist männlich
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3

Samstag, 8. August 2009, 18:48

?Wir sollen die uns verliehene Macht benutzen, um das Leben in den Vereinigten Staaten so zu verändern, dass das Land bequem mit der Sowjetunion vereinigt werden kann.?

Der einfachste Weg etwas zusammen zu fügen ist ein Krieg. Es wird alles zerstört, man kann dann billig kaufen. Die Zerstörung schreitet auch anderweitig voran. Demokratie, Soizialstaat, Rechtsstaat, Familie, etc. alles wird zerstört. Es wird ein riesen Chaos geben.

DANKE Baumfällt für deine Mühe!

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