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21

19.04.2012, 16:56

Denn solange dauert es halt manchmal, bis man wirklich halbwegs gesicherte Tatsachen hat.
Weiter habe ich dich nicht gelesen, weil ich frage dich: Ist mittlerweile schon die VT geklärt, WER die Benzinflaschen in die Bäume gehängt haben soll beim Attentat Utoya, was es mit dieser Meldung auf sich hatte? Zu dem der Polizeichef vor Monaten verständlicherweise noch keine Antwort geben konnte oder wollte, weil er nichts vermutlich nichts gewusst hat? Inzwischen müsste sehr viel mehr bekannt sein zu den Benzinflaschen.

Wie lange lassen Journalisten sich generell denn Zeit bei so brisanten Fragen? Ich wette schon soweit, weder du noch irgendein anerkannter Journalist ist dieser Frage nach den Benzinflaschen wirklich seriös nachgegangen. Ich gehe dem sicher nicht nach, ich habe soweit zwei bzw. drei andere (wichtige) Fälle im Visier.

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JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

22

20.04.2012, 19:04

Wie lange lassen Journalisten sich generell denn Zeit bei so brisanten Fragen? (Anm.: zu angeblichen Benzinkanistern in den Bäumen von Utoya)
Das ist keine brisante Frage. Die Meldung kam von einem einzigen deutschen Medium, soweit mir erinnerlich von spiegel.online, und war offensichtlich eine Falschmeldung. Wie diese Falschmeldung entstanden ist, könnte nur die Spiegel-Redaktion aufklären. Vielleicht hingen ja tatsächlich Plastikkanister zum Insektensammeln oder sonst was in den Bäumen, und jemand hat damit Benzinkanister assoziiert. Oder das Ganze beruhte auf einem Missverständnis, etwa einem Übersetzungsfehler. Niemand weiß etwas von diesen ominösen Benzinkanistern, kein Zeuge hat Benzinkanister erwähnt. Und zu was bitte hätten denn Benzinkanister in den Bäumen Breivik (oder von mir aus anderen Attentätern) dienen sollen? Fällt dir dazu was ein? In diesem Fall lassen sich Journalisten nicht Zeit, sondern sie beschäftigen sich zu Recht überhaupt nicht damit. Die Benzinkanister sind für den Breivik-Fall völlig irrelevant, wie auch die rechteckige Öffnung im Karroserieteil des Phaeton für den Haider-Unfall völlig irrelevant ist. Niemand außer dir kommt auf die Idee, sowas für wichtig zu halten.

artemia salina

Das auf dem Bild ist keine artemia salina, sondern ein Muschelschaler, aber auch sehr schön, oder?

  • »artemia salina« ist weiblich
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23

20.04.2012, 20:12

Uebersicht, da muss ich dir einmal recht geben. Ich finde das mit den Insektenfallen auch sehr plausibel. Von Finnland weiß ich, dass dort die Gelsen im Sommer nicht zum Aushalten sind.

24

20.04.2012, 23:28

Uebersicht, da muss ich dir einmal recht geben. Ich finde das mit den Insektenfallen auch sehr plausibel.
Plausibel ja, ist aber letztlich nur eine von vielen Möglichkeiten, wie diese Meldung entstanden sein kann. Wesentlich für mich ist, dass in Bäumen aufgehängte Benzinflaschen in Zusammenhang mit den Geschehnissen jedenfalls keinerlei Sinn ergeben.

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JonDonym anonymous proxy servers

IP-Check

25

19.12.2012, 13:11

Neun Schüsse und keine Anklage Verfahren gegen Polizisten wird trotz Zweifel an Notwehr-Version eingestellt.

Zitat

In diesem Fall aber, in dem der Staat(sanwalt) gegen seine eigenen Organe, also gegen sich selbst, ermittelt, müsse das Prinzip heißen: Im Zweifel für ein Gerichtsverfahren. „Sonst könnte die Einstellung des Verfahrens ja auch ein Freundschaftsdienst sein.“
[...]
Ein Freibrief für Schießwütige
Bagatellen werden angeklagt, aber neun Schüsse sind der Staatsanwaltschaft keinen Prozess wert.

Ein junges Pärchen gerät sich unter Alkoholeinfluss in die Haare, er schlägt eine Glasscheibe im Stiegenhaus ein, Nachbarn alarmieren die Polizei. Tags darauf Entschuldigung und Begleichung des Schadens. Alles gut? Mitnichten. Die Staatsanwaltschaft klagt den Mann wegen Sachbeschädigung an. So ein epochaler Vorfall muss schon in einem ordentlichen Strafverfahren aufgearbeitet werden.

Neun Schüsse, mit denen ein Polizist eine ganz offensichtlich an Verfolgungswahn leidende junge Frau in ihrer Wohnung durchsiebt? Darunter zwei Schüsse, als sie bereits auf dem Boden liegt? Ein Gutachten, das anhand der Spuren die Notwehr-Version des Polizisten stark in Zweifel zieht? Da werden wir keinen Richter brauchen, das machen wir unter uns aus, sagt die Staatsanwaltschaft und stellt das Verfahren gegen den Schützen ein. Das muss sowohl für die mit knapper Not überlebende Frau unbefriedigend sein als auch für die Polizei. Die Frage, ob der für so einen Einsatz nicht geschulte Beamte auf Spezialisten hätte warten müssen, bleibt unbeantwortet. Und der Vorwurf, die Justiz stelle schießwütigen Polizisten einen Freibrief aus, bleibt im Raum stehen.
http://kurier.at/chronik/wien/tobende-fr…tellt/1.926.523
Nicht mal mein Pessimismus rechnete mit einer Einstellung des Verfahrens.

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