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Linksaussen

unregistriert

31

15.04.2011, 10:01

Täusch ich mich oder dichtest Du in die Aussagen anderer wieder einmal zu viel Interpretation, die Deinem Beitrag den Boden bereiten soll?

Hier hat niemand die industrielle Tierhaltung befürwortet. Zumindest nicht jene, die man als tierverachtende Massentierhaltung bezeichnen könnte. Natürlich geht auch die "artgerechte" Haltung einen industriellen Weg.

Auch hat hier niemand versucht das wirkliche Unrecht an Tieren zu rechtfertigen.

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32

15.04.2011, 10:14

@Renitenz,

unsere Vergangenheit und Geschichte kann nur einen Sinn haben, und zwar daraus zu lernen.
Sehr informativ, was Herr Oppenheimer hier über die Entwicklung von Bauern und Jägern beschreibt. Ebenso wie die längst vergangenen Aussagen von Sokrates zu diesem Thema. (ich glaub das wurde von den meisten hier nicht wahrgenommen, so niemand darauf eingegangen ist.)

Zitat

Danach warnt Sokrates, daß mehr Weideland benötigt werde, sobald die Menschen begännen, den Tierbestand zu erhöhen, um zusätzlich Schlachttiere zu halten: «Und das Land, das ursprünglich groß genug war, um all seine Bewohner zu ernähren, wird auf einmal zu klein sein. Also werden wir von den Nachbarn Land abschneiden müssen, wenn wir genug haben wollen zur Viehweide und zum Ackerbau, und sie auch wiederum von unserem, wenn sie sich ebenfalls gehen lassen und – die Grenzen des Notwendigen überschreitend – nach unangemessenem Besitz streben. Und so werden wir von dann an Kriege führen müssen.» (Politeia, II.13-14)

Quelle .... http://www.vegetarisch-leben.ch/kapitel2.html

Wenn Wiederholungen in der Geschichte immer wieder genau zu den selbigen Ergebnissen führen, dann muss man ich schon irgendwann fragen, wie oft wir die Fehler der Vergangenheit noch wiederholen müssen, um zu begreifen, dass wir immer nur dorthin gelangen werden, wo wir bereits waren.

Also lassen wir Milliarden Tiere laufen und sich unkontrolliert vermehren. Also, wenn sie dann zur Bedrohung werden, dürfen wir sie dann töten oder töten wir uns dann lieber selber?

Wer nur im Schwarz und Weiss lebt, der kennt einfach nur die Extreme .... das Bunte dazwischen wird für diese Menschen immer unsichtbar bleiben. Deshalb ist unser Beider Gesprächsstoff sehr bescheiden ..... weil eben nur "Schwarz und Weiss".

Auch hat hier niemand versucht das wirkliche Unrecht an Tieren zu rechtfertigen.

Wie, wo ..... auch du nicht??? :schulter: :oooch:
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

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33

15.04.2011, 13:02

Wie schlimm muss es für die Kuh sein Milch zu geben?
Ohne Kalb, keine Milch. Dauerzwangsbefruchtung, (In)Züchtung, Krankheiten durch Massenhaltung und daraus nötige Impfungen werden von der Gewinnmaximierung verlangt. Durch arglistige, verbrecherische Förderungen etablierte sich ein Belohnungssystem für besonders aggressive Fleischnahrungsindustrialsierung. Der Bauer in Afrika kann am Markt sein Huhn nicht verkaufen, weil die geförderten Exporte von Restefleisch aus Europa den Herstellungspreis des afrikanischen Huhns unterbieten. Umgekehrt läuft es ähnlich. Das System erzeugt den wechselwirkenden Mangel, wo nur der Mächtigste ohne Skrupel sich durchsetzen kann - der Rest muss sich ohne möglichen Einfluss beugen.
Täusch ich mich oder dichtest Du in die Aussagen anderer wieder einmal zu viel Interpretation, die Deinem Beitrag den Boden bereiten soll?

Hier hat niemand die industrielle Tierhaltung befürwortet. Zumindest nicht jene, die man als tierverachtende Massentierhaltung bezeichnen könnte. Natürlich geht auch die "artgerechte" Haltung einen industriellen Weg.

Auch hat hier niemand versucht das wirkliche Unrecht an Tieren zu rechtfertigen.
Eine fruchtbare Diskussion ist nur möglich, wenn die Kontrahenten und ihre systemischen Grenzen begriffen werden. Detlefs Bestrebungen sind nicht durchführbar, solange ein Staat existiert, der das Ausbeuten von Mensch, Tier und Umwelt nicht nur legalisiert, sondern auch großzügig belohnt und die größten Ausbeuter besonders viel Ansehen ernten.

Wer aber das Staatssystem, die Bodenrechte und das Geldsystem akzeptiert oder begrüßt, kann sich gar nicht als Tier- oder Menschenschützer betätigen, ohne fest im Widerspruch zu kleben, weshalb sich alle auf synthetische Rechte berufen, von denen sie mehr oder weniger fordern.

Wobei (ich wiederhole mich) das Wort »Recht« ist ein künstlich gebildeter und durch nichts bewiesener Begriff ist. Es bedeutet nicht mehr als: »Gebt mir, was ich wünsche, damit ich einen Beweis dafür habe, dass ich stärker bin als ihr.«
unsere Vergangenheit und Geschichte kann nur einen Sinn haben, und zwar daraus zu lernen.
Sehr informativ, was Herr Oppenheimer hier über die Entwicklung von Bauern und Jägern beschreibt. Ebenso wie die längst vergangenen Aussagen von Sokrates zu diesem Thema. (ich glaub das wurde von den meisten hier nicht wahrgenommen, so niemand darauf eingegangen ist.)
Aus der Geschichte ist nur zu lernen, wenn sie auch wahr ist - aus einer nicht entdeckten Lüge kann nichts gelernt werden.

Ich habe deinen Beitrag sehr wohl wahrgenommen, weshalb ich mit Oppenheimers Aufsatz ergänzte. Die damaligen Jäger und Hirten sind die heutigen Polizisten und Soldaten, die künstliches, der Macht alles erlaubende Recht durchsetzen. Durch das Recht, das es ohne Staat nicht gäbe, werden allerdings viele Unregelmäßigkeiten, wie bspw. die Tierindustrie, erst ermöglicht. Derweil um das Recht palavert und gestritten wird, werden auch neue Fleischesser herangezüchtet, für die der Wahnsinn einfach eine Normalität ist.

34

15.04.2011, 17:45

Franz Oppenheimer! Ob ich von dem wohl mal mehr lesen sollte? Da werde ich demnächst mal was kopieren. :-)


Die meisten von uns sind mit Vorstellungen aufgewachsen, dass man Tiere nicht zum Scherze quält. Für den eigenen Magen aber schon? Irgend wie entstehen aus so einer Lebensweise mit der Zeit Widersprüche, die auch nicht durch eine angeblich artgerechte Tierhaltung und angeblich tiergerechte Schlachthöfe, aufgelöst werden können. Und dann ist jeder selbst gefragt wie er diese Widersprüche am besten löst.
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Mordfreie Wälder und wildes Leben, sollte es ruhig öfters geben!

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"Im Vergleich zu Avigdor Lieberman sind Jean-Marie Le Pen und Jörg Haider so harmlos wie Max und Moritz."
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35

20.04.2011, 20:29



Tolles Lied! Mein Video der Woche.
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