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ASY

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Freitag, 5. Februar 2010, 14:42

Frage an die OeNB: Das Wörgler Wirtschaftswunder und der Anschluss Österreichs an Deutschland 1938

Eine neue Frage an das Direktorium der Österreichischen Nationalbank - ich hoffe auf rege Unterstützung.

Zitat

Das Wörgler Wirtschaftswunder und der Anschluss Österreichs an Deutschland 1938

Sehr geehrtes Direktorium,

am 8. Juli 1932 beschloss der Gemeinderat von Wörgl einstimmig die Einführung einer umlaufgesicherten Komplementärwährung, dem Wörgler Schilling, um aus den Fängen des Schillings - welcher, wie heute der Euro oder sonstige Zentralbankwährungen, die Hortung und die schwere Sucht nach Geld belohnt - zu entkommen. Das Experiment gelang und erwirkte auf der ganzen Welt große Aufmerksamkeit, zumal die Wörgler Wirtschaft zu blühen begann, während das übrige Österreich/Europa weiterhin in die Armut, Arbeitslosigkeit und den Hunger gestürzt wurde.

Die OeNB erhob vor Gericht gegen das Wörgler Freigeld erfolgreich Einspruch, weil nur ihr das Schöpfen von Geld ohne Gegenwert zustand. Unter Androhung eines Armeeeinsatzes wurde im September 1933 das Wörgler Wirtschaftswunder abgebrochen. Es half nichts, dass das Freigeld die Arbeitslosigkeit von 21 auf 15% senkte und den friedlichen Wohlstand spüren ließ.

Am 10. März 1938 entschieden sich 99,73% der Österreicher bei einer Volksabstimmung für den Anschluss Österreichs an Deutschland.

Meiner Meinung hätte dieser für Österreich verheerende Anschluss nie mit so einer "Freiwilligkeit" stattgefunden, wenn die Menschen nicht durch Armut, Arbeitslosigkeit und Hunger kriegs- und faschismuslustig gemacht worden wären. Es ist sehr gut vorstellbar, dass unser damals ohnehin schon gepeinigtes Land, neutral wie die Schweiz, den Kelch des 2. Weltkrieges an sich vorüber reisen hätte lassen können, wenn sich die Österreichische Nationalbank entschlossen hätte, das Wörgler Freigeld auf ganz Österreich anzuwenden. Satte Menschen wollen weder Faschismus noch Krieg.
  • Welches Kalkül verfolgte die OeNB damals, zumal sie ein erfolgreiches Geldexperiment mit militärischer Gewaltandrohung abstellen ließ?
  • Wie steht die OeNB heute zu dieser geschichtlich gesicherten Tatsache?
  • Die jetzige Wirtschaftslage zeigt Analogien zur damaligen – warum motiviert die OeNB an den richtigen Stellen (bspw. BIZ, EZB) nicht ein Geldsystem nach Silvio Gesell, welches den Geldumlauf belohnt und die Hortung bestraft?
Ich freue mich auf Ihre Antwort zu meinen, zugegeben, brisanten Fragen und verbleibe;

Mit freundlichen Grüßen

Christian Gerstl

Quellenangaben:
http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%B6rgl
http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Unterguggenberger
http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterr…onalsozialismus

Bild und Text eines Wörgler Schillings:
Das Wörgler Wirtschaftswunder

Radiohörspiel über das Wörgler Geldexperiment:
http://zeitwort.at/files/das_geldwunder_von_woergl64.zip
Hier geht es direkt zur Abstimmung: http://www.direktzu.at/oenb/messages/24856

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2

Freitag, 5. Februar 2010, 18:15

Eine brisante Frage an ein "Unternehmen", dass sich, wie du richtig bemerkst auch mit der Vergangenheit und den damit vollbrachten Taten auseinander setzten muss. Deshalb ist deine Anfrage an die Nationalbank eine Notwenigkeit in dieser Zeit - so vermutlich viele Österreicher schon vom Wörgler Wunder gehört oder gelesen haben, jedoch kaum jemand Kenntnis darüber besitzt, dass diese Wirtschaftsbelebung des Wörgler Bürgermeisters Unterguggenberger mittels militärischer Androhung begraben werden musste.


Die OeNB erhob vor Gericht gegen das Wörgler Freigeld erfolgreich Einspruch, weil nur ihr das Schöpfen von Geld ohne Gegenwert zustand. Unter Androhung eines Armeeeinsatzes wurde im September 1933 das Wörgler Wirtschaftswunder abgebrochen. Es half nichts, dass das Freigeld die Arbeitslosigkeit von 21 auf 15% senkte und den friedlichen Wohlstand spüren ließ.


Kann man in so einem Fall die Armee, ihre Soldaten und Befehlshaber von einem militärischen Schlag gegen Menschen freisprechen (so er ja nicht statt gefunden hat)?
Das Vorgehen gegen die Menschen in Wörgl wurde nur dadurch verhindert, weil die "Drohung" derartig schrecklich war, und somit die Wörgler freiwillig auf ihr "Recht" zu Gunsten von recht gesprochenen Unrecht verzichtet haben.

Ich erkenne in diesem Fall, dass sich in unserem Land Recht von der Justiz mittels Macht und Druck erkaufen lässt - wie verwerflich ist dies doch, wenn Recht nicht mehr ist, als die bloße Demonstration von Macht.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

3

Freitag, 5. Februar 2010, 19:37

RE: Frage an die OeNB: Das Wörgler Wirtschaftswunder und der Anschluss Österreichs an Deutschland 1938

Eine neue Frage an das Direktorium der Österreichischen Nationalbank - ich hoffe auf rege Unterstützung.

Zitat


sehr schön!

danke für deinen hinweis in meinem blog

ich unterstütze das wieder nach bestem wissen und gewissen

lg gerold

http://neunzehnhundert84.blogspot.com/20…e-die-oenb.html

ASY

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4

Mittwoch, 10. Februar 2010, 11:07

Interessant an den Abstimmung ist, dass bisher 8 Leute gegen meinen Beitrag gestimmt haben. Für mich völlig unverständlich wie man dazu kommen kann. Wie kann man gegen eine Frage sein?

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HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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Mittwoch, 10. Februar 2010, 11:52

In dem man sich vertippt.

Hast du eigentlich die Nutzungsbedingungen gelesen ASY?

Zitat


13.4. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

:kopfkratz:

ASY

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Mittwoch, 10. Februar 2010, 11:53

Das ist nur, weil die Agentur eine deutsche ist.

7

Mittwoch, 10. Februar 2010, 14:28

gegen meinen Beitrag gestimmt haben.


Möglich, das ein paar Schlaumeier das Wörgler Geldsystem nicht als funktionierend betrachten
oder es nicht verstanden haben,
oder die 8 Stimmen sind die Belegschaft der ÖeNB

ASY

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8

Mittwoch, 10. Februar 2010, 15:00

oder die 8 Stimmen sind die Belegschaft der ÖeNB
Das glaube ich nicht, denn die OeNB hätte effizientere Möglichkeiten den Sachverhalt zu unterdrücken.

Hoffen wir das Beste und auf eine leicht verständliche Antwort, die nicht mit Ausreden gespickt ist. In den meisten Diskussionen mit Zinsgeld-Verfechter kommen immer Argumente, die die Folgen des Zinses(zins) und deren Verschleierungen erklären.

Bei dieser Gelegenheit erörtere ich schnell, wie ich überhaupt auf diese Plattform gekommen bin.

Schon seit Jahren quäle ich alle finanzkundigen Menschen mit Fragen über den Zins, doch da kommt nix raus. Meist wird vorgegeben, meine Frage nicht verstanden zu haben - oder dass meine Frage gar nicht zu verstehen ist.

Meine letzte Gespräche führte ich mit der SPÖ, der Finanzmarktaufsicht, dem OÖischen Landesrechnungshof, jedem begegneten Bankangestellten; das mit dem Mindestreservesatz ließ ich mir von der OeNB fernmündlich erklären. Geldschöpfung: Telefonat mit der Österreichischen Nationalbank

Unlängst stöberte ich, wegen offener Fragen, wieder auf der Seite der OeNB http://www.oenb.at/de/willkommen_bei_der_oenb.jsp , wo ich den Link zu http://www.direktzu.at/oenb fand. Sofort ergriff ich die Gelegenheit und heute warten wir auf die Antwort. :up

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9

Mittwoch, 10. Februar 2010, 15:37

Eine FW Mail, die ich erhalten habe.

Wird dir wohl nicht besser gehen, wie in diesem Video



Subject: WG: 13-Petition zur Veränderung des Bankenwesens - Künftige Geldschöpfung wieder durch den Staat .....bitte mitzeichnen und weiterleiten!




Liebe Freunde,



Ausnahmsweise versende ich diese Mail mit der Bitte um rasche Weiterleitung und Mitzeichnung dieser Petition an den Deutschen Bundestag. Ich halte sie für die wichtigste der letzten Jahre (wichtiger noch als die Petition zum bedingungslosen Grundeinkommen).
Diese Petition geht deshalb in die richtige Richtung, weil sie zunaechst einmal auf die sehr einfache und wirkungsvolle Beseitigung der schlimmsten Auswuechse des derzeitigen weltweiten Finanzsystems zielt.


https://epetitionen.bundestag.de/index.p…s;petition=8867
... bitte mitzeichnen und weiterleiten!


Die Zeichnung begann am 27.1.2010. Die Zeichnungsfrist endet am 11.3.2010.

Wortlaut:


Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass das Finanzsystem so zu verändern ist, dass nicht mehr die Banken das Geld durch Kredite schöpfen, bei einer Kapitaldeckung von gerade einmal 8%, sondern der Staat das Geld selbst schöpft und in angemessenem Umfang im öffentlichen Interesse in Umlauf bringt, bzw. ausgibt.

Begründung
Die meisten Menschen wissen nicht wo Geld her kommt. In unserem Wirtschaftssystem schöpfen die Banken das Geld durch Kredite, die durch nichts gedeckt sind. Banken müssen lediglich 8% Kapitaldeckung vorweisen um 100% Kredite vergeben zu können, also Geld zu verleihen, welches sie nicht besitzen und Zinsen darauf zu verlangen. Der größte Kreditnehmer: Der Staat... WIR. WIR haben die Banken in diese Position gebracht, WIR stehen durch das Vertrauen in unsere Wirtschaftsleistung als Garant hinter dem Kredit des Staatshaushalts und damit als Garant hinter unserer Währung, da die Zentralbank Bundesanleihen zur Verpfändung akzeptiert und Bargeld dafür ausgibt. WIR könnten dieses Geld also auch selbst schöpfen und müssten dann an niemanden Zinsen zahlen. Der Haushalt wäre ausgeglichen und die Staatsverschuldung wäre lediglich ein Protokoll über die Menge Geld, die in Umlauf gebracht wurde! Auch eine Finanzkrise wie die gerade laufende konnte sich in diesem Umfang nur ereignen, da das gesamte Wirtschaftssystem auf Krediten, auf Schulden aufgebaut ist. Da Banken für vergebene Kredite Zinsen verlangen, also mehr Geld zurück fordern als sie ursprünglich ins System gegeben haben, wächst das gesamt Schuldenaufkommen stärker an, als das durch Kredite zur Verfügung stehende Geld. Es müssen also immer höhere Kredite vergeben werden, um immer höhere Kreditforderungen bedienen zu können. Die Schulden wachsen also exponentiell und werden uns immer wieder in noch schlimmere Finanzkrisen führen als der gerade laufenden. Der einzige Ausweg ist die Abkehr von unserem auf Kredit bzw. auf Schulden finanzierten Wirtschaftssystem, hin zu einem System in dem demokratisch geschaffenes Geld vom Staat - von UNS allen - zum Wohle aller eingesetzt wird, schuldenfrei ist und frei ist von Zinszahlungen. Die Kapitaldeckung der Banken muss auf 100% hochgefahren werden, so dass die Banken nur noch Geld verleihen können, welches sie tatsächlich besitzen, so dass sie an der Geldschöpfung nicht mehr beteiligt sind.



Zur Erinnerung, wie unser Geld - WirtschaftsSystem funktioniert und was uns in die Krise geführt hat:

http://nuoviso.tv/vortraege/der-weg-in-d…inanzkrise.html

http://www.youtube.com/user/ZukunftJETZTtv#p/u/3/C0XbLORvrqQ




...Und zum Vergleich, was der Gesetzgeber und die Banken in diesem Bezug dazu gelernt haben:

http://www.youtube.com/user/ZukunftJETZT…/15/pgusSFHvKYk

http://www.youtube.com/user/ZukunftJETZT…f/2/eSyWS0t28l4

ASY

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10

Donnerstag, 11. Februar 2010, 10:43

Nun muss ich eine Konversation veröffentlichen, die mich etwas erstaunte.

Ich schrieb:

Zitat

Hallo xxxx xxxxxxxx xxxxxxxxxxxx,

ich bin eine großer Verfechter des Freigeldes und möchte Sie auf meine
Frage an die OeNB hinweisen.

http://www.direktzu.at/oenb/messages/24856

Vielleicht wollen Sie diese auf Ihrer Homepage oder einem Newsletter
veröffentlichen, damit mehr Aufmerksamkeit entsteht.

Meine letzte Frage ist schon an das Direktorium weitergeleitet worden.

http://www.direktzu.at/oenb/messages/24828

Mit freundlichen Grüßen

Christian Gerstl
Darauf die Antwort, welche ich gestern abends erhalten habe:

Zitat

Betreff: verwirrende web-Auskünfte
Sehr geehrter Herr Gerstl!
Sie haben dem xxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxx einen Hinweis auf ihre Fragen an das Direktorium der Nationalbank gesendet, den ich am 8. Februar online gestellt und heute aus dem öffentlichen Bereich wieder entfernt habe. Beim Durchchecken des Internets nach ihrem Namen kamen mir derart kuriose Beiträge unter, dass ich mich jetzt direkt an Sie wende: Gehören Sie einer politischen Gruppierung an? Was soll die Werbung für diese Soziologierungszonen (? klingt reichlich nach ns-ideologie...)
Ich finde es schade, wenn ein seriöses Thema wie das Wörgler Freigeld durch Assoziationen mit fragwürdigen Inhalten in ein ideologisches Eck gestellt würde. Sie deklarieren sich als Fan des Wörgler Freigeldes. Da Sie damit an die Öffentlichkeit treten, ersuche ich Sie um eine Stellungnahme, weshalb Sie ein Fan des Wörgler Freigeldes sind.
Mit dem Ersuchen um weitere Informationen zu Ihrer politischen und weltanschaulichen Einstellung verbleibt
xxxxxxxx xxxxxxxxxxxx
Heute meine Antwort:

Zitat

Werte xxxx xxxxxxxxxxxx,

ich danke Ihnen für Ihre Antwort.

Allerdings müsste Ihnen bekannt sein, dass gerade die, von der Weltfinanz massiv gesponserten Nationalsozialisten, Unterguggenbergers oft verwandten Terminus "Zinsknechtschaft" perfide instrumentalisierten, was heute gewisse Giftspritzer verwenden, jede Kritik am Zins ins NaZi-Eck zu schleudern. Auch Sie drücken mein unmissverständliches Engagement für sozialen Frieden in das faschistische Eck, was mir sonst von Freunden des Freigeldes und Freilandes nie widerfährt.

Der Text zur SoZo (Sozialisierungszone) schließt faschistische Tendenzen (Hinrichtung, Umerziehung, Ausweisung) total aus, und erklärt, dass sich Ausbeuter in einer zur Verfügung gestellten Zone besser selbst ausbeuten sollen, und zwar so lange, bis der letzte Ausbeuter die Lust an der Ausbeutung anderer und sich selbst verliert, weil er hoffentlich kapiert, dass das Gemeinwohl dem Eigenwohl vorzuziehen ist. Für mich ist völlig unverständlich was Sie daran missverstehen wollten. Die Sozialisierungszone wäre quasi der kapitalistische Swingerclub, damit am Gemeinwohl interessierte Menschen nicht mehr belästigt werden. Ich nehme sogar an, dass sich Raffkapitalisten um Plätze in der Sozialisierungszone reißen werden, weil sie nur dort Gleichgesinnte für den finanziellen Aderlass finden und somit unter sich sind und bleiben; so sie das wollen.

Der Kapitalismus zwingt das Leben der Menschen in eine "Olympiade" und einen Überlebenskampf, was nicht NOTwendig wäre. Der Kommunismus ist hingegen lediglich die, dem Kapitalismus dienende schreckliche Antithese, um den Menschen den Kapitalismus als einzige Möglichkeit erträglich erscheinen zu lassen. Das verhält sich wie ein "Entweder-oder" und suggeriert uns eine freie Wahl, die gar nicht existiert. Gerne verwende ich dazu das Beispiel mit dem Arzt, der um Gesundheit gebeten wird, worauf der Arzt antwortet: "Ich kann ihnen nur Krankheiten anbieten, doch Gesundheit führe ich nicht in meinem (Partei)Programm!"

Meine Erörterung dürfte Ihnen nun meine politische Richtung verdeutlichen. Ich bin weder "Links" noch "Rechts", unterstütze keine Partei und diene keiner Organisation, zumal dieses Prinzip - alles trennende, von Egoismen unterwanderte Gruppen - einem Show-Catchen gleicht, das auf der Bühne "ganz wild" gegeneinander kämpft, doch latent das innigste Zweck-Kollegium mit den gleichen Zielen ist ... nämlich ... die Menschen in einem ständigen Hin-und-her vom Nachdenken abzulenken und in einer ohnehin nicht erfüllbaren Hoffnung zu wiegen.

Ich will meine Anschauung als basisdemokratisch gewusst wissen.

Zum Abschluss meines unerwartet länger gewordenen Statements interessiert mich auch Ihre Gesinnung, zumal Sie sich bei der Suche nach meinem Charakter derartig auf zu findende Unregelmäßigkeiten konzentrierten und kein Auge und Wort für das eindeutig Positive bemühten.

Ich bevorzuge den öffentlichen Disput und werde diese, unsere Konversation, freilich Sie anonymisierend, im Zeitwort-Forum veröffentlichen. Ich habe nix zu verstecken und es steht Ihnen frei sich dort zu äußern - ich lade Sie sogar herzlich ein an einer guten Besserung mitzuarbeiten.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Gerstl

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