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121

09.11.2011, 10:28

....
Dass es für die Relativitätstheorie keine messtechnische Bestätigung geben soll, erstaunt mich. Zur Anwendung im GPS-System siehe z.B. den Artikel , nachfolgend ein abschließendes Zitat daraus:


GPS funktioniert auch ohne die Relativitätstheorie, das kann man sogar schon auf Wikipedia nachlesen:

"Oft wird irrtümlich darauf hingewiesen, dass diese Gangunterschiede zu einem Positionsbestimmungsfehler von mehreren Kilometern pro Tag führten, wenn sie nicht korrigiert würden. Ein solcher Fehler würde aber nur dann auftreten, wenn die Positionsbestimmung über die Ermittlung der Abstände des GPS-Empfängers zu drei Satelliten anhand eines Uhrenvergleichs mit einer Uhr im Empfänger erfolgte. In diesem Fall würde sich bei jeder dieser Abstandsbestimmungen ein Fehler von ca. 12 km pro Tag anhäufen. Gewöhnliche GPS-Empfänger sind aber nicht mit einer Atomuhr ausgestattet. Stattdessen wird die präzise Zeit am Empfangsort auch aus dem C/A-Code der empfangenen Satelliten bestimmt. Aus diesem Grund sind für eine 3D-Positionsbestimmung mindestens vier Satelliten erforderlich (vier Laufzeitsignale zur Bestimmung von vier Parametern, nämlich drei Ortsparametern und der Zeit). Weil alle Satelliten den gleichen relativistischen Effekten ausgesetzt sind, entsteht hierdurch ein vernachlässigbarer Fehler bei der Positionsbestimmung, weil sich dieser Fehler nur über den Laufzeitunterschied auswirkt."

http://de.wikipedia.org/wiki/Global_Posi…stische_Effekte

Bei der Tagung der GFWP gab es am 6.10.2007 in Salzburg einen Vortrag.
Der Text stehen als PDF-Download:
http://www.mahag.com/download/Vortrag%20Script.pdf

GPS und Atomuhren: der große Bluff
http://www.mahag.com/FORUM/forum.php?id=5423#5423
Die Nahrung soll deine Medizin sein, nicht die Medizin deine Nahrung.

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122

09.11.2011, 17:14

GPS funktioniert auch ohne die Relativitätstheorie, das kann man sogar schon auf Wikipedia nachlesen:
Ja, richtig, GPS ist so konzipiert, dass es mit oder ohne relativistischen Effekt funktionieren würde. Dass man aber gerade bei Satelliten relativistische Effekte nachweisen kann, wird in dem zitierten Wikipedia-Eintrag ausdrücklich bestätigt:

"Weil alle Satelliten den gleichen relativistischen Effekten ausgesetzt sind, entsteht hierdurch ein vernachlässigbarer Fehler bei der Positionsbestimmung, weil sich dieser Fehler nur über den Laufzeitunterschied auswirkt."

Zum Nachweis der "Zeitverschiebung" gab es die Experimente mit Atomuhren an Bord von Flugzeugen, mit Satelliten (außer GPS-Satelliten gibt es ja genug Forschungssatelliten) und die Versuche mit dem Zerfall von bewegten und unbewegten Teilchen. Auch die Krümmung von Lichtstrahlen durch ein Gravitationsfeld, die durch die ART vorhergesagt wird, wurde bei astronomischen Messungen bestätigt. Daneben gibt es noch andere Bestätigungen der RT durch die Astronomie. Natürlich wollen die Gegner der RT, darunter Harald Maurer, alle diese Ergebnisse nicht anerkennen. Die beobachteten Effekte sollen auf Messfehler oder andere Einflüsse zurückzuführen sein. In der etablierten Wissenschaft und damit für die überwältigende Mehrheit der Wissenschafter, die hier mitreden können, stehen diese Bestätigungen der RT nach anfänglicher Skepsis heute außer Streit. Und die Vorstellung, dass diese Wissenschafter allesamt gar nicht darauf aus sind, wirkliche Erkenntnisse zu gewinnen sondern in mafiöser Art falsche Theorien stützen und verteidigen, ist schlichtweg falsch. Auch in der etablierten "scientific community" gibt es genug kritische Persönlichkeiten, denen die vorgebrachten Gegenargumente, wären diese tatsächlich stichhaltig, genauso einfallen würden. Und natürlich gibt es in der etablierten Wissenschaft auch den intensiven Wunsch, zu neuen und guten Ergebnissen zu kommen - was nicht möglich ist, wenn man von falschen Theorien ausgeht.

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123

24.02.2012, 16:46

Zitat

OPERA-Experiment verblüffte Forscher: Teilchen waren auf 730 Kilometer langer Reise um rund 60 Nanosekunden schneller als erwartet

Genf/Hamburg - "Dieses Resultat ist eine komplette Überraschung", meint Antonio Ereditato, Professor für Hochenergiephysik an der Universität Bern und Leiter des OPERA-Projekts am Kernforschungszentrum CERN bei Genf. Was die Wissenschafter so sehr verblüffte, ist ein Messergebnis, das an den Grundfesten der Physik rüttelt: Es scheint, als waren Neutrinos, die im Rahmen des OPERA-Experiments in CERN losgeschickt wurden und nach einer 730 Kilometer langen Reise durch die Erde schliesslich in einem Untergrund-Labor in den Bergen bei Rom ankamen, rund 0,025 Promille schneller unterwegs als das Licht. Nach Albert Einsteins Relativitätstheorie ist die Lichtgeschwindigkeit eine unüberwindliche Grenze - bisher wurde sie in keinem Experiment durchbrochen.

http://derstandard.at/1316733420407/Phys…r-als-das-Licht

Einstein-Fehler oder Messfehler?

Es könnte aber auch sein, dass Einstein nicht wirklich die Lichtgeschwindigkeit meinte, sondern lediglich die höchste Geschwindigkeit, die damals eben dem Licht zugesprochen wurde. Vielleicht aber haben Neutrinos eine negative Masse, die erst ab einer gewissen Geschwindigkeit zu Null wird. Das würde auch die Höchstgeschwindigkeit erhöhen. :kopfkratz:

Zitat

Überlichtschnelle Neutrinos?
CERN-Forscher finden möglichen Fehler in loser Kabelverbindung

Zwei potenzielle Störquellen haben CERN-Physiker identifiziert: Ein Glasfaserkabel war falsch verbunden oder ein Oszillator arbeitete fehlerhaft
...
http://derstandard.at/1329870109497/Uebe…Kabelverbindung

Ich misstraue dem. Es kann nicht sein weil es nicht sein darf?

Zitat

Das Messgerät wird auf das eingstellt, was heraus kommen soll

124

28.03.2012, 23:34

Zitat von »kaulli«

GPS funktioniert auch ohne die Relativitätstheorie, das kann man sogar schon auf Wikipedia nachlesen

Ja, das stimmt. Allerdings würde GPS nicht funktionieren, wenn das Postulat der SRT von der

"Konstanz der LG für alle gleichförmig bewegten Beobachter"

falsch wäre.

Die Richtigkeit dieses Postulates setzen die in jedem GPS-Empfänger enthaltenen Gleichungen zur Positionsbestimmung voraus.

Diese Gleichungen wären wesentlich komplizierter, wenn das Postulat falsch wäre. Es müßte in ihnen dann nämlich zur LG auch noch diverse andere Geschwindigkeiten, je nachdem wie die Wirklichkeit anderenfalls sich bezügl. der Lichtausbreitung verhalten würde nämlich, verktoriel richtig addiert werden.

Ein Satellit wie der GOCE würde um bis 500 Meter falsche Positionen errechnen, wenn dieses Postulat nicht stimmte und das Licht stattdessen gegen einen mit der Erde festverbundenen Äther beispielsweise liefe.

Er kann seine wahre Position mittels GPS jedoch auf 2 cm genau bestimmen.

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125

20.05.2012, 16:00

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Zitat


Schwergewichtig
Pulsar bringt Allgemeine Relativitätstheorie in Bedrängnis
17. Mai 2012, 13:26

Mit 2,04 Sonnenmassen ist J0348+0432 der bisher dichteste bekannte Pulsar - Damit bewegt er sich am Rande des theoretisch Möglichen
Das bekannte Universum hat einen neuen Schwergewichts-Champion: US-Wissenschafter am Green Bank Telescope im Bundesstaat West Virginia haben einen Pulsar entdeckt, dessen 2,04 Sonnenmassen zu einer Kugel von etwa 20 Kilometer Durchmesser zusammengepresst sind. Damit ist er der bislang massivste derartige Neutronenstern. Der Fund könnte einen wertvollen Beitrag leisten bei der Erforschung von Gravitationswellen, doch etwas anderes beschäftigt die Astrophysiker mehr: Sollte das Objekt tatsächlich über mehr als zwei Sonnenmassen verfügen, dann würde dies der Allgemeinen Relativitätstheorie widersprechen, wie "New Scientist" berichtet.
...
http://derstandard.at/1336697091578/Schw…-in-Bedraengnis



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