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14.02.2010, 13:12

Abtreibung .... "das Selbstbestimmungsrecht" der Frauen

Preßlmayer fordert weniger Tötungen, du euphemisierst die Abtreibung mit dem "Selbstbestimmungsrecht" der Frau > ich kann nicht mal eine ähnliche Augenhöhe erkennen. Die abtreibende Frau bestimmt nicht über sich, sondern sie definiert ihr Kind als unwertes Leben.

Ein Selbstbestimmungsrecht ist für mich der Anspruch darauf über sich und sein Leben frei zu entscheiden. Das sich dieses Recht der Frau in unserer westlichen Gesellschaft hauptsächlich dort verwirklicht, wo es um die Tötung von ungeborenem Leben geht, kann ich keinesfalls als eine Errungenschaft unserer zivilisierten Gesellschaft bezeichnen.

Selbstbestimmung ist der Ausdruck über sich und das noch kommende Leben (Zeit) zu entscheiden. Deshalb leben wir in einer Zeit, in der wir aufgeklärt jederzeit die Möglichkeit haben uns vor einer Schwangerschaft zu schützen, so wir keine erwünschen. Selbstbestimmung hat jedoch für mich absolut nichts damit zu tun, dass ich mich heute dafür entscheide NIX zu denken oder zu tun, und morgen oder übermorgen mit der letzten "selbstbestimmten" Entscheidung keine Freud mehr hab, und jetzt einfach anders bestimmen möchte.
Ich verurteile keineswegs eine Frau, die sich für eine Abtreibung entscheidet, jedoch sollte eine Überlegung, ob man ein Kind möchte oder nicht einfach schon früher gefällt werden, und nicht erst zu dem Zeitpunkt, wo man Leben töten muss, um den gewünschten Zustand herbei zuführen. Es ist und bleibt die Tötung eines ungeborenen - und in Österreich ist das wohl bemerkt bis zum Zeitpunkt der Geburt so. Voraussichtlich behinderte ungeborene Babys dürfen laut Gesetz bis zum letzten Tag vor der Geburt abgetrieben, sprich getötet werden.

Frauen müssen ihre Selbstbestimmung dort beginnen und vollziehen, wo sie einen Sinn ergibt, und keinen Schaden anrichtet. Und das wäre genau genommen bereits die Benutzung eines Verhütungsmittels, und nicht erst danach. Denn sie entscheidet dann nicht mehr für sich alleine, sondern auch für ihr noch nicht geborenes Kind.


Die "Pille danach" sei keine Bagatelle, sondern ein Hormonpräparat mit erheblicher Dosierung, das unter ärztliche Aufsicht gehöre,
Die "Pille danach" verhindert lediglich den Eisprung - das würde ich nicht so eng sehen. Aber die ärztliche Aufsicht halte ich für wertlos, Ärzte schauen durchwegs auf ihr Einkommen und sind somit nicht unabhängig.

Die Pille danach kenne ich schon länger, und zwar aus der Tiermedizin, wo Hündinnen, die während der Läufigkeit eventuell intimen Kontakt zu einem Rüden hatten vorsorglich mittels einer Pille vor einer Schwangerschaft geschützt werden. Doch hier kann man davon ausgehen, dass eine läufige Hündin kaum darüber frei entscheiden kann, ob ein Wurf von Welpen gerade angebracht ist. Maximal könnte man hier Vorwürfe an den Hundebesitzer richten, der einfach besser hätte auf seine Hündin achten müssen, weil er ja ihr dringendes Bedürfnis der Deckung in dieser Zeit kennen muss.

Diese Pille danach für Jugendliche salonfähig zu machen (hat nicht Kodolsky diese kostenlos in den Schulen verteilt) halte ich für den absolut falschen Weg, um jungen Mädchen das Selbstbestimmungsrecht ihrer Fraulichkeit lernen zu lassen. Sie erhält viel mehr einen einfachsten Weg aufgezeigt, um mit ihren Entscheidungen so wenig wie nur möglich leben zu müssen. Sie wird gar nicht mehr in die Verlegenheit gebracht darüber zu entscheiden, ob sie bewusst ungeborenes Leben töten möchte, oder nicht. Sie schluckt einfach vorsorglich die Pille danach, und schon hat ihr Fehler keinerlei Konsequenzen. Die Pille danach wird sich zu einer neuen Art der Schwangerschaftsverhütung entwickeln - warum gleich denken, wenns a bisserl später auch noch reicht. Ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, was passieren kann, wenn ich keine Sorgsamkeit in eine Schwangerschaftsverhütung lege ist der einzige Weg, um eine Frau überhaupt "selbst-bestimmt" über ihr Leben entscheiden lassen zu können. Und wenn sie dieses Bewusstsein nicht erlernt hat, dann kann niemand von Selbstbestimmungsrecht sprechen (erlaubte Abtreibung), weil sie dieses ja niemals erlernt hat.

Man kann nicht ein Pferd vom falschen Ende her satteln und darauf hoffen, dass irgendwann die Generationen dies für normal erachten.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Die Kratzbürste« (14.02.2010, 17:49) aus folgendem Grund: Zitierungsfehler


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14.02.2010, 16:37

Ehrlich gesagt, weiß ich nicht was du damit sagen willst.

Wie sollte man es denn richtig machen dMn?

3

14.02.2010, 17:59

Der Frau nicht nur ein "Selbstbestimmungsrecht" von Rechts wegen zu zusichern, sonder sie dafür auch mündig und ihr die damit verbundene Verantwortung bewusst zu machen.
Man kann nur dann ein Recht zur Gänze für sich in Anspruch nehmen, wenn man dieses auch verstanden hat (ein Mensch, der nicht in der Lage ist ein Gesetz zu verstehen ist vor Gericht aus diesem Grund auch anders zu behandeln - zB Unmündig).

Und mMn wird in unserer Gesellschaft keinerlei Bemühung in die tatsächliche Selbstbestimmung einer Frau investiert, ihr wird nur dort oder da ein Weg ermöglicht, der ihr das Gefühl vermitteln soll, dass es so ist. Hier wird vermittelt, dass es eine kleine Sache wäre, wenn man ungeborenes Leben tötet, oder, um gar nicht erst darüber nachzudenken, man einfach gleich mal prophylaktisch eine Pille schluckt, damit einem die vielleicht kommende Entscheidungsfindung abgenommen wird.

Wie überall in unseren Lebensbereichen .... lasst mündige und denkende Menschen heranwachsen .... doch dazu bedarf es Wissen, und nicht ein verantwortungsloses Gesetz, dass es Frauen erlaubt Leben zu nehmen. Warum hat man es dann überhaupt erst entstehen lassen, wenn es doch da schon viele Möglichkeiten gegeben hätte. Wenn der Mensch leichtens Töten darf, wie soll er dann erkennen, dass der Erhalt und Schutz von Leben vorrangig ist und nicht dessen Ende.
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14.02.2010, 19:12

Mein Ziel war es immer und ist es noch, meine Kinder zu selbständig denkenden, liebenden Menschen zu erziehen bzw. es vor zu leben. Leider muss ich immer wieder wettern, und das macht mir keinen Spass, ja es belastet mich sogar. Ich würde alle am liebsten umarmen - doch dann hätte ich wieder viele Messer in meinem Herzen stecken. (sinnbildlich bitte zu verstehen).
sonder sie dafür auch mündig und ihr die damit verbundene Verantwortung bewusst zu machen.
Gut! Schauen wir uns an, was suggeriert wird

Gen macht Frauen zu Zicken

Wie bitte? Das ist doch eine geistige Haltung, die man einnimmt! Oder?

Na gut: Von wem kommt das denn aktuell?



Aha! Rockefeller. Soviel ich weiß wurde dies alles ins Leben gerufen, um die Familien zu zerstören. Und sie haben einen riesen Erfolg!

Und sogar gleich schön zum Ausschneiden - Damit die Frau (Zicken gibt es mMn aber auch bei Männern) nicht schuld ist. Es liegt ja an den Genen! :suspect: Na das wird wieder etwas werden!

Hier ein diskutierbares Video über Feminismus vs NEO-Feminismus


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14.02.2010, 19:51

Mein Ziel war es immer und ist es noch, meine Kinder zu selbständig denkenden, liebenden Menschen zu erziehen bzw. es vor zu leben. Leider muss ich immer wieder wettern, und das macht mir keinen Spass, ja es belastet mich sogar. Ich würde alle am liebsten umarmen - doch dann hätte ich wieder viele Messer in meinem Herzen stecken. (sinnbildlich bitte zu verstehen).

Man kann niemanden zu einem "selbstständig" denkenden oder liebenden Menschen "erziehen" (was das Wort schon beinhaltet - ziehen) - Mensch lernt immer durch das beobachten seines Umfeldes, also bleibt nur das vor-leben, lass einfach das erziehen zukünftig weg, dann klappt es vielleicht besser. Auch wenn du die Beiden gleichsetzt, bleiben sie doch etwas sehr unterschiedliches. Wenn er beobachten darf, das erlernte selbst erproben, abändern und neues entdecken kann, dann kann sich Mensch selbstständig erfinden, was ihn zu einem wertvollen Individuum einer Gesellschaft machen würde - in unserer nur sehr schwer möglich.

Das "wettern" müssen liegt einzig und alleine in und bei dir, und nicht an deinen Kindern, also solltest du deine Spaßbremse einfach eliminieren, weil du damit keinen Erfolg erzielen wirst. Umarm doch alle, wenn dir danach ist - vielleicht wirst du eines Tages entdecken, dass die Mehrheit der Messer, die dich verletzten einzig von dir gestoßen werden. Solange du jemand oder etwas anderes dafür verantwortlich machst, wird sich dieser Umstand auch nicht ändern. Weil niemand kann, was du nicht zulässt.

Zum Zicken-Gen Thema kann ich nur insoweit eine Aussage treffen, als das es sich für mich um Hormone handelt, die Frauen eben manchmal dazu verleiten herum zu zicken, Männer dazu bringt, ihr gesamtes Blut einem einzigen Teil seiner selbst zu opfern :oops:

Den Film werde ich mir erst morgen ansehen können - mal neugierig bin!
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15.02.2010, 17:23

Zum Zicken-Gen Thema kann ich nur insoweit eine Aussage treffen, als das es sich für mich um Hormone handelt, die Frauen eben manchmal dazu verleiten herum zu zicken
Hormone? Ich denke, das stimmt auch nicht! Wenn man unter Druck gerät, kommt der wahre Charakter hervor. Meine Meinung. Und ich habe viele Jahre lang 4 Frauen in meiner Wohnung gehabt. Wenn die Monatsblutung / Regel kam waren sie noch zickiger. Prüft eure Gedanken und euer Herz, von wo sie kommen bitte. DANKE!

Und wie ich schon schrieb. Zicken gibt es auch bei MÄNNERN! UNZUFRIEDENHEIT!

Bezüglich Abtreibung = "NEIN zum Leben sagen". Aber wo fängt das "JA zum Leben sagen" an?

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