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51

Montag, 21. Februar 2011, 20:46

Das klingt ja alles ganz nett, mir fehlt an dem Ganzen nur, wer macht die Arbeit ?

Mir würde das gefallen, deshalb hab ich mir ja Haus und Grund erarbeitet, mir macht es Spaß, Holz zu hacken, Gemüse anzubauen, einen Zaun zu errichten, fliesen, mauern, eigenen Essig und Schnaps zu machen und zu tauschen ...

Aus Erfahrung weiß ich, dass sehr viele Menschen mit einem Stück Land tatsächlich nichts anfangen könnten, wenn keiner da ist, der ihnen was ansagt, tun sie nichts, die gehen lieber in eine Firma, machen Dienst nach Vorschrift und am ersten gibt es Kohle.
Nicht jeder mag Eigenverantwortung tragen.

Woher soll in diesem System, die die Infrastruktur, die Versorgung oder den Gehalt von Lehrer, Schule, Kindergarten, Straßenbau, Kultur, Polizei, Gesundheitsversorgung, Renten oder eben die Grundsicherung ... übernehmen ?

Im Übrigen gibt es eigentlich eh keinen Grundbesitz, man muss doch an den Staat auf alle Ewigkeit Miete oder Pacht bezahlen, in Form von Grundsteuer und man muss fragen, ob und wie man bauen darf.

Die meisten Seen, Berge und Wälder stehen doch für die Allgemeinheit frei zur Verfügung.

Wer soll den Wohnraum schaffen, wenn es keine Menschen mehr gibt, die mit Immobilien spekulieren ?
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

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ASY

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52

Montag, 21. Februar 2011, 21:09

Das klingt ja alles ganz nett, mir fehlt an dem Ganzen nur, wer macht die Arbeit ?
Auch das habe ich in dem Beispiel an den beiden Familien erklärt. Es wird weiterhin alles geben, nur keine Spekulation mit notwendigem Lebensraum. Dass die Leute mit einem Land nichts anfangen können, liegt am gegebenen System. Ohne Aussicht auf Landbesitz, brauche ich auch keine Landwirtschaft lernen.

Im Wort Freigeld war dieser Link hinterlegt [Vorschlag] Das Wörgler Wirtschaftswunder , der den erleichternden Rest erläutert. Wie das Land zu Freiland werden muss, so muss auch das Geld zu Freigeld werden.

Du verwechselst die Begriffe Besitz und Eigentum
Wer soll den Wohnraum schaffen, wenn es keine Menschen mehr gibt, die mit Immobilien spekulieren ?
Diese Frage darfst du mir bitte genauer erklären. Eine Spekulation schafft keinen Wohnraum - http://de.wikipedia.org/wiki/Spekulation_%28Wirtschaft%29

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53

Montag, 21. Februar 2011, 21:48

Das Wörgler Wirtschaftswunder ,


Darüber hab ich gelesen, ich vermute, das hat so gut funktioniert, weil das Geld im Ort geblieben ist.
Würde sich ein Ort zusammenschließen und keine Produkte oder Dienstleisungen ausserhalb des Ortes einkaufen, natürlich auch keine Waren aus China oder dem Internet, dann würde es sofort auch ein Wunder geben, da bin ich mir sicher, vielleicht noch viel Tauschhandel betreiben, da hätte der Staat sofort etwas dagegen, weil ihm Steuereinnahmen entgehen !


Diese Frage darfst du mir bitte genauer erklären. Eine Spekulation schafft keinen Wohnraum


Wenn Menschen Geld übrig haben, investieren sie es oft in Immobilien, weil es eventuell mehr Zinsen bringt als auf der Bank, allerdings ist das auch mit Risiko verbunden (z.B. Mietvandalen) Warum soll jemand sonst Wohnraum schaffen, aus Nächstenliebe ?
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kaulli« (21. Februar 2011, 22:04)


ASY

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54

Montag, 21. Februar 2011, 21:56

Darüber hab ich gelesen, ich vermute,
Was soll ich derweil tun, während du vermutest? Die Informationen dazu sind sehr kurz und bündig.

Ich nehme an, du hast dieses Grundeinkommen verstanden - der Rest deiner Fragen passt nicht mehr zum Thema.

Ergänzung: Am 07.05.2006, 20:58 habe ich von allen völlig ignoriert, folgenden Text geschrieben: Leistungsunabhängiges Grundeinkommen

Zitat

Leistungsunabhängiges Grundeinkommen

Warum kann ein Politiker nur gegen ein leistungsunabhängiges Grundeinkommen sein, wo Politikersaläre doch genau das sind? Richtig, ein mit Vertrauen bevorschusstes, leistungsunabhängiges Grundeinkommen, bezahlt vom Volksvermögen. Kann mir das wer mal erklären? Ich meine, hier wird der Mehrheit genau das abgelehnt, dessen sich der Politiker selbstverständlich bedient.

Sind solche Politiker Schelme, die ihre eigene Schlechtigkeit auf die Allgemeinheit projizieren?

55

Montag, 21. Februar 2011, 23:55

Ich meine, hier wird der Mehrheit genau das abgelehnt, dessen sich der Politiker selbstverständlich bedient.


Der Politiker sollte natürlich auch nur einen, seiner Leistung angemessenen Lohn erhalten !

Warum kann man das Grundeinkommen nicht an Leistung koppeln ?
Wir haben an sich ja genug Arbeit, sie ist nur oft nicht bezahlbar, bzw. niemand will sie machen !

Wenn ein Teil der Menschen keine Leistung bringt und trotzdem Geld bekommt, bedeutet das doch, dass der andere Teil das Doppelte arbeiten muss oder eben nur die Hälfte Lohn erhält.
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Dienstag, 22. Februar 2011, 09:47

Warum kann man das Grundeinkommen nicht an Leistung koppeln ?
Weil das dann eine Entlohnung und kein bedingungsloses/leistungsloses Grundeinkommen wäre. Das BGE soll ein Mittel gegen das aggressive Eigentum sein, welches anderes Eigentum verhindert.

Beispiel:
Wenn du der Eigentümer aller Äpfelbäume bist, dann werden die Menschen keine Äpfel essen oder dir jeden Preis für Äpfel zahlen oder selbst Apfelbäume pflanzen. Bis ein gepflanzter Apfelbaum Früchte trägt, wird es für die Menschen auch keine Äpfel geben, oder sie zahlen deinen Preis (Apfelzins)

Wenn du nun aber auch Eigentümer alle fruchtbaren Böden bist, dann hast du die Apfelwirtschaft total in deiner Hand. Du und deine Familie müssen nie wieder arbeiten, sondern lediglich den Erlös aus den Wucherpreisäpfeln eine Armee bezahlen, die dein Land und die Apfelbäume beschützen. (Apfelzins und Bodenzins)

Außer deinen Soldaten, geht es in diesem System allen schlecht.

Für die Äpfel kannst du jetzt alle Produkte einsetzen - Weizen, Mais, Produktionen, Rohstoffe, Geld, .....

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57

Dienstag, 22. Februar 2011, 11:33

Wenn du der Eigentümer aller Äpfelbäume bist,


Zum Glück ist es noch nicht so weit, dass es nur einen Eigentümer aller Apfelbäume gibt, es sind mehrere, die Menschen kaufen bei dem, der die beste Qualität zum billigsten Preis verkauft und arbeiten tun sie für den, der ihnen den besten Lohn bezahlt.

Also steht jeder Unternehmer in Konkurrenz zu anderen Unternehmern, mischt sich der Staat nicht ein, indem er einen mit Subventionen besonders begünstigt, wird das immer ein ausgewogenes Verhältnis sein. Hir sehe ich den Fehler: Die Politik !

Die Politik muss die Rahmenbedingungen stellen, damit es einen fairen Wettbewerb gibt und sich nicht mit einem Unternehmen verbündet und gemeinsame Sache macht und die Konkurrenz ausschaltet oder vernichtet.
Politik darf nicht wirtschaften, sondern muss die Wirtschaft und den freien Wettbewerb überwachen !
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58

Dienstag, 22. Februar 2011, 12:03

Zum Glück ist es noch nicht so weit,
Das ist eben nicht richtig, sondern schaut nur so aus. Außer du kannst mir jetzt auf die Schnelle noch irgendein fruchtbares freies Grundstück zeigen, für welches du nichts zahlen oder schuldig sein musst. Meines Wissens gibt es keines, sondern alle Grundstücke werden schon von jemanden besessen, die alle dasselbe Ziel verfolgen, nämlich, so viel wie möglich aus dem Eigentum rauszuholen.

Die logische Folge ist, dass die Menschen um diese nur käuflich zu erwerbenden Grundstücke streiten/arbeiten/kriminell-werden müssen, oder ihr ganzes Leben Grundzins oder für Waren, die auf Gründen produziert werden, an einen zahlen, der Grundstückseigentümer ist. Dies ist ein ewiger Kampf zwischen Eigentümern und Nichteigentümern, den die Nichteigentümer niemals gewinnen können, sondern die Schwächsten der Eigentümer werden ihr Eigentum an die stärkeren Eigentümer verlieren.

Das Eigentum kumuliert, was bedeutet, es häuft sich dort an, wo schon am meisten ist.

59

Dienstag, 22. Februar 2011, 13:32

Du vergisst dabei, dass z.B. ein Kleinbauer oder Selbstversorger, der ein wenig Grund hat, viel arbeiten muss, um auf über 700,- € netto zu kommen, wo ein Grundsicherungsbezieher den ganzen Tag auf der faulen Haut liegen kann um dasselbe zu erhalten, das soll fair sein ?

Wenn Grundstücke nichts kosten würden, wie würde denn dann die Vergabe funktionieren, dann gäbe es doch erst recht Korruption bei der Verteilung !
Ausserdem gibt es auf der Welt noch genug billiges fruchbares Land, in Ungarn zahlst du ab ca. 1 € pro m². Ich kenne einige Leute, die sich dort angesiedelt haben, das kannst du dir mit einigen Monaten Grundsicherung leisten, also kostet es nichts.
Wäre es gratis, hätte es bereits ein anderer.
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60

Dienstag, 22. Februar 2011, 13:42

Dir geht es nicht ums Dazulernen, sondern nur ums Rechthaben, weil du an deinen Denkmustern festhältst, die sich in der Systemimmanenz bildeten. http://de.wikipedia.org/wiki/Systemimmanenz

Der Kleinbauer und Selbstversorger arbeitet doch nur für den mickrigen Lohn, weil er sonst sein Eigentum verliert. Oder wie erklärst du dir das sonst? Würde der Kleinbauer und Selbstversorger auch für 700 Euro arbeiten, wenn er kein Eigentum hätte?

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