Nö, ich lache nicht, denn wie diese Aussage, verstehe ich auch deine anderen Ausführungen zu diesem Thema eher spaßig, weshalb mir die Antworten schwer fallen, zumal ich in der Tragik des Finanzwesens niemanden verhöhnen will, der es gut meint.
Du kannst es deshalb nur spaßig verstehen, weil du dir nicht vorstellen kannst, dass es Spaß machen kann, einen Kanal zu bauen, den man dann auch benützen kann.
Zu allererst würde ich nur Leistungen erbringen, die auch benötigt werden - jede andere Taktik wäre ein Verschwenden von Ressourcen.
Na, sowieso!
Geld hilft mir die genau gewollte Leistung zu erwerben und nicht mehr, was in einer arbeitsgeteilten Umgebung besonders sinnvoll ist.
Du übersiehst dabei, dass du nur dann das Gewünschte um dein Geld kaufen kannst, wenn es auch da ist. Stimmtschon, dass man mit Geld als Wertspeicher entscheiden kann, wann man was braucht, aber dafür muss das Gewünschte auch da sein, damit du die Möglichkeit hast, es zu kaufen. Und die Möglichkeit ist nicht deshalb da, weil du Geld hast, sondern weil du bestimmte Dinge brauchen und kaufen könntest. Wenn du Geld hast, kannst du sie kaufen, und die Verkäufer und Hersteller werden nicht arbeitslos. Wenn du kein Geld hast, kannst du die Dinge nicht kaufen, und die Verkäufer und Hersteller bleiben auf ihren Waren sitzen und werden arbeitslos. Wenn aber der Erwerb der Waren von Geld abgekoppelt ist, ist es egal, ob du Geld hast oder nicht - du kriegst deine Ware, und Verkäufer und Hersteller behalten ihre Arbeit.
Mit deiner Geld-selbst-ist-böse-Kritik vernebelst du die wirklichen Sauereien.
Eine Sauerei von vielen ist zB, dass ein Mensch ohne Geld praktisch keine Überlebensmöglichkeit hat, obwohl alles, was er braucht, vorhanden ist.