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ASY

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21

Donnerstag, 26. August 2010, 20:32

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HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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22

Freitag, 27. August 2010, 16:00

Sorry in der schnelle habe ich es nicht gemacht. Ich habe es ausgebessert

23

Samstag, 25. Dezember 2010, 19:18

Skalarwellentechnologie von Prof. Meyl

Ich muss um Nachsicht bitten, dass ich hier einen Beitrag schreibe zu einem Thema, das in diesem Forum schon etwa vor einem Jahr behandelt wurde. Die von mir jetzt zitierte Webseite habe ich aber erst kürzlich gesehen. Wer sich für die Skalarwellen von Prof. Meyl interessiert bzw. für die dazugehörigen nicht ganz billigen Experimentiersets - das Thema Skalarwellen ist ja noch immer aktuell und die Experimentiersets werden auch noch angeboten - sollte vielleicht diese Seite ansehen:
http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~b…ls_Versuche.htm .
Der Verfasser, Herr Bruhn, ist mir als ein sehr gründlicher Wissenschaftler bekannt, der sich alles genau ansieht und immer alle seine Quellen sehr gewissenhaft angibt. Die Darstellung ist dem Thema entsprechend mathematisch, aber wer mit Vektoranalysis und den hier in Betracht kommenden physikalischen Gleichungen etwas vertraut ist, wird den Argumenten von Herrn Bruhn leicht folgen können.

24

Samstag, 25. Dezember 2010, 20:47


Der Verfasser, Herr Bruhn, ist mir als ein sehr gründlicher Wissenschaftler bekannt, der sich alles genau ansieht und immer alle seine Quellen sehr gewissenhaft angibt. Die Darstellung ist dem Thema entsprechend mathematisch, aber wer mit Vektoranalysis und den hier in Betracht kommenden physikalischen Gleichungen etwas vertraut ist, wird den Argumenten von Herrn Bruhn leicht folgen können.

Ich denke mit der Seite von Herrn Bruhn kann kaum einer was anfangen.

Allerdings kann ich auch nur davon abraten, diese Experimentiersets zu kaufen, da Prof. Meyl noch nicht mal die Längenkontraktion richtig verstanden hat. Er ist nur auf Geld aus. Seine Skalarwellen gibt es nicht.
People who lie to others have merely hidden away the truth, but people
who lie to themselves have forgotten where they put it.

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25

Montag, 6. Juni 2011, 11:45

@Joit: Was hat es mit den Skalarwellen auf sich?

... wie s.o, Meyl, er genauso wenig behauten kann, das es Skalarwellen nicht gibt, wenn der Nachweis nicht gelungen ist, bzw, was überhaupt ursprünglich als Skalarwellen bezeichnet wurde, oder nur der Begriff von Meyl übernommen wurde, sein einziges Argument, immer und immer wieder der Streitpunkt über die Berechnung von Meyl sind, aber er hier glaubt, aufgrund dieser Diskussion von Meyl und Braun, auf die er, wie immer, unaufällig oft hinweist, feststellen zu müssen, Skalarwellen kann es nicht geben, und es noch möglichst oft lächerlich-dezent zu wiederholen, aber scheinbar nur, damit sich niemand mehr darüber Gedanken machen will.
Also, Joit, was sind Skalarwellen? Skalarwellen sind Wellen, bei denen die Schwingung dieselbe Richtung hat wie die Ausbreitungsrichtung der Welle. Im Gegensatz dazu liegt bei Transversalwellen die Schwingungsrichtung quer zur Ausbreitungsrichtung. (Für beide Wellentypen gibt es auch andere Bezeichnungen.) Was eine Skalarwelle ist, ist also ganz eindeutig. Wenn jemand den Begriff befremdlicherweise anders verwenden will, müsste er das schon sagen. Und natürlich gibt es Skalarwellen, Schallwellen sind z.B. Skalarwellen. Bei Meyl geht es aber um elektromagnetische Wellen und die gibt es nach Meinung der Physik immer nur als Transversalwellen. Eine elektromagnetische Skalarwelle wäre ein Widerspruch zu den als gültig angesehenen Maxwellschen Gleichungen. Nun hat Herr Meyl behauptet, es gäbe bei elektromagnetischen Wellen doch auch einen skalaren Anteil. Er wollte theoretisch zeigen, dass dieser mit den Maxwellschen Gleichungen kompatibel ist, hat sich dabei aber verrechnet. Das hat Herr Bruhn (nicht Braun) ausführlich gezeigt. Du wirst mit der Darstellung von Herrn Bruhn nichts anfangen können, denn Mathematik ist nicht gerade deine Stärke und es würde mich sehr wundern, wenn dir die Vektoroperatoren "rot" und "div" etwas sagen. Die braucht man aber halt leider, wenn man mit elektromagnetischen Wellen rechnet.

Aber Theorie ist ohnehin nichts für dich. Herr Meyl hat zum Glück ein einfaches Experiment angegeben, mit dem sich angeblich seine Skalarwellen nachweisen lassen. Man gibt ein Handy in den Mikrowellenherd, Tür zu, aber Herd ja nicht einschalten! Dann ruft man das Handy an und siehe da, es läutet! Nun argumentiert Herr Meyl: der Mikrowellenherd ist ein perfekter Faradayscher Käfig, der die elektromagnetischen Transversalwellen perfekt abschirmt. Also dürfte das Signal vom Mobilfunksender das Handy gar nicht erreichen. Warum läutet es doch? Weil vom Mobilfunksender eben auch Skalarwellen ausgehen, die durch die Abschirmung durchgehen.

Ich sage: das ist Blödsinn. Ein Mikrowellenherd schirmt natürlich nicht perfekt ab, die Wellen werden nur stark abgeschwächt. (Sonst könnte ja niemand klagen, dass aus dem Ding im Betrieb noch Mikrowellenstrahlung 'rauskommt.) In einer günstigen Empfangslage kann es deshalb auch im Mikrowellenherd noch genug Feldstärke geben, dass das Handy anspricht. In einer schlechten Empfangslage wird das Handy dagegen nicht ansprechen. Also Joit, mache diesbezüglich Experimente und berichte uns darüber. Hat Herr Meyl nun recht mit seiner Handy-Mikrowellentheorie oder nicht?

Und nochmals, bitte kapier das endlich: Es ist trivial und völlig irrelevant, dass ich die Nichtexistenz von elektromagnetischen Skalarwellen genauso wenig beweisen kann, wie ich nicht beweisen kann, dass nicht doch ein blaues Kaffeehäferl um den Saturn kreist. Bei abenteuerlichen Behauptungen liegt die Beweislast immer bei dem, der das behauptet. Alles andere ist wissenschaftlich gesehen Humbug. Wissen schafft man nicht einfach durch Behauptungen, da muss man schon mehr bieten. Und solange Herrn Meyl nicht wirklich ein Beweis gelingt, sind seine elektromagnetischen Skalarwellen auch ein Humbug.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Uebersicht« (6. Juni 2011, 14:25)


26

Mittwoch, 8. Juni 2011, 14:50

Maxwell

http://educate-yourself.org/dc/gwentowersbybyronweeks.shtml

Im unteren Teil ("The Hertzian Conspiracy") des Links werden kurz die Maxwell'schen Gleichungen aus dem 19. Jahrhundert beschrieben, die ursprünglich mit fünf statt mit vier "Dimensionen" arbeiteten.

Vielleicht lohnt sich ja, sich noch einmal näher mit der historischen Theorieentwicklung zu beschäftigen?

27

Mittwoch, 8. Juni 2011, 15:48

Bitte nicht schon wieder Skalarwellen von Prof. Meyl! Diese wurden weder von Nikola Tesla entdeckt noch von Prof. Meyl, denn es gibt sie nicht

Da es keine Skalarwellen gibt, fällt auch diese Theorie flach.

Und natürlich gibt es Skalarwellen, Schallwellen sind z.B. Skalarwellen.


Mein Gott, Übersicht....

und dann willst du mir noch erklären wie Skalawellen sein sollen? Wie ...Schallwellen? Wie... Was man sich nachträglich über Skalarwellen noch zurechtbiegen will? Gerade, wo man noch nicht einmal das gesamte Spektrum an Wellen messen kann? Geschweige denn, erzeugt werden kann. Folglich auch keine Aussage getroffen werden kann, ob hier eine Wechselwirkung enstehen kann, die Skalarwellen erzeugen oder noch eine natürliche Quelle mit oder mit auch Skalarwellen besteht.

Und nochmal für dich,
es ist nicht einfach nebensächlich, ob man nun etwas beweisen kann oder nicht, wie hier deine Kaffeetasse, womit du einfache deine Behauptung rechtfertigen willst, etwas kann es nicht geben, wenn es über dein scheinbar beschränktes Denkmuster hinausgeht.
Da sind wir wieder bei deinem "Die Erde muss flach sein", wenn du dir nichts anderes vorstellen kannst, weil es über deine Nasenspitze hinausgeht, und dir deine "tausend so fleissig hart arbeitenden Wissenschaftler" nichts anderes sagen können.

Ich muss nicht mit allem von Meyl einverstanden sein, aber seine Schiffchen mit Aluhütchen respektiere ich jedenfalls mehr, als deine hier mehr wie lächerlichen Begründungen, auch wenn du gleich am liebsten gleich wieder aufheulen wirst, das das nur ein Sender sein kann der Energie liefert.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Joit« (8. Juni 2011, 16:18)


28

Donnerstag, 9. Juni 2011, 22:46

http://educate-yourself.org/dc/gwentowersbybyronweeks.shtml
Im unteren Teil ("The Hertzian Conspiracy") des Links werden kurz die Maxwell'schen Gleichungen aus dem 19. Jahrhundert beschrieben, die ursprünglich mit fünf statt mit vier "Dimensionen" arbeiteten.Vielleicht lohnt sich ja, sich noch einmal näher mit der historischen Theorieentwicklung zu beschäftigen?
Hallo Helfersyndrom!
Ich vermute, dass das wenig lohnend wäre, das ist schon vielfach geschehen. Über die Methamorphose der Originalarbeiten von Maxwell zu der heutigen Form haben sich die Physiker die Finger wund geschrieben. Dass Einstein, der ja sehr um eine einheitliche Feldtheorie bemüht war und sich dabei zweifellos tief in die Literatur vergraben hat, nur Zugriff auf die "altered equations" von Maxwell hatte, ist eine eher unwahrscheinliche Behauptung. Insgesamt kann ich mit dem von dir angegebenen Material "Hertzian Conspiracy" nicht viel anfangen, es ist eine schwer verdauliche Mischung aus Zutreffendem und völlig Unsinnigem. Als Beispiel möchte ich die letzten Zeilen dieses Materials heranziehen:

Zitat

In the 1960's the Hertz (Hz) replaced Cycles Per Second. Since, then everyone thinks that all electromagnetic waves are hertzian. Only the upper portion of the spectrum before Infra- red contains Hertzian waves. ELF and ULF are not; waves in biosystems and natural phenomena are not Hertzian in nature.
Sowohl "cycles per second" als auch "Hertz" sind gleichbedeutende Einheiten für die Frequenz. Es ist richtig, dass die zunächst nur im deutschsprachigen Raum übliche Einheit "Hertz" - so genannt zu Ehren des deutschen Physikers H.R. Hertz - immer mehr weltweit in Verwendung kam. Aber warum soll jemand denken, eine elektromagnetische Welle wäre auf einmal eine andere, nur weil man ihre Frequenz in Hz statt in cps angibt? Und was sollen denn bitte überhaupt "hertzische" und "nicht hertzische" elektromagnetische Wellen sein? Eine elektromagnetische Welle ist eine Kombination der Schwingungen eines elektrischen und eines magnetischen Feldes, die Feldzeiger stehen normal zur Ausbreitungsrichtung (Transversalwelle). Wie unterscheidet sich nun eine "nicht hertzische" elektromagnetische Welle von einer "hertzischen"? Dafür gibt es überhaupt keine Erklärung. Der Text führt aus, ELF- und ULF-Wellen seien nicht "hertzisch". ELF und ULF steht für "Extreme Low Frequency" bzw. "Ultra Low Frequency". Wann man von ELF bzw. ULF spricht, da gehen die Angaben auseinander. Manche setzen 100 Hz als Grenze an. Nun ist es aber völlig unplausibel, dass eine Welle mit 100,01 Hz eine andere Natur haben soll als eine Welle mit 99,99 Hz. Denn die elektromagnetischen Wellen ändern zwar ihre Eigenschaften ganz deutlich mit der Frequenz - ihr möglicher Frequenzbereich ist ja gewaltig - aber immer kontinuierlich, es gibt keine Unstetigkeiten bzgl. der Frequenz. Auch wenn die Frequenz noch so nieder ist, es bleibt eine elektromagnetische Welle, die sich außer in der Frequenz vom Wesen her in nichts von anderen elektromagnetischen Wellen unterscheidet. Insbesondere bekommt sie sicher keinen skalaren Anteil, das hat schon Maxwell ausgeschlossen und seither ist nichts Neues dazugekommen.

Und "Waves in biosystems are not Hertzian in nature"? Auch hier bleibt offen, was ist eigentlich "Hertzian"? Wenn ein Glühwürmchen Licht aussendet, ist das doch offensichtlich Licht, also eine elektromagnetische Welle, was soll da "hertzian" oder "nicht hertzian"? Und "natural phenomenon are not Hertzian"? Ist die elektromagnetische Strahlung, die aus dem Weltraum kommt, nicht auch ein "natural phenomenon"? Und in dieser sind Frequenzen in allen Größenordnungen vertreten, also offensichtlich "hertzian" und "non hertzian". Ohne irgend eine Erklärung oder zumindest Vermutung, was überhaupt unter "Hertzian" verstanden werden soll und was den Unterschied zwischen "Hertzian" und "non Hertzian" ausmacht - die Frequenz allein kann es wohl nicht sein - macht die ganze Epistel keinen Sinn.

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29

Freitag, 10. Juni 2011, 00:00

1. Zitat von »Uebersicht«
Bitte nicht schon wieder Skalarwellen von Prof. Meyl! Diese wurden weder von Nikola Tesla entdeckt noch von Prof. Meyl, denn es gibt sie nicht
2. Zitat von »Uebersicht«
Da es keine Skalarwellen gibt, fällt auch diese Theorie flach.
3. Zitat von »Uebersicht«
Und natürlich gibt es Skalarwellen, Schallwellen sind z.B. Skalarwellen.

Mein Gott, Übersicht...
Selbst für dich, Joit, sollte es klar sein, dass sich meine ersten beiden Zitate auf die Meyl-Sache bezogen haben und damit nur auf elektromagnetische Wellen. Und es gibt eben keine elektromagnetischen Skalarwellen. Mein 3. Zitat galt Wellen allgemein. Dass es Skalarwellen an sich gibt, ist schon deshalb klar, weil es diesen Begriff schon lange vor Tesla (und erst recht vor Meyl) gegeben hat, und gäbe es keine Skalarwellen wie z.B. die Schallwellen, bräuchte man ja diesen Begriff gar nicht. Du versuchst mir hier also einen Widerspruch vorzuhalten, den es gar nicht gibt.

es ist nicht einfach nebensächlich, ob man nun etwas beweisen kann oder nicht, wie hier deine Kaffeetasse, womit du einfache deine Behauptung rechtfertigen willst, etwas kann es nicht geben, wenn es über dein scheinbar beschränktes Denkmuster hinausgeht.
Da sind wir wieder bei deinem "Die Erde muss flach sein", wenn du dir nichts anderes vorstellen kannst, weil es über deine Nasenspitze hinausgeht, und dir deine "tausend so fleissig hart arbeitenden Wissenschaftler" nichts anderes sagen können.
In der Wissenschaft - also zum Schaffen von Wissen - geht es nicht darum, ob man sich etwas vorstellen kann. Man kann sich z.B. auch vorstellen, dass es Kobolde gibt. (Und das könnte man dadurch untermauern, dass man oft Dinge nicht findet, obwohl man ganz sicher ist, sie an eine bestimmte Stelle gelegt zu haben.) Aber wissenschaftlich gesehen hält das nicht, die Wissenschaft geht davon aus, dass es keine Kobolde gibt, auch wenn man sich solche vorstellen kann. "Die Erde muss flach sein" ist ein ganz schlechtes Beispiel, denn das ist genau so eine haltlose Annahme wie die (elektromagnetischen) Skalarwellen von Herrn Meyl. Es gibt keine Theorien oder Beobachtungen, die die Idee einer "flachen Erde" stützen. Im Gegenteil, alleine die Beobachtung, dass am Meer zuerst die Mastspitze eines Schiffes zu sehen ist, widerlegt die "Scheibenerde" schon. Da du offensichtlich über das Wesen der Wissenschaft - des Schaffens von Wissen - nicht viel weißt, hier ein Text zu dieser Problematik:

"In der Tat gilt in allen Bereichen der Wissenschaft die methodologische Regel, dass bejahende Aussagen ("Es gibt Schneemenschen") als falsch gelten, solange man kein stützendes Indiz für sie gefunden hat, und verneinende Existenzaussagen ("Es gibt keine Schneemenschen") als wahr gelten, ehe man nicht einen Hinweis auf deren Vorhandensein entdeckt hat. Diese Argumentationsasymmetrie besagt also, dass positive Aussagen auf ihre Bestätigung warten müssen und negative Aussagen so lange für wahr gehalten werden, bis sich das Gegenteil zeigt. Ließe man diese Asymmetrie außer Acht, müsste man alle nicht gerade widersprüchlichen Entitäten beliebiger Sorte für existierend halten und erst, wenn sich Zweifel an einem Genre von Dingen offenbart, diese aus dem Verkehr ziehen. Dies würde eine abartig riesige Ontologie generieren, bei der nur ab zu einige abstruse Objektklassen eliminiert würden" (aus "Entzauberte Welt", B. Kanitscheider).

Entsprechend dieser höchst vernünftigen Regel, was sind nun die stützenden Indizien für die bejahende Aussage von Herrn Meyl "Es gibt elektromagnetische Skalarwellen"? Indizien können theoretisch oder experimentell sein. (So hat Maxwell z.B. auf Grund seiner Theorie die Existenz elektromagnetischer Transversal-Wellen vorhergesagt und nebstbei die Existenz elektromagnetischer Skalarwellen ausgeschlossen; den experimentellen Beweis für elektromagnetische Wellen konnte aber erst Hertz erbringen.) Herr Meyl hat es mit Theorie versucht, aber damit nur bewiesen, dass er ein schlechter Mathematiker ist, er hat sich verrechnet. Er hat mit dem Handy in der Mikrowelle argumentiert, aber das ist Käse. Und dann hat er auch praktische Versuche gemacht (und verkauft diese um sündteures Geld), seine Versuche sind aber allesamt völlig nichtssagend. Falls du, Joit, nicht dieser Ansicht bist: Aus welchem Versuch von Meyl kann man denn den Schluss ziehen, dass elektromagnetische Wellen einen skalaren Anteil haben? Kannst du dazu etwas sagen? (Und falls du der Meinung bist, dass Herr Meyl seine Skalarwellen ganz anders versteht, wie ich und die Physik sie nun einmal definieren: was sind dann Skalarwellen nach Meyl überhaupt? Weisst du dazu etwas zu sagen?) Wenn du dazu nichts überzeugendes beitragen kannst, bleibt meine Negativaussage "Es gibt keine elektromagnetischen Skalarwellen" nun einmal als wahr bestehen.

Ich muss nicht mit allem von Meyl einverstanden sein, aber seine Schiffchen mit Aluhütchen respektiere ich jedenfalls mehr, als deine hier mehr wie lächerlichen Begründungen, auch wenn du gleich am liebsten gleich wieder aufheulen wirst, das das nur ein Sender sein kann der Energie liefert.
"Nicht mit allem einverstanden von Meyl"? Ja, da bin auch ich voll einverstanden! Stimmt schon, auch ein blindes Huhn kann ein Korn finden. Allerdings: wer derartigen Unsinn verzapft wie Herr Meyl z.B. mit seinem "Handy in der Mikrowelle", der ist entweder total inkompetent oder erzählt wissentlich etwas Falsches, um den Verkauf seiner Experimente zu pushen. Beides ist nicht gerade vertrauensfördernd. Warum dich seine Schiffchen mit Aluhütchen beeindrucken, bleibt dein Geheimnis. Andere denken da anders, nicht nur Herr Bruhn, siehe z.B.
http://www.xy44.de/skalar/messungen.htm . (Einige Links in diesem Text funktionieren nicht mehr. Kein Wunder. Es wird immer stiller um Herrn Meyl, bald wird kein Hahn mehr nach ihm krähen.)

30

Dienstag, 14. Juni 2011, 00:28

Über die Methamorphose der Originalarbeiten von Maxwell zu der heutigen Form haben sich die Physiker die Finger wund geschrieben.
http://www.cheniere.org/books/aids/ch4.htm

Tom Bearden ist so einer. Ich kann da wenig mitreden, aber er scheint sich die Mühe zu geben, innerhalb seines Berufsfeldes Anerkennung zu finden, indem er eine Menge mathematischer Gleichungen zur Unterstützung seiner Ansichten ausführt. Und so wie ich Meyl verstanden haben, geht er von Vektoren eines "0"-Vektors aus, die die skalare Welle beschreiben sollen.

Zur Legitimation der hohen Ausgaben für CERN veranstaltete das deutsche Bundesministerium für Forschung und Technologie eine Wanderausstellung, die u.a. in Heidelberg Station nahm, und bei der auf Vorlesungsveranstaltungen theoretische Physiker ganz klar erklärten, daß sie mit Modellen arbeiten, die erst durch den Nachweis der Experimentalphysik Validität erhalten. So scheint zumindest die String-Theorie beispielsweise in letzter Zeit in Frage zu stehen. Einstein hatte seine große Zeit in Bern. Danach zehrte er vom Ruhm und nutzte diesen für erhofften weiteren Ruhm. Auch Heisenberg scheiterte bei der Suche nach der ersehnten allumfassenden Theorie. Das ist der Hintergrund, warum ich anregte, sich noch einmal mit Maxwell zu beschäftigen, wofür ich der Falsche bin. Aber es zeigt die Erfahrung, daß es erstens so etwas wie Betriebsblindheit gibt, zweitens andere Generationen einen anderen Blinkwinkel aufgrund eines anderen Zeitgeistes und Wissens haben und beispielsweise bei der Qualitätssicherung von Software trotzdem Fehler bleiben. Die russische Weltraumfahrt hat eine andere Kultur als die amerikanische. Während die russische nach Unglücken am selben Produkt festhielt und eine verbissene Fehlersuche machte, setzte die amerikanische regelmäßíg auf neue Produktreihen. Wenn man also Maxwell aus heutiger Sicht noch einmal studiert und noch einmal versucht, seine damaligen Gedankengänge nachzuvollziehen, versteht man vielleicht, warum er die Gravitations-"Dimension" aus damalige Sicht verwarf, während u.U. sich heute aufgrund der fortschrittlichen Meßtechnik und Analysemethodik ganz andere Möglichkeiten ergeben. Es ist eben AUCH zu berücksichtigen, welche Interessen und Einschränkungen auf Maxwell damals einwirkten - also Technikgeschichte - und welche Denkverbote heute welche Ursachen haben.

Aber das Ganze ist nur so eine Idee.
Denn die elektromagnetischen Wellen ändern zwar ihre Eigenschaften ganz deutlich mit der Frequenz - ihr möglicher Frequenzbereich ist ja gewaltig
Vielleicht geht ja genau darum.
- aber immer kontinuierlich, es gibt keine Unstetigkeiten bzgl. der Frequenz.

Davon ist wohl auszugehen und aus Gründen der Einteilung wurde eine halbrichtige Behauptung aufgestellt.

Insbesondere bekommt sie sicher keinen skalaren Anteil, das hat schon Maxwell ausgeschlossen und seither ist nichts Neues dazugekommen.


Wenn Maxwell dies ausgeschlossen hat, hat er dies im 19. Jahrhundert getan - aufgrund damaliger Theorie- und Erkenntnislage.
Und "Waves in biosystems are not Hertzian in nature"?
Ob nun Wellen in Biosystemen andere sind, ist bei der Untersuchung der skalaren Frage zunächst zweitrangig. Zunächst ist es erst einmal wichtig zu prüfen, ob es skalare Wellen gibt, ob es sie geben könnte. Das gilt es zu prüfen, bevor man sich auf die Suche begibt, wo überall skalare Wellen zu finden sind. Wenn man nicht weiß, wonach man suchen soll, kann man auch schlechterdings feststellen, dort und dort sind diese Phänomene zu finden. Man kann es allenfalls vermuten, wenn man den Annahmen überhaupt folgt - so wie Tesla. Zur Frage von Wellen in Biosystemen weiss man zumindest seit Fritz Popp, daß sie auch kohoränter Natur sein können. Wenn von einer Evolutionszeit von 2 Millarden Jahren auszugehen ist, KANN sich in dieser Zeit eine Menge entwickelt haben.

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