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Baumfällt

unregistriert

31

27.05.2011, 19:18

Ergänzung:
Gewürze! Nicht als Pulver, sondern ganz, weil länger haltbar. Dazu Gewürzmühlen und Mörser.
Überschüsse sind wiederum gut als Tauschmittel.

Was das Aussetzen oder Essen eigener Haustiere betrifft:
Wenn man genügend Nahrung für einen Hund hat, dann ist wohl ein großer, intelligenter, tapferer Hund als Wachhund auch nicht zu verachten. Es gibt bestimmte Rassen, die sich besonders dafür eignen. Ich meine nicht gebrochene Kampfhunde, sondern wirklich intelligente Tiere, die eine tapfere Natur haben.
Viele schwören auf den Rhodesian Ridgeback. Der hat sich früher sogar bei der Löwenjagd hervorgetan.
Wobei ein gscheiter Schäferhund oder andere Hirtenhund-Rassen bestimmt auch einiges können.

Sehr guter Beitrag, Baumfällt.

Woher hast du das viele Wissen?
Hast du echte Krisenzeiten schon mitgemacht?
Oder beschäftigst du dich mit "Überlebenstraining"?

Was meinst du zur Idee, dass man (als letzten Ausweg) auf Insekten zurückgreifen müsste?
Als Ergänzung zu Brennesseln, Hollunder, Hagebutten, Löwenzahn, Wurzeln ...
Wäre schon der Extremfall, aber gibt es dazu Erfahrungswerte?
Insekten seien "wertvoll an Proteinen", heißt es, ist das nur so gesagt?
Insekten gäbe es in Hülle und Fülle, sollte man schon keinen Hasen erwischen,
denn man dann in der Hand hat und nun "totschlagen" soll ...


Danke,
ich beschäftige mich seit den 90ern mit Überlebenstraining und bin recht viel in der Natur, wo ich dann oft nach überlebensmäßig relevanten Sachen Ausschau halte und immer wieder mal ein paar Dinge ausprobiere. Außerdem hab ich einen über Grundwehrdienst hinausgehenden militärischen Hintergrund und dabei einige relevante Erfahrungen machen dürfen. Trotzdem muss ich sagen, dass die Theorieseite stärker ausgeprägt ist.
Was diese "Prepper"-Angelegenheit betrifft, also Vorbereitung im Sinn von Einlagern usw., da habe ich keinerlei praktische Krisenerfahrung, sondern nur das Wissen von anderen angezapft. Da gibt es in den USA mindestens seit den 70ern eine Community von Leuten, die sich eingehend damit beschäftigen und auch nahezu autark leben. Die schließen sich wiederum immer wieder mit Leuten aus früheren Krisengebieten kurz - wie z.B. Bosnien -, tauschen mit denen Wissen aus und bringen dann Bücher raus.

Im Moment das vielleicht beste ist nur auf englisch erhältlich und trägt den bereits alles sagenden Titel
"How to Survive the End of the World as We Know It" von James Wesley Rawles.
Rawles ist auch der Betreiber von http://www.survivalblog.com/.

Insekten bieten eine hohe Proteinausbeute, müssen aber wegen möglichem Parasitenbefall immer ordentlich durcherhitzt sein. Selbst habe ich noch keine Insekten gegessen. Ich möchte das nicht, wenn es nicht sein muss. Wenn es jedoch sein muss, natürlich, wieso nicht.
Die warme Zeit im Jahr bietet eine große Auswahl. Schwieriger wird es ebenso wie bei den Pflanzen im Winter:
Wurzeln; Regenwürmer ausbuddeln oder an die Oberfläche locken; an modrigem Holz Kellerasseln (davon kann man soweit ich weiß nicht zu viel verzehren, weil der Panzer den Darm stresst); Maden; wenn nicht frostig: Schnecken)
Alles mit möglichem Parasitenbefall, also nicht zu viel Bear Grylls auf Discovery Channel schauen und alle Viecher lebend in den Mund stecken.



Ein anderer Punkt:
Wo soll man diese Vorräte denn lagern,
wenn man nicht so viel Platz und Möglichkeit dazu hat?

Manche nennen so etwas wie Self Storage als Notlösung. Ich persönlich halte die heimischen Preise dafür für zu teuer. Dazu kommt die Unsicherheit, ob man das Zeug dann überhaupt holen kann, falls zB recht plötzlich das Chaos ausbricht.
Eine weitere Möglichkeit ist der sogenannte "Cache".
Das sind in langfristig wasser- und lebewesendichten Behältern vergrabene Vorräte. Das hat Vor- und Nachteile. Einerseits hat man keine Garantie, dass sich keine Wurzel reinbohrt oder es auf andere Weise undicht wird und dann doch Teile an Kleintiere verloren gehen. Andererseits, wenn man an das Szenario denkt, dass Plünderer oder Soldaten die eigene Bude übernehmen, dann wäre es ja richtig gut, wenn man draußen noch was hat, was man nur ausbuddeln muss.

Ansonsten halt erstmal nur kleine Vorräte anlegen, je nach Platz. Es lässt sich aber eigtl ganz schön viel Essen in einigen wenigen Laden oder einem einzelnen Schrank verstauen. Oder man lagert es gleich relativ plünderungssicher hinter Büchern im Bücherregal oder im Bettwäschefach einer ausziehbaren Couch oder sowas.


Apropos WASSER ist das Allerwichtigste:
Im echten Krisenfall ist z.B. Bachwasser allein aufgrund der Keime gesundheitsgefährdend.
Wie sieht es mit Quellwasser in höheren Regionen aus, auch verkeimt?
Wasser abzukochen, kann nur gut sein, es vernichtet Keime.

Gesundheit, Stärkung des Immunsystems und "Hausoperation"
Was macht man, wenn man keinen Arzt mehr hat und krank wird?
Bekannte Hausmitteln bei Fieber wendet man ja an, aber sonst?
Was tue ich bei Zahnweh? Wie reißt man sich selbst einen schlechten Zahn?
Und wie desinfiziert man die Wunde?
Schnaps, der früher als Wundheitmittel herhalten musste, wäre doch auch etwas,
was nicht fehlen dürfte, wenn man sonst nichts mehr hat, oder?
Und: Was macht man ohne Pille und Verhütungsmittel!!!
In Krisenzeiten ist es nicht sehr ratsam, dass junge Frauen sich auch noch schwängern lassen ...
Ui Leute, sollte es wirklich dick kommen, dann dürfen wir an unsere Großeltern denken,
die vor nicht allzu langer Zeit das alles am eigenen Leibe noch "genossen" haben.

Zum Wasser werde ich demnächst was posten.
Medizin. Stimmt, wichtiges Thema. Werde auch noch erst später was posten, aber gute Bücher dazu:

Achtung: nicht vergessen, dass man solche pdfs irgendwann ausdrucken muss, bevor es kriselt


Dinge, die in Phasen der tiefen Depression für Momente aufheitern könnten
Zusammenhalt der Familie, nicht auf Lachen vergessen (Galgenhumor), Musikinstrumente! Meine Oma hat erzählt, dass nach viel Not und Plag am Abend in der Runde immer zusammen gesessen und gesungen wurde. Geschichten erzählten sich die alten Leute auch noch lange nach Kriegsende, bis halt der TV-Flimmerkasten die Runde auf- und abgelöst hat.

Ahja, Musikinstrumente!! Wahrscheinlich auch Brett- und Kartenspiele und Romane empfehlenswert.


Aja, und falls bewaffnete Plünderer und fremde Soldaten kommen, eigentlich die schlimmste Gefahr

Und jetzt bin ich wieder mal so richtig froh, ein Männchen zu sein. Mehr will ich dazu jetzt garnicht schreiben, außer dass ich vermute, dass in einem anarchieartigen Szenario diejenigen destruktiven Elemente, die plündernd Ortschaft für Ortschaft "abgrasen" bestimmt eher das Tiefste vom Tiefen sind. Bei Soldaten kann man immer mal zufällig einen Kommandanten erwischen, der die Zivilbevölkerung schont, aber verlassen würde ich mich nicht drauf.

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32

27.05.2011, 19:20

Welcome Back Baumfällt - hätte dich hier schon ein paar mal gebraucht. DANKE!

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33

28.05.2011, 10:55

Viele schwören auf den Rhodesian Ridgeback

Als erfahrene Ridgeback-Besitzerin möchte ich hier ein ganz klares NEIN posten. Der Ridgeback wurde für die Löwenjagd eingesetzt, um diese im Rudel zu stellen. Er ist jedoch vom Wesen her keineswegs ein Hund, der um jeden Preis zum Schutz abgerichtet werden sollte, da es seiner Natur (hohe Aggressionsschwelle) widersprechen würde. Da wäre ein Hirtenhund (zB Kangal) schon viel besser geeignet. Um zu melden, wären Gänse wohl die beste Wahl. Unschlagbar darin, einen jeden zu melden .... und sie irgendwann als Nahrungsmittel zu verwenden würde wohl hier leichter fallen, als bei einem Hund.

Ich möchte hier als Nahrungsquelle noch Sprossen-Samen hinzufügen. Sie benötigen weder Licht noch Boden (Erde), sondern ausschließlich Wasser, sind in 3-7 Tagen fertig zum Verzehr geeignet, und lassen sich auf Grund ihrer "Größe" (winzig) und Haltbarkeit wunderbar für Notzeiten lagern. Und in Friedenszeiten eine wunderbare Nahrungsergänzung, die bei beinahe jedem Essen hinzugefügt werden können. Ebenso wie Kräuter und Wildpflanzen, die jedoch gesunden Boden und Sonne benötigen, um zu wachsen.
Nachfolgender Link liefert die wichtigsten Daten über Sprossen-Samen. Man kann sich verschiedene Samen auch über die Pflanzen selbst erwirtschaften. Denn eine jede Pflanze wächst irgendwann aus, und liefert in einer Blüte die Samen für die nächste Generation. Getrocknete Erbsen und Bohnen sind dafür ebenso geeignet. Für mich ein sehr ernst zu nehmendes Produkt, dass wir kennen sollten.

Zitat

Bereits während des zweiten Weltkrieges verfasste Dr. Clive M. McKay, Professor für Ernährung an der Cornell Universität in Ithaca im Bundesstaat New York einen Artikel zum Thema "Sprossen". Er begann mit den Worten:

Gesucht! Gemüse, das in jedem Klima wächst, dem Nährstoffgehalt von Fleisch gleichkommt, in 3 bis 5 Tagen reif ist, an jedem Tag des Jahres gesät werden kann, weder Boden noch Sonne braucht, so viel Vitamin C wie Tomaten enthält, keine Abfallprodukte beim Anbau verursacht und so schnell wie ein Kotelett gekocht werden kann!


Quelle ..... http://www.zentrum-der-gesundheit.de/sprossen-ia.html


Gewürze! Nicht als Pulver, sondern ganz, weil länger haltbar

Hier kann ich dir leider nicht folgen! Warum sollte ich zB Paprika im Ganzen trocknen (und vor allem trocken erhalten) und lagern, wenn die Aufbewahrung in gemahlenem Zustand viel einfacher ist. Und warum gehen die Inhaltsstoffe schneller verloren, als in ungemahlenem Zustand. Ich beschäftige mich mit Kräutern, die ich im Garten anbaue oder an ungedüngten Stellen finde, ernte, trockne und gerebelt oder gemahlen anschließend in Gläsern aufbewahre. Damit habe ich beste Erfahrungen. Ebenso wie ich bestimmte Kräuter, Blüten oder Wurzeln mitteln Schweinefett zu Salben oder in Alkohol angesetzt für Tinkturen verarbeite und damit die Inhaltsstoffe haltbar als Medizin erhalte. Ich hole mir so die Inhaltsstoffe heraus, und der "entgiftete" Abfall wird entsorgt (braucht weniger Platz). Im Ganzen benötigt alles viel Platz, was bedingt, dass auch die Aufbewahrungsmittel (Gläser, Säcke, Dosen, Behälter usw.) dementsprechend größer ausfallen müssen. Und trockenen Raum für die Aufbewahrung und Lagerung sind nun mal von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Sogar in einem Haus merkt man irgendwann, dass es enger wird. Mein Vorratsschnaps besteht aus 70%igem Korn. Weil der eben nur den halben Mengenanteil ausmacht für die Lagerung. Ihn bei Bedarf mit Wasser auf die Hälfte zu reduzieren ist kein Ding. Wasser wird leichter zu bekommen sein, als Hochprozentiges.

Aber auch von mir ein herzliches "Griasti" ..... schön dass du den Thread wieder aufgenommen hast. Er ist für mich einer der Wenigen, der für die Zukunft tatsächliche, brauchbare Informationen birgt. Und schön, dass du mich daran erinnerst, dass auch ich für diesen Thread so gar nichts produktives einbringe, ausgenommen jemand erinnert mich daran. :danke:
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

Baumfällt

unregistriert

34

28.05.2011, 20:45

:tag Andi
:tag Kb
:wink2: allerseits

Zum Salz möchte ich noch hinzufügen, dass der Anteil zum Anlocken von Wild bestimmt besser in Schlecksteinen angelegt ist, als in feinem Steinsalz oä. Schlecksteine waren eh schon früher mal Thema im Thread.

Viele schwören auf den Rhodesian Ridgeback

Als erfahrene Ridgeback-Besitzerin möchte ich hier ein ganz klares NEIN posten. Der Ridgeback wurde für die Löwenjagd eingesetzt, um diese im Rudel zu stellen. Er ist jedoch vom Wesen her keineswegs ein Hund, der um jeden Preis zum Schutz abgerichtet werden sollte, da es seiner Natur (hohe Aggressionsschwelle) widersprechen würde. Da wäre ein Hirtenhund (zB Kangal) schon viel besser geeignet. Um zu melden, wären Gänse wohl die beste Wahl. Unschlagbar darin, einen jeden zu melden .... und sie irgendwann als Nahrungsmittel zu verwenden würde wohl hier leichter fallen, als bei einem Hund.

Gänse!!
Coole Idee. Das alte Rom lässt grüßen.
Zum Ridgeback ein paar Dinge, warum ihn das survivalblog.com-Publikum für sehr geeignet hält. Das widerspricht nämlich deinen Erfahrungen vermutlich garnicht.
Ebenfalls wird festgestellt, dass er nicht der beste Hund ist, um auf Kommandos zu reagieren. Nicht viel mehr als "Sitz, Platz, Fuß, Steh!"
Es heißt auch man soll aufpassen, dass der Hund nicht vergisst, wer eigtl der Boss ist. Recht eigenwillig.
Aber sehr loyal!
Wird gleich nervös, wenn jemand aus der Familie fehlt.
Wenn jemand von der Familie auf das eigene Territorium gebracht wird, no problem mitn Ridgeback.
Ansonsten sehr verbissene Verteidigung des eigenen Territoriums gegen Eindringlinge und doch ausgeprägter Beschützerinstinkt gegenüber den Zweibeinern, aber kein penetrantes Verbellen, wo keins nötig ist. Wenn er wirklich bellt, dann ist wahrscheinlich auch was los.
Wenn er einen Eindringling stellt, dann geht er nicht frontal vor, sondern versucht ihn zu umlaufen und überraschend von hinten zu kommen, falls möglich.
Guter Sprinter, nicht so guter Langstreckenläufer.
Aber schläft für einen Hund halt recht viel.

Entspricht das in etwa deinen Erfahrungen?



Gewürze! Nicht als Pulver, sondern ganz, weil länger haltbar

Hier kann ich dir leider nicht folgen! Warum sollte ich zB Paprika im Ganzen trocknen (und vor allem trocken erhalten) und lagern, wenn die Aufbewahrung in gemahlenem Zustand viel einfacher ist. Und warum gehen die Inhaltsstoffe schneller verloren, als in ungemahlenem Zustand. Ich beschäftige mich mit Kräutern, die ich im Garten anbaue oder an ungedüngten Stellen finde, ernte, trockne und gerebelt oder gemahlen anschließend in Gläsern aufbewahre. Damit habe ich beste Erfahrungen. Ebenso wie ich bestimmte Kräuter, Blüten oder Wurzeln mitteln Schweinefett zu Salben oder in Alkohol angesetzt für Tinkturen verarbeite und damit die Inhaltsstoffe haltbar als Medizin erhalte. Ich hole mir so die Inhaltsstoffe heraus, und der "entgiftete" Abfall wird entsorgt (braucht weniger Platz). Im Ganzen benötigt alles viel Platz, was bedingt, dass auch die Aufbewahrungsmittel (Gläser, Säcke, Dosen, Behälter usw.) dementsprechend größer ausfallen müssen. Und trockenen Raum für die Aufbewahrung und Lagerung sind nun mal von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Sogar in einem Haus merkt man irgendwann, dass es enger wird. Mein Vorratsschnaps besteht aus 70%igem Korn. Weil der eben nur den halben Mengenanteil ausmacht für die Lagerung. Ihn bei Bedarf mit Wasser auf die Hälfte zu reduzieren ist kein Ding. Wasser wird leichter zu bekommen sein, als Hochprozentiges.

Was die Gewürze betrifft, gehe ich von denselben Gesetzmäßigkeiten wie beim Getreide aus:
Weizenkörner -> laaaaang lagerbar
Weizenmehl -> nicht lang lagerbar
Ganze getrocknete Maiskörner -> lang lagerbar
feiner Maisgrieß -> nicht so lang lagerbar

Naja, aber das sind keine Gewürze und du hast das Knowhow. Heißt das du hast auch schon pulverisierte Gewürze Jahre gelagert und die waren noch richtig gut?
Jedenfalls sind das wertvolle Skills mit den Kräutern.

Und wegen Platz. Klar braucht das Zeug viel Platz, überhaupt wenn man mal anfängt richtig gut vorbereitet zu sein. Ich hab im Moment erst grad mal für ca 1 Monat Futter + Salz für ein paar Jahre. Geht sich in 3 ungefähr mittelgroßen Laden aus.
Was ich aber sagen will ist, besser als von der Tatsache entmutigt, dass man wenig Platz hat, nichts einzulagern, sollte man eben den wenigen Platz den man hat nutzen, um zumindest etwas zu lagern und dabei fallen einem vielleicht noch ungenutzte Winkel ein, wo was reingeschlichtet werden kann.

LG

35

29.05.2011, 00:00

hi leute, wollte nur ne kleinigkeit beitragen.

baum hat vollkommen recht, je feiner ein stoff zerkleinert wird, desto größer wird seine oberfläche. das beinhaltet das die chemische wie physikalische umsetzung der inhaltsstoffe beschleunigt wird. besonders bei der extraktion ätherischer öle und vitamine nimmt die haltbarkeit meist um mehr als die hälfte ab, im direkten vergleich zur lagerung komplett gewachsener strukturen.

auch sollte man sich mit der ultrahocherhitzung auseinander setzten wenn man vorbereitungen dieser art trifft. dies sollte der einfachste weg sein, selbst haltbare nahrung herzustellen.

36

29.05.2011, 11:00

Gänse wurden lange Zeit auf spanischen Orangenplantagen verwendet .... gibt offensichtlich nix besseres, um Eindringlinge zu melden.

Den Ridgeback muss man erleben, um über ihn etwas zu wissen. Ich fragte mal einen renommierten Ridgebackbesitzer (Rüde - Europasieger), der davor schon Schäferhunde und Rottweiler als Schutzhunde ausgebildet hatte, wo denn der Unterschied liegen würde. Er meinte ganz locker: "Einem Hund musst du sagen, was er zu tun hat, ein Ridgeback weiß, was zu tun ist."
Und das kann ich nur bestätigen. Er hat ein gutes Gespür für die Dinge, liebt im Grunde alles was lebt und sich bewegt, fügt sich problemlos in die Familie ein (er steht würdevoll auch an der letzten Stelle in der Rangfolge), und du kannst einen Ridgeback nur mit Liebe erziehen. Denn mit Druck erreichst du bei dem gar nix - und das ist gut so.

Bei Getreide, oder eben Korn hast du ganz bestimmt Recht, so durch das Mahlen die schützende Schale zerstört wird. Aufgespalten in seine Teile hat es eine weniger lange Haltbarkeit.
Ich glaube ein jeder hat Gewürze, die gemahlen seit Jahren haltbar und genießbar sind ..... schaut in eure Gewürzregale und fragt euch mal, wie lange ihr das schon zu Hause habt.
Sie verlieren einfach durch die Zeit an Kraft, aber das dauert wirklich lange. Und wir sprechen hier über Notzeiten, wo ich mal über den Daumen annehme, dass die "goldene Mitte" mit Sicherheit der beste Weg ist. Wenn die Haltbarkeit und Lagerung durch eine Zerkleinerung effizienter ist, dann sollte man den "Verlust" in Kauf nehmen, besser, als irgendwann festzustellen, das sich da und dort doch Schimmel bildet, und man es zur Gänze entsorgen muss.
Am besten wäre natürlich alles frisch zu konsumieren, weil da natürlich der höchste Anteil an Inhaltsstoffen garantiert ist. Und genau ab dann beginnt man abzuwägen, was man mit den überschüssigen "Lebensmittel, Gewürzen, Korn, Kräutern, Gemüse/Obst usw." macht.

Essig, Salz, Zitronensäure, Zucker .... das sind zB die wichtigsten Grundstoffe, um Nahrungsmittel haltbar zu machen.
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

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Baumfällt

unregistriert

37

03.06.2011, 08:47

Lebensmittel, die nicht schlecht werden

Theoretisch:
  • Mineralwasser
  • Salz
  • Honig
  • Zucker
  • Essig
  • Wein


Was gibt es da noch?

Wie siehts aus mit Mineralwasser, Salz, Honig, Essig: Die haben in Geschäften meistens trotzdem Ablaufdaten drauf. Ich nehme an, dass sich der Handel nur gegen Beschwerden von Leuten absichert, die das Zeug falsch lagern, aber die Aufdrucke irritieren mich etwas.
Weiß jemand Näheres?

38

03.06.2011, 22:50

Im Prinzip kann Essig beinahe ewig halten, wenn er relativ kühl und dunkel gelagert wird. Ist etwas Luft eingschlossen und noch Essigbakterien vorhanden oder kommen welche dazu, und es ist zu warm, wird Essig zu Kohlensäure und Wasser abgebaut, nachdem der Restalkohol umgewandelt ist, das kommt vor allem bei geöffneten Flaschen vor.
Ist der Säuregehalt unter 3 bis 4 % , kann er auch schimmeln oder sich mit Milchsäurebakterien infiszieren, das passiert vor allem bei Essiggurkerl, wenn man mit den nackten Fingern ins Glas tappt. Schimmel ist grünlich bläulich staubig trocken, Milchsäure ein weißer Schimmer oder Belag, ein feuchtes quallenähnliches durchsichtiges Gebilde ist Essigmutter, die ist nicht schädlich, die kann man einfach abseihen, wenn man Lust hat auch panieren und essen... :)
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

39

06.06.2011, 14:41

Beitrag von Nature23 durch Subforumsadmin verschoben, weil off topic.
Zu finden hier:
Film über Hypnose, Rückführungen, Hellsehen, New Age, Kryonschule, Channeling, Alchemie und mehr

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Baumfällt« (06.06.2011, 18:30)


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