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ASY

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1

Dienstag, 17. Juni 2008, 11:21

Zeigt den Wasserwucher in Österreich!

Heute sind mir wieder die Preise aus einem vergangenen Gespräch über das Wasser eingefallen und ich setzte mich gleich ans Telefon, um mich über diese Unregelmäßigkeiten zu erkundigen. Daraus folgt dieses Ergebnis!

Informationen bekam ich vom
MA 31 Wien unter der Tel.Nr: 01 599 59 und bei der Verrechnungsstelle unter 01 4000 04
und vom
Land OÖ unter der Tel.Nr. 0732 7720 14030

Zitat


Trinkwasser in Wien pro Kubikmeter inkl. 10% MwSt. = € 1,30
Trinkwasser in OÖ pro Kubikmeter inkl. 10 % MwSt. = € 1,32
Abwasser in Wien pro Kubikmeter inkl. 10% MwSt. = € 1,69
Abwasser in OÖ pro Kubikmeter inkl. 10% MwSt. = € 3,245
Zählergebühr in Wien pro Quartal inkl. 10 % MwSt. = € 4,36
Zählergebühr in OÖ pro Quartal inkl. 10 % MwSt. = € 3,30
In Wien kosten 150 m³:
150 x € 2,99 + 4 x € 4,36 = € 465,94

In OÖ kosten 150 m³:
150 x € 4,565 + 4 x € 3,30 = € 697,95


Ich möchte euch gerne motivieren, eure regionalen Wasser- und Abwasserpreise mitzuteilen. Das Land OÖ setzt die Gemeinden durch Geldförderungen mit einem zu verlangenden Mindestwasserpreis unter Druck.

... oder genauer erklärt: Das Land OÖ fördert über den Wassermindestpreis das Abzocken der Bürger .

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2

Dienstag, 17. Juni 2008, 15:18

Das leider so, dass es Förderungen erst ab einen gewissen Betrag gibt. Dabei dachte ich immer, dass es Förderungen nur dann gibt wenn etwas ausgeglichen werden sollte.

Zitat

Kanalanschluss- und Kanalbenützungsgebühren

Für die Benützung von Abwasseranlagen der Gemeinde (Kanalnetz und Kläranlage) wird eine Gebühr eingehoben. Die Gemeinden erlassen dazu Kanalgebührenordnungen. Da es sich um eine Aufgabe im eigenen Wirkungsbereich handelt, sind die Gemeinden relativ frei in der Festlegung der Höhe der Gebühren. Von Landesseite wird lediglich geprüft, ob die getroffenen Festlegungen nicht gegen verfassungsrechtliche Bestimmungen (z.B. Gleichbehandlungsgebot) verstoßen.
Bezüglich der Höhe der Gebühr gibt es jedoch zwei Einschränkungen:

  • Gemäß Finanzausgleichsgesetz 2001 werden die Gemeinden ermächtigt, Gebühren für die Benützung bis zum Doppelten des Jahreserfordernisses zu erheben und die Gebühr muss in einem angemessenen Verhältnis zur Leistung stehen (Äquivalenzprinzip).
  • Gemäß Förderungsrichtlinien des Landes Oberösterreich für Maßnahmen der Siedlungswasserwirtschaft müssen Gemeinden, die eine Landesförderung für die Errichtung von Abwasserentsorgungsanlagen erhalten, Mindestgebühren einheben.

Mindestgebühren im Jahr 2007:
Kanalanschlussgebühr: 2.688 Euro (exkl. USt.)
Kanalbenützungsgebühr: 2,95 Euro/m³ (exkl. USt.)

Mindestgebühren im Jahr 2008:
Kanalanschlussgebühr: 2.742 Euro (exkl. USt)
Kanalbenützungsgebühr: 3,10 Euro/m³ (exkl. USt)

Vom Oberösterreichischen Gemeindebund werden als Serviceleistung für die Gemeinden Mustergebührenordnungen, die die wesentlichsten Bestimmungen enthalten und im Bausteinsystem ergänzt werden können, angeboten.

http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cp…03_DEU_HTML.htm
Die glücklichen Sklaven
sind die
erbittertsten Feinde der Freiheit!

Marie von Ebner-Eschenbach

3

Dienstag, 17. Juni 2008, 15:31

Der Gipfel an Sarkasmus ist folgender Beitrag auf der Seiter des Landes Oberösterreich.



Zitat

Mit dieser Tabelle soll plakativ dargestellt werden, wie wenig Trinkwasser (inklusive Abwasserentsorgung) in Relation zu anderen (selbstverständlichen) Gütern eigentlich kostet. Man bedenke, dass Trinkwasser frei Haus geliefert wird - in bester Qualität, bestens überwacht und mit ausreichendem Druck bis zum obersten Stockwerk.

http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cp…03_DEU_HTML.htm
Nur ist es doch so, dass mit den anderen (selbstverständlichen) Gütern, kein Geschirr oder kein WC gespült wird.
Die glücklichen Sklaven
sind die
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Marie von Ebner-Eschenbach

4

Dienstag, 17. Juni 2008, 16:54

Ich würde gerne mal die andere Seite dieser Sache betrachten! Ich kenne eigentlich niemanden, der sich Gednaken über Wasserpreise macht... Im Gegenteil!! Wenn ich mich so umschau, wie allein die Nachbarschaft Trinkwasser verschwendet... Welche Verschwendung würde wohl sein, wenn Wasser viel billiger oder gar gratis ist!! Wie sollt eine vernünftige Regelung ausschaun, um Trinkwassserverschwendung einzudämmen und trotzdem keinen Wasserwucherpreis zu zahlen müssen??
Teilt man jetzt einem Haushalt pro Kopf eine gewisse Menge Wasser ganz billig zu und bei Überschreitung dieser Menge wärs so richtig teuer? Ja, das wär zumindest für mich vernünftig, das würd ich dann gleich auch für Strom machen!

Mich ärgert an dem Ganzen eigentlich nur, dass wir Wasser nicht verschwenden und auch die Kleine danach erziehen,wir aber gezwungen sind mit den quadtratmeterbezogenen Betriebskosten die Wasserverschwendung der anderen mitzubezahlen!!
Ich wär schon einverstanden mit den Preisen, wenn ich aber wirklich nur das Wasser zahlen müsste, was auch wirklich nur unser Haushalt braucht...

Laut der Betriebskostenabrechnung 07 haben wir anteilig 97 Euro für die Wasserversorgung gezahlt... Also 3 Personen-Haushalt mit ca. 80 m2...

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5

Dienstag, 17. Juni 2008, 17:23

Ich denke, dass genau dieser Umstand das Problem ist. Jeder dreht den Wasserhahn auf und macht sich dabei keine Gedanken wieviel das kosten könnte. Die meisten meinen, ist ja eh billig ausserdem leben wir in einem Wasserreichen Land. Genügend Wasser haben wir, das steht fest aber so billig ist es nicht. Und wenn ich dann noch lesen muss, dass in Oberösterreich eine Gemeinde nur Förderungen bekommt, wenn sie die vorgegebenen Mindestsätze des Landes verlangt, denke ich mir schon meinen Teil.
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Marie von Ebner-Eschenbach

6

Dienstag, 17. Juni 2008, 18:12

In meiner Wohnhausanlage gilt das Verursacherprinzip, wir haben alle einen eigenen Kalt und Warmwasserzähler.

Nur das Wasser für die Betriebsbetreuung (Rasensprengen, Hausreinigung und Waschküche) wird auf alle Mieter aufgeteilt.

Wegen der Waschküche führen wir Krieg gegen die Stadt Wien, wir wollen auch das Verursacherprinzip einführen, meine Frau war noch nie in der Waschküche, wir haben ein eigenes Waschzentrum im Badezimmer.

PS: Dein Beitrag zeigt den Wucher in Oberösterreich auf, Wien ist anders, sog i jo Imma. ;)

7

Mittwoch, 18. Juni 2008, 09:32

In meiner Wohnhausanlage gilt das Verursacherprinzip, wir haben alle einen eigenen Kalt und Warmwasserzähler.

Nur das Wasser für die Betriebsbetreuung (Rasensprengen, Hausreinigung und Waschküche) wird auf alle Mieter aufgeteilt.


Ist bei uns auch. Wir zahlen alle nur unser eigenes Wasser bzw. alle gemeinsam das für den gemeinsamen Gebrauch
"Sozialismus - das ist die Brücke von links nach rechts"


8

Donnerstag, 29. Dezember 2011, 21:40

RTL: Wasseruhren-Abzocke

Ehrliche Wasserzähler kommen auch dazu.


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