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26.05.2012, 09:45

Wer will schon eine Demokratie?

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Wer will schon eine Demokratie?

Was eigentlich genau ist eine Demokratie? Jeder versteht etwas anderes darunter, weshalb es sinnvoll erscheint, den Begriff Demokratie zunächst einmal allgemeingültig zu definieren. Im Gegensatz zu dem von jedem nachlesbaren Artikel über Demokratie bei Wikipedia betrachten wir noch eine andere Sichtweise.

Der Begriff „Demos“ kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet so etwas wie „Dorf“. Als kleinste Verwaltungseinheit nannte man in der Antike die „Deme“, wobei man damit im positiven Sinne die Selbstregierung der Bürger bezeichnete. An dieser Stelle müssen wir allerdings hinterfragen, wen man mit Bürger eigentlich meinte. Bürger waren nämlich nicht das Volk an sich, sondern eine kleine Minderheit, die das politische Organ des Demos (sprich Dorf) darstellten. Die überwiegende Mehrheit war von der Regierung ausgeschlossen. Auch das Wort „Volk“ sollte man genauer untersuchen. Darunter verstand man eine Gruppe freier, wehrfähiger Männer, denen man das Recht zugestand, Waffen zu tragen. Diese beiden Organe Bürger und Volk machten vermutlich nicht mehr als 5 - 15% der gesamten Dorfbewohner aus. Den restlichen mindestens 85% „Unfreien“ war es untersagt, Einfluss auf die politischen Geschicke zu nehmen. Wahlen sah diese Urform der „Aristokratie“ nicht vor, da sie als undemokratisch angesehen wurden. Stattdessen gab es eine abwechselnde politische Beteiligung aller Bürger, sodass quasi jeder „mal dran“ kam.

Diesem öffentlichen Bereich der Demokratie stand nun der private Bereich der Untertanen gegenüber, die man mit dem Begriff „Idios“ belegte. Im Zuge der Idealisierung der „demokratischen Elite“ leitete sich vermutlich dabei das heutige deutsche Wort „Idioten“ ab, womit man die arbeitende Schicht meinte, die für die „Führungs-Deme“ im Rahmen des Jobs und der Hausarbeit zu schuften hatte und denen man dadurch keine Zeit und Muße lies, diese Ungerechtigkeit zu hinterfragen.” (Quelle: Demokratie als Religion?)

Das spiegelt erschreckend genau den derzeitigen Zustand wieder mit dem Unterschied, dass jedermann glaubt, Demokratie sei etwas gutes, wertvolles und eine großartige kulturelle Errungenschaft. Nehmen wir uns beispielhaft einmal den Artikel 5 GG - Freie Meinungsäußerung vor.

In unserer Demokratie gilt dieser Artikel nur so lange, wie nicht die Interessen von Politik und/oder Wirtschaft in irgendeiner Art und Weise gefährdet sind. Um dies sicherzustellen, wurde folgendes Instrumentarium geschaffen: Zunächst erzählt man den Bürgern, dass ein radikaler Nazi und Antisemit sehr böse ist. Diese Aussage wird mit Dokumenten aus dem 2. Weltkrieg anschaulich untermauert. Das alles ist super und man kann bei dieser Darlegung sogar an der Wahrheit bleiben. In der Bevölkerung hat sich nun die Denkschiene, ein sehr intensives Mem, verankert - Rechts -> Antisemitisch -> Nazi -> Ächtung auf das Höchste! Ein derart in die Welt gesetztes Mem vervielfältigt sich auch sehr schnell in die Breite. Gut, das war Schritt eins!

Jetzt ist es praktisch ein Leichtes, alle Rufer in der Wüste, alle, die auf die Gefahren und Machenschaften einer Demokratur, d.h. eines fehlgeleiteten Geldsystems und deren Hintermänner hinweisen und aufklären wollen, durch gezielten Einsatz der gefügigen Presse auf diese Bahn zu schieben.

In den vergangenen Jahrzehnten hat man, ungeachtet der bereits erworbenen Verdienste einzelner Personen, diese Methode gezielt angewandt um unliebsame "Rufer" auf Eis zu legen. Redeverbot, Indizierung und Verbot von Büchern und natürlich eine volksweite Ächtung der angeblich rechtsradikalen Ansichten durch zielgerichteten Einsatz der so genannten freien Presse. Eine wirklich "demokratische" Methode zur Demonstration der praktischen Anwendung des Artikel 5 GG "Freie Meinungsäußerung" in der bundesrepublikanischen Demokratur.

Das, was die meisten Menschen mit dem Wort Demokratie wirklich meinen, ist eher eine Basisdemokratie oder genauer definiert eine Akratie, dem Ideal einer von jeder wirtschaftlichen Ausbeutung erlösten Gesellschaft. Anders als in der Antike hat man uns Heute die Option Wahlen mit dazugegeben und verkauft uns diese Demokratie als “Freiheit der Wahl”. Das, was man wirklich will, bekommt man nicht. Das Ganze stellt sich dann so dar: Jemand geht in einen Laden und möchte ein Stück Schokolade kaufen. Der freundliche Verkäufer antwortet gewinnbringend: “Schokolade habe ich nicht, aber stellen Sie sich vor, bei mir dürfen sie zwischen zehn verschiedenen Waschmitteln wählen.”

Quelle .... http://www.theintelligence.de/index.php/…demokratie.html


Wurde also in der modernen Demokratie die Möglichkeit der Wahlen nur für uns "Idios" (die arbeitenden Untertanen) eingeführt? Und zwar in genau der Beschränkung, dass wir nicht die Wahl der Gesundheit haben, sonder nur auswählen dürfen, für welche Krankheit wir uns Mehrheitlich entscheiden (mir gefällt hier der Vergleich von Renitenz sehr viel besser).
Gedanken sind Deine wahre Macht - wenn Du Gedanken verstehst, bist Du wahrhaft mächtig !

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26.05.2012, 18:11

Auf deiner angebotenen, sehr interessanten Seite findet man "unter uns":

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The Intelligence – unsere Absichten und Ziele
ti_logo_twitterWer glaubt, dass sich das englische Wort „Intelligence“ schlicht mit „Intelligenz“ übersetzen lässt, der irrt sich gewaltig. Schließlich ist die CIA nicht bloß eine Agentur kluger Leute. Schlagen wir im Wörterbuch nach, so finden sich folgende Übersetzungen: Auffassungsvermögen, Aufklärung, Einsicht, Geheimdienst, Information, Klugheit, Nachrichten, Verstand, Wiedergabe und, natürlich auch, Intelligenz. Und jeder einzelne dieser Begriffe passt zu dem, worüber wir auf dieser Seite berichten.

Wir leben im sogenannten Informationszeitalter. Die Summe an Einzelinformationen ist dabei absolut unüberschaubar geworden. Eine ungeheure Zahl von Medien, unterteilt in Fachgebiete, wiederum in Teilbereiche gegliedert, verbreitet Wissenswertes. Vieles davon ist nur für Spezialisten von Bedeutung. Doch, unter dieser gewaltigen Summe einzelner Fakten finden sich immer wieder Themen, die von allgemeiner Bedeutung sind, die jeden denkenden Menschen ansprechen.

Vieles davon findet in Tageszeitung oder Magazinen Erwähnung, im TV werden Dokumentationen ausgestrahlt und selbstverständlich gibt es zu jedem Wissensbereich spezialisierte Webseiten. Alles, fast alles, was es zu wissen gibt, lässt sich irgendwo nachlesen.
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Wir haben uns zum Ziel gesetzt, aus all den Themen, über die es Informationen zu finden gibt, jene auszuwählen, die auf allgemeines Interesse stoßen. Ungeachtet, ob es sich um wirtschaftliche Entwicklungen handelt, um Entdeckungen der Wissenschaft, um neue Erfindungen, um Hintergründe politischer Ereignisse oder Entscheidungen, kurz gesagt, um alles, was auf unser Leben Einfluss ausübt.

Dabei ist es nicht unser Ziel, die Massenmedien zu kritisieren oder zu widerlegen. Nein, wir haben uns einfach zur Aufgabe gestellt, die bemerkenswertesten Nachrichten, die sich weltweit – also nicht nur in Deutschland – finden lassen, herauszunehmen und in The Intelligence zusammenzufassen. Wir werden selbst berichten, wir werden ausländische Berichte übersetzen oder auf deutsch zusammenfassen und wir werden Links zu den interessantesten Storys anderer Seiten einsetzen. Wir wollen unsere Leser mit den Informationen versorgen, die dazu dienen, ein umfassenderes Weltbild zu finden, Hintergründe zu erkennen, Entwicklungen, vor allem im Bereich von Wirtschaft und Politik, besser zu verstehen, wir wollen Denkanstöße geben.

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Auch wenn es dem Einzelnen kaum gelingen kann, die Ereignisse auf der Welt zu beeinflussen, in jedem Fall sollten Bürger freier und demokratischer Länder wissen, was auf dieser Welt geschieht.

Konrad Hausner (Redaktionsleiter)
Klingt soweit sehr uneingeschränkt, ungezwungen gedankenfrei und vielversprechend positiv ...

Der Beitrag »Klobemsel« von »Klobemsel« (03.06.2012, 19:25) wurde vom Benutzer »Renitenz« gelöscht (03.06.2012, 21:01).

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