Zitat von »Uebersicht«
Allerdings entwickelt sich auch in den Reaktoren mit reinen Uranbrennstäben durch die Kernreaktion immer auch Plutonium. Damit wurde bei der Tschernobyl-Katastrophe auch genug Plutonium in die Welt getragen.
Wie wäre es wenn du mit Zahlen argumentieren würdest ... wieviel Prozent ... ???
Da bist mir du gerade die richtige! Warum argumentierst du nicht mit Zahlen? Wie groß ist die Plutonium-Belastung in dem Umfeld von Fukushima? Wieviel mehr an Pflanzen- und Tiermissbildungen gibt es an der Westküste der USA seit Fukushima? (Zahlen zur Plutonium-Belastung durch die Tschernobyl-Katastrophe findest du übrigens in dem Link, den ich im nächsten Absatz angebe.)
Übrigens wissen wir ja, dass deine dummen Argumente auch nach Tschernobyl rege gebraucht wurden. Ist die Krebserkrankung durch Tschernobyl oder durch andere mutagene Faktoren verursacht ... ??? Die Opfer wurden und werden im Stich gelassen ... in Hiroschima und in Tschernobyl ... in Fukuschima wird es dasselbe sein ...
Natürlich gibt es durch Tschernobyl Krebserkrankungen, insbesondere Schilddrüsenkrebs. Die geschätzten Zahlen findest du im Internet, hier ein erster
Einstieg im Punkt "Gesundheitsfolgen". Außerhalb des näheren Umfelds von Tschernobyl, also etwa in der Schweiz oder in Österreich, sind Krebserkrankungen durch die Tschernobyl-Katastrophe nicht feststellbar. (Ich sage nicht, dass es solche nicht gibt. Statistisch gehen diese jedoch unter den "normalen" Krebserkrankungen völlig unter, sodass eben keine Feststellung möglich ist.) Die Opfer werden in Stich gelassen? Da muss ich dir schon recht geben. Es gibt für die Opfer natürlich die medizinische Behandlung; der Kampf um Entschädigungen, die dem Schwerefall angemessen sind, ist jedoch mehr als mühselig und oft von vornherein aussichtslos.
Zitat von »Uebersicht«
Dass derartige Fehlbildungen jetzt durch Fukushima in den USA vermehrt auftreten sollen, ist m.E. durch nichts belegt.
Wenn die Belege da sein werden, wird es für viele zu spät sein !!
Es gibt nun einmal zwar unvollständige aber doch vertrauenswürdige Erfahrungen, wie sich radioaktive Belastung auswirkt. Auf die kann und soll man sich meiner Meinung nach stützen und keine Panikmache betreiben. Denn Panikmache kann in kaum belasteten Regionen u.U. mehr Schaden anrichten, als die Radioaktivität selbst. Du meinst, es wird für viele zu spät sein?
Was sind denn deine Vorschläge, was man machen soll? Die ganze Westküste der USA absiedeln? Wenn sich nun ein Westküstler ernsthaft überlegen sollte, ob er wegziehen soll, dann tut er gut daran, sich seriöser zu informieren als über zwar vielleicht gut gemeinte aber letztlich doch dubiose YouTube-Videos.