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16.03.2011, 03:12

Im Grunde wären wir dann eigentlich alle Psychopathen, den der Eigennutz steht hierarchisch immer höher als das Gemeinwohl, auch wenn das viele nicht wahrhaben wollen. Macht und jegliche Zusatzbefugnisse , die in das Leben und Denkweisen von anderen Menschen eingreifen kann , stellt hierbei nur noch den Multiplikator dar , der erst zur totalen Invalidität führt. Es wird erwähnt , das ein kleiner Bruchteil von Individuen schon als Psychopathen auf die Welt kommt ,
inwiefern ist das den wissenschaftlich bewiesen? Durch einfache Beobachtung?
Das ist natürlich ein Frage wie man dies differenziert. Psychopathie leitet sich - jedenfalls nach dem hier genannten Dr. Hare - nicht alleine durch Eigennutz sondern durch die Kombination verschiedenster Merkmale aus. Dabei dienen als Unterstützung Checklisten (hier PCL-R und je nach Gruppe verfeinerte und oft weniger zeitaufwendige Versionen). Nur können Checklisten immer nur so viel wert sein, wie der Benutzer welche diese ausfüllt.

Ein Beispiel:
Vor einigen Jahren habe ich Mal einen Artikel über "gleiches" Verhalten und unterschiedlicher Bewertungen gelesen. Dabei war für einen US-Psychiater die Tatsache dass der Expl. bis zum 30. Lebenjahr (oder in etwa) bereits 5 Beziehungen hatte, ein Hinweis darauf, dass der Expl. beziehungsunfähig ist, während für einen CH-Psychiater dieser Umstand als ganz normal bewertet wurde.

Ergo, man kann ein Leben lang darüber diskutieren wer nun Recht hat.

Jetzt einmal scharf abgebogen aber noch immer vor der gleichen Problematik stehen wir bei der Frage, kann das Verhalten von Psychopathie angeboren sein oder ist es anerzogen? Hier streitet sich die Wissenschaft - je nach Ausrichtung - genauso wie wir hier. Und dies obwohl die Wissenschaft doch immer vorgibt dass all ihre Auslegungen auf empirischen Forschungen beruht.

Allgemein philosophiert tun wir uns damit schwer zu glauben, dass Menschen als Psychopathen - oder von mir aus auch als böse - geboren werden könnten. Wahrscheinlich aus 2 Beweggründen:
  • wir wissen, dass Menschen nicht nur Wissen sondern auch Verhalten - im Positiven wie im Negativen - erwerben können. Nur inwiefern ist dieses "Verhalten lernen" bloß eine Show, bsw. für den Eigennutz den Du beschrieben hast? Schoppenhauer schrieb passend: "Man kann tun was man will, aber nicht wollen was man will."

  • und eigentlich wollen wir doch immer einen Schuldigen haben. Wird nun jemand mit Psychopathie geboren, dann ist doch eigentlich keiner Schuld. Weder die Eltern noch der Psychopath mit seinen Handlungen.


Asy hat es eigentlich sehr vereinfacht und aus meiner Sicht sehr richtig ausgedrückt. Es gibt Menschen welche blind und gelähmt geboren werden. Warum sollte dieser Umstand nicht auch im Hirn möglich sein?
Die glücklichen Sklaven
sind die
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Marie von Ebner-Eschenbach

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