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Donnerstag, 24. November 2011, 14:29

Panikmache? "Helfer Wiens" empfehlen "Vorrat für den Ernstfall"

Zitat

Sicherheit - Einkaufen statt Panik haben - Die "Helfer Wiens" fordern dazu auf, sich eine Vorrat für den Ernstfall zuzulegen - Supermärkte und das Image der SPÖ profitieren

Österreich bangt vor einer Abwertung durch Ratingagenturen, die Inflation steigt, der Euro taumelt. Das Wort "Krise" ist allgegenwärtig. Die Erinnerungen an den Atomunfall in Fukushima sind noch frisch. In diesen turbulenten Zeiten rät ein Plakat im Supermarkt, sich für "kurzfristige Versorgungsengpässe in Notsituationen" vorzubereiten und Kerzen, Mineralwasser und Konserven zu kaufen.

[...]
Wichtig seien dabei vor allem ein Vorrat an Wasser, haltbaren Lebensmitteln und Licht- und Energiequellen. Eine "Checkliste für den sicheren Haushalt" soll helfen zu überprüfen, ob man alle wichtigen Lebensmittel als Vorrat zu Hause hat. Darauf finden sich Zwieback, Trockenfrüchte, Vitaminpräparaten und Dosenfutter für die Haustiere. Mengenangaben sucht man vergeblich. Stattdessen findet sich ein Logo der jeweiligen Supermarkt-Kette und ein Foto des Wiener Landtagspräsidenten und Vizepräsidenten der "Helfer Wiens", Harry Kopietz auf dem Folder. Werbung für "Billa", "Merkur" und "Spar" und die Wiener SPÖ in einem Aufwischen also.

Dass sich das Wort Bevorratung "eigentlich sehr schrecklich anhört" findet auch der Geschäftsführer der Helfer Wiens, Wolfgang Kastel. Hinter dem Wort stecke aber viel mehr als nur die Vorbereitung auf Umweltkatastrophen oder kriegerische Auseinandersetzungen. Engpässe gäbe es auch "wenn zum Beispiel ein älterer Mensch, wenn es kalt und rutschig ist für ein paar Tage nicht hinaus kann, oder denken wir an einen Stromausfall, das hat jeder schon einmal miterlebt. Da sollte man zuhause dementsprechend bevorratet sein, dass man eine Taschenlampe und eine Kerze hat", sagt Kastel im Gespräch mit derStandard.at.

Keine Panikmache
Dass man mit einer solchen Aktion Panik auslöst, glaubt Kastel nicht. "Es gibt zwei Zugänge: Ich kann es ansprechen oder ich kann den Zugang haben, dass ich es nicht anspreche und die Leute nicht informiere". Schließlich würde in den Informationsbroschüren darauf hingewiesen, dass es nicht um kriegerische Auseinandersetzungen gehe, sondern um den "tagtäglichen Bedarf".
Link: http://www.diehelferwiens.at/de_at/aktuell/212

Schaut so aus, als ob die Stadt Wien - also die Rot-Melonen-Koalition - diese Empfehlung unterstützt. Ich empfehle freilich jedem Menschen, dass er sich mit mit Vorräten eindeckt und wenn die Not schlagend wird, dann sollte sich der menschliche Hamster über die Verteidigung seiner Vorräte Gedanken machen.

Ich ahne nichts Gutes.

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2

Donnerstag, 24. November 2011, 14:57

Dosenfutter für die Haustiere

Ich gehe davon aus, dass zuerst die Haustiere gebraten werden ... bevor es dann zum Kannibalismus kommt ... übrigens kann man auch einfach Gras essen ...

Wahnfried

unregistriert

3

Donnerstag, 24. November 2011, 18:47

Wieso Panikmache? Solche Empfehlungen gibts doch schon seit de 1960ern immer wieder.

4

Donnerstag, 24. November 2011, 19:06

Aus deinem Link ...

Zitat

Die einzelnen Verbände wurden in den 1960er Jahren gegründet, als man die atomare Bedrohung, noch als die größte ansah.
[....]
Mit der Änderung der Bedrohungen wird heute mehr Wert auf den Schutz in Katastrophenfällen gelegt.
.... geht hervor, dass die atomare Bedrohung für die Verbände ursächlich war. Was ist die Ursache für diese aktuelle Kampagne? Es wäre schon ein mächtiger Zufall, wenn Krise und Kampagne nicht im Zusammenhang stünden. In der letzten Vergangenheit erinnere ich mich nicht an so einen Aufruf.

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5

Donnerstag, 24. November 2011, 19:31

Es wäre schon ein mächtiger Zufall, wenn Krise und Kampagne nicht im Zusammenhang stünden. In der letzten Vergangenheit erinnere ich mich nicht an so einen Aufruf.

Die wissen, dass das ganze System zusammenstürzen wird, da wird Einiges in der Logistik nicht mehr klappen, die Leute werden aber Hunger und Durst haben ... die Obersten wünschen doch, dass die Sklaven weiterhin arbeiten können, das aber nur wenn die ernährt werden, also muss vorgebeugt werden ... (die biblische Seite lasse ich aus, sonst bekomme ich die "Leier" verpasst ... :leier: )

Wahnfried

unregistriert

6

Donnerstag, 24. November 2011, 22:58

In der letzten Vergangenheit erinnere ich mich nicht an so einen Aufruf.

Ich weiss ja nicht, wie das in OÖ ist, aber hier in Ktn kommen solche Meldungen regelmäßig immer schin seit ich mich erinnern kann kurz vor den Lokalnachrichten um 1900 Uhr: "Einschaltung im öffentlichen Interesse", ebenso wie JEDEN Samstag um 1200 ein Sirenenprobealarm ist. Nix besonderes, man gewöhnt sich dran und überhört es...

7

Freitag, 25. November 2011, 00:18

Ich glaube nicht, dass das Panikmache ist, man versucht doch eher, keine Panik zu verursachen, man beruhigt doch ständig, sonst würden die Menschen schon längst zur Bank laufen, ihr Geld abheben und sich mit Lebensmittel eindecken und auf den Crash vorbereiten, aber viele tun das ohnehin schon seit geraumer Zeit.
Man hat Angst vor der Geldentwertung, vor Sonnenstürmen oder anderen Umweltkatastrophen, wie Stürmen, Erdbeben, damit verbunden Stromausfälle, Plünderungen, Mord und Totschlag....

C.G. Jung hat entdeckt, dass in vielen Bereichen gleichzeitig ungewöhnliche Ereignisse auftauchen, die aber ursächlich nichts miteinander zu tun haben scheinen, eventuell einer höheren Ordnung folgen, die wir nicht kennen, er hat dafür den Begriff der "Synchronizität" geschaffen, so eine herrscht momentan: Wirtschaftskrise, viele Unruhen, Umweltkatastrophen, Supergaus, Erdbeben, Hochwasser, Vulkanausbrüche, Sonnenstürme,... wir kennen nur keinen Zusammenhang, die Wissenschaft schon gar nicht.
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

Der Beitrag von »PastorPeitl« (Freitag, 25. November 2011, 08:58) wurde vom Benutzer »Renitenz« gelöscht (Dienstag, 6. März 2012, 20:14).

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HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

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9

Freitag, 25. November 2011, 17:58

Es kann auch ein freimaurerisches Signal sein.

So wie in der Zeitung stand, das Erste Bank Chef Treichl seine eigenen Bankaktien verkauft hat. Was kurz danach damit pssierte ist nach zu schauen und ganz leicht ersichtlich, was das war für mich.

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