GPS funktioniert auch ohne die Relativitätstheorie, das kann man sogar schon auf Wikipedia nachlesen:
Ja, richtig, GPS ist so konzipiert, dass es mit oder ohne relativistischen Effekt funktionieren würde. Dass man aber gerade bei Satelliten relativistische Effekte nachweisen kann, wird in dem zitierten Wikipedia-Eintrag ausdrücklich bestätigt:
"Weil alle Satelliten
den gleichen relativistischen Effekten ausgesetzt sind, entsteht hierdurch ein vernachlässigbarer Fehler bei der Positionsbestimmung, weil sich dieser Fehler nur über den Laufzeitunterschied auswirkt."
Zum Nachweis der "Zeitverschiebung" gab es die Experimente mit Atomuhren an Bord von Flugzeugen, mit Satelliten (außer GPS-Satelliten gibt es ja genug Forschungssatelliten) und die Versuche mit dem Zerfall von bewegten und unbewegten Teilchen. Auch die Krümmung von Lichtstrahlen durch ein Gravitationsfeld, die durch die ART vorhergesagt wird, wurde bei astronomischen Messungen bestätigt. Daneben gibt es noch andere Bestätigungen der RT durch die Astronomie. Natürlich wollen die Gegner der RT, darunter Harald Maurer, alle diese Ergebnisse nicht anerkennen. Die beobachteten Effekte sollen auf Messfehler oder andere Einflüsse zurückzuführen sein. In der etablierten Wissenschaft und damit für die überwältigende Mehrheit der Wissenschafter, die hier mitreden können, stehen diese Bestätigungen der RT nach anfänglicher Skepsis heute außer Streit. Und die Vorstellung, dass diese Wissenschafter allesamt gar nicht darauf aus sind, wirkliche Erkenntnisse zu gewinnen sondern in mafiöser Art falsche Theorien stützen und verteidigen, ist schlichtweg falsch. Auch in der etablierten "scientific community" gibt es genug kritische Persönlichkeiten, denen die vorgebrachten Gegenargumente, wären diese tatsächlich stichhaltig, genauso einfallen würden. Und natürlich gibt es in der etablierten Wissenschaft auch den intensiven Wunsch, zu neuen und guten Ergebnissen zu kommen - was nicht möglich ist, wenn man von falschen Theorien ausgeht.