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81

Samstag, 8. Oktober 2011, 08:42

Und wieso gibt es denn eine Finanzkrise? Wenn der Staat die Geldschöpfung selbst inne hätte, warum muss er sich dann refinanzieren?
Hallo lieber Herr A-Z, weil es nur noch die EURO-Währung in den meisten EU-Staaten gibt, können die einzelnen Staaten nicht mehr nach Belieben die Gelddruckmaschinen anwerfen... sie müssen sich an die neuen Regeln halten. Das erscheint mir gar nicht so schlecht. Es zeigt das Unvermögen mancher Regierungen mit Geld umzugehen nun deutlich auf.

Wie ich schon bestätigt habe, gibt es die Geldschöpfung der Banken (kann man wohl mit der Überbuchung der Sitzplätze durch die Fluggesellschaften vergleichen) und dies führt zu Liquiditätsengpässen mit verheerenden Folgen. Verantwortungsgefühl wäre angebracht! Lösung: verantwortungslose Bankmanager werden der Justiz zugeführt.

Nach meiner Ansicht ist jedoch der Hauptgrund für die Finanzkrise die Spekulation. Es wird einem Gut (Aktien, Rohstoffe) ein viel zu hoher Wert zugemessen, den es gar nicht hat. Plötzlich steigen die Preishochtreiber aus und realisieren Wahnsinnsgewinne. (Stichwort: Insiderhandel). Nun ist eine Versicherungsgesellschaft oder eine Bank zahlungsunfähig, da sie ihr Geld in z.B. Aktien stecken hat, die plötzlich sogar unter ihrem tatsächlichen Wert stehen und es zu lange dauert, bis die Kurse wieder steigen.
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um wie ein anständiger Mensch
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May Sarton ----------------------------------> Gerechtigkeit/Anzahl der Bürger = (Besitz+Macht+Mitspracherecht)/Anzahl der Bürger

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »freebrain« (8. Oktober 2011, 15:04)


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HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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82

Samstag, 8. Oktober 2011, 18:45

Hallo lieber Herr A-Z, weil es nur noch die EURO-Währung in den meisten EU-Staaten gibt, können die einzelnen Staaten nicht mehr nach Belieben die Gelddruckmaschinen anwerfen... sie müssen sich an die neuen Regeln halten.
Das war auch schon vor der EU schon so. Und jeder Geldschein mit einer bestimmten Ziffer vor der Nummer ist von dem jeweiligen Staat ausgegeben!

"Niemand wird mehr kaufen noch verkaufen können ohne das Malzeichen" - Was bzw. wie könnte dies gemeint sein bzw. durchgeführt werden ?

Doch auch dieses Geld ist Schuldgeld, weil es aufgenommen werden muss. Der Staat muss sich eben re- und finanzieren -> alles Geld ist Schuldgeld und dafür muss man Zinsen zahlen, welche aber nicht existieren!

Verstehst du es jetzt?

83

Samstag, 8. Oktober 2011, 19:39

Hier ist ein interessanter Link, der dieses Thema behandelt. Ein gewisser Hr. Wehmeier versucht die Behauptungen eines gewissen Hrn. Senf zu widerlegen.
http://mantovan9.wordpress.com/2011/05/0?ng-finanzkrise/
Ich werde jeder Widerlegung einen Tribut zollen, wenn du mir die Fakten, die für dich offensichtlich zählen, aus dem Text dieses Typen herausarbeitest.

Meine bisherigen Auslegungen zum Finanzsystem sind wahr und durch offizielle Entitäten belegt.

84

Montag, 10. Oktober 2011, 12:55

Hallo mein erster Beitrag hier im Forum... freue mich auf eine spannende Diskussion.

Das Bild erschreckt schon etwas bei der ersten Betrachtung!

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85

Dienstag, 11. Oktober 2011, 06:40

Also, diese Infos von © Stefan Wehmeier 2010 weisen darauf hin, dass die Geldschöpfung der Banken nicht so extrem groß ist, wie von manchen angenommen: (ist natürlich kein Beweis sondern ein Hinweis, denn "nix is fix")

Zitat

Die Geschäftsbanken sind – bis auf ihren relativ geringen Eigenkapitalanteil – nicht „die Zinsgeldverleiher“ (deutlich:
die Ausbeuter) in der gesamten Zinswirtschaft, sondern nur die Kreditvermittlung. Weil aber der künstliche Archetyp „Investor“ im Unterbewusstsein vom eigentlichen Wesen der Ausbeutung ablenken will, wird in der vernebelten Sicht „die
Kreditvermittlung“ als „der Bösewicht“ dargestellt. Alle Mitvernebelten klatschen munter Beifall und die Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz geht munter weiter.

Zitat

Grundvoraussetzung dafür, dass Banken überhaupt Kredite vergeben können, sind entsprechende Einlagen von Sparern. Dabei hat jede Bank die „goldene Bankregel“ zu beachten, wenn sie geschäftsfähig bleiben will: mittel- bis langfristige Kredite müssen durch mittel- bis langfristige Spareinlagen in mindestens gleicher Höhe abgesichert sein. Den Großteil der Kreditzinsen müssen die Banken den Sparern als Liquiditätsverzichtsprämie gutschreiben.

Zitat

Aus den Sichtguthaben („Geldmenge“ M1) können die Geschäftsbanken nur einen kleinen Teil (ca. 10 Prozent) über die Fristentransformation als längerfristige Kredite vergeben.

Zitat

Für den vernebelten (religiös verblendeten) Verstand müssen die „bösen Banken“den Sündenbock für die „lieben Sparer“ spielen. Als der Zinsgeldverleih (ez ose pri:„Baum, der Frucht macht“) von unserer „lieben Priesterschaft“ zum „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“ und gegenständlich-naiv zum „Apfelbäumchen“ uminterpretiert wurde, begann das, was Arthur C. Clarke als „die größte Tragödie in
der Geschichte der Menschheit“ bezeichnete: „The hijacking of morality by religion“. Um den Nebel zu lüften, sehen wir uns an, wie die finanzielle Gesamtsituation in der Bundesrepublik Deutschland wirklich aussieht:
Summe aller Ersparnisse (Zinsgeldvermögen): 5,8 Bio. €
Verliehene Ersparnisse: 5,1 Bio. €
Nicht verliehene Ersparnisse (Hortung): 700 Mrd. €
Zinseinnahmen der Geschäftsbanken: 420 Mrd. € / Jahr
Zinsaufwendungen für Sparer (vor allem Großsparer): 330 Mrd. € / Jahr
Bankmarge: 90 Mrd. € / Jahr
(Quelle: Deutsche Bundesbank, Stand: Oktober 2007)

Interessant sind die mathematischen Berechnungen von Hrn. Prof. Jürgen Kremers. Es ist zwar klar, dass die Reichen durch ihren Reichtum und ohne Arbeit reicher werden. Trotzdem ist es interessant zu sehen, wie er beweist, dass die Unter- und Mittelschicht die Zinsen für die Vermögen der Reichen bezahlen.
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Der Beitrag von »PastorPeitl« (Dienstag, 11. Oktober 2011, 06:53) wurde vom Benutzer »Renitenz« gelöscht (Dienstag, 6. März 2012, 20:14).

87

Dienstag, 11. Oktober 2011, 10:52

Also, diese Infos von © Stefan Wehmeier 2010 weisen darauf hin, dass die Geldschöpfung der Banken nicht so extrem groß ist, wie von manchen angenommen: (ist natürlich kein Beweis sondern ein Hinweis, denn "nix is fix")
Dass die Geldschöpfung nicht so hoch sei, ist eine Mär. Jeden Tag wird Geld aus schon geschöpften Geld geschöpft und durch grausliche Mechanismen verschleiert. Der vorletzte Aufsatz von Egon Kreutzer, den ich schon seit Jahren lese, gibt dir über deine Zweifel genauere Auskunft.

Das eigentliche Bankgeheimnis


... wenn dich die Infos ansprechen, dann lese doch auch den letzten Paukenschlag: EUtopia

... wenn du dann noch informierter sein willst, so empfehle ich dir

1/2011 Rettung einer Illusion
2/2011 internes
3/2011 Diensleistungsgesellsch. 1
4/2011 Diensleistungsgesellsch. 2
5/2011 Diensleistungsgesellsch. 3
6/2011 Diensleistungsgesellsch. 4
7/2011 Warum es ist, wie es ist
8/2011 Der Untergang des Abendlandes


... die Informationen sind unendlich.

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Der Beitrag von »PastorPeitl« (Sonntag, 16. Oktober 2011, 10:39) wurde vom Benutzer »Renitenz« gelöscht (Dienstag, 6. März 2012, 20:14).

90

Sonntag, 16. Oktober 2011, 19:24

Sinnvoll wäre es wirklich alle Konten aufzulösen. Geht nur leider nicht.
Das kommt darauf an, was du mit dem Geld dann machst. Im Sparstrumpf ist es vermutlich weniger sicher. Auf der Bank erhältst du doch immerhin geringe Zinsen, welche zumindest die Inflation kompensieren sollten. Das Geld erfüllt erst seinen Sinn wenn es jemand verwendet. Kaufst du z.B. Grundstücke oder Goldbarren, dann kann man das als Spekulation bezeichnen. Das ist abzulehnen. Du bist dann ein Preistreiber, der diese Güter künstlich knapper macht und die Wirtschaft dadurch schädigt.
Auf der anderen Seite sollte vorgesorgt sein, siehe Bibel (die 7 mageren und fetten Jahre).
Kaufst du Firmenbeteiligungen, dann sollte das eigentlich wesentlich besser für die Wirtschaft sein. Gründest du selber eine Firma, die auch läuft, ohne dabei andere Unternehmen vom Markt zu verdrängen und bietest den Kunden etwas Nützliches an, dann wäre das perfekt. Dein Geld mehrt sich, eine Konzentration von zu viel Geld bei einer Person, einem Unternehmen, einer Familie, ist jedoch wieder nicht so gut. Viele kleine Produktionsbetriebe erzeugen ordentliche und vielfältige Waren und bieten den Mitarbeitern eine intelligente und abwechslungsreiche Tätigkeit.
Es wäre ein sehr interessantes Thema, wie man sein Geld verwenden soll, damit man selber und die Gemeinschaft den größtmöglichen Nutzen davon hat. Man darf nicht vergessen, dass dein eigenes Geld dich sogar umbringen kann, wenn du es falsch verwendest. (Stichwort: Alkohol, Nikotin usw.)
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