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141

28.04.2012, 20:46

E.L.E. schlägt zurück ... die Party wird bald zu Ende sein ... !!! ... in Amerika gibt es schon Mutationen an Pflanzen und Erdbeeren ...

ELEnin: NASA-Warnung, ELEnin und ISS-Evakuation und was noch ???


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142

30.04.2012, 11:30

E.L.E. schlägt zurück ...
:frag: E.L.E. hat doch mit einem Himmelskörper zu tun, der auf Kollisionskurs mit der Erde ist. Wo ist da bitte der Zusammenhang mit einem katastrophalen Unfall in einem Atomkraftwerk?

Dieses Video will offensichtlich wieder Angst und Schrecken verbreiten. Ja, Radioaktivität aus Fukushima ist auf der ganzen Welt zu finden - übrigens auch in der Schweiz. Ja, sie findet sich in Lebensmitteln, in Tieren, im Boden, man muss nur danach suchen. Die Analyemöglichkeiten sind heute so fein, dass man einzelne Atome aufspüren kann. Insgesamt ist das jedoch eine Konzentration, die in den USA und in Europa weit weg von irgend einem konkreten Gefährdungspotential ist. Mutationen von Pflanzen - bedingt durch Radioaktivität oder aus anderen Ursachen - kommen oft vor, die hat es auch schon vor der Atom-Technologie gegeben.

Was in dem Video z.B. nicht erwähnt wird: die Katastrophe von Tschernobyl war in mehrfacher Hinsicht schlimmer als die in Fukushima. Auch die Radioaktivität von Tschernobyl ist gerade in Europa noch überall vorhanden. Die "Party" geht aber bislang trotzdem weiter, oder nicht? Und was die wirklich schlimme radioaktive Verschmutzung des Meeres betrifft: auch da hatten wir schon Übleres. Als nämlich Atombombenversuche auf pazifischen Inseln gemacht wurden - zu einer Zeit, zu der man die Gefahren der Radioaktivität weit unterschätzt hat - ist dem Meer um Größenordnungen übler mitgespielt worden, als es in Fukushima passiert ist (und leider noch immer passiert).

Es liegt mir fern, die Fukushima-Katastrophe in irgend einer Weise klein zu reden. Aber Weltuntergangsszenarien sind trotzdem nicht angebracht. Alle, die sehnsüchtig auf das Ende der Welt warten, müssen sich noch gedulden. Fukushima wird ihnen den Gefallen nicht tun, nicht einmal bei einem weiteren Katastrophenbeben.

143

01.05.2012, 15:56

E.L.E. hat doch mit einem Himmelskörper zu tun, der auf Kollisionskurs mit der Erde ist. Wo ist da bitte der Zusammenhang mit einem katastrophalen Unfall in einem Atomkraftwerk?


Im Film schon ... aber nach mir war es ja der Leitstern der Illus und am 11.3. war halt eine Linie: ELEnin - Erde - Sonne ...

Unfall, war es für dich ...

Geplantes und durchgeführtes E.L.E. im Schritttempo war es nach mir ...

Die MOX-Brennelemente enthalten 6 % Plutonium und Reaktor 4 hat Tonnen von MOX ... !!!

Hatte Tschernobyl auch 6 % Plutonium ... ???

144

02.05.2012, 15:19

Die MOX-Brennelemente enthalten 6 % Plutonium und Reaktor 4 hat Tonnen von MOX ... !!!
Hatte Tschernobyl auch 6 % Plutonium ... ???
Tschernobyl hatte meines Wissens nach keine Brennstäbe mit Plutonium. Allerdings entwickelt sich auch in den Reaktoren mit reinen Uranbrennstäben durch die Kernreaktion immer auch Plutonium. Damit wurde bei der Tschernobyl-Katastrophe auch genug Plutonium in die Welt getragen.

Der Reaktorblock 4 von Fukushima war zum Zeitpunkt der Katastrophe stillgelegt. Im Gebäude dieses Reaktorblockes befinden sich aber besonders viele Brennstäbe im Abklingbecken. Durch Wasserstoffgas, das bei der Katastrophe aus dem benachbarten Reaktorblock 3 einströmte, kam es auch im Reaktorblock 4 zu Explosionen und Bränden, die massive Schäden hervorgerufen haben. Dadurch war die Kühlung der Stäbe im Abklingbecken nicht mehr problemlose gegeben. Die Stabilität der Außenhülle des Blockes 4 hat für die Sicherheit wenig Bedeutung, denn die ist ohnehin schon löchrig wie Schweizer Käse. MOX-Brennstäbe gibt es übrigens in kleinerem Ausmaß auch im Reaktor 3, der mit einem Mischbetrieb von Uran- und MOX-Stäben gefahren wurde.

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145

02.05.2012, 16:04

An der amerikanischen Westküste werden schon Mutationen beobachtet ... hier in der Schweiz ist alles noch in Ordnung ...


146

02.05.2012, 16:52

An der amerikanischen Westküste werden schon Mutationen beobachtet ... hier in der Schweiz ist alles noch in Ordnung ...
Aber wer weiß, wie lange noch? Laut zuverlässigen Meldungen tritt vierblättriger Klee (auch in der Schweiz!) seit Fukushima deutlich vermehrt auf. Ist das jetzt ein Glückssymbol oder nicht?

Spaß beiseite: Die Fehlbildungen an den Pflanzen ("fasciations"), die im Video gezeigt werden, beruhen keineswegs nur auf Mutationen sondern haben vielfältige Ursachen. Und sie sind natürlich auch schon lange vor jeder Atomtechnologie vorgekommen bzw. werden seit langem beschrieben und untersucht. Wer mit offenen Augen durch die Natur geht, kann dergleichen hin und wieder selbst sehen, sogar in der sonst so cleanen Schweiz! Dass derartige Fehlbildungen jetzt durch Fukushima in den USA vermehrt auftreten sollen, ist m.E. durch nichts belegt.

HerrAbisZ

alias HerrAbisZ - unbequemer Zeitgenosse

  • »HerrAbisZ« ist männlich
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147

02.05.2012, 18:00

Zitat

Atom-Hase oder natürliche Mutation?

Das auf YouTube aufgetauchte Video eines kleinen Hasen, der ohne Ohren geboren wurde, löst derzeit in Japan grosse Diskussionen aus. Ein Forscherteam hat sich des Falls nun angenommen.

....
Tatsächlich ergaben die Messungen vom 11. Mai, dass Namie einer Atombelastung von 30 μSv/h ausgesetzt war – deutlich über den 10 μSv/h, die in Tomioka oder Narahar gemessen wurden, wo das AKW steht.
...
Bitte weiter lesen

Ich denke, das wird noch weit größere Ausmaße annehmen.

148

03.05.2012, 09:15

Dass derartige Fehlbildungen jetzt durch Fukushima in den USA vermehrt auftreten sollen, ist m.E. durch nichts belegt.


Wenn die Belege da sein werden, wird es für viele zu spät sein !!!

Übrigens wissen wir ja, dass deine dummen Argumente auch nach Tschernobyl rege gebraucht wurden. Ist die Krebserkrankung durch Tschernobyl oder durch andere mutagene Faktoren verursacht ... ??? Die Opfer wurden und werden im Stich gelassen ... in Hiroschima und in Tschernobyl ... in Fukuschima wird es dasselbe sein ...

Japaner berichten über Mutationen an Schafen, die Regierung sagt, es wäre eine Viruserkrankung ... !!!

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149

03.05.2012, 09:46

Allerdings entwickelt sich auch in den Reaktoren mit reinen Uranbrennstäben durch die Kernreaktion immer auch Plutonium. Damit wurde bei der Tschernobyl-Katastrophe auch genug Plutonium in die Welt getragen.


Wie wäre es wenn du mit Zahlen argumentieren würdest ... wieviel Prozent ... ???

In Fukushima kommt das Spaltprodukt Plutonium plus 6 Prozent der MOX dazu ... zudem sind es in Japan mehrere Reaktoren ... !!! ... die Menge und die Giftigkeit von Plutonimum wird es ausmachen, denn die Giftwirkung und die Radioaktivität muss man hier differenziert betrachten ...

150

03.05.2012, 11:52

Zitat von »Uebersicht«
Allerdings entwickelt sich auch in den Reaktoren mit reinen Uranbrennstäben durch die Kernreaktion immer auch Plutonium. Damit wurde bei der Tschernobyl-Katastrophe auch genug Plutonium in die Welt getragen.

Wie wäre es wenn du mit Zahlen argumentieren würdest ... wieviel Prozent ... ???
Da bist mir du gerade die richtige! Warum argumentierst du nicht mit Zahlen? Wie groß ist die Plutonium-Belastung in dem Umfeld von Fukushima? Wieviel mehr an Pflanzen- und Tiermissbildungen gibt es an der Westküste der USA seit Fukushima? (Zahlen zur Plutonium-Belastung durch die Tschernobyl-Katastrophe findest du übrigens in dem Link, den ich im nächsten Absatz angebe.)

Übrigens wissen wir ja, dass deine dummen Argumente auch nach Tschernobyl rege gebraucht wurden. Ist die Krebserkrankung durch Tschernobyl oder durch andere mutagene Faktoren verursacht ... ??? Die Opfer wurden und werden im Stich gelassen ... in Hiroschima und in Tschernobyl ... in Fukuschima wird es dasselbe sein ...
Natürlich gibt es durch Tschernobyl Krebserkrankungen, insbesondere Schilddrüsenkrebs. Die geschätzten Zahlen findest du im Internet, hier ein erster Einstieg im Punkt "Gesundheitsfolgen". Außerhalb des näheren Umfelds von Tschernobyl, also etwa in der Schweiz oder in Österreich, sind Krebserkrankungen durch die Tschernobyl-Katastrophe nicht feststellbar. (Ich sage nicht, dass es solche nicht gibt. Statistisch gehen diese jedoch unter den "normalen" Krebserkrankungen völlig unter, sodass eben keine Feststellung möglich ist.) Die Opfer werden in Stich gelassen? Da muss ich dir schon recht geben. Es gibt für die Opfer natürlich die medizinische Behandlung; der Kampf um Entschädigungen, die dem Schwerefall angemessen sind, ist jedoch mehr als mühselig und oft von vornherein aussichtslos.

Zitat von »Uebersicht«
Dass derartige Fehlbildungen jetzt durch Fukushima in den USA vermehrt auftreten sollen, ist m.E. durch nichts belegt.

Wenn die Belege da sein werden, wird es für viele zu spät sein !!
Es gibt nun einmal zwar unvollständige aber doch vertrauenswürdige Erfahrungen, wie sich radioaktive Belastung auswirkt. Auf die kann und soll man sich meiner Meinung nach stützen und keine Panikmache betreiben. Denn Panikmache kann in kaum belasteten Regionen u.U. mehr Schaden anrichten, als die Radioaktivität selbst. Du meinst, es wird für viele zu spät sein? Was sind denn deine Vorschläge, was man machen soll? Die ganze Westküste der USA absiedeln? Wenn sich nun ein Westküstler ernsthaft überlegen sollte, ob er wegziehen soll, dann tut er gut daran, sich seriöser zu informieren als über zwar vielleicht gut gemeinte aber letztlich doch dubiose YouTube-Videos.

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