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Samstag, 29. August 2009, 21:28

Jüdisch und freiheitlich: Juden in der FPÖ

Zitat

David Lasar, Gemeinderat der Strache-Partei in Wien, steht „voll und ganz“ hinter Israel – und hinter Dieter Egger.

Exiljude sei kein Schimpfwort, rechtfertigte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache am Dienstag im ORF-Sommergespräch den Sager seines Vorarlberger Statthalters Dieter Egger. Es gebe, so Strache, in der FPÖ „viele Juden als Funktionäre, Mitarbeiter und auch Mandatare“, die das genauso sähen und sehr stolz auf ihren jüdischen Glauben seien.

Der prominenteste von ihnen ist David Lasar, FPÖ-Gemeinderat in Wien und Mitglied der Israelitischen Kultusgemeinde. Etliche seiner Verwandten sind im Holocaust umgekommen. Als Wiedergutmachung erhielt sein Großvater nach dem Krieg eine Trafik in der Leopoldstadt, die David Lasar später selbst viele Jahre führte.

Zwischen Strache und Netanjahu
Heute ist der 56-Jährige Vollzeitpolitiker. Sein Vater war schon Bezirksrat, allerdings für die ÖVP. Und Generalsekretär der Likud-Fraktion in der Kultusgemeinde. „Nun sind wir mit Bibi Netanjahu ja wieder in der israelischen Regierung“, schmunzelt Lasar, sichtlich stolz. Die rechte Regierungskoalition in Israel unterstützt der „rechte Bürgerliche“ Lasar „voll und ganz“, auch deren restriktive Haltung in der Palästinenserfrage. Allerdings: „Nicht jeder, der Israel kritisiert, ist automatisch gleich Antisemit.“
Doch wie kommt ein Jude ausgerechnet zur FPÖ? Einer Partei, die einst ehemaligen Nationalsozialisten eine politische Heimat bot. „Die bürgerliche Partei ÖVP hat den bürgerlichen Boden immer mehr verlassen, sie ist, wie die SPÖ, menschenfeindlich geworden, war bald nur noch Lobbyist für die Großindustrie“, meint der Floridsdorfer. Die FPÖ hingegen zeichne sich, gerade unter Heinz-Christian Strache, durch eine große Nähe zum Bürger aus. Ein entscheidender Grund, 1997 der FPÖ beizutreten, sei natürlich auch die Faszination Jörg Haiders gewesen. Zudem habe es in den vergangenen 20 Jahren eine völlig verfehlte Zuwanderungspolitik gegeben. Auch sein Vater habe sich damals der FPÖ zugewandt, erzählt Lasar.

„Sicher nicht antisemitisch“
An Dieter Eggers Ausspruch über den „Exiljuden aus Amerika“ könne er nichts Antisemitisches erkennen, sagt Lasar. „Ich hätte es so nicht gesagt. Es war auch deplatziert. Aber antisemitisch? Nein, das sicher nicht.“ Dennoch verstehe er nicht, dass gerade Egger solches von sich gegeben habe. „Denn wenn jemand ganz sicher kein Antisemit ist, dann Egger.“
Wobei: Eine Erklärung habe er dafür schon, meint Lasar. „In Wien ist der Direktorenposten für das Jüdische Museum ausgeschrieben. Es kann gut sein, dass Herr Loewy sich da eine bessere Startposition sichern wollte“, mutmaßt er. Schließlich habe Hanno Loewy den Konflikt ja auch angefangen, indem er Egger ungebührlich kritisiert und provoziert habe.
Als Straches Feigenblatt, als dessen Vorzeigejude, sieht sich David Lasar „natürlich nicht“, das sei „lächerlich“. Er sei in der FPÖ bisher stets zuvorkommend behandelt worden. Auffallend oft verwendet Lasar das Pronomen „wir“, wenn er von der FPÖ spricht.

IKG-Mitglieder angeworben
Auch Erklärungsbedarf seinen jüdischen Freunden gegenüber oder in Israel habe er „überhaupt nicht“. Kommenden Sonntag sei er etwa zu einer „großen Beschneidung“ in Wien eingeladen. Danach zu einer Promi-Hochzeit in Israel. Außerdem habe er bereits einige IKG-Mitglieder für die FPÖ angeworben.
„Wenn jemand für Wirbel sorgt, dann ist es ja immer Präsident Muzicant“, meint Lasar. „Darunter gibt es eigentlich keine Konflikte zwischen IKG und FPÖ.“ Dass Ariel Muzicant FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl mit NS-Propagandaminister Joseph Goebbels verglichen habe, sei unerhört gewesen. „Gerade Muzicant müsste doch wissen, was Goebbels getan hat.“
Sein größter Wunsch, sagt David Lasar, sei daher „eine Abrüstung der Worte“. Nicht nur, aber vor allem auch aufseiten der Gegner der Strache-FPÖ.
http://diepresse.com/home/politik/innenp…504507/index.do

Kann mir das wer erklären? Schon unter Hitler dienten 150.000 Juden und halfen mit, Deutschland und Österreich in den nicht endenden Wahnsinn zu treiben. Ich bin echt erstaunt, dass Juden sich der FPÖ zugehörig fühlen, wenn ich jedoch an das rechtsextreme Israel denke, dann auch wieder nicht. :suspect:

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2

Sonntag, 30. August 2009, 01:58

Wenn Juden gegen die FPÖ wettern, ist das ein Zeichen für ihre Weltherrschaftspläne und die "Antisemitismus-Keule".
Wenn Juden der FPÖ beitreten, ist das ein Zeichen dafür, dass Israel faschistisch ist.

Schon klar.

Wenn Juden sagen würden, die FPÖ wäre ihnen egal, wäre es sichrlich Beweis dafür, dass sie sowieso die Fäden hinter allen Parteien ziehen. :bruell:
„Many journalists have fallen for the conspiracy theory of government. I do assure you that they would produce more accurate work if they adhered to the cock-up theory.“
Sir Bernard Ingham

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3

Sonntag, 30. August 2009, 10:06

Wer versucht eine entdeckende Diskussion zu starten, und nicht für eine offizielle Darstellung ist, wird mittels Konfrontation niemals behaupteter "Argumente" sofort zugemüllt.
:oooch:

4

Sonntag, 30. August 2009, 10:27

Wenn Juden gegen die FPÖ wettern, ist das ein Zeichen für ihre Weltherrschaftspläne und die "Antisemitismus-Keule".
Wenn Juden der FPÖ beitreten, ist das ein Zeichen dafür, dass Israel faschistisch ist.

Schon klar.

Wenn Juden sagen würden, die FPÖ wäre ihnen egal, wäre es sichrlich Beweis dafür, dass sie sowieso die Fäden hinter allen Parteien ziehen. :bruell:


:thumbup: , super beitrag, aber keine chance, mit sowas kommst du hier nicht weit.

eine option hast du dazu noch vergessen. da wir ja alle wissen das die fpö eine sehr islamkritische politik betreibt,schleusen sich die "juuuuuuuddden" aktiv in die fpö ein um die moslems aus österreich zu vertreiben.

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5

Sonntag, 30. August 2009, 12:52

da wir ja alle wissen das die fpö eine sehr islamkritische politik betreibt,
Eine gewaltkritische Politik wäre brauchbar, aber auf Gewaltfreiheit hat dein Spatzenhirn keinen Zugriff, darum versteckst du dich hinter Floskeln, die du nicht durchschauen kannst.

6

Sonntag, 30. August 2009, 12:54

@ASY: Wenn ich dich da fehlinterpretiert hab, führ deine Ansichten doch einfach mal näher aus.
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Sir Bernard Ingham

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Sonntag, 30. August 2009, 13:06

führ deine Ansichten doch einfach mal näher aus.
Über 30.000 Beiträge allein hier, geben ein sehr transparentes Bild meiner Ansichten.

Zum Thema:
Es gibt Propaganda für alle Richtungen. Lange wurde/wird behauptet, dass sich die Rechtsnationalen mit den Moslems verbrüdern, um gemeinsam Antisemitismus zu betreiben. Jetzt sollen offensichtlich die Rechten gepusht werden, indem man sie verniedlicht und ihnen Judenfreundlichkeit als medialen Orden anhängt.

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