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Mittwoch, 28. Oktober 2009, 11:39

TV Gebühren bei den Privaten

Zitat

28.10.2009

Bezahlfernsehen
Sat.1 und ProSieben wollen TV-Gebühren erheben

Es ist ein Einschnitt im deutschen Fernsehen: Die Privatsender Sat.1, ProSieben und Kabel 1 planen, von den Zuschauern künftig eine Nutzungsgebühr zu verlangen. Laut "Handelsblatt" will der Konzern so unabhängiger vom Werbemarkt werden.


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Na wenn das mal kein Eigentor gibt.. Ein Katalysator für diejenigen, die ohnehin schon überlegen ihre Kiste abzuschaffen.

"Wahre Freiheit ist freie Wahrheit"


"Politik ist eben vor allem auch die Kunst, die Bevölkerung so schnell über den Tisch
zu ziehen, dass die Menschen denken, die dabei entstehende Reibungshitze sei Nestwärme"

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ASY

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2

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 13:54

Nun wissen wir auch, warum die Geräte alle auf DVB umgestellt wurden.

3

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 14:19

ich bin schon lange für ein modell, das eine geringe nutzungsgebühr für bestimmte sendungen bzw. filme vorsieht, dafür aber die werbung drastisch einschränkt wenn nicht ganz ausspart (hilfe, die wirtschaft wird zugrundegehen!!! :schock ). und zwar für alle sender, nicht nur die privaten. ein spielfilm könnte 50 cent kosten, eine täglich ausgestrahlte serie monatlich ca. vier euro. natürlich sind das nur hausnummernzahlen, die man genau auszurechnen hätte. zu entrichten wären die beträge über freischaltcodes oder pauschal bei anmeldung für bestimmte sendungen. oder man "kauft" sich ein kontingent und braucht es beliebig auf. nachrichten und sendungen im allgemeinen interesse wären natürlich kostenfrei.
dadurch würde das konsumverhalten der benutzer vernünftiger, was positive wirkungen auf den geist hätte. man würde einen film wieder "genießen" und nicht nebenbei konsumieren. strom würde drastisch eingespart, weil niemand mehr den fernseher einfach weiterlaufen lassen würde, wenn er mal eben aus dem haus geht. und auf längere sicht würde sich eher das im programm halten, was tatsächlich qualität besitzt.
dafür müssten die staatssender ihre zwangsgebühren einstellen, die sowieso durch nichts gerechtfertigt sind. wieso ein sender wie der orf derzeit überhaupt auf werbeeinnahmen angewiesen ist, bleibt für mich ein rätsel.
jedenfalls wäre dieses modell gerechter als eine pauschalgebühr, die nicht zwischen 10-stunden-junkie und bewusstem "fernseher" unterscheidet.

eure meinung dazu?
man muss aufpassen, dass schreibspeise nicht zu speischreibse wird

4

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 14:28

mir fällt Bertelsmann ein!

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5

Donnerstag, 29. Oktober 2009, 13:21

Na dafür ist dann ja mal wieder eine Abschaffung der GEZ Gebühren im Gespräch. Ja ja :)

Zitat von »saurau«

dadurch würde das konsumverhalten der benutzer vernünftiger, was positive wirkungen auf den geist hätte. man würde einen film wieder "genießen" und nicht nebenbei konsumieren. strom würde drastisch eingespart, weil niemand mehr den fernseher einfach weiterlaufen lassen würde, wenn er mal eben aus dem haus geht. und auf längere sicht würde sich eher das im programm halten, was tatsächlich qualität besitzt.

Generell hätte ich nichts gegen Pay-TV. Auch mit einer Gebühr hätte ich kein Problem, allerdings dann das Model Pay-per-View. Was aber utopisch ist, ist daß sich dadurch ein Konsumverhalten bessert. Es könnte sich lediglich auf anderes Medium verlagern. Unterhaltungselektronik gibt es genug. Und DVD Player gibt's auch noch. Nicht zu vergessen das Internet. Hier kann man sich den ganzen Kram, der auf den Privaten läuft auch ansehen. Direkt auf deren Websites. Und auch, daß das Programm qualitativ hochwertiger werden würde, kann ich mir nicht vorstellen.

Zudem finde ich ein Mensch sollte ein gewisses Maß an Selbstverantwortung besitzen. Wenn man ihn vom Fernseher prügeln muß hat das wenig Sinn.

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6

Donnerstag, 10. Dezember 2009, 15:11

So kriegt man uns fernsehloses Pack doch noch am Ar...! :-P

Zitat

FDP will Medienabgabe

Thursday, 10. December 2009

Kommt die Medien-Steuer? Die Diskussion über staatsfinanzierte Medien wird absurder. Die FDP ist zwar gegen eine "Internet-GEZ", fordert aber als Ausgleich eine generelle "Medienabgabe". Bei dieser Abgabe müsste jeder Erwachsene, der ein festes Einkommen besitzt, generell für Medien zahlen.

Die FDP hat sich entschieden gegen eine Erhöhung der GEZ-Gebühr für Internet-Computer und Smart-Phones ausgesprochen und fordert dagegen eine generelle Medienabgabe.

Der medienpolitische Sprecher der Fraktion, Burkhardt Müller-Sönsken, sagte der BILD-Zeitung (Donnerstagausgabe): „Mit uns wird es keine Internet-GEZ geben. Das wäre schädlich für Deutschland als Internetstandort. Es muss jetzt eine Medienabgabe geprüft werden.“

Bei dieser Abgabe müsste jeder Erwachsene, der ein festes Einkommen besitzt, generell für Medien zahlen. „Wir werden die Details der Medienabgabe nun mit der Union besprechen. Fest steht: Die Medienabgabe wäre weitaus günstiger als die jetzige GEZ.“

Die Ministerpräsidenten der Länder prüfen derzeit, auch Menschen ohne Fernseher zu GEZ-Vollzahlern zu machen, wenn sie ein internetfähigesHandy oder einen Computer besitzen.


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