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471

Mittwoch, 7. März 2012, 13:22

Fragwürdige Zusammenhänge ...

Wer sagt eigentlich, dass das Schicksal von Natascha Kampusch im direkten Zusammenhang mit den Ermittlungen von Franz Kröll stehen muss?

Natascha sollte man soweit "glauben". Wenn Natascha persönlich befindet, dass sie heute nicht mehr als "Opfer" gesehen werden möchte, dann ist das zu akzeptieren.

Aber wer sagt nun, dass Franz Kröll bei seinen Ermittlungen nicht auf einen "Zufallstreffer" gestoßen ist?

Kinderpornoring mit Politikern aus höchsten Kreisen? Vielleicht sollten die Staatsanwaltschaften, die sich beleidigt und angegriffen fühlen, hier mal einen klaren Trennstrich ziehen? Um nicht etwa Kraut mit Rüben zu vermischen?

Wer sagt wirklich, dass hier nicht eigene Ermittlungen einzuleiten wären zum Tod vom Chefermittler Franz Kröll, von dem einfach mal so behauptet wird in den Medien, er habe sich selbst erschossen? Obwohl laut Aussage des Bruders er knapp dran war weil er in ein Wespennest gestochert habe?

Ich denke, wir sollten uns nicht mehr so auf Natascha konzentrieren sondern auf Franz Kröll allein und seine Todesumstände.

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472

Mittwoch, 7. März 2012, 14:03

Mein Vorschlag ist - alles öffnen, wenn ein so grausliches Verbrechen sich nicht aufklären lässt. Ich verzichte auf einen nicht wirkenden Opferschutz, der nur die Spuren der Täter erkalten lässt. (zu meiner Frage, ob der Aktensatz öffentlich gemacht werden soll)
Das halte ich für eine denkbar schlechte Idee. Statt einem dummen Polizist, der in einer Volksschule einer Schülerin DNA-Material abnehmen wollte, laufen dann viele hunderte Möchte-Gern-Ermittler herum. Nicht nur Frau Kampusch würde mit intimen Details aus den Ermittlungsakten angepöbelt werden, sondern auch viele andere völlig unschuldige Personen, die in den Akten vorkommen, würden darunter leiden. Selbst Lynchjustiz wäre dann nicht ausgeschlossen. Ich sehe auch kaum ein, was das für die Ausforschung evtl. weiterer Täter bringen sollte.

Ich meine, dass deine aufgezählten Punkte ungeklärt im Raum stehen. Dazu gesellt sich die seltsame Bevorzugung und Handlungsfreiheit von Holzapfel am Tatort, Polizisten die sich zurückgepfiffen geben und ignorierte Zeugen. Was brauchst du mehr für das Erkennen von dampfender Kacke?
Um einiges mehr. Den Selbstmord von Herrn Prikopil ziehe ich z.B. überhaupt nicht in Zweifel. Der Lokführer des aus einem Bahnhof ausfahrenden Zuges hat eine Person auf die Geleise zukommen und drauflegen gesehen, die Leiche von Herrn Prikopil wurde gefunden, man wird den Körper ja nicht flugs ausgetauscht haben? Die Obduktion war eingehend, dabei wird auf Verletzungen gesehen, die nicht dem Überfahren zugeordnet werden können und es wird natürlich auch eine toxikologische Untersuchung gemacht. Ich weiß , dass es da heißt: "Der Körper hätte zerfetzt werden müssen", "der Kopf wurde nicht ganz abgeschnitten" und einiges mehr in dieser Art. Aber das sind alles so Argumente von Möchte-Gern-Experten. Echte Experten, die wirklich mit solchen Fällen zu tun haben und die die genauen Umstände kennen, können damit nichts anfangen. Dass hier der Zugsführer, das Team am Unfallort und die Gerichtsmedizin allesamt an einer Verschwörung beteiligt sind, ist für mich nicht realistisch.

Als zweites Beispiel möchte ich auf die "ignorierten Zeugen" eingehen. Hauptsächlich geht es darum, dass Frau Kampusch nur Prikopil als Täter nennt, ein anderes Kind hat jedoch angegeben, zwei Entführer gesehen zu haben. Beide wurden dazu x-mal einvernommen. Mehr gibt es nicht. Nun haben die Behörden die zweite Zeugenaussage ja keineswegs völlig ignoriert. Der Freund Prikopils wurde observiert, sein Telefon abgehört, er wurde einvernommen - und das nicht nur als kurze Plauderei sondern ziemlich heftig. Herausgekommen ist dabei nichts Verwertbares. Brauchbare Hinweise auf andere Personen, die evtl. als Mittäter/Mitwisser in Frage kommen würden, gab es auch nicht. Die Ermittlungsbehörden führen Gründe an, aus denen das andere Kind einer Täuschung unterlegen sein könnte. Wie valide diese Gründe sind, kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls schließt man den Fall ab. Das ist für mich aber noch keine "Kacke am Dampfen". Was will man denn sonst machen? Folter, um die Wahrheit herauszuholen? Diese Methode war lange üblich, hat sich aber nicht bewährt.

Es kann durchaus sein, dass Prikopil alleine der Täter war. Dann stimmt ohnehin alles. Es kann sein, dass sein Freund Mitwisser/Mittäter war. Dann kann man's ihm leider nicht beweisen. Und wenn es noch andere Mitwisser/Mittäter gab, dann kommt man leider nicht drauf. Und das meiner Meinung nach nicht, weil da alle korrupt und/oder völlig unfähig sind, sondern weil den Ermittlungsmöglichkeiten eben Grenzen gesetzt sind. Der Kampusch-Fall ist ja bei weitem nicht der einzige Kriminalfall, bei dem vieles ungeklärt bleibt und Mittäter nicht ermittelt und damit auch nicht belangt werden können. Aber nur beim Kampusch-Fall erregt das so die Gemüter? Weil "Sex and Crime"? Mir erschiene es gesellschaftlich gesehen viel wichtiger, in den zahlreichen Finanz- und Korruptionsskandalen alles aufzuklären.

Ein echter Ermittler, der einer so heißen Sache auf der Spur ist, bringt sich nicht aus "Verzweiflung" um!
Woraus man schließen könnte, dass er keiner heißen Sache auf der Spur war. Aber auch diese Schlussfolgerung wäre wie die deine voreilig und unzulässig. Leider hatte ich in meinem Bekanntenkreis schon mehrere Fälle von Suizid, darunter eine alleinerziehende Mutter, die einen kleinen Sohn zurückließ. Die Konstellationen, aus denen sich Menschen das Leben nehmen, sind höchst komplex und lassen sich nicht durch logische Schlussfolgerungen abhandeln. Meist geht dem Suizid eine längere Phase einer psychischen Erkrankung voraus, die für das Umfeld in vielen Fällen leider überhaupt nicht erkennbar ist.

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473

Mittwoch, 7. März 2012, 14:51

"Zufallstreffer" von Franz Kröll?

Woraus man schließen könnte, dass er keiner heißen Sache auf der Spur war. Aber auch diese Schlussfolgerung wäre wie die deine voreilig und unzulässig.
Du bist auch so jemand, der Zeugen und Hinterbliebene nicht anhört sondern überhört, nicht hinhört, nicht zuhört, ihren Zweifeln nicht nachgeht sondern sie übergeht, Hauptsache du kannst dir deine eigene Fantasiegeschichte zusammenreimen, irgendwie wird sie schon in die Offizielle hineinpassen.

Wenn man aber versucht ALLE Seiten ernst zu nehmen und Glauben schenkt, kann es durchaus sein, dass der Hauptermittler Franz Kröll einen Zufallstreffer gelandet hat mit seiner "heißen Spur", die ihm aber das Leben gekostet hat.

474

Mittwoch, 7. März 2012, 15:16

Hauptsächlich geht es darum, dass Frau Kampusch nur Prikopil als Täter nennt, ein anderes Kind hat jedoch angegeben, zwei Entführer gesehen zu haben. Beide wurden dazu x-mal einvernommen. Mehr gibt es nicht.
Übersicht, du verlierst die Übersicht ... guckst du, ich werde es ganz langsam reinkopieren, damit du leichter mitlesen kannst.

Zitat


Der Bericht, auf den die Abgeordneten jetzt im geheimen U-Ausschuss gestoßen sind, hat enorme Brisanz. Im Mittelpunkt des Schreibens, das ÖSTERREICH aus U-Ausschuss-Kreisen zugespielt wurde, stehen Aussagen vonNataschas Schulfreundin Bettina H. Sie hatte Natascha am Entführungstagam Weg zur Schule gesehen und gegrüßt – das gab sie auch gegenüber der Polizei an.


Jetzt liegen den Parlamentariern aber weitere Einvernahmen von Bettina H. vor, die offenbar nie genauer untersucht worden sind. Gegenüber dem Sicherheitsbüro der Polizeidirektion Wien gibt H. an, dass sie kurz vor Nataschas Entführung einen „weißen Bus, ähnlich VW-Transporter“ gesehen haben will, mit „abgedunkelter hinterer Scheibe“. Kurz später konnte sieNatascha nicht mehr sehen – siehe Faksimile unten.


Zweite Zeugin
Diese Aussagen sind deshalb so erstaunlich, weil sie damit die Thesen der bisher einzigen Augenzeugin Ischtar A. erstmals stützen. A. hatte stets von einem weißen Kastenwagenmit schwarzer Abdunkelung und zwei Personen gesprochen, wiederholte dasmehrmals vor den Behörden. Trotzdem wurde das unter den Tisch gekehrt, der Fall Kampusch im Jahr 2010 eingestellt.


Die Justiz begründete das damit, dass sich Ischtar A. geirrt haben könnte, in der jüngsten Begründung spricht man von Vermischung von Wirklichkeit und Vorstellung.
http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/K…kt-aus/56534619

Wofür hamma dich eigentlich studieren gschickt?

475

Donnerstag, 8. März 2012, 13:41

Spielt die Krone mit beim Vertuschungsprojekt Kampusch

Hallo Krone!

Wen wirklich interessiert das Geld oder irgendwelche Geldsummen in SO EINEM FALL´noch?

Statt ein ordentliches und seriöses Interview von Vater Koch zu bringen, wo er selber spricht über seine Motivation zur Anzeige, pfuscht die Krone dem mutigen Mann ins Handwerk und schreibt im ersten Satz:

Zitat


Fordert 35.000 Euro
08.03.2012, 11:29

Der Vater von Entführungsopfer Natascha Kampusch, Ludwig Koch (Bild), hat nach Angaben seiner Anwälte Zivilklage gegen den Freund von Entführer Wolfgang Priklopil, Ernst H., eingebracht. Am Donnerstag hieß es, Koch habe "eine gute Chance zu beweisen, dass H. zumindest wusste, dass sein bester Freund (...) Natascha gegen ihren Willen festhielt und absolut nichts unternommen hat, um ihrem Martyrium ein Ende zu setzen". Die Klage ziele auf Schadenersatz für das erlittene Leid ab.



Dietmar Heck, einer der drei Rechtsanwälte Kochs, betonte, dass H. "durch das Versäumnis zu handeln" mitverantwortlich dafür sei, "dass das Leiden von Natascha und das ihrer Eltern mehr als acht Jahre andauerte". Koch habe "fast seine ganze Zeit und das wenige Geld, das er hatte, mit der vergeblichen Suche nach seiner Tochter" verbracht.

"Es geht nicht wirklich um Geld" [Anm. EA: Wenns dem Vater "nicht wirklich" um Geld geht, dann braucht Krone das Geld vorerst doch gar nicht mal so oft erwähnen ... ist das so wichtig?]
Die Klage sei auf Schadenersatz für das erlittene Leid gerichtet, wobei Koch betone, "dass es ihm nicht wirklich um Geld ginge", hieß es. Koch glaube "nicht wirklich, dass dem Recht genüge getan worden wäre und dass er die Beweise für die Verwicklung H.s vor einen Richter bringen wolle". Ein weiterer Grund für die Einbringung der Klage sei, dass es in den vergangenen zwei Wochen zu "beispiellosen Spekulationen" über die Umstände der Entführung gekommen sei (siehe Infobox).

Schadenersatz- Forderung in Höhe von 35.000 Euro
Die Schadenersatzsumme setzt Koch nach einem Bericht der Regionalmedien Austria mit 100.000 Euro an. Für die aufgewendete Zeit, in der er selbst nach seiner Tochter fahndete, stellt Koch demnach 30.000 Euro in Rechnung. Insgesamt beziffert Koch seinen Anspruch mit 130.000 Euro, er verzichte aber auf einen Großteil der Summe und fordere gerichtlich die Zahlung von 35.000 Euro ein.
http://www.krone.at/Oesterreich/Kampusch…ro-Story-314211

Zuletzt sieht man im Krone-Artikel wirklich nur noch Geldsummen-Rot!

Damit wird eigentlich ja schon wieder Einer angepatzt und in die Geldgier-Ecke hinsuggeriert! Sind der Krone im Artikel genaue Geldbeträge denn (jetzt schon) so wichtig? Wichtig wäre, dass der Vater persönlich seine Wort an die Öffentlichkeit bringt! Und aussagt, dass er nicht glauben kann, dass Holzapfel, der gute Freund von Priklopil die längste Zeit nicht gewusst haben will, WAS sein verschrobener Freund so treibt?!).

Dann wurde diesem Mann auch noch erlaubt, wo Mehrtäter-Theorie gar nicht ausgeschlossen werden durfte, Dinge vom TATORT mitzunehmen?

Wie verblödet ist eigentlich unsere Polizei oder Justiz schon (oder besser gesagt bestechlich und korrupt)?

Liebe Krone, und weißt du denn noch immer nicht (seit deinem Bestehen), dass die verblödete neidische Masse immer schneller mal auf Geldsummen anspringt als auf ordentliche Aufklärung? Sind deine Summen-Nennungen Absicht?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »erdbeeramazone« (8. März 2012, 14:02)


476

Donnerstag, 8. März 2012, 14:35

Übersicht, du verlierst die Übersicht ... guckst du, ich werde es ganz langsam reinkopieren, damit du leichter mitlesen kannst.
Ich kenn' das so weit. A. hat den Wagen beschrieben und zwei Entführer gesehen, H. hat den Wagen auch beschrieben aber keine Entführer gesehen und kann damit nichts zur Anzahl sagen. Dass beide dasselbe Auto beschreiben, wenn ein solches zu der Zeit da war, überrascht ja nicht weiter. Es geht um die Zahl der Entführer. Und da steht eben die Aussage von Frau Kampusch gegen die von A.

Ich selbst kann mir überhaupt kein Bild machen, welche dieser Versionen stimmt. Wie auch? Dazu fehlt mir ja jede Grundlage. Ich halte beide Varianten für möglich. (Die oft angedachte "Inszenierung" eines Prikopil-Selbstmordes halte ich dagegen eindeutig für eine Spinnerei.) Die Polizei ist sehr oft mit völlig divergierenden Zeugenaussagen konfrontiert. Die Mehrtätertheorie wurde nicht gleich verworfen, sondern man hat jedenfalls den Freund Prikopils unter die Lupe genommen. Unter'm Strich ist man hier aber nicht weiter gekommen, nichts Beweisbares, und auch keine Hinweise auf andere Personen. Die Argumente der Polizei, dass die Aussage von A. anzweifelbar ist, kann ich auch nicht beurteilen. Absurd muss die aber auch nicht sein.

Ich räume auch bereitwillig ein, dass es sich die Polizei (und auch die Staatsanwaltschaft) in solchen Fällen gerne leicht macht. Wenn man mit der Mehrtätertheorie nicht weiter kommt, verwirft man sie eben. Ehrlicher wäre es zu sagen: wir konnten das nicht aufklären. Das sagt man aber natürlich nicht gerne, denn das würde von vielen als Zeichen von Unfähigkeit gesehen werden, auch wenn es einfach oft nur die Realität ist, dass sich etwas nicht aufklären lässt. Soweit mir bekannt, ist aber (bis jetzt) noch nie ein konkretes Indiz dafür aufgetaucht, dass das Verwerfen der Mehrtäter-Theorie irgendwelche finsteren Motive hatte - wie etwa das Vertuschen eines Kinderpornoringes.

Meine Prognose: der parlamentarische Untersuchungsausschuss wird feststellen, dass die Mehrtätertheorie voreilig verworfen wurde. Und was dann? Neue Ermittlungen? Angeblich wurden z.B. die Kontenbewegungen am Konto von Herrn Prikopil noch nie eingehend unter die Lupe genommen. Das und andere Ermittlungen könnte man ja noch nachholen. Ob da noch was 'rausschaut, ist jedoch zweifelhaft. Wie viele andere Fälle auch wird vermutlich auch der Fall Kampusch nicht restlos aufgeklärt werden können. Damit muss und kann man leben, das alleine macht noch keinen Mega-Skandal.

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477

Donnerstag, 8. März 2012, 18:03

Wie viele andere Fälle auch wird vermutlich auch der Fall Kampusch nicht restlos aufgeklärt werden können. Damit muss und kann man leben, das alleine macht noch keinen Mega-Skandal.
Vermutlich wird uns letztendlich wirklich nichts anderes übrig bleiben als damit zu leben, weil die Lüge der Wahrheit immer um Schritte voraus ist. Und auch miserable Gesetze, die aus unserer Sicht verhindern, dass uns einfachste Fragen beantwortet werden, um an Aufklärung zu kommen, sind der Wahrheit immer einen Schritt voraus, siehe Dehnbarkeit (Missbrauch) der sogenannten Schweigepflicht.

Wie oft wäre die Schweigepflicht nicht nötig gewesen? Wie oft hat sie dem Staat ganz gut ins Konzept gepasst und Vertuschungen begünstigt? Wollen wir das mal hinterfragen, wie oft die Schweigepflicht NICHT richtig angewendet wurde von unseren Juristen?

Zwischen "nicht restlos aufklären können" und "falscher Gesetzesanwendung", Falschanwendung der Schweigepflicht, ist ein sehr großer Unterschied!

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

  • »HerrAbisZ« ist männlich
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478

Donnerstag, 8. März 2012, 19:12

Wer hat denn das wieder losgetreten ?

War es nicht auch Herr Werner Amon (ÖVP)

Und dann las ich das

Zitat

Lobbying und Politik
Unvereinbarkeits-Vorwurf gegen Werner Amon
Fabian Schmid, 01. März 2012 10:45

ÖVP-Bildungssprecher arbeitete und studierte an der IMADEC, als diese eine der ersten Privatunis Österreichs wurde
Im Jahr 2000 war Werner Amon ein vielbeschäftigter Mann: Er war Obmann der JVP, ÖVP-Bildungssprecher und Nationalratsabgeordneter, außerdem absolvierte er auf dem zweiten Bildungsweg ein Studium zum Master of Business Administration.
....
http://derstandard.at/1330390059967/Lobb…gen-Werner-Amon

Wieso wird das jetzt gebracht ? Das war doch schon vor mehr als 10 Jahren?!?

479

Freitag, 9. März 2012, 06:52

Ungeheuerliche Aussage

Am 7. März habe ich bei NEWS nachgefragt: "Woher kommt das, dass der Polizist behauptet haben soll, Dr. Rzeszut hätte ihn aufgefordert, sich illegal eine DNA-Probe von einem Schuldkind zu beschaffen? Hat der Polizist das persönlich zu NEWS so gesagt? Zu welchem Journalisten?"

Am 8. März kommt die Antwort von NEWS: "... da der Urheber der von Ihnen angesprochenen Geschichte die Austria Presse Agentur (APA) und nicht die NEWS.AT-Redaktion ist, können wir diese Frage leider nicht adäquat beantworten. Vermutlich kann Ihnen die APA hier eher weiterhelfen."

NEWS kann also keine seriöse Quellenangabe zum Urheber dieser "Geschichte" liefern, wo der Polizist diese ungeheuerliche Aussage getätigt haben soll, wodurch die Anpatzung des Dr. Rzeszut über NEWS sich immerhin ja vermanifestiert hat.



Soll ich mir die Mühe machen, bei APA nachzufragen und mir als ordentliche Quelle den Namen des Journalisten mal geben lassen, nur um sicherzugehen, ob der im Blickpunkt stehende Polizist diese ungeheuerliche Anschuldigung gegen Rzeszut so wirklich öffentlich gemacht hat?

Ich ahne bereits :kotz: die Antwort von APA:
"Aus Datenschutzgründen dürfen wir Ihnen den Namen des Journalisten nicht nennen ..."

480

Freitag, 9. März 2012, 12:21

Ich kann einfach nicht nachvollziehen, warum das Thema von allen Seiten nach wie vor so gepusht und nicht in Ruhe gelassen wird? Auch die Rolle von Natasha Kampusch in der ganzen Sache verstehe ich nicht - und damit meine ich, dass ich nicht nachvollziehen kann, wieso man sich nicht einfach vollkommen zurück zieht und die Medien lässt und nicht wieder auftritt und sich irgendwie dazu äußert. Die Geschichte ist tragisch und ja, vielleicht sind einige Dinge ein wenig fragwürdig. Das ändert nichts daran, dass das ganze langsam abgeschlossen werden sollte.
Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit benutzt.
Joseph Rudyard Kipling

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