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Dienstag, 12. Oktober 2010, 11:35

Nobelpreisträger entdeckt wissenschaftliche Grundlage der Homöopathie

Zitat

Nobelpreisträger entdeckt wissenschaftliche Grundlage der Homöopathie

Tony Isaacs

Während die Britische Medizinische Vereinigung (BMA) ein Ende der finanziellen Förderung der Homöopathie fordert und Kritiker sie als »ausgemachten Unsinn« verunglimpfen, machte ein Nobelpreisträger eine Entdeckung, die möglicherweise auf die wissenschaftliche Grundlage der Homöopathie verweist. Im Juli schockierte der französische Nobelpreisträger und Virologe Luc Montagnier seine Nobelpreis-Kollegen und das medizinische Establishment mit der Eröffnung, er habe entdeckt, Wasser verfüge über eine Art »Gedächtnis«, das auch noch nach vielen Verdünnungen vorhanden sei.


Bis zu Montagniers Forschungen waren die meisten etablierten Ärzte und Wissenschaftler überzeugt, es gebe keine wissenschaftlichen Nachweis für die Wirksamkeit vielfacher Verdünnungen, wie sie in der Homöopathie zum Einsatz kommen. Teilweise gehen diese Einschätzungen einfach auf fehlende Einsicht zurück. Zum größeren Teil entsteht diese Ablehnung aus der wachsenden Popularität der Homöopathie, die man als lästigen Konkurrenten zur Schulmedizin loswerden will – beinahe das Gleiche geschah in den USA vor einem Jahrhundert.

Eine der Grundannahmen der Homöopathie besagt, dass die Wirksamkeit einer Substanz durch wiederholte Verdünnung wächst. Montagnier entdeckte nun, dass Lösungen, die die DNS eines Virus oder eines Bakteriums enthalten, »Radiowellen im Niedrigfrequenzbereich ausstrahlen«, die andere Moleküle in ihrer Umgebung beeinflussen und sie in organisierte Strukturen umwandeln. Diese Moleküle strahlen dann ebenfalls Wellen aus. Montagnier entdeckte zudem, dass diese Wellen selbst nach vielen Verdünnungsprozessen im Wasser erhalten bleiben. Für einen Laien besagt das vielleicht nicht viel, aber für einen Wissenschaftler legt es nahe, dass Homöopathie doch eine wissenschaftliche Grundlage hat.

In England wächst der Markt für Homöopathie jährlich um etwa 20 Prozent. Über 30 Millionen Menschen in Europa benutzen homöopathische Medikamente. In England ist Kronprinz Charles Anhänger der Homöopathie, und seit dem 19. Jahrhundert ist der königliche Leibarzt traditionell ein homöopathischer Arzt.

Auch in den USA erlebt die Homöopathie derzeit einen Aufschwung, ist aber bei Weitem dort nicht so populär wie im Rest der Welt. In Indien gelten 130 Millionen Menschen als Anhänger der Homöopathie. In Brasilien gilt Homöopathie als eigenständiges medizinisches Gebiet mit etwa 15.000 approbierten homöopathischen Fachärzten.

Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts bildete die Blütezeit der Homöopathie in den USA. Normale Ärzte konnten da kaum mithalten. 1902 praktizierten siebenmal so viele Homöopathen wie Schulmediziner (»Allopathen«, wie sie der Begründer der Homöopathie Samuel Hahnemann nannte). Damals gab es etwa 15.000 homöopathische Ärzte in den Vereinigten Staaten. Während der Cholera-Epidemie 1849 waren die homöopathischen Ärzte in Cincinnati überaus erfolgreich. Sie verloren nur drei Prozent ihrer Patienten, während es bei den Schulmedizinern 16 bis 20 Mal mehr waren.

Viele große und bedeutende Persönlichkeiten der Vergangenheit und Gegenwart waren Anhänger der Homöopathie, darunter auch einige amerikanische Präsidenten. Viele herausragende amerikanische Literaten setzten sich für die Homöopathie ein und schrieben über diese Heilmethode, darunter Ralph Waldo Emerson, Henry Wadsworth Longfellow, Louisa May Alcott, Nathaniel Hawthorne und Mark Twain ebenso wie europäische Geistesgrößen wie Johann Wolfgang von Goethe, Sir Arthur Conan Doyle, Lord Alfred Tennyson und George Bernhard Shaw.

Mit Beginn des 20. Jahrhunderts erklärte die American Medical Association (AMA) unverhohlen, der Wettbewerb ruiniere die Einkommensmöglichkeiten der Schulmediziner. Mithilfe finanzieller Unterstützung John D. Rockefellers und der Carnegie-Stiftung war es der AMA möglich, die Homöopathie und andere naturheilkundliche und alternative Heilmethoden immer mehr an den Rand zu drängen und schließlich ganz auszuschalten. Von den 22 homöopathischen Universitäten um 1900 existierten 23 Jahre später nur noch ganze zwei. 1950 gab dann die letzte Schule, in der Homöopathie gelehrt wurde, auf.

Es ist eine bittere Ironie, dass John D. Rockefeller selbst ein überzeugter Anhänger der Homöopathie war. Er bezeichnet sie als »fortschrittlichen und aggressiven Schritt in der Medizin«. Rockefeller wurde 99 Jahre alt und verwendete in seinem letzten Lebensabschnitt ausschließlich homöopathische Heilmethoden.

NaturalNews)

__________

Quellen zu diesem Artikel unter:

* http://www.theaustralian.com.au/news/hea…6-1225887772305

* http://www.wddty.com/nobel-scientist-dis…-homeopathy.htm

* http://www.guardian.co.uk/society/2010/f…opathy-mps-urge

* http://www.scnm.edu/homeopathy.html

* http://www.tbyil.com/Managed_Illness.htm


Quelle .... http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-g…moeopathie.html


Ich bin kein überzeugter Vertreter der Homöopathie - ebenso wenig wie von der Schulmedizin, da ich von beidem zu wenig Fachkenntnis besitze, und nur die mehrheitliche Meinung der Medien kenne. Dort wird jedoch seit Jahren die Schulmedizin auf ein Podest gestellt, dem sie niemals gerecht war/ist, und die Homöopathie wird verunglimpft als Hokuspokus, der unter keinen Umständen von der Allgemeinheit (sprich unserem Gesundheitssystem) bezahlt werden kann. Und alleine diese sehr "ungleich gewichtige" Beurteilung dieser zwei Heilmethoden lässt mich aufhorchen, ob den nicht das eine zu sehr ÜBERschätzt wird, und das andere mit allen Mittel UNTERschätzt werden muss.

Da erfreut es mich natürlich, wenn namhafte und anerkannte Wissenschaftler mittels ihrer Forschung der dummsinnigen Profitgier unserer Regierenden und der elitären Räuberbande einen Riegel vorschieben. Was sinnlos erscheint, das sollte geändert werden .... aber eben in der Schulmedizin genauso, wie überall anders.
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ASY

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2

Dienstag, 12. Oktober 2010, 13:12

Eine der Grundannahmen der Homöopathie besagt, dass die Wirksamkeit einer Substanz durch wiederholte Verdünnung wächst.
Nicht auszudenken, wenn diese Sache stimmen sollte. Denn dann müsste doch die Wirksamkeit einer falschen oder giftigen Substanz, ebenfalls durch die wiederholte Verdünnung wachsen.

3

Dienstag, 12. Oktober 2010, 22:01

Homöopathie, lange nicht gehabt.

Mal wieder nur ein paar Denkanstöße:

- ich kippe nen Fingerhut voll Quecksilber in den Atlantik und irgendwann sind durch die "verstärkende" Wirkung der Verdünnung alle Menschen auf Erden tot. Klingt logisch. Vielleicht sollte ich, um ganz sicher zu gehen nur nen hundertstel Fingerhut nehmen.
- ich kippe nen Fingerhut voll Strychnin in den Atlantik und irgendwann sind durch die "verstärkende" Wirkung der Verdünnung alle Menschen auf Erden vom Alkoholismus geheilt. Klingt logisch. Vielleicht sollte ich, um ganz sicher zu gehen nur nen hundertstel Fingerhut nehmen.
- an sich dürften wir niemals krank werden, denn jede denkbare Substanz war irgendwann mal in unserem Trinkwasser und sollte also in dessen Gedächtnis erhalten bleiben
- müsste nicht jedes Wasser diese ominösen Radiowellen ausstrahlen, da ja jedes Wasser irgendwann mit den diversen Krankheitserregern in Berührung gekommen ist?
- wieso glaubt man Herrn Montagnier plötztlich unbesehen, wenn er doch immernoch behauptet, der HI-Virus wäre der Erreger von AIDS?

Ich hab mich jetzt noch nicht näher mit Montagniers Studie auseinandergesetzt, aber um wenigstens beide Seiten zu Wort kommen zu lassen, hier ein paar Links und Zitate von Kritikern:
Scienceblogs: Die wunderbare Welt des Luc Montagnier (in den Comments gibts auch noch ein paar erhellende Bemerkungen)

Zitat

Im Klartext: Montagnier behauptet, DNA habe eine bisher nicht entdeckte Eigenschaft. Sie induziere elektromagnetische Wellen, aber nur in homöopathischer Verdünnung. Nicht jede DNA habe diese Eigenschaft, zufälligerweise nur jene von für den Menschen pathogene Bakterien und von RNA-Viren, unter anderem HIV, sogar bei infizierten Menschen.
Das fiel mir auch auf, wieso sollte nur bestimmte DNA/RNA "Schwingungen" im Wasser hinterlassen?

Zitat

Und jetzt wird es richtig gut. Das quakometer-Blog hat entdeckt, dass Jaques Benveniste im Zusammenhang mit dem Versuchsaufbau zitiert wird :
For this purpose we used a device previously designed by Benveniste and Coll (1996; 2003) for the detection of signals produced by isolated molecules endowed with biological activity.
Benveniste? Der hat auch den Nobelpreis gewonnen. Zwei gleich, den Ig Nobelpreis für Chemie in den Jahren 1991 und 1998. Er wurde für seine bahnbrechenden Arbeiten ausgezeichnet: Wasser hat ein Gedächtnis (1991) und dessen Information kann über Telefonleitungen und das Internet weitergegeben werden (1998). Es wurde von unabhängiger Stelle und ohne Erfolg versucht, Benvenistes Wasser mit Gedächtnis nachzuweisen. In dem Paper wird der genau gleiche Apparat beschrieben. Der einzige Unterschied ist, dass bei Benveniste im Probenröhrchen Wasser ist, das auf sein Gedächtnis wartet und bei Montagnier Bakterien-DNA in homöopathischen Konzentrationen.
Das Paper bietet noch andere Highlights. Zum Beispiel belebt Montagnier den Pleomorphismus neu, also die Behauptung Bakterien, Viren und tierische Zellen können sich ineinander umwandeln. Er fügt eine neue Metamorphose hinzu: Bakterien und Viren entstehen nur aus DNA. Montagnier findet, dass sterilfiltrierte Kulturen von Mycoplasma geeignet sind, um eine neue Mycoplasmakultur anzuimpfen.
Spätestens da wirds esoterisch. Sterilfiltration heisst, dass ich einen so "engen" Filter nehme, dass zB Mycoplasmen nicht durchgehen. Wenn in der "sterilfiltrierten" Flüssigkeit dann wieder Mycoplasmen wachsen, hat man schlicht was falsch gemacht. ^^

James Randi: Delusions about Dilutions never cease --> Wiki zu Benveniste und seinen Versuchen

Science-Based Medicine vor allem lesenswert sind diese Anmerkungen zum mVersuchsaufbau

Quackometer nominiert Montagnier (sozusagen) für seinen nächsten Nobelpreis

Zum Abschluss noch die Studie selbst: Volltext als pdf
Hab sie noch nicht komplett gelesen, aber der Ausdruck kommt auf den To-do-Stapel.

4

Mittwoch, 13. Oktober 2010, 23:45

Irgentwie stinkt diese Sache aber wirklich gewaltig, und auch wenn man diese Kommentare mal durchliest.

!. Nobelpreisträger - wer bekommt heute noch einen Nobelpreis, wenn er nicht für das System arbeitet.
2. Entdecker des HI - Virus, worauf später die HIV Lüge aufgebaut wird.
3. Sieht es mehr dannach aus, das sie entweder den wachsenden Markt der Homöpathie mit Falschmeldungen in dieser Art wieder anschlagen wollen, bzw den Ruf praktizierender Homöopathen weiter ruinieren wollen.

Und dafür reicht ein Briefkastenfirmen Nobelpreisträger, den man je nach Bedarf immer wieder aus der Versenkung holen kann.

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5

Donnerstag, 14. Oktober 2010, 10:54

Ich habe gehört, das die Pharmalobby die Homöopathie schon groß teils übernommen hat und die heilenden Substanzen heraus raffiniert.

6

Donnerstag, 14. Oktober 2010, 12:33

Dann können wir als dazulernende Menschen davon ausgehen, dass der Bereich Homöopathie Einzug in die Pharmakonzerne hält, dieses anschließend in unsere Krankenbehandlungen aufgenommen wird .... jedoch die Medikation weiterhin von den Patienten zur Gänze aus der eigenen Tasche bezahlt werden. Keine Ahnung wie sich verschiedenste Dinge zueinander verhalten - vermutlich bekommen Pharmakonzerne erst dann Forschungsgelder in den Rachen geworfen, wenn etwas offiziell anerkannt ist, und dieser Umstand des Geldabzuges von Steuergeldern kann nur so von statten gehen. Weil der dumme Patient ohnehin meist mehrmals für seine "sinnlosen" Behandlungen zu löhnen hat.
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7

Donnerstag, 14. Oktober 2010, 14:48

Ich habe gehört, das die Pharmalobby die Homöopathie schon groß teils übernommen hat



Würde sogar Sinn machen, es ist mir schon öfter aufgefallen, das diverse Tee bzw Kräutersorten aus der Aphotheke irgentwo zwar neutraler schmeckten, aber die Wirkung nicht die selbe war wie von selbst besorgten Kräutern.
Mit bestimmten Auflagen in der Verarbeitung kann man warscheinlich jedes Kraut ruinieren, und damit auch die Wirksamkeit.
Und dannach mit gepressten Pillen oder chemisch hergestellten Mitteln im Vergleich immer besser da stehen.

8

Donnerstag, 14. Oktober 2010, 15:05

Ich habe gehört, das die Pharmalobby die Homöopathie schon groß teils übernommen hat und die heilenden Substanzen heraus raffiniert.

Das ist mal wieder ein ganz großer Post von dir. Danke.

Hast du dich jemals darüber informiert, was das denn so für Inhaltsstoffe sind, die Herr Hahnemann da so verwendet hat? Ein Tipp: fang einfach oben an.

Einige der Wirkstoffe sind in nachweisbaren und physiologisch wirksamen Konzentrationen schon seit Langem Bestandteil von "Schulmedizin" und Volks-Kräutermedizin. Bei anderen bin ich froh, dass es nicht so ist. Glücklicherweise stehen auf Packungen und Beipackzetteln immer nur die lateinischen Bezeichnungen (wie ist das eigentlich mit eurer Abneigung gegen "Medizinersprech" vereinbar?) und die wenigsten Leute können sich unter Mephitis putorosis, Pyrogenium oder eben auch Mercurius vivus was vorstellen.

Und nochmal: in den höchsten "Potenzierungen" ist nichtmal rechnerisch auch nur ein einziges Wirkstoffmolekül enthalten. Was soll "Big Pharma" denn da bitte kopieren?

Und @Joit: bitte diskreditiere nicht die Kräutermedizin dadurch, dass du sie mit Homöopathie verwechselst.

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9

Donnerstag, 14. Oktober 2010, 22:13

Und @Joit: bitte diskreditiere nicht die Kräutermedizin dadurch, dass du sie mit Homöopathie verwechselst.


Es kommt mir eigentlich mehr auf die Basisbausteine drauf an, als auf einen Vergleich mit Kräuterbehandlung.
Auch wenn bei Homöopathie eine Immaterielle Heilkraft entzogen werden soll, kommt es trotzdem darauf an,
welche Kräuter man nimmt. Sind diese schon minderwertig werden die Ergebnisse nicht besser ausfallen.
Auf minderwertige Ware zu produzieren hat sich ja unsere Industrie schon spezialisiert.

Aber ich denke mal, man muss diese ganze Sache mit der Potenzierung anders betrachten.
Vermutlich basiert der gantze Effekt nach dem Stress - Reiz Prinzip.
Meist reicht ein kleiner Reiz, um eine Überreaktion zu provozieren, wie man das oft im täglichen Leben ja auch hat.
Nur die Vorraussetzung dafür ist, das man schon zuvor genügend vergiftet wurde.

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