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ASY

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24.03.2010, 08:05

Wiederholungstäter Polizei!

Gestern las ich die Meldung:
Verfahren gegen Polizisten im Fall Mike B. eingestellt

... nun scheint es sich wohl um eine irrtümliche Meldung gehandelt zu haben.

Zitat

Verfahren gegen Polizisten im Fall Mike B. doch nicht eingestellt


23. März 2010, 13:23


Vorhabensbericht bei Oberstaatsanwaltschaft
Das Verfahren gegen die beiden Wiener Polizisten im Fall Mike B. ist doch nicht eingestellt worden. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft Korneuburg, Friedrich Köhl, stellte am Dienstag Angaben vom Vortag richtig, wonach die zwei Beamten nicht mehr strafrechtlich verfolgt würden, und begründete dies mit einem Missverständnis.

Der afroamerikanische Lehrer Mike B. war im Februar 2009 aufgrund einer Verwechslung mit einem Drogendealer in der Wiener U-Bahn-Station Spittelau von zwei Beamten in Zivil niedergerungen und - nach eigenen Angaben - verletzt worden. Laut Köhl liegt ein Vorhabensbericht der Staatsanwaltschaft Korneuburg zur Überprüfung bei der Oberstaatsanwaltschaft Wien. "Das Verfahren gegen die Polizisten ist nach wie vor offen", sagte der Sprecher der Anklagebehörde. Eingestellt worden sei ein anderes Verfahren gegen einen der zwei Beamten. (APA)
http://derstandard.at/1269045703604/Verf…cht-eingestellt

Prügelorgien und Einstellungen der Verfahren am laufenden Band. :schulter:

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32

25.03.2010, 02:22

also einem freund von mir is auch sowas ähnliches passiert im Oktober 09 , auch in Spittelau , auch bei der U-bahn....

zum Thema VIDEOaufzeichnungen : die polizei weiß ganz genau welche ecke gefilmt wird und welche nicht, und die stellen sich dann auch genau dorthin wo die kamera nicht mehr hinfilmt... falls jetzt noch ein zeuge kommt und sich einmischen will oder so is die taktik von der polizei : IGNORIEREN !!! damit die person sich blöd vorkommt und weitergeht....

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ASY

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20.06.2010, 10:35

Prozess Brennan gegen Polizei beginnt

Zitat

KURIER: Fahren Sie nach wie vor U-Bahn?
Mike Brennan: Ja, wieder. Am Anfang dachte ich, ich könnte mit dieser Angst im Hinterkopf nie mehr in die U-Bahn einsteigen. Ich sah immer wieder, wie die Türen sich öffnen, ich auf den Bahnsteig trete, und dann ist alles schwarz.

Was ist von Ihrem Trauma geblieben?
Das kann ich erst beantworten, wenn der Prozess vorbei ist. Wenn die, die mir das angetan haben, die gerechte Strafe dafür bekommen haben. Aber das Wichtigste für mich ist: Das, was mich seit 12. Februar 2009 beschäftigt, muss endlich ein Ende finden.

Nur ein Polizist wird belangt. Sein Anwalt sagt, Sie hätten das selbst heraufbeschworen.
Es macht mich so wütend, wenn so geredet wird. Ich bin niedergeschlagen, am Boden fixiert worden! Ich dachte, die bringen mich um! Ich habe laut geschrien.
Sie befahlen mir, sofort damit aufzuhören. Das war der schmerzvollste Moment. Da tut dir jemand Gewalt an und du sollst schön ruhig sein.

Ein anonymer Zeuge aus dem Krankenhaus - angeblich Ihr Zimmernachbar - behauptete, Sie hätten die Krücken nur verwendet, wenn Sie sich beobachtet fühlten.
Es ist traurig, dass über mich Lügen verbreitet wurden. Warum ist dieser Zeuge anonym? Warum hat er mich nicht darauf angesprochen? Für mich sieht das nach einer Kampagne aus, die der Polizei helfen soll. Verletzungen werden immer noch von Ärzten festgestellt, nicht von anonymen Zeugen.

Haben Sie noch Schmerzen?

Manchmal, ja. Es gibt Tage, an denen wache ich am Morgen auf und alles ist okay. Und dann gibt es Tage, wo mir alles weh tut. Ich brauche noch Physiotherapie und manchmal Schmerzmittel. Aber ich kann, nachdem ich durch die Rippenfrakturen acht Monate lang bewegungsunfähig war, heute wieder als Sportlehrer arbeiten.

Werden Sie auf der Straße erkannt?
Ja, sehr oft. Die Menschen ermuntern mich. Don't give up, Mike! Keep fighting! Ohne ihren Zuspruch, die vielen Mails, die unendliche Unterstützung an meiner Schule, hätte ich das nicht durchgestanden. Ich wollte nämlich nicht berühmt werden ...

Wie wird es sein, am Donnerstag das Gesicht dieses Polizisten zu sehen?

Ich bin darauf vorbereitet, denn ich bin dem Polizisten in der Zwischenzeit ja in der U-Bahn
wieder begegnet. Er hat mich mit Blicken fixiert und kein Wort gesagt. Wortlos sein Handy herausgenommen und angefangen, mich zu filmen. Für mich war das so, als wollte er ein weiteres Mal seine Macht demonstrieren.


Haben Sie von offizieller Seite etwas gehört?
Gar nichts. Bis heute nicht. Ich finde, die Polizisten sollten sich entschuldigen. Verantwortung übernehmen für ihr unprofessionelles Vorgehen und die schweren Folgen. Auch wenn es eine Verwechslung war: Darf man einen Drogendealer krankenhausreif prügeln? Aus meiner Sicht nicht.

Wir sind im Justizpalast, mit der Göttin Justitia im Hintergrund. Wie fühlt sich das für Sie an?
Es ist wunderschön hier. Justitia sieht weise aus, vertrauenswürdig. Sie wird wissen, was zu tun ist. Was richtig und was falsch ist. Das wissen sogar die Kinder an meiner Schule. Wir haben sehr viel über Rassismus und Toleranz gesprochen in den letzten eineinhalb Jahren. Darüber, dass wir an Problemen wachsen sollten, nicht zerbrechen.

Was hat sich geändert durch die Tatsache, dass Sie an die Öffentlichkeit gegangen sind?
Sehr viel. Alles. Mein Fall hat aufgezeigt, dass sich Kämpfen lohnt. Ich träume sogar davon, dass in der Zukunft Menschen ihre Handys rausnehmen werden, wenn wieder einmal etwas Komisches passiert, und das Ganze filmen. Dass es wieder mehr Zivilcourage und Zusammenhalt in der Gesellschaft geben wird. Dafür hätte sich alles, was mir passiert ist, wirklich gelohnt.

http://kurier.at/nachrichten/wien/2010287.php
Brennan träumt von einer sehenden Justizia und einer gerechten Strafe. Diese Naivität ist zu lustig, wenn sie nicht so traurig wäre.

ASY

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26.06.2010, 09:49

Schwerer Vorwurf gegen Wiener Polizisten

Zitat

Ein Wiener Invaliditätspensionist erhebt schwere Misshandlungsvorwürfe gegen die Wiener Polizei: Der 51 Jahre alte Mann behauptet, am vergangenen Donnerstag vor dem Kommissariat Trillergasse in Wien-Floridsdorf von einem Polizeibeamten krankenhausreif geschlagen worden zu sein. Eine Sprecherin der Bundespolizeidirektion Wien bestätigte die Anschuldigungen. Das Büro für Besondere Ermittlungen (BBE) habe bereits einen Bericht angelegt, die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen, hieß es.

Der Pensionist hatte gemeinsam mit seiner Ehefrau das Kommissariat aufgesucht, um gegen eine Organstrafverfügung wegen Falschparkens zu protestieren. Da der Beamte, der das Strafmandat ausgestellt hatte, nicht in der Wachstube anwesend war, wollte der 51-Jährige diese verlassen und später wieder kommen. "Da ist aus heiterem Himmel aus dem Hinterzimmer ein anderer Polizist dazu gekommen und auf ihn losgegangen", so der Anwalt des Pensionisten, Marcus Januschke, im Gespräch mit der APA. Mann leidet an Darmkrebs
Mit den Worten "Kumm eina do, jetzt zag i da, wie wia mit so Oarschlecha wie dia umgengan!" wurde der Polizist angeblich umgehend handgreiflich. Der 51-Jährige riss sich los und wollte ins Freie flüchten, als er seiner Darstellung zufolge vom Uniformierten gegen einen Mauersims gestoßen wurde, zu Boden stürzte und mit dem Hinterkopf am Gehsteig aufschlug. Als er benommen liegen blieb, soll der Polizist noch mehrfach mit dem Fuß gegen den Bauch des an Darmkrebs leidenden Mannes getreten und diesen unter anderem als "Sozialschmarotzer" beschimpft haben. Im AKH stellten Ärzte später fest, dass "durch die Tritte im Bauchbereich innere Operationsnarben geplatzt waren, Blutungen bestehen und diese in weiterer Folge operativ versorgt werden müssen", heißt es in der Strafanzeige, die der Anwalt des Invaliditätspensionisten eingebracht hat.

http://kurier.at/nachrichten/wien/2011349.php
Wer für weniger Kriminalität plädiert, sollte sich für die Abschaffung der Polizei einsetzen. :schulter:

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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26.06.2010, 10:40

Fall Brennan

Zitat

Knalleffekt: Richterin gibt Fall ab und glaubt an Absicht des Polizisten
24. Juni 2010, 21:22

Der 36-jährige Polizist, Funkname "Schoko" , der Michael Brennan in der U-Bahn verletzt hat, war nur kurz vor dem Bezirksgericht - Die Richterin glaubt nicht an eine fahrlässige Attacke, sondern an Absicht
Mit einem Knalleffekt endete am Donnerstag der Prozess im Fall Brennan. Angeklagt war jener 36-jährige Polizist, der am 11. Februar 2009 den Sportlehrer in einer Wiener U-Bahn-Station niedergeworfen und dabei verletzt hat. Vor dem Bezirksgericht Josefstadt stand er wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung. Am späten Nachmittag erklärte sich die Richterin Margaretha Richter dann aber für unzuständig. Denn im Gegensatz zum Staatsanwalt ist es für die Richterin denkbar, dass der Polizist zumindest mit dem bedingten Vorsatz der Körperverletzung seine Attacke gestartet hat - ein schwereres Delikt, das im Straflandesgericht verhandelt werden muss.
....
http://derstandard.at/1277336697080/Caus…-des-Polizisten
Wie wird das wohl ausgehen? Zumindest hat "Justitia" einmal "Flagge gezeigt"

Ich bin zwar nicht für dei Abschaffung der Polizei, aber es sollte den Polizisten genau auf den "Zahn gefühlt werden" - denn auch diese hat sich an Gesetze zu halten.

Und Antwort auf meine Anzeige von Anfang 04/2010 Anzeige wegen § 278 ff (Terrorparagraph) - Verdacht auf Bildung einer kriminellen Organisation fibt es bis heute nicht.

ASY

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36

11.01.2011, 17:40

Fall Brennan: 2800 Euro Strafe

Zitat

Mildes Urteil im Fall Brennan
Der Wiener Drogenfahnder, der einen US-Lehrer mit einem Dealer verwechselte, soll 2800 Euro zahlen.


Bevor er das milde Urteil vernahm, erging sich der angeklagte Polizist in Selbstmitleid. "Es ist traurig, wie die Berichterstattung über diesen Fall gelaufen ist. Ich war vom ersten Tag an schuldig. Es hat genau ins System gepasst: auf der einen Seite ein unschuldiger Schwarzer und auf der anderen Seite die Polizei."

Am Dienstag allerdings ist jener Drogenfahnder, der 2009 einen farbigen US-Lehrer mit einem Dealer verwechselte und bei der Amtshandlung schwer verletzte, relativ glimpflich davongekommen. 2800 Euro Geldstrafe müsste er zahlen, sollte er das vom Wiener Richter Patrick Aulebauer verhängte Urteil annehmen. Der Polizist erbat sich drei Tage Bedenkzeit.

Dabei ist das Urteil wohl die geringstmögliche Konsequenz. Der 37-jährige Drogenfahnder (Verteidiger Bernd Gahler) ist nämlich lediglich wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt worden. Damit ist alles wieder beim Alten.

KURIER-Leser erinnern sich: Bei einem Drogenfahndungseinsatz kam der 34-jährige Mike Brennan, der an der Vienna International School Turnen unterrichtet, unschuldig zum Handkuss. Er wird in einer Wiener U-Bahn-Station von dem Drogenfahnder mit einem farbigen Dealer verwechselt (der im selben Waggon saß, aber unerkannt entwischte), am Bahnsteig zu Boden gerissen und in Handschellen gelegt. Brennan wird dabei schwer verletzt: Brüche von Lendenwirbelkörper-Fortsätzen, Rippen-, Schädelprellung und eine Zerrung der Nackenmuskulatur werden diagnostiziert.

Aufregung
Der Fall sorgte international für Aufregung, als bekannt wurde, dass man den Polizisten nur wegen fahrlässiger Körperverletzung zur Verantwortung zieht. Zu einer Wende kam es, als die Wiener Bezirksrichterin Margaretha Richter Zweifel an der Verantwortung des Polizisten hegte und den Verdacht einer vorsätzlichen Körperverletzung in den Raum stellte. Damit war die Zuständigkeit eines Gerichtshofes gegeben.

Richter Aulebauer kehrte am Dienstag im Wiener "Landl" zur milderen Version zurück. Der Polizist habe in einer "stressigen Situation" agiert, daher sei die Verwechslung Brennans mit dem tatsächlichen Dealer (der noch dazu ähnlich gekleidet war) "nachvollziehbar".

Bei der Festnahme nahm der Polizist dann irrtümlich an, dass der Verdächtige flüchten wolle. Daher müsse man ihm zubilligen, genügend Körperkraft anwenden zu dürfen, um die Flucht zu verhindern. Dass Brennan dabei so schwer verletzt wurde, ist demnach quasi wie ein Unfall zu bewerten.
Brennans Reaktion: "Eine äußerst geringfügige Strafe."
http://kurier.at/nachrichten/wien/2064089.php
Dieses milde Urteil war zu erwarten, denn immerhin müssen die Drogenpreise hoch gehalten werden, damit die obersten Drogendealer, welche per Weisung nicht verfolgt werden können, ganz viel Geld verdienen.

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