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Linksaussen

unregistriert

281

Samstag, 16. April 2011, 20:30

Nö, du fragtest nach der systemischen Unterdrückung, ......
Nö, hab ich nicht.


.... die ich als Ursache für die meisten strafrechtlich relevanten Straftaten begreife. Sogar viele Beziehungsdelikte würden nicht schlagend werden, wenn Themen wie Eigentum und Geld nicht ursächlich oder folglich wären, die wiederum die Beziehung selbst belasten und daraus außerdem Kinder hervorgehen, die ebenfalls denselben konditionierten Hürden und Strategien ausgesetzt sind.

Das System hat eine lange und bedauernswerte Tradition, die eigentlich beendet werden könnte/müsste.
Siehst Du, Du intepretierst Deine Vorstellenswelt ind miene Aussagen. Das genau ist das Problem mit Dir.

Behauptungen und Vermutungen, nichts, was eine Grundlage hat. Der Mann vergewaltigt oder schlägt seine Frau, weil sein Chef ihn unterdrückt?

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282

Samstag, 16. April 2011, 20:45

Der Mann vergewaltigt oder schlägt seine Frau, weil sein Chef ihn unterdrückt?
Ja, oder er schlägt seine Kinder oder er schlägt seinen Chef, oder er schluckt alles und erkrankt, wo wieder das System verdient. Immer eine win-win-win.... Situation gegen die Mehrheit.

Linksaussen

unregistriert

283

Samstag, 16. April 2011, 21:04

Der Mann vergewaltigt oder schlägt seine Frau, weil sein Chef ihn unterdrückt?
Ja, oder er schlägt seine Kinder oder er schlägt seinen Chef, oder er schluckt alles und erkrankt, wo wieder das System verdient. Immer eine win-win-win.... Situation gegen die Mehrheit.

Allgemeinplätze auf Systemkritik reduziert. Die Eigenverantwortung verliert an Bedeutung und wir machen die Welt für unser eigenes Versagen veranwortlich. So kann man keiner Systemkritik eine Basis bilden.

284

Sonntag, 17. April 2011, 10:50

Zur systembedingten Unterdrückung zählen das Erbrecht, das Eigentumsrecht, das Finanzrecht. das Bodenrecht - all diese Rechte verhindern sich auch gleichzeitig, indem manche dadurch so viel staatsgewaltlich geschütztes Eigentum haben, dass andere nichts mehr vererben oder erwerben können.


Ob ein Erbrecht, Eigentumsrecht oder Bodenrecht ein Recht oder eine Unterdrückung sind, hängt davon ab, ob man selber Betroffener ist oder eben nicht. Menschen haben nichts dagegen, wenn sie ein Haus mit Grundstück erben, aber andere, die nichts bekommen haben, können denen das neiden, verstehe ich. Immerhin musst derjenige Grundsteuer zahlen und zwar ewig, also ist er eigentlich eh nur Besitzer und kein wirklicher Eigentümer. Ich hab zwar nichts geerbt bekommen, aber nachdem ich hart für Haus und Grund gearbeitet habe, sehe ich es als mein Recht an, darüber zu bestimmen, es einmal zu vererben, zu verkaufen oder zu verschenken. Die Allgemeinheit profitiert sowieso von meinen Steuern, die ich dafür bezahle und bezahlt habe.
Wenn ich ein Grundstück erwerbe oder geschenkt bekomme, ich darauf Reben pflanze und Wein erzeuge, bin ich dann verpflichtet, andere, die nichts tun, mit Wein zu versorgen ? Ich liefere Steuern an die Allgemeinheit ab, damit sie meinen Wein kaufen können, ohne etwas zu leisten, ist das nicht mehr als genug ? Wie soll denn ein gerechtes System aussehen ? Ich wäre nicht bereit, mein halbes Leben für Haus und Grund zu arbeiten um es dann zu wieder der Allgemeinheit zurückzugeben.

Ungerecht und unverständlich finde ich, dass die Kirche als Großgrundbesitzer keine Grundsteuern zahlen muss.
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

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285

Sonntag, 17. April 2011, 10:55

Allgemeinplätze auf Systemkritik reduziert. Die Eigenverantwortung verliert an Bedeutung und wir machen die Welt für unser eigenes Versagen veranwortlich. So kann man keiner Systemkritik eine Basis bilden.
Die Eigenverantwortung ist ein geflügeltes Wort, doch sie ist nicht durchführbar, wenn die Ressourcen für die Eigenverantwortung gar nicht im System und auch nicht greifbar sind.

Vielleicht kommen wir der Sache mit einem alltäglichen Beispiel näher:

Im 4. Quartal 2009 gab es 48.000 offene Stellen und 272.000 offizielle Arbeitslose. Ca. 100.000 Arbeitslose fallen beschönigend aus der Statistik, weil sie in Zwangskurse gesteckt werden oder regelrecht verhungern müssen. Diese Kurse verschaffen freilich auch bequeme Arbeitsplätze für jene Ausbilder, die mit dem System offensichtlich sehr zufrieden sind, weil die steigende Arbeitslosigkeit für sie einen Aufschwung und eine Einkommensgarantie bedeutet.

Wie können diese arbeitslosen Menschen die Selbstverantwortung üben?

Noch ein paar Zahlen:
58% der offenen Stellen bieten ein Vollzeiteinkommen unter 1.700 Euro brutto = ca. 1.100 netto.
23% boten zwischen 1.700 - 2.400 Euro brutto : 1.100 - 1.550 netto.
17% Teilzeit
3% Gerinfügig (unter 360 Euro)
12,5% waren überhaupt nur Saisonarbeitsstellen.

Die Zahlen gelten für Österreich; in Deutschland ist das Verhältnis noch schlimmer.
http://www.statistik.at/web_de/static/of…2010_055112.pdf
http://www.statistik.at/web_de/static/ar…icht_044907.pdf

286

Sonntag, 17. April 2011, 19:00

Wie können diese arbeitslosen Menschen die Selbstverantwortung üben?


Stellengesuche schreiben, Firmen besuchen, wo man gerne arbeiten würde, Kontakte knüpfen, sich selber weiterbilden oder einfach selber ein Gewerbe anmelden und los gehts !
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

287

Montag, 18. April 2011, 10:11

Wie können diese arbeitslosen Menschen die Selbstverantwortung üben?
Stellengesuche schreiben, Firmen besuchen, wo man gerne arbeiten würde, Kontakte knüpfen, sich selber weiterbilden oder einfach selber ein Gewerbe anmelden und los gehts !
Diese Antwort mag auf den ersten Blick unheimlich schlau und wirkungsvoll erscheinen, was sich aber sofort für jene verflüchtigt, die die Statistik gelesen haben. Also, warum stellst du lieber meine Auffassungsgabe infrage, als über die Statistik dein Wissen zu erhöhen?

Aber vielleicht irre ich mich, was wir sofort feststellen können, wenn du mir mit Belegen oder Logik verrätst, wie viele Einkommensplätze mit deinen Vorschlägen geschaffen werden können.

272.000 Arbeitslose zu 48.000 offenen Stellen PLUS kaulli-Konzept = :frag:

Wie viele Stellen können Arbeitslose erzeugen? Damit meine ich natürlich nicht das Ersetzen, sondern das Neuschaffen eines Arbeitsplatzes. Würde nämlich ein Arbeitsplatz nur mit einem anderen Menschen ersetzt, so ist doch dann der bisherige Beschäftigte arbeitslos und in deinen Augen einer, der sich im dE. tollen Sozialsystem ausruht.

Wenn du das geklärt hast, dann kümmern wir uns um die Selbständigkeit, die unbedingt auch solvente Abnehmer benötigt. Der Selbständige braucht Käufer, die er nur mit entsprechend niedrigen Preisen oder mit erwünscht hoher Qualität anlocken kann.

Welche Möglichkeiten hast du auf Lager - und warum teiltest du diese nicht schon längst der Administration des Rechtsstaates mit?

Linksaussen

unregistriert

288

Montag, 18. April 2011, 17:42

Das Problem ist doch, dass Du tatsächglich glaubst, dass jemand verhungern müsste.

Das Problem ist, dass Du über einen Wert, eine reduzierte Aussage die Welt erklären willst.

Was hat Kohle mit Eigenverantwortung zu tun? Nichts.

Noch dazu würde ich mir gerne die Statistiken bezogen auf das reale Familieneinkommen ansehen.

Du würfelst Zahlen, Du gehst nicht seriös mit ihnen um. Du machst nur das, was Du anderen vorhältst.

Hast Du auch schon mal dran gedacht, dass Arbeitsplätze durch Rente frei werden?

So viele Punkte der fachlichen Kritik und Du glaubst tatsächlich, Du hast einen Anspruch auf Antworten, wo Du alle Antworten schuldig bleibst und ihnen dumpf ausweichst?

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289

Montag, 18. April 2011, 21:52

272.000 Arbeitslose zu 48.000 offenen Stellen


Welche Quelle hast du da ? Falls das nur die Stellen sind, die am Arbeitsamt gemeldet sind, muss man dazu sagen, dass die meisten Arbeitgeber ihr Personal nicht am Arbeitsamt suchen (ich hab da selber auch keine guten Erfahrungen gemacht, hab deshalb lieber ein Inserat in der Zeitung bezahlt).
Ich könnte jetzt behaupten, es gibt viel mehr Arbeitstellen als Arbeitssuchende, du musst dir nur die Stellenanzeigen in Zeitungen und im Internet ansehen, Stellengesuche sind da absolut in der Minderheit.
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

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