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Trotzdem wird dieses Gesetz kritiklos in den Schulen unterrichtet! Wäre da nicht auch eine Anfrage an die Schulbehörden angebracht? (Ich persönlich rate nicht dazu; die Physiker haben das im Griff. Ihre Physik funktioniert sowohl in A als auch in B.)
Sie sind Pragmatiker und sind nicht interessiert an der Bestätigung oder Widerlegung von irgendwelchen universalen Gesetzen. Ihre Maschinen und Geräte haben zu funktionieren, und für sie ist das gut genug - zu Recht. Und sie funktionieren auch brillant. Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jocelyne Lopez« (21.04.2012, 13:51)
Hallo Jocelyne! Es freut mich, dass du die Techniker schätzt, denn auch ich bin ein solcher.Ich würde sagen, nicht die theoretischen Physiker haben die Physik im Griff, weit verfehlt, sondern glücklicherweise für uns die Ingenieure und Techniker.
Aber natürlich sind Technik und Physik eng verbunden, Technik ist ja zumeist angewandte Physik. Und es sind meist die Physiker, die den Technikern neue Anwendungsgebiete erschließen. So wurde z.B. der Transistor und der Laser von Physikern entwickelt. Die Techniker haben das natürlich begeistert aufgegriffen und machen damit die tollsten Sachen. Vielleicht bauen die Techniker ja vielleicht einmal Quantencomputer? Ohne die Grundlagenforschung der Physiker gäbe es viele technische Anwendungen nicht.Nun, als Herr Ohm dieses Gesetz rein experimentell entdeckte, konnte man die Stromleitung ja noch gar nicht erklären. Es hat noch lange gedauert, bis die Physiker festgestellt haben, dass dabei Elektronen durch ein elektrisches Feld bewegt werden. Und dabei ist deren Geschwindigkeit proportional zur elektrischen Feldstärke. Das ist der eigentliche Kern des ohm'schen Gesetzes, durch den auch klar wird, dass der (spezifische) Widerstand von der Dichte und der Beweglichkeit der Elektronen abhängt. Das Gesetz ist also m.E. deutlich mehr als eine Definition, es beschreibt letztlich tatsächlich ein Naturgeschehen. Dass das ohm'sche Gesetz nicht auf alles mit zwei Anschlüssen angewendet werden kann und dass es nur mit beschränkter Genauigkeit gilt, versteht sich von selbst. Seit man den Mechanismus der Leitfähigkeit verstanden hatte, konnte man aber auch die Abweichungen vom ohm'schen Gesetz gut erklären. Seltsamerweise geht Herr Friebe auf dieses Naturgeschehen, das dem ohm'schen Gesetz zu Grunde liegt, erst gar nicht ein - ganz so, als wüsste man heute nicht mehr als zu Zeiten Simon Ohms. Ich kann mit seiner Betrachtung wenig anfangen.Ekkehard Friebe, der selbst Ingenieur ist, hat auch in seiner Homepage einen interessanten und einleuchtenden kleinen Artikel über die Gültigkeit des in der Technologie angewandten OHM-schen Gesetzes geschrieben
Aber natürlich sind Technik und Physik eng verbunden, Technik ist ja zumeist angewandte Physik. Und es sind meist die Physiker, die den Technikern neue Anwendungsgebiete erschließen. So wurde z.B. der Transistor und der Laser von Physikern entwickelt. Die Techniker haben das natürlich begeistert aufgegriffen und machen damit die tollsten Sachen. Vielleicht bauen die Techniker ja vielleicht einmal Quantencomputer? Ohne die Grundlagenforschung der Physiker gäbe es viele technische Anwendungen nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jocelyne Lopez« (23.04.2012, 08:03)
Zitat
Zweite Bitte an Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel
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Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,
Wie es aus dieser Diskussion hervorgeht, wurde zwei Mal eine Anfrage an den Präsidenten der Deutschen Physikalischen Gesellschaft gerichtet, mit der Bitte, eine Prüfung des umstrittenen Experiments Hafele-Keating zu veranlassen, da seit 1972 weltweit gravierende Vorwürfe über Denk- und Methodologiefehler, sowie auch über Unredlichkeit (Datenmanipulation) erhoben wurden, obwohl dieses Experiment als Bestätigung der Relativitätstheorie gilt, siehe:
2008: Ekkehard Friebe schreibt an Herrn Prof. Dr. Gerd Litfin, Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft wegen Experiment Hafele/Keating
Nach anfänglicher Bereitschaft von Prof. Litfin diesen Sachverhalt vom Fachverband Gravitationsphysik prüfen zu lassen, erhielt Ekkehard Friebe eine Antwort, die auf keinen der begründeten Vorwürfe einging und lediglich mit Floskeln die Gültigkeit der Relativitätstheorie beteuerte.
Eine 2. Anfrage 2010 an Prof. Dr. Wolf Sandner wurde ignoriert, siehe:
Bitte um Prüfung an Herrn Prof. Dr. Wolfgang Sandner
Diese Situation ist aus meiner Sicht weder wissenschaftlich noch ethisch vertretbar. Ich würde mich daher freuen, wenn Sie sich dafür einbringen würden, dass eine ernsthafte Prüfung dieses Sachverhalts von der zuständigen und verantwortlichen Behörde durchgeführt wird.
Dafür bedanke ich mich im voraus und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez
Zitat
[...] Die interne Verantwortung des Wissenschaftlers realisiert sich in der Beachtung der Standards guter wissenschaftlicher Praxis. Traurige Berühmtheit wissenschaftlichen Fehlverhalten haben die „großen” Betrugsfälle, wie etwa die Fälschungen des Nanophysikers Jan Hendrik Schön, erlangt. Jüngste Studien aus den Vereinigten Staaten belegen aber, dass diese gleichsam nur die Spitze eines Eisbergs bilden. So haben von rund 3000 anonym befragten Wissenschaftlern der National Institutes of Health ein Drittel zugegeben, in den vergangenen drei Jahren mindestens einmal gegen die Standards guter wissenschaftlicher Praxis verstoßen zu haben. „Lug und Trug in den Wissenschaften” sind allerdings auch in Deutschland ein Thema, wie die dreistellige Zahl von Fällen, die dem Ombudsmann der DFG vorliegen [...]
Dahinter steht die Erkenntnis, die der Wissenschaftshistoriker Michael Hagner treffend auf den Punkt gebracht hat: „Die soziokulturelle Brisanz von Betrug und Fälschung besteht schlicht darin, dass wenn die Naturwissenschaften dieses Problem nicht in absehbarer Zeit von innen heraus lösen können, dann werden es andere für sie tun“. (Prof. Dr. Martin Schulte)

