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02.10.2010, 13:24

Makkabispiele nur für Juden und Jüdinnen 2011 in Wien - 1000 neue Polizisten

Zitat

Datum: 5.7.2011 bis 13.7.2011
Wochentage: Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So
Uhrzeit: siehe Veranstaltungshomepage
Art der Veranstaltung: Open-Air
Veranstaltungsort: Wien

Beschreibung
Die Makkabispiele gehen alle zwei Jahre über die Bühne, wobei alternierend Israel und eine europäische Großstadt als Austragungsorte dienen. 2007 fanden die Bewerbe in Rom statt, 2009 in Israel, nächstes Jahr folgt nun Wien, 2013 wieder Israel. 19 Disziplinen werden ausgetragen Ausgetragen werden die Bewerbe im bzw. rund um das Hakoah-Sportzentrum beim Prater. Insgesamt wird in 19 Disziplinen um Medaillen gekämpft. Der Reigen reicht von Basketball und Fechten über Schach und Feldhockey bis hin zu Bowling, Fußball und Tennis. Größter jüdischer Verband weltweit Makkabi ist der weltweit größte jüdische Verband, der in beinahe allen Ländern der Welt vertreten ist und insgesamt rund 400.000 Mitglieder zählt. Eine Mitgliedschaft sowie das jüdische Glaubensbekenntnis sind Voraussetzungen für eine Teilnahme bei den Spielen. Die Eröffnung des großen Sportspektakels wird am Rathausplatz stattfinden.

VeranstalterIn


Maccabi World Union

Ramat Gan - Israel


Telefon: (0)972-3-671 58 33
Fax: (0)972-3-677 24 26
*)Homepage
*)Veranstaltungshomepage

*)Achtung:

Zitat

Die Webseite auf www.maccabiworld.org wurde als attackierende Seite gemeldet und auf Grund Ihrer Sicherheitseinstellungen blockiert.
Quelle: http://www.wien.gv.at/vadb/internet/AdvP…%DFball&return=
Nun lese ich als neue Meldung auch das:

Zitat

Debatte um mehr Polizei für Wien

Wien bekommt 1000 zusätzliche Polizisten bis 2013.
SPÖ und ÖVP im Disput, seit wann diese Zusage fix ist.

Wien. Bis 2013 wird Wien 1000 zusätzliche Polizisten bekommen. Eine entsprechende Vereinbarung zwischen dem Innenministerium und der Stadt bestätigte am Freitag Innenministerin Maria Fekter in einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz. Dass es sich um einen "Geheimpakt" handle, wie das Boulevardblatt "Heute" geschrieben hat, bestritt die Ministerin. Laut "Heute" sollte die Einigung erst nach der Wien-Wahl am 10. Oktober öffentlich gemacht werden, um nicht den Eindruck zu erwecken, SPÖ und ÖVP hätten sich schon auf eine Koalition geeinigt. Deshalb sei die Ministerin noch nicht bereit gewesen, das Papier schon zu unterzeichnen.

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefau…=wzo&cob=520144
Es schaut für mich so aus, als ob Steuergelder für eine religiös diskriminierende Veranstaltung rausgeschleudert werden. Gleichzeitig soll diese jetzt plötzlich verkündete Information nichts mit den Wien-Wahlen zu tun haben.

Hier stinkt's wieder bis zum Himmel.

Sehr interessant ist auch die Beschreibung in Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Makkabiade

Zitat

Die Makkabiade, auch Makkabia oder Makkabiah genannt, ist die größte internationale jüdische Sportveranstaltung und ist ähnlich wie die Olympischen Spiele konzipiert. Sie zählt zu den fünf größten internationalen Sportereignissen der Welt und wird vom Makkabi-Weltverband (MWV) organisiert. Das erste Mal wurde sie 1932 in Tel Aviv veranstaltet. Seit 1953 wird sie regelmäßig alle vier Jahre in Israel veranstaltet. Die letzte war die 18. Makkabiade im Jahr 2009.

Auf dem Weg zur Makkabiade steht die Ausbildung jüdischer Turn- und Sportvereine (u.a. Makkabi-Bewegung).

Die Juden waren im 19. Jahrhundert zahlreich in den europäischen Turnvereinen vertreten. Die Errichtung jüdischer Vereine ist durch zwei Effekte begründet. Einerseits wurden Juden aufgrund des wachsenden Antisemitismus aus nationalen Turnvereinen gedrängt. Ein drastisches Beispiel dafür ist Österreich; dort wurden 1901 die Juden aus den Turnvereinen ausgeschlossen. Andererseits motivierte der aufkommende Nationalismus einige Juden, sich jüdischen Vereinen anzuschließen.

1895 wurde in Konstantinopel der erste jüdische Turnverein gegründet, doch von diesem Verein ging keine Signalwirkung aus. Erst nach Max Nordaus Rede auf dem zweiten Zionistischen Kongress über das „Muskeljudentum“, in der er das körperliche Training der Juden forderte, wurde 1898 in Berlin der Turnverein Bar Kochba gegründet. Deutschland und insbesondere Berlin spielten für die Bildung der zionistischen Turnvereine und für die Bildung der Makkabia die zentrale Rolle, von hier aus ist die zionistische Sportzeitung „Jüdische Turnzeitung“ (JTZ) verlegt worden und die leitenden Mitglieder hatten wichtigen Einfluss auf die Gründung anderer Vereine (z.B. sind die ersten Turnvereine in Palästina unter tatkräftiger Hilfe von Elias Auerbach und Ernst Hermann, zwei ehemalige Berliner Bar Kochba Mitglieder, entstanden), dem Makkabi-Weltverband (MWV) und schließlich der Makkabia. Im Zuge dieses Vereins wurden in ganz Deutschland und im Ausland weitere Vereine gegründet.

Für die zionistische Bewegung war turnerische Übung wichtig, was man an den Reden und Veranstaltungen an den Kongressen sehen kann. Am 6. Zionistischen Kongress 1903 hielt Mandelstamm eine Rede, in der er genauso wie zuvor Nordau die körperliche „Hebung“ der Juden forderte. Außerdem wurden turnerische Vorführungen veranstaltet und auf diesem 6. Kongress die „Jüdische Turnerschaft“, der Verband zionistischer Turnvereine gegründet, der später der Makkabi-Weltverband geworden ist. 1921 wurde bei dem 21. Zionistischen Kongress in Karlsbad der Makkabi-Weltverband gegründet. In den Vereinen sollte der jüdischen Jugend der Zionismus nahe gebracht werden, denn das körperliche Training wurde nicht als Selbstzweck betrachtet, sondern propagiert um den „Volkskörper“ zu gesunden und um die Jugend an die körperliche Arbeit in Palästina zu gewöhnen.

Die Makkabibewegung arbeitete deswegen eng mit der zionistischen Jugendorganisation Hapoel Hazair und den Hachschara-Zentren (Ausbildungszentren zur Auswanderung nach Palästina) zusammen. Einzelne jüdische Turntage werden in Europa abgehalten wie der Turntag 1930 in Antwerpen. Die hier aufgereihte Geschichte der Makkabi-Sportvereine ist nur ein Teil der gesamten jüdischen Turnbewegung, neben den Makkabivereinen gab es z.B. noch die Arbeitersportvereine „Hapoel“ (gegründet 1924), den „Reichsbund Deutscher Jüdischer Frontsoldaten“ (RDjF), die revisionistischen Sportvereine „Brith Trumpeldor“ (gegründet 1924) und den religiösen Sportverein „Elizur“ (gegründet 1939). An den ersten beiden Makkabiaden nahmen der RDjF und der Brith Trumpeldor nicht teil, sandten aber Vertreter zu den Eröffnungsfeierlichkeiten. Die jüdische Sportwelt war also ähnlich zersplittert wie das politische Leben der Juden. Diese Aufsplitterung zeigt das auch kulturelle Bereiche wie der Sport politisiert wurden, diese Aufsplitterung sollte sich erst lange nach der Staatsgründung lösen.
Liest sich wie eine deutschnationale Propagandaschrift.

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2

03.10.2010, 00:10

sondern propagiert um den ?Volkskörper? zu gesunden und um die Jugend an die körperliche Arbeit in Palästina zu gewöhnen.

Dieser Satz hört sich besonders interessant an! Warum wusste man 20 Jahre vorher, dass man die Jugend für die körperliche Arbeit in Palästina gewöhnen musste? :suspect:

Als Fremdarbeiter am Bau etc. waren sie wohl kaum vorgesehen ... :flucht
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

ASY

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3

03.10.2010, 09:20

Richtig, wenn man die vorhandenen Informationen analysiert, dann springen einem die Unregelmäßigkeiten richtig ins Gesicht. Da wir die Vergangenheit ohnehin nicht ändern können, sollten solche Entdeckungen als Anlass dienen, die Gegenwart besser in die Kriegstreibergeschichte einzupflegen, damit wenigstens die Nachkommen nicht so vertrottelt werden, wie wir das wurden.

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