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Maria

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Freitag, 1. Juli 2005, 12:28

Grazer Stadtchef: Eklat um Türkei-Sager

"Graz hat eine lange Geschichte des Abwehrkampfs gegen die Türken", so der Grazer Bürgermeister im ORF-Interview. Rücktrittsforderungen von SPÖ und Grünen.


Die Aussagen des Grazer Bürgermeisters Siegfried Nagl (V), der sich gegen einen EU-Beitritt der Türkei ausgesprochen und Graz als "letztes Bollwerk eines westlichen Europas gegenüber der Türkei" bezeichnet hatte, könnten Konsequenzen haben: Die Grünen forderten Nagl am Freitag zum Rücktritt auf, seitens der SPÖ hieß es, ein Misstrauensantrag sei "ernsthaft überlegenswert".

Hetzerisch. "Nagl erklärt die Stadt Graz zur Hochburg des reaktionären Geschichtsbewusstseins," kritisierte die Grüne Klubchefin Sigi Binder. Mit seinen Aussagen greife er nicht nur auf "primitivste Vorurteile" zurück, sondern bemühe gleichzeitig "auf eine hetzerische Art und Weise Ressentiments". Die Grünen fordern Nagl als Bürgermeister der Menschenrechtsstadt Graz auf, sich bei der türkischen Bevölkerung zu entschuldigen - Ähnliches hatte die SPÖ schon am Donnerstag gefordert - und zurückzutreten.

Misstrauen. Noch im Laufe des Freitags wolle man sondieren, ob ein Sonder-Gemeinderat einberufen werden soll und ein Misstrauensantrag gestellt wird, so Binder. Die Unterstützung dieses Misstrauensantrags liege "im Bereich des Möglichen", meinte SPÖ-Klubchef Karl-Heinz Herper. Eine weitere Variante wäre laut Herper, dem Bürgermeister die Agenden für den Ausländerbeirat und das Integrationsreferat zu entziehen.

>> Reaktionen: FPÖ bietet Nagl Asyl an

Nagl hatte sich am Donnerstag in einem Interview mit dem ORF Steiermark gegen einen möglichen EU-Beitritt der Türkei ausgesprochen. Ein Beitritt der Türkei wäre das Ende der Europäischen Union, so Nagl. "Graz hat eine lange Geschichte des Abwehrkampfs gegen die Türken. So was sitzt tief im Bewusstsein der Bevölkerung. Wir führen diesen Abwehrkampf heute nur mit anderen Mitteln, das ist die Diplomatie," so Nagl laut ORF.

"Urangst". Zum Thema Türkei und EU müsse sich endlich einmal ein Bürgermeister zu Wort melden, denn die Herrschaften in Brüssel hätten das Ohr nicht nah genug an der Bevölkerung, so das gewählte Oberhaupt von Graz. In der Türkei würden Menschen gefoltert, so Nagl. Die Wirtschaftskraft der Türkei entspreche nur 22 Prozent des europäischen Durchschnitts. Außerdem gebe es eine Urangst in der heimischen Bevölkerung, die in der Geschichte begründet sei.

Nachbarn ja, Wohnzimmer nein. Zu einem eventuellen Beitritt und Verhandlungen meinte Nagl laut ORF: "Meine klare Haltung dazu: erstens die Stadt Graz ist Menschenrechtsstadt, wir sollten einmal deutlich sagen, dass wir niemanden heiraten wollen, daher ein ganz klares Nein zu Beitrittsverhandlungen und zum Beitritt. Man sollte einfach sagen, heiraten wollen wir euch nicht, wir wollen gute Nachbarn sein, aber keinesfalls, dass ihr in unserem Wohnzimmer sitzt".

"Abwehrkampf". Der Abwehrkampf solle fortgesetzt werden, sagte der Bürgermeister in dem Gespräch: "Es ist heute, wenn ich so sagen darf, ein Abwehrkampf der anderen Form, trotzdem muss sich die Politik artikulieren. Ich kann nur das wiedergeben, was mir die Menschen sagen, die Türkei gehört aus ihrer Sicht nicht zu Europa und dem schließe ich mich an." Er sei überzeugt, dass eine Aufnahme der Türkei sogar das Aus für die EU bedeuten würde: "Wenn das der Fall wäre, dass die EU die Türkei aufnimmt, kriegen sie von mir den Garantieschein, dass es dieses Europa nicht mehr gibt". Es werde noch Jahrzehnte dauern, bis die Türkei reif für Europa sei, so Nagl.
Ein wacher Geist weiß das in der Rache nichts als Zerstörung liegt.

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2

Freitag, 1. Juli 2005, 13:19

las ich gerade in der Kleinen!

3

Freitag, 1. Juli 2005, 13:26

Da wagt mal einer was zu sagen und schon kommen die Linken und Grünen und fordern dessen Rücktritt.

Die Türkei gehört nicht in die EU.
Wir sind nicht verantwortlich für das, was uns widerfährt, sondern dafür, wie wir damit umgehen.
Vergebung ist, alle Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit aufzugeben!

:)


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4

Freitag, 1. Juli 2005, 13:52

Zitat von »"teuflischegabi"«

las ich gerade in der Kleinen!

und dein senf dazu :frag:: :frag::
Ein wacher Geist weiß das in der Rache nichts als Zerstörung liegt.

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5

Freitag, 1. Juli 2005, 16:39

endlich ein politiker in gehobener position mit rückgrad.die grazer und alle steirer können stolz auf diesen mann sein.danke.
was die anderen angeht die gegen diesen hetzen,hauts euch über die Häuser.baba

6

Freitag, 1. Juli 2005, 16:40

Zitat von »"viertel"«

endlich ein politiker in gehobener position mit rückgrad.die grazer und alle steirer können stolz auf diesen mann sein.danke.
was die anderen angeht die gegen diesen hetzen,hauts euch über die Häuser.baba


Leider werden diese aber nicht abhauen, sonder werden jetzt erst recht aktiv werden und alles verhamlosen. Nur gut das die Steirer anders sind als manche andere.
Wir sind nicht verantwortlich für das, was uns widerfährt, sondern dafür, wie wir damit umgehen.
Vergebung ist, alle Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit aufzugeben!

:)


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7

Freitag, 1. Juli 2005, 16:43

es könnte jetzt aber vieleicht ein umdenken bei anderen einsetzen.eines das gut für österreich ist.so wie es jetzt ist,kann man es vergessen.

8

Freitag, 1. Juli 2005, 16:46

Zitat von »"viertel"«

es könnte jetzt aber vieleicht ein umdenken bei anderen einsetzen.eines das gut für österreich ist.so wie es jetzt ist,kann man es vergessen.


Das wäre wünschenwert, das endlich ein Umdenken stattfinden sollte. Nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa.
Wir sind nicht verantwortlich für das, was uns widerfährt, sondern dafür, wie wir damit umgehen.
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9

Freitag, 1. Juli 2005, 18:12

ist aber das erste gscheite was von unserem bürgermeisterlehrling kommen ist.und statt das sich die roten der meinung anhängen schreins schon wieder diese seppn
schad nur das der nagl schwarz ist.
Ein wacher Geist weiß das in der Rache nichts als Zerstörung liegt.

10

Montag, 4. Juli 2005, 09:34

Zitat von »"Maria"«

ist aber das erste gscheite was von unserem bürgermeisterlehrling kommen ist.und statt das sich die roten der meinung anhängen schreins schon wieder diese seppn
schad nur das der nagl schwarz ist.



Die werden sich doch nie solchen Meinungen anschliessen wollen. Mich würde es wundern, wenn die mal zugeben müssten, dass wir ein Problem haben mit Ausländern die das Gastrecht missbrauchen.
Wir sind nicht verantwortlich für das, was uns widerfährt, sondern dafür, wie wir damit umgehen.
Vergebung ist, alle Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit aufzugeben!

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