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18.04.2012, 15:01

Das Ende des Konsumwahns?

Habt ihr schon einmal etwas von collaborative consumption gehört?

"Neue, durch das Internet ermöglichte Zugänge öffnen sich zu Bildern, Filmen, Texten und Musik mit Creative Common-Lizenzen, die prinzipiell alle nutzen, teilen und weitergeben können.Wohnungen, Büchr und Haushaltsgegenstände, Autos oder Obstbäume werden
auf verschiedenen Plattformen prinzipiell für jeden auffindbar und
nutzbar.
Die andere Form bewegt sich auf lokaler Ebene: in den Kiezen
der Städte bilden sich neue Gemeinschaften durch Aktionen wie Bücherwälder, Nachbarschaftsgärte, solidarische Landwirtschaft oder die Givebox für den Kleidertausch.

Gemein ist allen diesen Beispielen, dass der Zugang wichtig ist,
nicht der Besitz.
Und es ist eine konkrete Interaktion nötig, um Güter
oder Dienstleistungen nutzen zu können."

[url]www.lilligreen.de/collaborative-consumption-die-wiederbelebung-der-gemeinschaft/
[/url]

Was haltet ihr von der Idee, seinen Besitz bzw. sogar seine Fähigkeiten mit anderen zu teilen, auszutauschen? Es ist in der Tat eigentlich keine wirklich neue Idee... Tausch gibt es schon lange.. aber in gewisser Weise stimmt es doch, dass es vielen oft nur darum geht, etwas zu besitzen, als nur dazu Zugang zu haben. Gerade in der Stadt könnten sich die Leute ein Beispiel an kleineren Gemeinden nehmen, wo es üblicher ist, Dinge zu teilen und gemeinsam zu nutzen.
Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit benutzt.
Joseph Rudyard Kipling

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artemia salina

Das auf dem Bild ist keine artemia salina, sondern ein Muschelschaler, aber auch sehr schön, oder?

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2

18.04.2012, 23:06

Nö. Aber ich kann es mir durchaus vorstellen, wenn es rein physisch einfacher wäre, also wenn wir offener nebeneinander wohnen würden. Oder auch, wenn man straffrei seine Sachen oder Leistungen anbieten könnte. Bis jetzt kommt ja immer gleich die Polizei und fragt, was man da macht und hetzt einem die Sozialversicherung auf den Hals. Wenn man zB einen Flohmarkt macht, kann man von Glück reden, wenn man mit Null aussteigt.
Ich glaube sogar, dass das jeder gerne und spontan machen würde, wenn es nicht so grausam begrenzt und behindert würde.

3

02.05.2012, 07:11

Ich habe hier schon mal meine geniale ;) Idee von den Mehrwegverpackungen gemacht, welche allen gehören. Normbehälter, welche oftmals verwendet werden können. Dadurch viel geringere Kosten für den Konsumenten. Vorteilhaft wäre auch der verstärkte Handel mit gebrauchten Dingen im privaten Bereich. Was nämlich für den einen kaum einen Wert darstellt, ist für den anderen gerade richtig. Man schaue nur mal in den Baumarkt und kaufe ein paar lächerliche Schrauben. Das kostet schweinemäßig viel Geld. Der Nachbar hat zufällig einen Kübel voll davon, für welche er bei den Alteisengaunern nichts bekommt. Im übrigen wird mMn heutzutage nur noch qualitativ minderwertiger Dreck produziert und die Qualität aus den Jahren 1955 - 1975 war wesentlich besser. Die Geräte lassen sich reparieren und zerfallen nicht von selbst. In einer ordentlichen Gemeinschaft würde es für die Qualitätskontrolle zuständige Leute geben, intelligent, unbestechlich bzw. vertrauenswürdig. Ah ja, der Konsument trägt die Entscheidung beim Einkauf - soll er denn ein Fachmann in allen Bereichen sein?
Man muss schon denken wie ein Held, --------------->http://freerice.com
um wie ein anständiger Mensch
handeln zu können.

May Sarton ----------------------------------> Gerechtigkeit/Anzahl der Bürger = (Besitz+Macht+Mitspracherecht)/Anzahl der Bürger

artemia salina

Das auf dem Bild ist keine artemia salina, sondern ein Muschelschaler, aber auch sehr schön, oder?

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4

02.05.2012, 21:35

freebrain, ich stimme dir vollkommen zu.

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5

03.05.2012, 22:04

Ich habe hier schon mal meine geniale ;) Idee von den Mehrwegverpackungen gemacht, welche allen gehören. Normbehälter, welche oftmals verwendet werden können. Dadurch viel geringere Kosten für den Konsumenten. Vorteilhaft wäre auch der verstärkte Handel mit gebrauchten Dingen im privaten Bereich. Was nämlich für den einen kaum einen Wert darstellt, ist für den anderen gerade richtig. Man schaue nur mal in den Baumarkt und kaufe ein paar lächerliche Schrauben. Das kostet schweinemäßig viel Geld. Der Nachbar hat zufällig einen Kübel voll davon, für welche er bei den Alteisengaunern nichts bekommt. Im übrigen wird mMn heutzutage nur noch qualitativ minderwertiger Dreck produziert und die Qualität aus den Jahren 1955 - 1975 war wesentlich besser. Die Geräte lassen sich reparieren und zerfallen nicht von selbst. In einer ordentlichen Gemeinschaft würde es für die Qualitätskontrolle zuständige Leute geben, intelligent, unbestechlich bzw. vertrauenswürdig. Ah ja, der Konsument trägt die Entscheidung beim Einkauf - soll er denn ein Fachmann in allen Bereichen sein?
Das ist genau das, was ich meine und was auch dieses Konzept anspricht "Was nämlich für den einen kaum einen Wert darstellt, ist für den anderen gerade richtig". Eigentlich schade, wie viel Potenzial dadurch verloren geht, dass wir nicht mehr darüber nachdenken und endlich so handeln

Nö. Aber ich kann es mir durchaus vorstellen, wenn es rein physisch einfacher wäre, also wenn wir offener nebeneinander wohnen würden. Oder auch, wenn man straffrei seine Sachen oder Leistungen anbieten könnte. Bis jetzt kommt ja immer gleich die Polizei und fragt, was man da macht und hetzt einem die Sozialversicherung auf den Hals. Wenn man zB einen Flohmarkt macht, kann man von Glück reden, wenn man mit Null aussteigt.
Ich glaube sogar, dass das jeder gerne und spontan machen würde, wenn es nicht so grausam begrenzt und behindert würde.
Was genau meinst du mit "offener nebeneinander wohnen" - das mehr Kontakt zwischen Nachbarn besteht und es überhaupt dazu kommen kann, das man jemand anderem etwas anbietet, sich etwas ausborgt?
Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit benutzt.
Joseph Rudyard Kipling

artemia salina

Das auf dem Bild ist keine artemia salina, sondern ein Muschelschaler, aber auch sehr schön, oder?

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6

03.05.2012, 22:12

Was genau meinst du mit "offener nebeneinander wohnen" - das mehr Kontakt zwischen Nachbarn besteht und es überhaupt dazu kommen kann, das man jemand anderem etwas anbietet, sich etwas ausborgt?
Ja.

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