Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Zeitwort Nachrichten Diskussionsforum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

21

04.11.2011, 14:42

Lisa Mc Pherson

Scientology traktierte sie mit einer "Therapie" bis sie qualvoll starb.

17 Tage lang musste sie schweres Leid ertragen:

Ihr wurden Medikamente eingeflößt, sie wurde ans Bett gefesselt, gedemütigt,

und bekam tagelang keine Flüssigkeit.

Zitat


"Lisa McPherson stammte aus einer christlichen, baptistischen Familie.

In ihrem 18. Lebensjahr, an ihrer ersten Arbeitsstelle,

wurde sie für Scientology rekrutiert.

Seit 1982 war sie bei Scientology.

Mit der Zeit wurde sie zu einer Musterscientologin.

Immer größere Geldsummen gab sie für die geldschluckende

Organisation, in den letzten fünf Jahren ihres Lebens

ca. 200.000 US-$.

Unter vielen Schwierigkeiten

und nach über 12 Jahren der Zugehörigkeit und vergeblichen

Versuchen erreichte sie schließlich den Status "Clear",

heute eine Stufe nur im unteren Mittelfeld der scientologischen

Aufstiegsskala, der "Brücke"

Bei einer Feier vor 5 Jahren, am 7. September 1995, wurde ihr die

entsprechende Urkunde überreicht, und sie las von einem Zettel,

der sich heute in polizeilichen Ermittlungsakten befindet,

bei der Übergabe der Clear-Urkunde dies ab:

"Clear zu sein ist aufregender als alles andere, daß ich je erlebt habe.

Ich bin so aufgewühlt über das Leben und zu leben, daß ich es kaum

aushalten kann"

Keine drei Monate später war sie tot.

Tot gepflegt in Zimmer 174 des Scientology-Hauptquartiers Ford-Harrison-Hotel

in Clearwater.

(...)

Die großartigen Veränderungen und Verbesserungen,

die Lisa durch ihren Clearstatus im September errungen zu haben meinte,

hatten sich nicht realisiert. Im Gegenteil: Nicht nur beruflich hatte es

einige Mißerfolge gegeben.

(...)

Mitte Oktober war sie von Scientology, wie aus Unterlagen ersichtlich ist, wegen

ihrer abnehmenden Erfolge, wegen fallender Statistiken, wie man bei Scientology

sagt, in den Zustand "Belastung" , noch eine Stufe unterhalb von

"Nicht-Existenz" versetzt worden. Die offizielle Scientology-Definition für diesen

Zustand: "Das Wesen hat aufgehört, als Gruppenmitglied einfach nichtexistent

zu sein und hat die Farbe des Feindes angenommen".
Es ist eine Belastung, so heißt es in den Unterlagen der Gruppe, eine solche Person unbewacht zu lassen.

Lisa hatte sich wieder von der SO beraten lassen und jetzt als Hauptvorwurf

sogar gehört, sie hätte "die Aufmerksamkeit vom Objekt weggenommen".

Der Vorwurf bedeutete, sie könne schon nicht mehr mit Menschen in

scientologischer Weise kommunizieren, und nun auch nicht mehr

mit Gegenständen, sondern sie schaue nur noch nach innen.

Lisa versuchte verzweifelt, sich gegen diese Zuschreibung zu wehren,

denn sie bedeutete im Klartext nichts anderes als daß sie verrückt sei,

daß sie introvertiert nach innen schaue - und als Kur drohte ihr jetzt

der sogenannte "Introspection Rundown".

Lisa versuchte alles andere, um nicht diesen Weg in den

Introspection Rundown gehen zu müssen. Sie mußte sich verpflichten,

durch besondere Leistungen den Schaden, den sie angeblich angerichtet haben

soll, wieder gut zu machen.

(...)

Falls sie das durchhielt und schaffte, hätte sie wieder mit vollen Rechten in die

Gruppe zurückkehren dürfen, wenn sie noch eine weitere Bedingung erfüllte:

Von der Mehrheit der Flag-Land-Scientologen in Clearwater - einige tausend -

jeweils die persönliche schriftliche Zustimmung zur Wiederaufnahme

in die Gruppe zu erhalten.

War sie von ihren Wiedergutmachungsaktivitäten überarbeitet, überlastet?

War sie übermüdet? Hatte sie deshalb auch zu spät auf die Bremse getreten?

Sie hatte bei einem unfallverursachten Stau, in den sie hineingeriet,

den Boots-Anhänger eines vor ihr haltenden Fahrzeuges angestoßen.

Sanitäter, die bereits am Unfallort waren, kamen auch zu den Beteiligten des

kleinen Auffahrunfalls.

Alles wurde von der Polizei aufgenommen.

Alles wurde gut geregelt. Lisa war nicht verletzt.

Sie konnte selbst ihr Auto beiseite an den Straßenrand fahren,

hinter das Sanitätsfahrzeug.

Lisa hatte den Sanitätern im Ambulanzauto schon den Zettel unterschrieben,

daß sie nicht verletzt sei und keine Erste Hilfe brauche.

Die Sanitäter wollten schon zu ihrem nächsten Einsatz fahren.

Da sah Mark Fabyonic im Rückspiegel, das Lisa zu ihnen nach vorn lief,

wobei sie sich auszog, sich die Kleider vom Leibe riß.

Bonnie Portolano, die nette Sanitäterin, fragte Lisa (Ich zitiere aus dem

öffentlichen Protokoll der Vernehmung der Sanitäterin):

"'Warum hast Du alle Deine Kleider ausgezogen,

was ist los?' Und sie sagt: ‚Well, ich wollte, daß die Leute denken, ich bin verrückt,

weil ich Hilfe brauche'. Und von da an sprachen wir über Hilfe,

was schief gelaufen war mit ihr, und eine ganze Menge anderer Fragen.

Und ihre Antwort war grundsätzlich: ‚Ich bin eine schlechte Person.'

Und ich fragte sie ‚Warum denkst Du, daß du eine schlechte Person bist?'

Und sie sagte ‚Weil ich herausgefunden habe, daß ich schlechte Gedanken habe.

Ich mache schlechte Sachen in meinen Gedanken'...."

Die SO habe herausgefunden , daß sie etwas falsch gemacht habe, aber sie

selbst wisse nicht was. Die Sanitäterin nahm sie dann in den Ambulanz-Wagen,

deckte sie mit einer Decke zu und fragte weiter einfühlsam nach ihren

Problemen und sprach weiter mit Lisa. Sie berichtet:

"Und Lisa sagte, die Hauptsache, die sie falsch gemacht habe sei, daß sie ihre

Augen vom Objekt abgewendet habe.

Das ist ein Zitat: ‚Ich wendete meine Augen vom Objekt ab'.

Das schien für sie wirklich eine Riesensache zu sein."

Sanft unterhielt sich diese barmherzige Samariterin weiter mit Lisa.

Im großen und ganzen, so das Protokoll, sagte Lisa, sie wollte Hilfe.

Sie wußte, daß sie Erholung brauchte.

Sie wußte,daß sie so nicht weitermachen konnte.

"Sie sagte wörtlich: ‚Ich brauche jemand, mit dem ich sprechen kann.'

Ich bin Sanitäterin. Ich sagte ihr, ich könne nicht hier bleiben,

aber ich könnte sie zu einer Stelle bringen, wo die Leute ihr zuhören würden.

Da könntest Du mit ihnen reden. Ist es das, was du willst?'"

Und Lisa sagte ja.

Ursprünglich hatte sie so etwa gesagt:

'Nein, nein, ich bin okay'. Aber ich hatte zu ihr gesagt,

‚Es hört sich alles so an, daß mit Dir eine Menge los ist'.

Und ‚Es würde gut sein für dich, dir jetzt Zeit zu nehmen und zu reden'.

Weil sie gesagt hatte, sie wollte reden aber vielleicht nicht zu diesem Zeitpunkt.

Lisa brauchte Hilfe und wir brachten sie in ein Hospital

wo sie auch eine Patientin psychologisch untersuchen können."

Dort erklärte Bonnie alles der Schwester, die in der Notaufnahme Dienst hatte.

Es schien so, daß Lisa gut untergebracht war.

(...)

Ein scientologischer Suchtrupp hatte Lisa schnell aufgespürt

und holte sie gegen den ausdrücklichen ärztlichen Rat aus dem Krankenhaus.

Denn die SO behauptet ja, etwas viel besseres und wirksameres für Leute

mit Nervenzusammenbruch als Psychotherapie zu besitzen,

nämlich den sogenannten Introspection-Rundown.

In der Klinik sagten sie allerdings nichts von dieser Behandlung, sondern nur,

Lisa würde im Ford Harrison Hotel, dem Hauptquartier der SO

in Clearwater/Florida, Ruhe und Erholung finden.

(...)

Lisa wurde nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus einen

Introspection Rundown ausgesetzt. Das ist eine von Hubbard entwickelte

Pseudotherapie bei Nervenzusammmenbruch.

Dieser IRD beinhaltet die Isolation von Betroffenen auch gegen ihren Willen.

Nach Hubbard grenzt der IRD an ein Wunder,

es sei der größte technische Durchbruch von 1973.

Der erste Schritt des RD ist es "die Person völlig zu isolieren.

Alle Anwesenden müssen absolut den Mund halten (nicht reden). ...

Erst wenn es offensichtlich ist, daß die Person aus ihrer Psychose raus ist

und der Verantwortung gewachsen ist, mit anderen zusammenzuleben,

wird die Isolation beendet."

(...)

Hubbard war sehr stolz über den IR und sagte:

"Das bedeutet, daß der letzte Grund für die Existenz der Psychiatrie fortgefallen

ist. Ich habe einen technischen Durchbruch erzielt,

der möglicherweise zu den größten Entdeckungen des 20. Jahrhunderts zählt."

Siebzehn Tage nach Anwendung dieser Errungenschaft, am 5. Dezember 1995,

starb Lisa McPherson im Alter von 36 Jahren.

Siebzehn Tage lang hatte sie vergeblich versucht,

der Introspection Rundown genannten Isolationsfolter zu entkommen.

Vor der Tür stand ein Wächter;

bei ihr im Zimmer war ständige Aufsicht von mindestens einer,

meist mehreren Personen.

Lisa versuchte alles, herauszukommen.

Sie übte Selbstkritik:

"Ich habe bei der Handhabung meiner Mutter versagt."

(...)

Sie versuchte es mit Unterwerfungsgesten:

"Ich möchte die Zahnbürste nehmen

und den Fußboden putzen bis ich eine Erkenntnis habe"

Sie bat um andere Gesprächspartner:

"Kann ich bitte meinen Auditor Vatisinski sprechen."

Und immer wieder versucht sie, mal aus der Tür,

mal aus dem Fenster zu entkommen.

Die Protokolle, die bei der Isolation angefertigt wurden

und die Aussagen der Bewacher stimmen darin überein:

Lisa versuchte, aus der Isolationsfolter auszubrechen.

(...)

17 Tage lang versucht sie verzweifelt zu verhindern,

daß ihr Drogen eingeflößt werden.

Benutzt wurden Benadryl, ein Beruhigungsmittel und Chloralhydrat,

ein stark wirkendes Beruhigungsmittel.

Das und andere SO-Medikamente wurden ihr immer wieder in das Essen

gemischt oder ihr mit einer Kanülenspritze in den Mund gespritzt.

Sie wehrte sich, indem sie so viel wie möglich wieder ausspuckte.

Tage lang versucht sie auszubrechen - bis sie schließlich an das Bett

gefesselt wird.

Einmal war sie schon bis zur Tür gekommen;ihre Hand war schon am Türgriff.

Da fallen mehrer Wächter über sie her, werfen sie aufs Bett und halten sie nieder,

indem sich einer über sie wirft, andere ihre Beine festhalten - fast eine Stunde,

bis sie sich "beruhigt" hat.

Lisa starb am Abend des 5.12. zwischen 21.30 und 22.00.

(...)

Der Totenschein nennt als Todesursache ein Blutgerinnsel,

das durch Bettruhe und schweren Flüssigkeitsverlust herbeigeführt wurde.

Lisa hat nach Schätzungen der Autopsie 5-10 Tage kein Wasser,

auch keine Infusionen bekommen.

Scientology machte der Mutter und den Angehörigen zunächst weis,

Lisa sei an einer schnellen ansteckenden Meningitis gestorben

und sorgte für eine rasche Einäscherung.

Die SO-ler, die Lisa ins Krankenhaus brachten,

sind nach Bekanntwerden des Falls aus den USA ausgereist."
Quelle:

http://www.ingo-heinemann.de/lisa2.htm

Mehrere Medien berichteten:

http://www.ingo-heinemann.de/lisa1

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

sestro

Mehr auskunft gebe ich nicht,ich halte es damit"SO WENIG PERSOENLICHES WIE MOEGLICH INS INTERNET Zusetzen.

  • Private Nachricht senden

22

01.12.2011, 00:24

Zitat Asy:
Scientology ist nicht gefährlicher als jede andere Formation, die sich um den Religionsstatus bemüht, damit sie die Steuerfreiheit genießen kann. Wenn ich bedenke, dass die Katholen noch Teufelsaustreibungen machen, wobei auch Menschen draufgehen, dann ist die Warnung vor Scientology einfach nur lächerlich.

Die heute etabilierten Kirchen haben auch mal als Sekten angefangen Und wie haben sie gewuetet,ging schon los dass" Die Kirche der Wahrheit& Liebe usw"mit Feuer&Schwert,also mit Mord&Totschlag verbreitet wurde.
Ihren Terror hatten sie schon siehe Hexen&Ketzerjagt,sind nur2Beispiele,Teils haben sie noch,z.B.Teufelsaustreibung.

Kirchen haben Steuerfreiheit,weil sie Allgemein nuetzlich seien&ach soviel Gutes Tuen,den Armen helfen und so. Die Kirchen sind sehr Reich,allein in Deutschland ist die Kath.Kirche rund 500Milliarden Euro schwer. Wie wird man so Reich,wenn man soviel Gutes Tut?? Tip in Searchbar "woher kommt das Geld der steinreichen Kirche?

Man sollte allen Kirchen die Steuerfreiheit streichen,erst Steuern zahlen,dann wie andere auch Steuerrueckzahllung beantragen,dazu Muessen sie Ihre Allgemein Nuetzlichkeit Nachweisen mit all dem Guten das sie Taten. Muss alles genau Ueberprueft werden.

Nachgedanke,eigentlich sollte man auch Stiftungen ebenso behandeln.

23

01.12.2011, 09:13

Lieber Sestro, die christlichen Kirchen haben auch Gutes gebracht, denn du kannst nicht sagen, welche andere Philosophie sich im Laufe der Zeit durchgesetzt hätte.
Und vergiss die Befreiungstheologie nicht: http://de.wikipedia.org/wiki/Befreiungstheologie
Scientology ist nicht gefährlicher als jede andere Formation
Nach meinem Wissensstand lehrt Scientology wie man andere Menschen manipuliert. Egoismus scheint im Vordergrund zu stehen.

Zitat

Vorwürfe heimlicher Machtbestrebungen
http://de.wikipedia.org/wiki/ScientologyEs gibt viele Vorwürfe gegen Scientology. Man kann aber prüfen, ob an deren Philosophie irgendetwas Gutes ist, was man für sich nehmen könnte. Aber von einem direkten Kontakt würde ich dir abraten, damit sie dir nicht dein Gehirn auslutschen. Dein Gehirn macht dich nämlich zu einem Menschen, wenn es futsch ist, dann bist du nur noch ein Zombie.
Man muss schon denken wie ein Held, --------------->http://freerice.com
um wie ein anständiger Mensch
handeln zu können.

May Sarton ----------------------------------> Gerechtigkeit/Anzahl der Bürger = (Besitz+Macht+Mitspracherecht)/Anzahl der Bürger

sestro

Mehr auskunft gebe ich nicht,ich halte es damit"SO WENIG PERSOENLICHES WIE MOEGLICH INS INTERNET Zusetzen.

  • Private Nachricht senden

24

02.12.2011, 00:55

An freebrain

ZITAT : freebrain :Lieber Sestro, die christlichen Kirchen haben auch Gutes gebracht, denn du kannst nicht sagen, welche andere Philosophie sich im Laufe der Zeit durchgesetzt hätte.
Und vergiss die Befreiungstheologie nicht

"Der Verlauf der Geschichte ist kein Beweis,dass es nicht auch anders haette verlaufen koennen".Leider kann ich die Quelle dieses Zitats nicht angeben,weiss es nicht mehr.

Das Argument,dass die Kirchen doch so viel gutes taten kommt immer wieder,dass entschuldigt die--auch was das Chr.Abendland heisst,wurde Gewaltsam MISSIONIERT-- all die Mord im Namen der Kirche?Allein im deutschen Raum,liss *Karl der ach so Grosse"Tausende Sachsen Abschlachten,weil sie nicht getauft werden wollten,dafuer wurde er Heilig gesprochen.
Spaeter ging das verbreiten vom "Wort Gottes"auf anderen Kontinenten in gleicher art weiter. :schulter:

Im vorgehenden Beitrag fragte ich,wie wurde die Kirche so Reich--die kirchen sind Reich--wenn sie soviel Gutes tun,ihre Guten Taten sollen sie nachweisen,und erklaeren,wie sie trotzdem Millarden Vermoegen haben. :!:

Die Werbung ist nur für Gäste sichtbar!

JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

25

30.01.2012, 15:22

"Krieg gegen Kritiker"

Vermutlich der Stress kostete den erst 65 Jährigen, bis dahin kerngesunden

Priester und Sektenbeauftragten Antonios Alevizopoulus das Leben.

Er wurde jahrelang von Scientology-Agenten bespitzelt.

Außer ihm wurden noch weitere 2500 Menschen,

Personen des öffentlichen Lebens teilweise rund um die Uhr bespitzelt.

Grund: Der größenwahnsinnige Plan der Organisation gleich 5 Staaten

auf einmal zu unterjochen.

Focus: "SCIENTOLOGY Dossiers aus Athen

Zitat



(...)

Die Jünger des Sektengründers L. Ron Hubbard haben nicht

weniger vor, als aus Griechenland, Bulgarien, Albanien,

Mazedonien und Restjugoslawien eine neue Nation

auf Grundlage scientologischer Heilslehren zu schmieden.

Einen Namen dafür fanden sie auch schon: „Bulgravia“.


(...)

"Bei einer Razzia im Gebäude des Athener Scientology-Ablegers KEPHE

(Griechisches Zentrum für angewandte Philosophie) fand die Polizei

auch sogenannte "Tötungspakete“ – Maßnahmenkataloge gegen

Kritiker des Psychokults.

Wichtigste Zielperson war Priester Antonios Alevizopoulos, Sektenbeauftragter

der Orthodoxen Kirche Griechenlands.

Über Jahre hinweg suchten die Hubbard-Jünger vergeblich nach Fehltritten

des 65jährigen Priesters. Sie schleusten sogar Agenten

in sein persönliches Umfeld.

Im Frühjahr starb der bis dahin kerngesunde Geistliche an einem Herzversagen.

Für den Verdacht der physischen Gewalt fehlen, so der

Leitende Oberstaatsanwalt Tassos Canellopoulos, "noch die Beweise".

Aber die Akten seien Beleg genug für einen "gnadenlosen, unmoralischen

Vernichtungskrieg gegen Kritiker, mit allen Mitteln“.

Man entdeckte noch mehr als nur Bespitzelungsprotokolle

über ausgewiesene Scientology-Kritiker. In meterdicken Aktenbänden steckte

eine Liste von rund 2500 Namen – Politiker, Wirtschaftskapitäne,

Kulturgrößen, Medienleute, allesamt Personen des öffentlichen Lebens.

Über sie wurden Dossiers angefertigt.

Staatsanwalt Canellopoulos:

"Die Scientologen beobachteten auch potentiell interessante Leute

mit nachrichtendienstlichen Mitteln,

Politiker wurden zum Teil rund um die Uhr beschattet.“

Deswegen müssen sich die Vorstandsmitglieder von KEPHE Anfang Oktober

vor Gericht dafür verantworten.

"Sie haben staatliche Behörden unterwandert“, sagt Canellopoulos,

"wir haben bei ihnen sogar militärische Informationen

über die Luftwaffe gefunden.“


(...)

Auf die Machenschaften der Scientologen war man gestoßen,

als Beweise für "psychische Gewalt" gegen Minderjährige gesucht wurden.

Seit seiner Gründung im Jahr 1983 hatte KEPHE viele Kinder rekrutiert,

insgesamt 4000 Eltern stellten im Lauf der Jahre Strafanzeige gegen den Verein.

Im Juli schlugen die Fahnder zu und beschlagnahmten Aktenbände gleich in laufenden Metern.


(...)

Dem griechischen Scientology-Ableger stehen ein Straf- und ein Zivilprozeß bevor.

2500 Personen des öffentlichen Lebens in

Griechenland wurden von Scientologen bespitzelt – gegen das Gesetz.
Quelle:

"Focus" 23.09.1996

http://www.focus.de/politik/deutschland/…aid_161468.html


Zu dem Prozess sind leider keine Infos zu finden, wohl aber

die Nachricht vom 22.01.1997 dass Scientology in Griechenland verboten wurde:

http://www.pewid.ch/SCI/greece4.html


Natürlich passte Scientology diese Berichterstattung gar nicht.

So gab es eine Beschwerde der Scientology-Organisation Zürich beim

Schweizer Presserat gegen einen Journalisten des Tagesanzeigers.

Diese wurde abgewiesen.

Zitat


"Die Nachrichten im "Tages-Anzeiger" über den griechischen Zweig

der Scientology sind - im Gegensatz zur Auffassung der

Scientology Kirche - keine "Enten".


Dennoch fehlte die erwünschte Klarheit

(Wann untersuchte oder beurteilte welche Instanz was?).

Umgekehrt ist interessant, dass die Scientology Kirche

gegen den zweiten Artikel im "Tages-Anzeiger" vom 22. Januar 1997

(auch von S.), der über den Gerichtsentscheid berichtete,

keine Beschwerde erhob."


http://www.presserat.ch/9804.htm5.

--------------------------------------------------------------

Verlorene Kinder

Das Leid der unschuldigsten Opfer der Organisation.

Sie haben keine Wahl, ihre Eltern trafen die falsche Entscheidung.

Schon ins Unheil hineingeboren erwartet sie ein Leben ohne Liebe

und schwerste Zwangsarbeit.

Diesen Text haben wir schon in vielen Foren verbreitet.

Darum nur zur Vollständigkeit unserer Chronik dieser Link:

http://anon030.suedblog.de

Thema bewerten