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03.01.2012, 19:26

Dann hat der Kameramann auf der Erde also die Verzögerung derart exakt einberechnet gehabt, weil die Kamera ja wirklich exakt mitschwenkt, so als stünde der Kameramann beim Mondstart in unmittelbarer Nähe???
Vermutlich. Erdbeeramazone, ich bin kein Mondflugspezialist, ich habe mich seinerzeit etwas dafür interessiert und jetzt ein paar Sachen nachrecherchiert. Dass die Kamera von der Erde gesteuert wurde, ist insoferne logisch, weil die Kamera ja vor allem die Astronauten bei ihrer Arbeit auf dem Mond aufnehmen sollte. Und für diese wäre es ja unzumutbar gewesen, sich bei ihrer Arbeit auch noch um die Kameraausrichtung zu kümmern. Das Videosignal und die Steuersignale für die Kamera sind aber natürlich nicht direkt zwischen Kamera und Erde hin- und hergegangen, sondern über die Mondfähre als Relaisstation , die einen entsprechend starken Sender hatte. Technisch könnte es auch so gewesen sein, dass die Astronauten für den Moment des Starts die Steuerung der Kamera übernommen haben. Ob es so oder so war, weiß ich nicht und möchte deswegen jetzt auch nicht lange recherchieren. Die Steuerung von der Erde wäre genauso möglich gewesen, da man ja die Vorlaufzeit exakt kennt und das schon auf der Erde testen kann. Es ist kein Problem, im richtigen Moment auf ein Knöpfchen zu drücken, das schafft man ohne Probleme auf ein, zwei Zehntel Sekunden genau. In dem von dir geposteten Video sieht man übrigens sehr gut, dass die Kameraausrichtung beim weiteren Aufstieg der Mondlandefähre nicht ideal war. Der "Kameramann" hat Probleme, die Mondlandefähre in der Mitte des Bildes zu halten, was wohl auf die Verzögerung bei der Steuerung zurückzuführen ist.

Dieses Video zeigt sehr viel mehr als mein voriges, man muss es gesehen haben. Die Funken beim Start fliegen da auch viel mehr, was für ein Material war das eigentlich, was da so wegflitzt wie bei einer Wunderkerze? Und wenn man sich nun vorstellt, dass die Fähre in das All aufsteigt und nun auch das etwa 5000 km/h schnelle Mutterschiff erreichen muss, sonst isses ja weg ... man kann sagen, die Verkettung der allerglücklichen Zufälle, die hier Regie gespielt haben, ist wirklich unglaublich lang
Ich vermute, dass es sich um Plastikmaterial handelt, aber das ist nur eine Vermutung. Dir sind diese wegfliegenden Teile verdächtig? Wenn das verdächtig ist, warum glaubst du, hätte man beim Faken der Mondlandung in einem Studio überhaupt solche Teilchen wegfliegen lassen? Da ist ein Hoppala passiert? Warum hat man dann die Szene nicht wiederholt? Am Geld hätte es ja wohl kaum gemangelt ...

Was das Erreichen des Mutterschiffes betrifft, zeigt sich wieder deine "Erklärungsresistenz" (ich gestatte mir diese euphemistische Umschreibung). Hier ist überhaupt nichts unglaublich. Ich hab' schon einmal versucht, dir das zu erklären, am Gleichnis einer Laufbahn um einen Sportplatz. Das Mutterschiff ist nicht weg, es kreist antriebslos in einem fixen Orbit um den Mond, etwa 100 km über der Mondoberfläche. Wäre bei dem Countdown zum Start der Mondlandefähre etwas schief gegangen, hätte man für den idealen Startzeitpunkt einfach so an die zwei Stunden gewartet, solange brauchte das Mutterschiff für einen Umlauf. Die Mondlandefähre muss das Mutterschiff nicht einholen, primär peilt die Mondlandefähre in einer Spirale den selben kreisförmigen Orbit um den Mond an, den das Mutterschiff hat. Dort können beide antriebslos kreisen und sich überlegen, wie man zusammenkommt. Der "vorne" kann etwas bremsen und sich einholen lassen oder der "hinten" kann angasen und den vorderen einholen. Im Falle der Mondlandung war das Rendezvous so konzipiert, dass die Mondlandefähre voraus war und dann leicht bremste und sich vom Mutterschiff einholen ließ. Und natürlich gibt es bei diesem Vorgang einen idealen Startzeitpunkt, der dazu führt, dass die beiden Raumschiffe einander schon sehr nahe sind, wenn die Mondlandefähre den Orbit des Mutterschiffs erreicht. Wenn man den idealen Startzeitpunkt verpasst, gibt es etwa alle zwei Stunden die nächste Chance.

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